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Veröffentlicht am 12.12.2024

Charmanter und unterhaltsamer Roman über die illustre Wiener Gesellschaft

Und Wien leuchtete
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Wien 1928 - Anna Sacher ist die Seele des berühmten Hotels, das sie bislang sicher auch durch schwierige Zeiten gelenkt hat. Doch ihr schwant nichts Gutes als sich eine Klatschreporterin namens Elisabeth ...

Wien 1928 - Anna Sacher ist die Seele des berühmten Hotels, das sie bislang sicher auch durch schwierige Zeiten gelenkt hat. Doch ihr schwant nichts Gutes als sich eine Klatschreporterin namens Elisabeth Wimmer aus Berlin ankündigt, die sie und andere illustre Wienerinnen interviewen möchte. Aufgeregt berät sich Anna mit ihren illustren Freundinnen Modeschöpferin Emilie Flöge und die Zuckerbaronin Helene Stein-Kleiner um ihre Strategien für die Interviews zu beraten, denn jede von ihnen hat so ihre kleinen Geheimnisse. Ganz langsam kommen die drei Damen hinter die wahren Ambitionen von Fräulein Wimmer, auch Dank des loyalen Oberkellners Wagner und dem cleveren Pagen Paul!

„Und Wien leuchtete“ ist ein Roman über Frauenpower, starke Frauenrollen und emanzipierte Vorgehensweisen. Die Autorin Henny Arland, entführt ihre Leser nach Wien, in die Zeit des Jugendstils und bevölkert ihre Handlung mit fiktiven aber auch bekannten Namen wie Klimt, Sacher, Flöge und Komtess Mizzi. Deren Schicksale Geschichten und Skandale sind geschickt eingeworben und ergeben ein stimmiges Ganzes. Teils ist das ganze Geschehen vielleicht etwas ausschweifend geschildert, dabei aber äußerst anschaulich, amüsant und charmant formuliert. Man bekommt so einiges mit, von vergangenem Klatsch und Tratsch, von Skandalen oder eigenwilligen Gewohnheiten der "Haute Volée". Anna Sacher erzählt gerne aus dem Nähkästen, alles wird in diesem Ton wieder gegeben, sie gibt dabei auch selbst ihre Schwächen zu, ganz unverblümt.

Mein Fazit:
Eine kurzweilige Lektüre, die einige Klatschgeschichten der damaligen Zeit charmant aufbereitet und sie dabei zu einer eigenen Geschichte entwickelt. Habe mich gut unterhalten gefühlt, ich mag die Epoche und brenne darauf, selbst bald einmal Wien zu erkunden.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Tipps für mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Hund und den Mitmenschen

Lass die anderen reden
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Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier ...

Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier gesegnet, fühlte ich mich jedenfalls angesprochen.
Die Autorin Vanessa Engelstädter beschreibt anhand ihrer Protagonistin Lilly, nervige und negative Situationen aus dem Leben eines Hundehalters. Engelstädter zeigt auf, das nicht nur der Hund gefordert ist, sondern auch der Mensch sein Verhalten und seine Einstellung ändern kann. Die Betrachtung konkreter Situationen aus einem anderen Blickwinkel sind aufschlussreich.
Die Autorin ist bemüht sich verständlich auszudrücken, trotz fachlicher Ausflüge in die Psychologie, ist ihr das gelungen. Viele Ratschläge habe ich zwar ähnlich schon einmal gelesen oder gehört, doch hier wird es in Bezug zum Hund gesetzt. Das Buch dient dem Stress-Coaching, wer praktische Tipps zur Hundeerziehung sucht, wird nicht fündig. Das Buch beschäftigt sich mehr mit der mentalen Ebene, sowie den richtigen Umgang mit Kommunikation, Schwächen und Schwierigkeiten der Menschen an sich.

Mein Fazit:
Viele Vorschläge ergeben Sinn und regen zum Hinterfragen an. Werde sicherlich einige der Ratschläge im Hinterkopf behalten. Insgesamt ein tolles Buch für die eigene Motivation, Stressmanagement und einen positiven Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen. Das ist kein Buch zum gezielten Hundetraining, wie ich ursprünglich gedacht hatte, sondern interessante Lebenshilfe.

Meine Lieblingsstelle:
„Ich habe so viel aus meinen Fehlern gelernt, ich denke glatt darüber nach, noch mehr zu machen.“

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Veröffentlicht am 21.08.2024

Ein Buch das Bayerns kulinarische Vielfalt zeigt

Das kulinarische Erbe Bayerns (Neuauflage)
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Das Buch mit dem Titel „DAS KULINARISCHE ERBE BAYERNS“ von Autorin Marion Reinhardt ist „Eine Rezept - und Spezialitätensammlung aus Oberbayern - Niederbayern - Oberpfalz - Schwaben - Unterfranken - Mittelfranken ...

Das Buch mit dem Titel „DAS KULINARISCHE ERBE BAYERNS“ von Autorin Marion Reinhardt ist „Eine Rezept - und Spezialitätensammlung aus Oberbayern - Niederbayern - Oberpfalz - Schwaben - Unterfranken - Mittelfranken - Oberfranken“.
Es hat mir als Münchner Franke;) große Freude bereitet mich durch das Buch zu arbeiten. Dabei ist mir natürlich einiges an Altbekannten, aber auch etliche Überraschungen begegnet. Das fand ich wirklich spannend und hochinteressant. Ob unbekanntes Gemüse wie die Gartenmelde, Gerichte wie Bröselhafer oder Rupfhauben konnte ich hier neu entdecken.

Welch Käse, Wurst, Vieh, Fisch, Gemüse, Pilze, Obst, Wein, Bier und Spirituosen gegessen, geerntet oder getrunken wird. Die Produkte unterscheiden sich je nach Region, darauf wird gezielt eingegangen, was Sorten, Arten und Entstehung anbelangt. Dazu die speziellen Bezeichnungen, Herstellungsweisen und natürlich auch Rezepte, an alles ist gedacht worden! Das ergibt ein großartiges Sammelsurium und lädt zum Stöbern und nachschlagen ein.
Wer Lust und Laune hat, das alles vor Ort zu erleben, bekommt Tipps zu Spezialitäten, Museen, Festen und Ausflügen in die entsprechenden Regionen Bayerns.
Einzige Kritik meinerseits, es gibt nicht zu allen Rezepten ein Foto, das finde ich sehr schade, gerade bei sehr speziellen ehr unbekannten Sachen, insbesondere beim Backwerk finde ich das äußerst wichtig.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, um mehr über meine Heimat Bayern zu erfahren, neue oder heißgeliebte alte Gerichte und Traditionen zu erkunden.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Ideen für den Airfryer

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer
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Ein Airfryer ist ein praktisches Teil, es ist zwar keine richtige Fritteuse, doch ein wenig Frittierfeeling kommt dabei schon auf.
Mein Airfryer ist ein kleines Modell und besitzt diesmal sogar eine Dampffunktion. ...

Ein Airfryer ist ein praktisches Teil, es ist zwar keine richtige Fritteuse, doch ein wenig Frittierfeeling kommt dabei schon auf.
Mein Airfryer ist ein kleines Modell und besitzt diesmal sogar eine Dampffunktion. Um mich ein wenig inspirieren zu lassen, was man so alles mit einer Heißluftfriseuse anfangen kann, hat mich dieses Buch sehr interessiert.
In ihrem Buch „Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer“, hält Tanja Dusy an die 60 tolle Rezepte bereit, eine wirklich gute inspiration.
Nach einer kurzen Einführung zu unterschiedlichen Airfryer-Geräten, folgen hilfreiche Tipps und Informationen zu geeigneten Zutaten, Ölen und einer praktischen kleinen übersichtlichen Garzeiten-Tabelle zu einzelnen Produkten, geht’s dann auch schon los mit den Gerichten. Da gibt’s neben Standards wie Nuggets und Pommes noch allerhand Leckeres zu entdecken. Besonders interessant fand ich die süßen Rezepte, allesamt sehr verlockend und leicht auszuführen.

Mein Fazit:
Inspirierendes buntes Allerlei an Rezepten. Das Buch bietet neben Klassikern, eine schöne Auswahl für fettfrei Frittiertes und hat mir gut gefallen. Besonders angetan war ich vom Kapitel „voll süß“.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Unterhaltsame Geschichte aus Hollywoods Glanzzeit

Eve
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Die junge geheimnisvolle Evelyn „Eve“ Ross verschlägt es ganz spontan nach Hollywood. Doch sie will dort keine Schauspielkarriere starten, sondern ist nur neugierig auf die Stadt LA. Schon im Zug dorthin, ...

Die junge geheimnisvolle Evelyn „Eve“ Ross verschlägt es ganz spontan nach Hollywood. Doch sie will dort keine Schauspielkarriere starten, sondern ist nur neugierig auf die Stadt LA. Schon im Zug dorthin, lernt sie den Ex-Polizisten Charlie kennen und im Hotel den netten alternden Schauspieler Prentice Simmons. Mit jeder Menge Charme, Gerissenheit und Cleverness erforscht Eve Los Angeles. Sie lernt dabei die bekannte Schauspielerin Olivia de Havilland kennen, die beiden Frauen verstehen sich blendend, dabei bekommt Eve’s Zukunft eine neue Bestimmung!

In seinem Roman „Eve“, entführt der amerikanische Autor Amor Towles seine Leserschaft nach Hollywood zum Ende der 30er Jahre. Hauptprotagonistin Eve lernt dort die Schauspielerin Olivia de Havilland kennen, die mit dem Film „Vom Winde verweht“ einen großen Bekanntheitsgrad erreicht und ständig um ihren guten Ruf bangen muss. Fotografen sind schon immer auf der Jagd nach Prominenz. Mit reichlich Cleverness ausgestattet zieht Eve alle Register, um all den Gaunern und Glücksrittern auf die Schliche zu kommen. Der schöne Schein steht in Konkurrenz zur bösen Wirklichkeit. An jeder Ecke kann das Verhängnis lauern.
Der Autor hat wirklich ein Händchen für starke Charaktere und deren Beschreibung. Die rätselhafte mit einer Narbe auf der Wange gekennzeichnete Eve, bleibt bis zum Ende eine geheimnisvolle Figur mit recht eigenwilligen und einnehmenden Charakter. Die Handlung ist dabei interessant und spannend gestaltet, sie wirkt auf mich ein wenig wie ein Theaterstück. Könnte man glatt am Broadway als Stück inszenieren.
Das Cover ist großartig gewählt und ein besonderes Highlight, es passt hervorragend zum Buch. Eine wunderschöne Blondine, aber nur eine Hälfte des Gesichtes, ihre Narbe bleibt der Fantasie überlassen. Gefällt mir sehr!

Mein Fazit:
Unterhaltsame und abwechslungsreiche Story, die mir recht gut gefallen hat. Man bekommt eine gute Vorstellung der damaligen Zeit und begleitet Eve gerne bei all ihren Aktivitäten.

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