Profilbild von CorniHolmes

CorniHolmes

Lesejury Star
offline

CorniHolmes ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit CorniHolmes über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2024

Eine tolle Fortsetzung, die dem Vorgänger in nichts nachsteht!

Greenwild – Die Suche nach der geheimen Meeresstadt
0

Daisys Mutter ist noch am Leben, allerdings wird sie immer noch von den Sensenleuten im Amazonas-Dschungel gefangen gehalten. Um sie und die anderen vermissten Botanikerinnen zu befreien und Greenwild ...

Daisys Mutter ist noch am Leben, allerdings wird sie immer noch von den Sensenleuten im Amazonas-Dschungel gefangen gehalten. Um sie und die anderen vermissten Botanikerinnen zu befreien und Greenwild zu retten, bleibt Daisy nur ein Ausweg: Sie muss nach Marinedeep reisen und die Bewohner von Riffenfels um Hilfe bitten. Denn deren Macht ist vielleicht ihre einzige Hoffnung. Riffenfels ist jedoch nur eine Legende, niemand weiß, wo sich diese geheimnisvolle Meeresstadt befindet und ob sie überhaupt existiert. Daisy ist jedoch fest entschlossen, die Reise zu wagen. Zusammen mit ihren Freunden des Fünf-Uhr-Clubs – Prof und Indigo – sowie Kater Napoleon macht sie sich an Bord der Großen Malve auf die Suche nach Riffenfels. Ein gefährliches Abenteuer beginnt...

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Greenwild-Trilogie und der Vorgänger sollte zum besseren Verständnis bekannt sein, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Für mich hat sich der erste Band im vergangenen Jahr als ein echtes Highlight entpuppt, sodass ich die Fortsetzung kaum erwarten konnte. Das Abenteuer geht fast nahtlos weiter und auch wenn die Lektüre des Reihenauftakts schon eine Weile zurückliegt, ist man schnell wieder mittendrin im Geschehen. Und einmal mit dem Lesen begonnen, kann/will man nicht mehr damit aufhören.

Nachdem uns Pari Thompson im ersten Buch in das grüne Malvental mitgenommen hat, entführt sie uns diesmal auf eine magisch-blaue Seefahrt ins Ungewisse und beweist einmal mehr ihr Talent für fantasievolle und fesselnde Geschichten. Erfahrungsgemäß sind Mittelbände einer Trilogie im Vergleich zu ihren Vorgängern meist etwas schwächer, doch das hier ist hier nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Die Geschichte ist um einiges dramatischer und emotionaler als im vorherigen Band und voller Spannung und ungeahnter Wendungen. Daisy und ihre Freund
innen müssen sich auf ihrer Reise einer Menge Herausforderungen und Gefahren stellen und viel Mut, Stärke und Zusammenhalt zeigen. Die ernsten Themen wie Verlust und Umweltschutz werden dabei gekonnt in die Handlung eingebettet, vor allem letzteres begeistert wieder einmal mehr. Eingeflochten in diese fantastische Geschichte erzählt Pari Thompson, ganz nebenbei und ohne belehrenden Zeigefinger, von der Schönheit und Vielfalt unserer Natur und Meere und wie wichtig es ist, sie zu schützen und bewahren.
Es macht einfach großen Spaß, dieses Buch zu lesen und noch tiefer in die Welt von Greenwild einzutauchen. Gemeinsam mit dem Fünf-Uhr-Club verlassen wir schon nach kurzer Zeit das Malvental, bereisen andere faszinierende Orte und lernen neue tolle Kreaturen und facettenreiche Figuren kennen. Eine besonders wichtige Rolle nimmt der sympathische Junge Max ein, der zusammen mit Daisy abwechselnd im Fokus der Geschichte steht.

Die bezaubernden schwarz-weiß Illustrationen von Elisa Pagnelli, die den Text begleiten, runden das Ganze perfekt ab und das Ende lässt einen voller Vorfreude auf den dritten Band zurück.

Fazit: Ein Jahr haben wir uns auf den zweiten Teil der Greenwild-Trilogie gedulden müssen, doch das Warten hat sich mehr als gelohnt. Pari Thompson präsentiert uns mit „Die Suche nach der geheimen Meeresstadt“ ein mitreißendes und wunderschön erzähltes Fantasy-Abenteuer voller Freundschaft, Magie und Überraschungen, die dem Vorgänger in nichts nachsteht und ihn sogar noch übertrifft. Auch dieser Band ist der perfekte Lesestoff für alle ab 10 Jahren, die gerne spannende und magische Geschichten lesen und die Natur lieben. Ich bin erneut absolut begeistert und schon Feuer und Flamme für die nächste Reise. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2024

Ein wunderschöner zeitloser Klassiker, der auch im neuen Gewand begeistert!

Lotta zieht um
0

Als die fünfjährige Lotta eines Morgens aufwacht, hat sie von Anfang an schlechte Laune. Sie hat geträumt, dass ihre älteren Geschwister Jonas und Mia-Maria ihren Teddy verhauen haben und da Lotta glaubt, ...

Als die fünfjährige Lotta eines Morgens aufwacht, hat sie von Anfang an schlechte Laune. Sie hat geträumt, dass ihre älteren Geschwister Jonas und Mia-Maria ihren Teddy verhauen haben und da Lotta glaubt, dass das, was man träumt, wahr ist, ist sie richtig böse. Und dann möchte Mama auch noch, dass sie den kratzigen und piksigen Pullover anziehen soll, den Oma für sie gestrickt hat. Den will Lotta aber auf gar keinen Fall tragen, da läuft sie lieber nackt herum. In ihrer Wut greift Lotta zur Schere und schneidet ein großes Loch in den Pullover. Da bekommt sie es mit der Angst zu tun, denn das Loch ist wirklich sehr groß und sieht unheimlich aus. Und sie weiß natürlich auch, dass das, was sie getan hat, ganz falsch war. Aber was soll man machen, wenn alle so gemein zu einem sind? Da schneidet man eben Sachen kaputt. Lotta beschließt kurzerhand, zusammen mit ihrem Teddy von zu Hause auszuziehen. Allerdings nicht weit weg, nur zu Tante Berg nach nebenan, denn natürlich möchte Lotta sehen, wie traurig alle bei Nymans sind, weil sie ihre kleine Lotta nicht mehr haben. Tante Berg lässt sie in ihrer Rumpelkammer wohnen und zuerst findet es Lotta richtig toll, einen eigenen Haushalt zu haben. Als es jedoch dunkel wird, merkt sie, dass es so ganz alleine und ohne Mama und Papa doch nicht so schön ist...

Die Werke von Astrid Lindgren begleiten mich schon mein Leben lang. Ihre Geschichten und Charaktere sind einfach unvergesslich und haben bis heute nichts von ihrem Charme verloren. Auch mit der kleinen Lotta aus der Krachmacherstraße hat die weltberühmte schwedische Autorin eine unsterbliche Figur erschaffen, deren Erlebnisse auch nach all den Jahren nichts von ihrem Zauber eingebüßt haben. Und das hier vorliegende Buch ist der beste Beweis dafür.
Für mich hat Lotta schon immer zu meinen Lieblingsheld*innen von Astrid Lindgren gezählt. An der Neuinterpretation des Bilderbuchklassikers „Lotta zieht um“ konnte ich daher nicht vorbeigehen und so viel sei schon mal verraten: Sie wird mein Bücherregal nicht mehr verlassen.

Über den Inhalt muss hier vermutlich gar nicht groß was gesagt werden. „Lotta zieht um“ ist eine hinreißende Geschichte, in der Astrid Lindgren mit viel Witz und Einfühlungsvermögen die frühkindlichen Alltagslaunen beschreibt. Von Wut, Trotz, Enttäuschung und Entschlossenheit bis hin zu Einsicht, sich entschuldigen und die Sehnsucht nach familiärer Nähe und Geborgenheit. Mit ihrer eigensinnigen und selbstbewussten Art kommt die kleine Lotta dabei so authentisch und charmant daher, dass man sie einfach gernhaben muss und mit ihr mitfühlt. Ihre Gefühle und Gedankengänge sind sowohl für Kinder als auch Erwachsene verständlich und nachvollziehbar. Denn wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen man einfach schlecht gelaunt ist und sich wünscht, gar nicht erst aufgestanden zu sein? Und welches Kind wollte nicht schon mal von zu Hause ausziehen, weil dort alle doof, gemein und ungerecht sind?
Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren, was durchaus angemessen ist. Man sollte beim Zuhören allerdings etwas Ausdauer zeigen, da die Textpassagen für ein Bilderbuch recht lang sind.

Die Handlung selbst ist also nicht anders vorher. Was hier neu ist, sind die Illustrationen von Cecilia Heikkilä. Für so jemanden wie mich, der mit den Original-Zeichnungen von Ilon Wikland groß geworden ist, war es schon ein wenig ungewohnt, die Geschichte in neuer Bebilderung zu erleben, aber ich finde, dass Cecilia Heikkilä eine wirklich gute Arbeit geleistet hat. Mit gedeckten Farben und ihrem markanten Stil verleiht sie der Erzählung eine ganz eigene und moderne Note. Ihre Bilder sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und fangen die Emotionen von Lotta perfekt ein, vor allem ihre Trotzkopf-Miene ist wunderbar getroffen.

Fazit: „Lotta zieht um“ ist ein zeitloser Bilderbuchklassiker, der auch im neuen Gewand begeistert und in keinem Kinderbuchregal fehlen darf. Eine liebevolle, lustige und ganz reizende Vorlesegeschichte ab 4 Jahren, die in Erinnerung bleibt und Jung und Alt immer wieder aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ich kann diese wunderschön bebilderte Neuausgabe nur empfehlen, aus meiner Sammlung ist sie nicht mehr wegzudenken. Von mit gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2024

Actionreich, unterhaltsam und großartig illustriert!

Ragnarök (Band 2) - Fimbulwinter
0

Es ist vier Jahre her, dass der schreckliche Fenriswolf Ubbes Mutter getötet hat. Zusammen mit der Stabmeisterin Thyra und Gott Loki in Rabengestalt begibt sich der Wikingerjunge auf die Suche nach dieser ...

Es ist vier Jahre her, dass der schreckliche Fenriswolf Ubbes Mutter getötet hat. Zusammen mit der Stabmeisterin Thyra und Gott Loki in Rabengestalt begibt sich der Wikingerjunge auf die Suche nach dieser Bestie, um sich zu rächen. Auf ihrer gefährlichen Reise machen sie in einem Wikingerdorf halt, wo sie die Aufmerksamkeit des merkwürdigen Jarl Blauzahn auf sich ziehen. Ihr Aufeinandertreffen verläuft alles andere als rosig und ehe es sich Ubbe versieht, findet er sich in einem Duell mit dem blauzahnigen Jarl wieder – einem tödlichen Kampf draußen auf dem Eis: Der Fimbulwinter.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Nordic Manga-Serie „Ragnarök“ und es empfiehlt sich, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten, da die Fortsetzung direkt an den Vorgänger anknüpft.
Nachdem mir der erste Band „Fenriswolf“ ziemlich gut gefallen hat, war ich sehr gespannt wie es in „Fimbulwinter“ weitergeht. Das Cover verspricht wieder jede Menge Spannung, Action und Wikinger-Vibes und genau das bekommt man auch.

Bereits die ersten Seiten sind packend und voller überraschenden Wendungen, sodass es sehr schwer fällt, mit dem Lesen wieder aufzuhören. Man kann erneut richtig schön mit den Charakteren mitfiebern, amüsiert sich gleichzeitig aber auch köstlich über ihr Zusammenspiel. Vor allem der unnachahmliche Gott Loki bringt eine ordentliche Portion Humor mit ein und sorgt für einige Lacher. Es macht einfach wieder großen Spaß in diese bunte Welt einzutauchen, die neben guter Comic-Unterhaltung auch einen interessanten Einblick in die Mythologie der Wikinger bietet.

Ein besonderes Highlight ist wieder grafische Umsetzung. Odin Helgheims Zeichnungen im Manga-Stil sind farbkräftig, lebendig und ausdrucksstark und fangen die Emotionen und die nordische Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Von großflächigen Panoramabildern bis zu kleinen Details ist wieder alles dabei, sodass auch dieser Comic ein wirklich tolles, abwechslungsreiches Erlebnis ist.

Auch die Bonusseiten hinten im Buch, auf denen es unter anderem Konzeptskizzen und Gastbeiträge zu bestaunen gibt, sind wunderbar anzusehen und steigern die Vorfreude auf den dritten Band.

Fazit: „Fimbulwinter“ ist eine actionreiche, unterhaltsame und bildgewaltige Graphic Novel, die dem Vorgänger in nichts nachsteht und nicht nur junge Leser*innen ab 12 Jahren begeistert. Die Mischung aus Comicbuch, nordischer Mythologie und spannenden Wikingern-Abenteuern, die schon im Auftakt funktioniert hat, überzeugt auch dieses Mal. Ich habe auch diesen Band mit großem Vergnügen gelesen und bin schon Feuer und Flamme für das nächste Abenteuer. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2024

Eine wunderschöne Comic-Adaption!

Der geheime Garten
0

Die zehnjährige Mary Lennox ist in Indien aufgewachsen, wo sie ein sehr trostloses Leben geführt hat. Sie hat nie Liebe und Fürsorge erfahren dürfen, sodass sie sich zu einem ziemlich unfreundlichen und ...

Die zehnjährige Mary Lennox ist in Indien aufgewachsen, wo sie ein sehr trostloses Leben geführt hat. Sie hat nie Liebe und Fürsorge erfahren dürfen, sodass sie sich zu einem ziemlich unfreundlichen und verwöhnten Trotzkopf entwickelt hat. Nach dem Tod ihrer Eltern wird Mary nach England geschickt, zu dem riesigen, prachtvollen Landgut ihres Onkels. Hier, zwischen düsteren Mooren und einsamen Hügeln, soll die Waise fortan leben. Das große Anwesen mit seinen vielen Zimmern steckt voller Geheimnisse und weckt schnell die Neugierde des jungen Mädchens. Was sind das nur für unheimliche Schreie, die immer wieder nachts durch die Gänge hallen? Und was hat es mit dem geheimen Garten auf sich, der seit vielen Jahren verschlossen ist? Mary möchte diesen verborgenen Garten unbedingt besuchen. Als sie eines Tages tatsächlich den Schlüssel zu dem Tor findet und den verwilderten Garten erblickt, verliebt sie sich sofort in ihn. Sie vertraut sich dem Bruder des Dienstmädchens Martha an, dem Jungen Dickon und zusammen beginnen sie sich um den Garten zu kümmern. Während die Bäume und Blumen zu neuem Leben erwachen, blüht auch Marys Fröhlichkeit und Lebensfreude wieder auf. Sie ist jedoch nicht die Einzige in Misselwaithe Manor, die durch die Magie des Gartens zu einem glücklichen Kind wird...

Frances Hodgson Burnetts Roman „Der geheime Garten“ zählt seit Generationen zu den beliebtesten Werken der englischen Kinderliteratur und hat bis heute nichts von seinem Zauber verloren. Auch nach über hundert Jahren zieht die Geschichte um die kleine Mary Jung und Alt gleichermaßen in den Bann und wurde zahlreich in anderer Form bearbeitet. Ob als Film, Buch oder Hörspiel – ich kenne und liebe inzwischen viele Versionen von diesem zauberhaften Klassiker. Eine Neuinterpretation als Comic war mir allerdings bislang noch nicht bekannt. Das musste ich natürlich unbedingt ändern und so viel sei schon mal gesagt: Ich habe es nicht bereut. Ganz im Gegenteil.

Die französische Autorin und Künstlerin Maud Begon hat es geschafft, die Magie und Essenz der Originalgeschichte einzufangen und ihr gleichzeitig eine ganz eigene Note zu verleihen. Sie hat aus dem Kinderbuchklassiker von Frances Hodgson Burnett eine wundervoll bebilderte und nahezu werkgetreue Graphic Novel kreiert, deren zwei Bände wir dank des TOONFISH Verlags in einer Gesamtausgabe genießen dürfen.

Auf gut 200 Seiten wird erzählt, wie aus zwei einsamen, unausstehlichen und verzogenen Trotzköpfen zwei glückliche und liebenswerte Kinder werden. Während sich im ersten Teil die kleine Mary verändert, ist im zweiten ihr kränklicher Cousin Colin an der Reihe, neuen Lebensmut zu finden. Es einfach jedes Mal aufs Neue eine wahre Freude mitzuerleben, wie diese zwei Sauertöpfe durch die heilende Kraft der Natur und die Macht der Freundschaft beginnen, aufzublühen. Ganz ohne Fantasy-Elemente versprüht die Geschichte etwas Magisches und obwohl es auch um Verlust und Trauer geht, lädt sie von Beginn an zum Wohlfühlen ein.

Ein ganz besonderer Genuss dieser Graphic Novel ist die grafische Umsetzung. Die Zeichnungen von Maud Begon sind zart, ausdrucksstark und herrlich bunt und fangen den Wandel der Jahreszeiten und die Emotionen der Charaktere gekonnt ein. Vor allem die letzten Seiten, die den erblühenden Garten zeigen, sind traumhaft und voller Farbpracht. Man bekommt beim Lesen richtiggehend das Gefühl, den Duft der Blumen in der Nase zu haben und meint die frische Frühlingsluft spüren zu können.

