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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2024

Süße Sommerlektüre

Beach Rivals -
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Beach Rivals - Georgie Tilney

3 Sterne

Das Buch ist eine solide, wenn auch eher durchschnittliche Sommerlektüre, die sich gut für zwischendurch eignet. Der leichte und flüssige Schreibstil macht es einfach, ...

Beach Rivals - Georgie Tilney

3 Sterne

Das Buch ist eine solide, wenn auch eher durchschnittliche Sommerlektüre, die sich gut für zwischendurch eignet. Der leichte und flüssige Schreibstil macht es einfach, sich durch die Seiten zu arbeiten, insbesondere bei den aktuellen warmen Temperaturen.

Es fällt es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Die beschriebenen Handlungsorte des Landes sind gut getroffen und haben mir gefallen. Sie tragen dazu bei, eine Strand-Urlaubsatmosphäre zu schaffen. Allerdings hatte ich bei einem der zentralen Schauplätze, dem Buchladen, das Gefühl, dass er zu „westlich“ dargestellt wurde. Die örtliche balinesische Atmosphäre, die man von einem solchen Setting erwarten würde, kam für mich nicht richtig zur Geltung, was ein wenig enttäuschend war.

Ein Punkt, der mich besonders gestört hat, war die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren. Obwohl das Buch das "Enemies to Lovers"-Motiv behandelt, fehlt es meiner Meinung nach an echtem Konflikt oder Spannung, um diese Dynamik überzeugend darzustellen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Figuren sind minimal und verlaufen meist höflich, was dazu führt, dass sich das Ganze eher lauwarm anfühlt. Die erwartete Spannung und Chemie gar nicht mal so viel Zeit miteinander, wodurch es schwer fällt, eine echte Verbindung oder Anziehungskraft zwischen ihnen zu spüren. Als einzelne Charaktere fand ich Clare und Jack aber recht interessant. Die Nebencharaktere waren jedoch leider nicht mein Fall, teilweise mehr nervig als alles andere.

Der Schreibstil des Buches ist zwar nett, aber es fehlt ihm das gewisse Etwas, das den Roman aus der Masse der ähnlichen Geschichten herausheben könnte. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders bemerkenswert.

Insgesamt ist das Buch eine süße Urlaubslektüre für zwischendurch, die vor allem durch ihre exotischen Schauplätze punktet. Wer gedanklich nach Bali reisen möchte, wird hier auf seine Kosten kommen. Allerdings bleibt die Geschichte insgesamt eher flach und hat mich nicht wirklich mitgerissen. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2024

Die Welt hat potential, aber die Protagonistin nicht

Fallen Princess
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“Fallen Princess” von Mona Kasten

Sterne: 3/5 ⭐️

Genre: Fantasy, Jugendbuch/YA, Romantasy

Smut: Leicht angedeutet, nicht wirklich. 0.5/5 🌶

Tropes: Academy, übernatürliche Fähigkeiten, Found Family/Friends, ...

“Fallen Princess” von Mona Kasten

Sterne: 3/5 ⭐️

Genre: Fantasy, Jugendbuch/YA, Romantasy

Smut: Leicht angedeutet, nicht wirklich. 0.5/5 🌶

Tropes: Academy, übernatürliche Fähigkeiten, Found Family/Friends, Slowburn

Gelacht/Geweint: Gelegentlich gelacht, nicht geweint.

"Fallen Princess" von Mona Kasten erzählt die Geschichte von Zoey, die in einer Akademie ihre göttlichen Magie entdeckt. Anstelle, wie Generationen zuvor, heilende Kräfte zu entwickeln, wird sie zu einer Banshee. Zoeys ganzes, ordentlich durchgeplantes Leben wird nun auf den Kopf gestellt wird.

Die Grundidee der Geschichte ist spannend. Das Thema Banshee hat mich schon öfter in den Bann gezogen. Das Cover find ich sowohl scön, als auch zum Inhalt passend.

Die Dialoge wirken gelegentlich unnatürlich, was den Lesefluss beeinträchtigt. Die übermäßige Betonung von Gedanken verdrängt manchmal die eigentliche Handlung, was zu einem Ungleichgewicht führt. Der Schreibstil neigt dazu, zu oft "xyz sagte etwas" oder "xzy fragte" zu verwenden, was die Erzählung repetitiv macht.
Die Logik der Schülerzuordnung in der Akademie, noch bevor deren Kräfte erweckt sind, wirkt fragwürdig auf mich, da die göttlichen Gaben in der Realität anders ausfallen können als gedacht. Die Kids schon vorher in bestimmte Häuser zu stecken und Fächer darauf abzustimmen, macht da wenig Sinn. Außerdem, die Vernachlässigung regulärer Fächer wie Mathematik und co. zugunsten ausschließlich magischer Themen ab einem Alter von 15/16 wie hier in der Geschichte, macht mich in solchen Academy Bücher immer etwas stutzig. Ja, ich weiß, es ist eine ausgedachte Welt, jedoch sollte dennoch etwas Logik noch vorhanden bleiben. Genauso frage ich mich wie eine 17 Jährige Schülerin den gabzen Tag auf 10 cm Heels läuft. Allgenmein waren die Haupt- und Nebencharaktere etwas flach gestaltet.
Gefesselt hat mich ungefähr das letzte drittel des Buches, da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Den letzten Twist habe ich definitiv nicht kommen sehen! Es ist ein wirklich langer Slowburn angedeutet, was mir aber nichts ausmacht. Es muss nicht immer alles gleich im ersten Buch passieren, hoffentlich wurden aber die Weichen für eine gute Fortsetzung gelegt.

Die Geschichte und die Welt hat definitiv Potential.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2024

Süße Urlaubslektüre

Beach Rivals -
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Beach Rivals - Georgie Tilney

3 Sterne

Das Buch ist eine solide, wenn auch eher durchschnittliche Sommerlektüre, die sich gut für zwischendurch eignet. Der leichte und flüssige Schreibstil macht es einfach, ...

Beach Rivals - Georgie Tilney

3 Sterne

Das Buch ist eine solide, wenn auch eher durchschnittliche Sommerlektüre, die sich gut für zwischendurch eignet. Der leichte und flüssige Schreibstil macht es einfach, sich durch die Seiten zu arbeiten, insbesondere bei den aktuellen warmen Temperaturen.

Es fällt es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Die beschriebenen Handlungsorte des Landes sind gut getroffen und haben mir gefallen. Sie tragen dazu bei, eine Strand-Urlaubsatmosphäre zu schaffen. Allerdings hatte ich bei einem der zentralen Schauplätze, dem Buchladen, das Gefühl, dass er zu „westlich“ dargestellt wurde. Die örtliche balinesische Atmosphäre, die man von einem solchen Setting erwarten würde, kam für mich nicht richtig zur Geltung, was ein wenig enttäuschend war.

Ein Punkt, der mich besonders gestört hat, war die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren. Obwohl das Buch das "Enemies to Lovers"-Motiv behandelt, fehlt es meiner Meinung nach an echtem Konflikt oder Spannung, um diese Dynamik überzeugend darzustellen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Figuren sind minimal und verlaufen meist höflich, was dazu führt, dass sich das Ganze eher lauwarm anfühlt. Die erwartete Spannung und Chemie gar nicht mal so viel Zeit miteinander, wodurch es schwer fällt, eine echte Verbindung oder Anziehungskraft zwischen ihnen zu spüren. Als einzelne Charaktere fand ich Clare und Jack aber recht interessant. Die Nebencharaktere waren jedoch leider nicht mein Fall, teilweise mehr nervig als alles andere.

Der Schreibstil des Buches ist zwar nett, aber es fehlt ihm das gewisse Etwas, das den Roman aus der Masse der ähnlichen Geschichten herausheben könnte. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders bemerkenswert.

Insgesamt ist das Buch eine süße Urlaubslektüre für zwischendurch, die vor allem durch ihre exotischen Schauplätze punktet. Wer gedanklich nach Bali reisen möchte, wird hier auf seine Kosten kommen. Allerdings bleibt die Geschichte insgesamt eher flach und hat mich nicht wirklich mitgerissen. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere