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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2024

Abenteuerlich

Angriff der Krao
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Die Mutter von Elias und Alice ist verschwunden. Die Vermisstenmeldung bei der Polizei führt nur dazu, dass der Vater wegen Verdacht auf Beteiligung verhaftet wird. Die Kinder wollen auf eigene Faust die ...

Die Mutter von Elias und Alice ist verschwunden. Die Vermisstenmeldung bei der Polizei führt nur dazu, dass der Vater wegen Verdacht auf Beteiligung verhaftet wird. Die Kinder wollen auf eigene Faust die Mutter im Wald suchen. Dort allerdings werden sie von einer Art Gespenst überfallen und fast ermordet. Es ist ein Krao. Ein Außerirdischer. In letzter Sekunde erhalten sie Hilfe... ebenfalls von außerirdischen Wesen

Das Buch ist der Beginn eines großen Abenteuers, vorwiegend im Weltraum. Der Stil ist zielgruppengerecht. Der Text wird immer wieder unterbrochen von sehr schönen Comics. Mir hat gut gefallen, dass zuerst der Text kam und man sich so eigene Vorstellung machen konnte. Danach wurde das Ganze durch die Comics aufgelockert und gleichzeitig noch nähergebracht. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass das Buch sowohl für Jungen wie für Mädchen lesbar ist. Durch das Geschwisterpaar erleben beide Geschlechter entsprechende Abenteuer und so ist das Buch für alle interessant. Sehr gut ist auch, dass die außerirdischen Wesen sehr unterschiedlich sind und auch, wenn sie technisch weit überlegen sind, brauchen sie oft die Hilfe der Kinder. Am Ende allerdings gibt es einen sehr fiesen Cliffhanger und man muss hoffentlich nicht so lange auf Teil Zwei warten. Den Preis für dieses gut ausgestattete hochwertige Buch finde ich angemessen. Und von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Feine Familie

Letzte Lügen
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Sara und Will wollen ihre Flitterwochen in der McAlpine Lodge verbringen. Diese liegt auf einem Gipfel, ist nur zu Fuß erreichbar und hat weder Telefon noch Internet. Doch schon in der ersten Nacht hört ...

Sara und Will wollen ihre Flitterwochen in der McAlpine Lodge verbringen. Diese liegt auf einem Gipfel, ist nur zu Fuß erreichbar und hat weder Telefon noch Internet. Doch schon in der ersten Nacht hört Will einen Hilferuf und findet kurz darauf Mercy, die Tochter der Lodge-Besitzer. Sie wurde mehrfach erstochen. Damit ist der Urlaub quasi zu Ende und sie beginnen zu ermitteln. Und es wird nicht die einzige Tote bleiben, denn in der Familie gibt es mehr als nur ein Geheimnis und auch die Gäste haben so ihre Probleme.

Das Buch ist die Fortsetzung der Reihe um Will Trent. Und es ist eine richtig gute Fortsetzung. Die Ermittlungen führen immer wieder in die Irre und es werden stets neue Verdächtige präsentiert. Der Stil ist gewohnt gut und man möchte einfach immer weiter lesen, um endlich zu erfahren, worum es wirklich geht. Für mich gehört das Buch zu den besten der Reihe und ich spreche ein absolute Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Sehr gut

Das Dickicht
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In Hamburg wird eine junge Frau entführt. Juha und Lux vom LKA Hamburg ermitteln und stellen sehr schnell fest, dass die Entführung nur vorgetäuscht wurde. Trotzdem erinnert sie an einen fast 20 Jahre ...

In Hamburg wird eine junge Frau entführt. Juha und Lux vom LKA Hamburg ermitteln und stellen sehr schnell fest, dass die Entführung nur vorgetäuscht wurde. Trotzdem erinnert sie an einen fast 20 Jahre alten ähnlichen Fall, bei dem der entführte Junge allerdings nur tot aufgefunden wurde. Juha war damals ganz neu beim LKA und ein ehemaliger Kollege war stark in den Fall involviert. So nehmen sie sich die alten Akten vor und stellen fest, dass da einiges nicht stimmen kann. Mit Einwilligung ihres Chefs beginnen sie, erneut zu ermitteln

Das Buch hat mich überrascht, und zwar im positiven Sinn. Die beiden Ermittler sind interessante Menschen und jeder trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Doch die Zusammenarbeit funktioniert trotz aller Gegensätze sehr gut. Der Fall selbst steigert sich erst nach und nach. Es gibt einige Verdächtige und man wird mehrfach auf die falsche Fährte geführt. Das lässt sich sehr gut und flüssig lesen und hat mir gut gefallen. Das Ganze klingt nach einer Fortsetzung und auf dieser freue ich mich.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Aus Hunden werden Wölfe

Winterwölfe
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Es ist Sommer 1346. Die Essex Dogs, jedenfalls die Überlebenden, rechnen damit, ihre Bezahlung zu erhalten und nach von Frankreich in ihre Heimat England zurückzukehren. Doch der Krieg geht weiter und ...

Es ist Sommer 1346. Die Essex Dogs, jedenfalls die Überlebenden, rechnen damit, ihre Bezahlung zu erhalten und nach von Frankreich in ihre Heimat England zurückzukehren. Doch der Krieg geht weiter und die Engländer belagern die Hafenstadt Calais. Und die Essex Dogs müssen dabei sein.

Das Buch ist die auch zeitlich nahtlose Fortsetzung des ersten Teils um die englische Söldnertruppe. Hier geht es in erster Linie um die Belagerung von Calais und die entsprechenden historischen Hintergründe. Jedem Kapitel vorangestellt sind ein paar kurze Zeilen aus einer der verschiedenen Chroniken über diese Zeit. Dem Autor gelingt es, diese wenigen Zeilen in Geschichte und damit erlebbar zu verwandeln. Sie zeigen die ganze Wucht und Gewalttätigkeit des Krieges und die nahezue Unmöglichkeit, dabei menschlich zu bleiben. Das alles vollzieht sich in einer kleinen Truppe, die immer mehr schmilzt und ihre Mitglieder verliert, die aber trotzdem versucht, ihre wenigen Ideale einigermaßen aufrecht zu erhalten. Und die immer wieder daran scheitert. Das Ganze ist ganz große Geschichte, gut erzählt und ich freue mich auf den letzten Teil.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Berührend ehrlich

Mein drittes Leben
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Sonja ist 17, als sie von einem LKW überfahren wird und stirbt. Ihre Eltern, Linda und Richard, trauern unendlich. Jeder auf seine eigene Weise und vor allem Linda kommt aus ihrer Trauer nicht mehr heraus. ...

Sonja ist 17, als sie von einem LKW überfahren wird und stirbt. Ihre Eltern, Linda und Richard, trauern unendlich. Jeder auf seine eigene Weise und vor allem Linda kommt aus ihrer Trauer nicht mehr heraus. Schlafen kann sie nur mit starken Medikamenten. Sie zieht sich mehr und mehr vom Leben zurück. Ihr Mann unterstützt sie lange Zeit, doch irgendwann kann auch er nicht mehr. Zumal er anders trauert und etwas eher ins normale Leben zurückkehren will. Die Ehe zerbricht.

Das Buch ist aus der Sicht von Linda in der Ich-Form geschrieben und es ist berührend ehrlich. Jeder trauert anders und hier wird einfach ein Fall beschrieben. Der Stil ist sehr mitfühlend und trotzdem neutral und es wird und niemand ver- oder beurteilt. Im Gegenteil, man spürt ein starkes Verständnis für die trauernde Mutter. Und ein ebensolches Verständnis für den Vater. Ebenso gut ist beschrieben, wie sie zwar sehr langsam, aber doch nach und nach und nur in ihrem eigenen Tempo wieder am Leben teilnimmt und wie sich eine Entwicklung vollzieht und sie sich auch geändert hat. Vieles davon kann ich (auch aus persönlichem Erleben) gut nachvollziehen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung

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