Fazit: „Der geheime Garten“ ist eine berührende und märchenhafte Geschichte über die Schönheit und Magie der Natur, Freundschaft, Neugier und Lebensfreude. Maud Begon hat Frances Hodgson Burnetts zeitlosem Klassiker mit ihrer wunderschönen Comic-Adaption neues Leben eingehaucht. Dieses Buch ist eine Freude für das Herz und Auge und begeistert sowohl Liebhaber*innen des Romans als auch Neulinge. Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen. Mir hat es unheimlich viel Vergnügen bereitet, eine mir so vertraute Geschichte auf eine völlig neue Weise entdecken und erleben zu dürfen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2024

Eine weitere tolle Comic-Adaption vom magischen Baumhaus!

Das magische Baumhaus (Comic-Buchreihe, Band 5) - Auf der Spur der Ninjas
0

Annes und Philipps letzte Zeitreise ist nun schon mehrere Wochen her. Jeden Tag haben die beiden im Wald nachgesehen, aber keine Spur vom magischen Baumhaus. Doch dann, endlich, ist es eines Tages wieder ...

Annes und Philipps letzte Zeitreise ist nun schon mehrere Wochen her. Jeden Tag haben die beiden im Wald nachgesehen, aber keine Spur vom magischen Baumhaus. Doch dann, endlich, ist es eines Tages wieder da! Ein mysteriöser Brief macht schnell klar, dass die Zauberin Morgan in großen Schwierigkeiten steckt. Für die Geschwister steht sofort fest, dass sie ihrer Freundin helfen müssen. Mit dem magischen Baumhaus reisen sie ins alte Japan, wo sie direkt nach ihrer Ankunft vermummten, stummen Gestalten begegnen: Ninjas! Diese weisen den Kindern den Weg durch die Dämmerung, stets auf der Hut vor den gefährlichen Samurai.

Dies ist der fünfte Teil der Comic-Reihe von „Das magische Baumhaus“, kann aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen. Die Bücher bauen zwar leicht aufeinander auf, allerdings sind die eigentlichen Geschichten jedes Mal in sich abgeschlossen.
Mich begleitet diese beliebte Kult-Serie seit meiner Kindheit. An den Comics konnte ich daher natürlich nicht vorbeigehen. Bereits die vier Vorgänger habe ich mit Begeisterung verschlungen und auch der fünfte Band hat mich nicht enttäuscht.

Nach Dinosaurier, Ritter, Mumien und Piraten bekommen wir es diesmal also mit Ninjas zu tun. Gemeinsam mit Philipp und Anne erlebt man im alten Japan ein neues magisches Abenteuer, das zu keiner Zeit langweilig wird und nicht nur fesselnd und unterhaltsam ist, sondern auch sehr informativ. Man kann wieder richtig schön mit den Geschwistern mitfiebern und während man die beiden begleitet, lernt man nebenbei auch noch eine Menge über die Zeit der Ninja und Samurai.

Die bunten und ausdrucksstarken Illustrationen von Kelly und Nichole Matthews sind wieder ein besonderes Highlight. Sie sind im modernen Stil und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und kommen mit nur wenig bis gar keinen Text aus. Für Erst-, Wenig- und Nichtleserinnen ab 7 Jahren ist daher auch dieser Band ideal zum Selberlesen geeignet. Doch auch Erwachsenen und all denjenigen, die das Original kennen, bietet das Buch wunderbare Comic-Unterhaltung mit Suchtfaktor.

Fazit: „Auf der Spur der Ninjas“ ist eine weitere gelungene Comic-Adaption eines Baumhaus-Klassikers, die sowohl Neueinsteiger
innen als auch eingefleischten Fans Spaß macht. Auch dieser Band überzeugt mit einer spannenden Story, wunderschönen Illustrationen und viel Sachwissen und ist die perfekte Lektüre für Leseanfänger*innen und Lesemuffel. Mich haben Jenny Laird und Kelly und Nichole Matthews auch mit ihrem fünften Kindercomic vom magischen Baumhaus hellauf begeistert. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und bin schon voller Vorfreude auf das nächste Zeitreise-Abenteuer. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere