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Veröffentlicht am 11.10.2024

Von Heldentaten und Göttern

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Meinung:

Ein knisternder Blitz zuckt direkt über dem Tempel des Zeus herab und lässt mich erschrocken zusammenfahren.

Das Cover finde ich richtig cool, es hat mich auch sofort angesprochen. Die Äxte ...

Meinung:

Ein knisternder Blitz zuckt direkt über dem Tempel des Zeus herab und lässt mich erschrocken zusammenfahren.

Das Cover finde ich richtig cool, es hat mich auch sofort angesprochen. Die Äxte haben in der Geschichte eine Bedeutung, wodurch das Cover einfach perfekt zu dem Buch passt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen, ich kam in dem Buch schnell voran. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Lyra, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich mochte es, dass man ihre Gefühle so gut mitbekommt und auch die Beschreibungen des Olymp waren sehr gelungen.

Zu Beginn lernt man Lyra kennen, die ein normaler Mensch ist. Als sie von Hades auserkoren wird an dem Cubicle teilzunehmen, in seinem Namen, stellt das ihre Welt auf den Kopf. Sie muss nun in einem gefährlichen Wettkampf gegen die anderen Champtions antreten und riskiert dabei ihr Leben. Gut, dass sie Hades als Patron hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich kam wirklich schnell in die Geschichte rein und konnte mich auch gleich in der Welt zurecht finden. Man sieht zuerst, wie Lyra aktuell lebt und erfährt auch ein bisschen was über ihre Vergangenheit. Recht schnell kommen auch die Götter ins Spiel und dann geht es los.

Lyra mochte ich ganz gerne, nur ist mir ihr Heldentum irgendwann auf die Nerven gegangen. Immer will sie ihre Mitstreiter retten und denkt nie an sich selbst. Immer wieder wiederholt sie die gleichen Gedanken und das fand ich dann doch auch unrealistisch und zu dich aufgetragen. Besonders gut merkt man das am Ende vom Buch. Ansonsten ist sie aber nett, schlau und schlagfertig, was sie besonders Hades gegenüber beweist.

Hades ist cool. Anders kann man ihn nicht beschreiben, er ist einfach ein interessanter Charakter, von dem man lange nicht viel erfährt und erst mit der Zeit besser kennen lernt. Auf jeden Fall ist er nicht gemein und fies, er ist eher hilfsbereit, verschlossen und kümmert sich gut um Lyra. Ich mochte ihn super gerne.

Das Buch ist ein richtig dicker Schinken. Anders kann man es nicht ausdrücken, denn es hat fast 700 Seiten. Und trotzdem empfand ich die Länge als angenehm. Nie wurde das Buch langweilig oder hat sich zu sehr in die Länge gezogen, für mich hat es gerade so gepasst. Außerdem kommt man wirklich schnell weiter und da fühlt es sich gar nicht wie 700 Seiten an.

Das Cubicle ist der Hauptteil des Buches und die verschiedenen Heldentaten sind nicht nach der Hälfte erledigt, sondern ziehen sich bis zum Ende. Von manchen liest man genauere Beschreibungen als von anderen, ich persönlich hätte gerne von allen eine genaue Beschreibung gehabt, weil sich die Götter da schon ganz wilde Sachen ausgedacht haben.

Ansonsten gibt es viele Szenen zwischen Hades und Lyra, die mir sehr gut gefallen haben. Die beiden nähern sich langsam an und bauen eine Beziehung zueinander auf, obwohl Lyra lange nicht weiß, wieso Hades dieses Jahr beim Cubicle mitmacht und wieso er sie ausgewählt hat. Dieses Geheimnis wird auch erst am Ende gelüftet und dann folgt ein richtig fieser Cliffhanger. Naja. Ich mochte die beiden zusammen. Sie kommen sich nur langsam näher und haben ihre Auf und Abs, was nicht verwunderlich ist, da er ein Gott ist. Für mich hat die Beziehung zwischen ihnen gut gepasst.

Auch die Beziehung zu den anderen Helden war wirklich gut gemacht. Zai war davon mein liebster, denn er hat am meisten mit Lyra zu tun und er ist ein richtig netter Kerl. Immer wieder hatte ich die Befürchtung, dass die anderen Helden Lyra hintergehen oder umbringen werden, weil sie für Hades kämpft und das hat einen gewissen Spannungsbogen aufrecht erhalten.

Da es aber so viele Namen in dem Buch gibt, bin ich immer wieder ein bisschen durcheinander gekommen und wusste nicht immer, welcher Held nun zu welchem Gott gehört. Das fand ich etwas anstrengend, aber ansonsten habe ich nichts an dem Buch auszusetzen.

Das Ende verlief dann eigentlich wie erwartet. Es wurde bei der letzten Heldentat nochmals super spannend und dann kommt eine große Enthüllung. Zwar habe ich nicht mit dem genauen Ende gerechnet, ich hatte aber meine Vermutungen, die sich nur so halb bestätigt haben. Insgesamt war es ein sehr spannendes Buch, welches mich von Beginn an fesseln konnte. Ich freue mich auf Band zwei.

Fazit:

Das Buch hat mich wirklich begeistert. Zuerst dachte ich, dass es viel zu lang ist, aber es hat gut gepasst. Die Geschichte hatte so viel Platz zum entfalten und Hades und Lyra konnten sich langsam näher kommen. Auch Cerberus gehört erwähnt, denn er ist der süßeste Hund in dem ganzen Buch, und vielleicht der einzigste, aber ich mochte ich wirklich gerne. Die Herausforderungen waren wirklich spannend und unterschiedlich geschrieben und in der freien Zeit kann man zusammen mit Lyra den Olymp oder die Unterwelt erkunden, was echt cool war. Für mich hat das Buch fünf Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Spannende Geschichte mit aktuellen Themen

Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel
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Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Das Wasser strömte so unaufhaltsam von seinem Umhang wie die Pisse eines Pferdes, das während eines harten Ritts eingehalten ...

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Das Wasser strömte so unaufhaltsam von seinem Umhang wie die Pisse eines Pferdes, das während eines harten Ritts eingehalten hatte.

Das Cover finde ich sehr ansprechend, man sieht sofort, dass der Drache eine zentrale Rolle spielt und auch der Spiegel vom Titel findet seinen Platz auf dem Cover.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und jedes Kapitel ist aus Sicht von einem anderen Charakter geschrieben. So bekommt man sehr viel von der Geschichte mit und lernt alle Personen auch besser kennen. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen.

Zu Beginn lernt man Taran, Langara, Rylo und Aylia kennen. Sie werden von der Königin Estrella auf eine Mission geschickt, denn ihre Welt steht am Abgrund, die Magie ist fast aufgebraucht und es herrschen Naturkatastrophen. Die vier sollen eine Portal finden, durch das die Menschen in eine andere Welt flüchten können.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt erstmal alle Charaktere kennen und kann sich ein Bild von ihnen machen. Sie sind alle sehr unterschiedlich, aber ich hatte schnell einen Liebling. Dann wird noch kurz die Welt erklärt und was eigentlich gerade passiert, bevor es auch schon losgeht.

Taran mochte ich sehr gerne, er lebt in einer Hütte und kümmert sich um wilde Tiere. Er verarztet sie, wenn sie Hilfe brauchen und beschäftigt sich sonst auch viel mit ihnen. Er hat ein wirklich gutes Herz, was sich im Laufe des Buches immer wieder zeigt.

Rylo ist der Leibwächter der Königin und komplett in sie verschossen. Er nimmt keine negativen Meinungen über sie an und verteidigt sie sofort. Dadurch ist er aber blind für das Offensichtliche und stellt Estrella auf einen Podest. Irgendwie tat er mir leid, aber ihm ist wirklich nicht zu helfen. Gegen Ende hat sich das ein bisschen gebessert, aber nicht viel.

Langara war mein Liebling in dem Buch. Sie ist eine Prostituierte, die es geschafft hat gut zu leben und sich allein hochgearbeitet hat. Ihre Einstellung zum Leben fand ich interessant, sie ist schlau und hat immer wieder bewiesen, dass sie mehr ist als es zu sein scheint. Ihre Kapitel habe ich am liebsten gelesen.

Aylia ist eine Assassinin und etwas magiebegabt. Allerdings war sie mir persönlich etwas zu arrogant und verschlossen, ich konnte keine wirkliche Bindung aufbauen. Zwar gab es immer wieder Momente, in denen sie wirklich normal und nett gewirkt hat, aber den Großteil des Buches gibt sie die harte Frau, die alles alleine schaffen kann.

Das Buch verpackt unsere aktuellen Klimaprobleme in einer wirklich guten Geschichte. Es spricht den Klimawandel an und die Folgen davon, zeigt aber auch, dass es noch einen Ausweg gibt. Die Verbindung von Fantasy und realen Problemen fand ich wirklich gut und interessant.

Unsere vier Protagonisten begeben sich auf die Reise, auf die die Königin sie geschickt hat. Da gibt es natürlich Hindernisse und jeder von ihnen hat eine wichtige Rolle zu spielen. Es wird gezeigt, dass es ganz egal ist woher man kommt und was man tut, denn jeder ist wichtig und kann zum großen Ganzen beitragen. Ihren Weg empfand ich als spannend und es passiert immer was, ohne dass es zu viel wird. Es ist auch nicht immer alles actionreich, manche Hindernisse sind einfach Beziehungen geschuldet und dann gibt es eine Aussprache. Zu keinem Zeitpunkt empfand ich das Buch als langweilig oder als zu viel. Für mich war es genau richtig.

Mit der Zeit kommen auch immer mehr Geheimnisse ans Licht und es wird klar, dass ihre Mission vielleicht ganz anders ausgeht, als zuerst gedacht. Es hat mich nicht überrascht, dass es noch andere Gründe für die Mission gab, denn irgendwie habe ich damit gerechnet. Sobald die Charaktere diese Information ebenfalls haben, wird das Buch ziemlich actionreich. Und auch der Drache bekommt endlich seinen Auftritt. Ich fand ihn ziemlich cool gemacht und er wurde auch super in die Geschichte eingebaut.

Das letzte Drittel strotzt nur so vor Action. Hier geht alles Schlag auf Schlag, aber so, dass man als Leser immer noch sehr gut mitkommt. Das Buch ging insgesamt auch ganz anders auch, als ich angenommen hatte, aber es war erfrischend, dass hier ein anderer Weg gewählt wurde. Beim letzten Kapitel musste ich mir dann auch ein paar Tränchen verdrücken.

Fazit:

Das Buch hat mich richtig begeistert. Es war nie langweilig und zeigt auf, was der Klimawandel eigentlich anrichten kann, jedoch so verpackt, dass daraus eine spannende Fantasy-Geschichte wird. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und besonders Langara hat es mir angetan. Ich mochte sie von allen am liebsten. Das Ende war actionreich und anders als gedacht, aber ich kann das Buch nur empfehlen. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Auch ohne Vorkenntnisse gut

Year Zero 0
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Meinung:

Das Cover finde ich echt cool. Man sieht sofort, dass es sich um einen Comic über Zombies handelt und auch einen der Charaktere kann man darauf erkennen. Ich mag es, es strahlt genau aus, was ...

Meinung:

Das Cover finde ich echt cool. Man sieht sofort, dass es sich um einen Comic über Zombies handelt und auch einen der Charaktere kann man darauf erkennen. Ich mag es, es strahlt genau aus, was in dem Comic passieren wird.

Der Zeichenstil hat mir gut gefallen, zuerst musste ich mich zwar etwas gewöhnen, aber dann ging es schon dahin. Man sieht den Charakteren an, was sie fühlen und denken und das finde ich immer gut. Auch die Gespräche waren in Ordnung und nicht übertrieben.

Zu Beginn lernt man drei Hauptpersonen kennen. Einerseits die Flugbegleiterin Imka, einen Soldaten, eine Krankenschwester und eine russichen Polizist. Alle vier gehen gerade ihren normalen Beschäftigungen nach, als ein Virus ausbricht. Sie wissen nichts darüber und sehen nur die Auswirkungen. Man erlebt mit ihnen zusammen den Beginn der Pandemie.

Der Einstieg in den Comic ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt zuerst die Charaktere kennen und sieht, was sie eigentlich tun und was ihre Jobs sind. Bereits auf den nächsten Seiten wird dann klar, dass irgendwas nicht stimmt. Immer mehr Leute werden krank, doch man denkt sich natürlich nichts dabei. Dann geht die Action auch schon los.

Von den Charakteren fand ich die Flugbegleiterin am besten. Ihre Geschichte war interessant. Sie als Charakter war auch gut, man erfährt mehr über ihren Job, wie ihr das gefällt und welhe Hürden sie im Leben hat. Insgesam also recht spannend.

Der Soldat Jae-Hwa war nicht ganz so mein Fall. Ihn als Charakter kann ich nur ganz schlecht einschätzen und so wirklich warm wurde ich mit ihm auch nicht. Man sieht zwar seine Ansichten über die Regierung und was er in seinem Leben erreichen will, aber so wirklich sympathisch hat ihn das auch nicht gemacht.

Den Polizisten Gleb fand ich nicht interessant, er wirkt ein bisschen verrückt auf mich und das zieht sich durch den ganzen Comic. Ihn mochte ich am wenigsten. Er hat eine gestörte Beziehung zu seiner Schwester und auch so scheint er Hilfe zu brauchen.

Kessie, die Krankenschwester hat ein sehr gutes Herz und sie habe ich auch gerne verfolgt. Sie setzt sich für die kranken Menschen ein und versucht zu helfen, wo es nur geht. Ich mochte sie echt gerne.

Der Comic selbst hat mir gut gefallen. Ich mochte es, dass man zuerst lange nicht weiß, was eigentlich passiert. Die Perspektiven wechseln immer zwischen den verschiedenen Figuren, sodass man von allen recht viel mitbekommt. Alle Handlungsstränge sind auch sehr unterschiedlich, wobei letztendlich immer ein Zombie am Ende steht.

Ich fand es interessant zu lesen, wie die verschiedenen Menschen mit der Situation umgehen. So weiß Imka schon recht früh, dass etwas nicht stimmt, geht aber trotzdem in den Flieger weil sie ihren Freund sehen will und ignoriert einfach die Warnung ihrer Freundin. Das ist menschlich und es geht ja auch keiner von einer Apokalypse aus. Die Soldaten hingegen glaube einfach, dass es ein kranker Mann ist, denn sie sind komplett abgeschnitten vom Rest der Welt in Nordkorea.

Ich hatte lange die Hoffnung, dass vielleicht einer der Charaktere überleben würde, und bis zum Ende war nicht klar, ob es jemand schafft. Der gesamte Comic ist recht brutal gemacht, was an sich gut ist. Durch die kurzen Abschnitte mit den verschiedenen Personen sieht man auch, wie die verschiedenen Kulturen darauf reagieren. Das Ende hat mir gut gefallen, es ist alles abgeschlossen.

Fazit:

Ich kannte die Hauptreihe nicht, aber man kann diese Vorgeschichte sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Man begleitet vier ganz verschiedene Figuren in ganz verschiedenen Lebenssituationen und sieht, wie sie mit dem Ausbruch umgehen. Dass der Comic brutal ist war klar, man sollte trotzdem ein bisschen was aushalten können. Ich gebe dem Comic 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Wunderschön

Almost isn't enough. Whispers by the Sea (Secrets of Ferley 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Knisternde, flackernde, alles zerstörende Flammen.

Das Cover finde ich mega beruhigend. Es ist schön, das Meer darauf ist perfekt für die ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Knisternde, flackernde, alles zerstörende Flammen.

Das Cover finde ich mega beruhigend. Es ist schön, das Meer darauf ist perfekt für die Geschichte und immer wenn ich das Buch ansehe, denke ich mir wie schön es aussieht.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Summers und Ares Sicht gibt und man somit beide Charaktere besser kennen lernt. Ich fand auch, dass die Autorin sehr gefühlvoll geschrieben hat.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, dir einen neuen Mitbewohner, Ares, bekommt. Sie hat ihn schon einmal getroffen und war nicht begeistert und auch als Mitbewohner reizt er sie nicht sonderlich. Doch mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und kommen sich näher.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man liest zuerst von dem Feuer, in dem Summers Eltern gestorben sind. Ich fand, dass das ein guter Einstieg war, da ihre Familie immer wieder ein Thema ist und oft behandelt wird. Außerdem gehts gleich mit einer Gefühlsexplosion los, was nie schadet.

Summer mochte ich echt gerne, auch wenn sie mir zu Beginn ein wenig zu aggressiv gegenüber Ares war. Sie hat ihm nichtmal eine wirkliche Chance gegeben, was sich dann aber zum Glück schnell geändert hat. Abgesehen davon fand ich ihre Beziehung mit ihren Adoptiveltern super schön und auch als Freundin ist Summer toll. Sie ist schlau, freundlich und hilfsbereit.

Ares mochte ich zuerst gar nicht. Er hat eine „ist-mir-egal“-Mentalität an den Tag gelegt, die ich wirklich bescheurt fand und außerdem hat er sich nicht wirklich für die Menschen interessiert, die mit ihm Zeit verbringen. Zu Summer war er auch nur überheblich und hat den Macho raushängen lassen. Ich war so froh, als er endlich aufgetaut ist und sich anders verhalten hat, denn so hätte ich ihn nur gehasst. Mit der Zeit wurde er zu meinem Lieblingscharakter und am Ende versteht man auch besser, wieso er sich so abweisend verhalten hat.

Ich habe mich sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es gelesen und geliebt, auch wenn es etwas anders als ihre bisherigen Bücher ist, ist es dennoch wunderschön. Neben der Liebesgeschichte geht es auch viel um Freundschaft und natürlich um das Feuer, welches Summers Eltern getötet hat. Die Themen haben sich öfters mal abgewechselt, wodurch das Buch nie eintönig oder langweilig wurde.

Was auch unbedingt erwähnt gehört ist das Setting. Uni, Strand, ein Studentenwohnung, in der man die Zimmer nicht abschließen kann und eine Katze. Ich wäre so gerne selbst am Strand gewesen und hätte Sumemr beim kiten beobachtet, oder wäre zusammen mit ihr und Ares über den Campus spaziert oder hätte einfach die Katze gestreichelt. Wenn man das Buch liest, kann man sich nur an einen solchen Ort wünschen, also die Beschreibungen waren wirklich top und man hat auch dieses Gefühl von Sommer und Strand und Freiheit bekommen.

Gut gefallen hat mir auch die Darstellung von Familie in dem Buch. Ares hat nur noch seinen Vater und Summer hat ihre Adoptiveltern. Keiner von beiden hat ein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie und man merkt richtig, dass sie immer füreinander da sind. Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Ares und seinem Vater, zwar kommt er nicht ganz so viel vor, aber wenn, dann habe ich die Szenen geliebt. Die beiden sind toll zusammen und ich hätte mir mehr gemeinsame Szenen gewünscht.

Summer will aber auch erfahren, was damals wirklich mit ihren Eltern passiert ist, denn sie hat in der Nacht mit einem Mann gesprochen, der das wir einen Auftrag klingen ließ. Das liest man schon im Prolog und eben jenes Erlebnis legt den Grundstein für die weiteren Ermittlungen von Summer. Ich fand diesen Handlungsstrang spannend, aber am Ende ein bisschen zu schnell abgewickelt. Es wurde einfach durch eine andere Handlung ersetzt und da habe ich mir tatsächlich noch ein bisschen mehr gewünscht.

Die Liebesgeschichte war wunderschön. Am Ende musste ich immer mal wieder kurze Pausen machen, damit ich nicht weine, weil die Autorin so viele Gefühle und schöne Szenen da reingepackt hat. Ares und Summer kommen sich wirklich nur langsam näher, was vor allem an Ares und seiner abweisenden Art liegt. Irgendwann aber sind sie toll zusammen und ich fand, dass sie das perfekte Paar waren. Ach, ich hätte noch drei Bücher von ihenn lesen können. Für mich war die Liebesgeschichte perfekt.

Das Ende war wie gesagt sehr emotional, bietet aber auch einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Band, in dem es um Damian geht. Hier fand ich ihn nicht sonderlich sympathisch, daher hoffe ich, dass sich das in seinem Buch noch ändern wird. Abgesehen davon war das Ende perfekt, die Geschichte rund um Summer und Ares wurde abgeschlossen und ich fand auch nicht, dass irgendwas zu schnell ging. Das Tempo war gut und das Ende schön, ganz wie es sein soll.

Fazit:

Ich bin schon mit hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen und wurde auch nicht enttäuscht. Summer und auch Ares haben mein Herz gestohlen, sind darauf herumgetrampelt und haben es am Ende doch wieder zusammengesetzt. Die Geschichte war anders als erwartet, aber sie war wunderschön und hat mich tief berührt. Von mir kriegt das Buch volle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 24.08.2024

Geniale Geschichte mit einem Spiel, das ich selbst gern spielen würde

Full Dive
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Irgendwo über ihm raschelte es.

Das Cover ist genial, je länger ich es anschaue desto mehr liebe ich es. Es ist dein Drache, aus Kabeln, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Irgendwo über ihm raschelte es.

Das Cover ist genial, je länger ich es anschaue desto mehr liebe ich es. Es ist dein Drache, aus Kabeln, Mainboards und LEDs, das verbindet die reale und die virtuelle Welt auf richtig geniale Weise.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, auch wenn ich mich zuerst etwas daran gewöhnen musste. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Jess, in der dritten Person. Besonders gelungen fand ich allerdings die Beschreibungen der virtuellen Welt.

Zu Beginn lernt man Jess kennen, den kleinen Bruder von Jaxon, der ein bekannter Gamer ist und zu einem Early Access von einem True Virtuel Reality spielt eingeladen wurde. Als Jaxon dann nicht teilnehmen kann, gibt sich Jess als er aus und wird in eine fantastische Welt gezogen, die allerdings auch Gefahren birgt.

Der Einstieg in das Buch ist mir nicht so leicht gefallen, Jess hat es nicht leicht, da seine Mutter nur wenig Geld hat und er in einer armen Gegend wohnt. Es wirkte alles ein wenig erzwungen und erst als Jess seinem Bruder zu einem geheimen Versteckt folgt wird es spannender. Danach ist man auch schon bald in der Zentrale, wo der Early Access beginnt und ab da habe ich jede Seite an dem Buch geliebt.

Jess ist 16, will nur seiner Familie mit dem Preisgeld helfen und ist ansonsten das komplette Gegenteil von seinem Bruder. Weder ist er ein besonders guter Spieler, noch will er sich in andere Angelegenheiten einmischen. Seine Entwicklung in dem Buch fand ich gut, er hat einiges an Selbstvertrauen dazu gewonnen und hat er erkannt, dass es manchaml wichtig ist etwas zu tun, das man gar nicht tun wollte.

Abgesehen von Jess gibt es noch andere Spieler, von denen die meisten aber nur sporadisch vorkommen. Am öftesten liest man jedoch von Rumi, die ich echt gern mochte. Sie ist klug und ehrgeizig und hilft Jess immer mal wieder aus der Patsche.

Die Idee von dem Buch finde ich einfach nur genial. Durch die True Virtual Reality können die Spieler sich in dem Spiel frei bewegen, so als wären sie wirklich da. Alles wird durch einen Datenhelm gesteuert und durch eine spezielle Technologie können sie alles, was im Spiel passiert wirklich fühlen, schmecken oder riechen. Allein schon diese Idee ist mega cool und wenn man dann noch liest, wie sie sich im Spiel fortbewegen, wie sie Quests lösen oder gegen Gegner kämpfen, wird man richtig neidisch.

Der Großteil des Buches spielt sich im Spielt selbst ab, außerhalb geht es meist ums Essen, die Spieler führen ein paar Gespräche und erst gegen Ende liest man wieder mehr aus der realen Welt. Für mich war das perfekt, da ich die virtuelle Welt super cool fand. Das Spiel würde ich auch gerne spielen. Sie müssen ein Siegel brechen, damit die Welt nicht in Dunkelheit getaucht wird und das Böse herrschen kann. Die Abenteuer, die Jess in dem Spiel bestreitet waren genial, es gibt Fabelwesen, Menschen und andere Völker und schon am Beginn, als er seinen Charakter erstellen musste, war klar, wie gut diese Welt gemacht wurde.

Natürlich geht es aber um viel mehr als nur um das Spiel, das wurde schon zu Beginn klar, als Jess Jaxon folgt. Zwar konnte man als Leser nur Vermutungen anstellen, da erst später die wahren Beweggründe erklärt wurden, aber auch da war bereits klar, dass viel mehr hinter diesem Early Access steckt. Die Verbindung zwischen realer und virtueller Welt war super gemacht, beide haben eine wichtige Rolle in dem Buch eingenommen und am Ende sind die Grenzen sogar ein bisschen verschwommen.

Das Ende selbst war spannend und gut geschrieben, ich habe die letzten 100 Seiten richtiggehend inhaliert, weil es so spannend war und ich wissen wollte, wie es ausgeht. Für mich war das Buch einfach nur genial und ich bin froh, dass ich es gelesen habe.

Fazit:

Trotz Startschwierigkeiten konnte mich das Buch komplett überzeugen. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich wäre am liebsten selbst in der virtuellen Welt verschwunden, es klang einfach zu gut. Jess mochte ich echt gerne, für mich wirkte er gar nicht wie 16, sondern schon etwas älter. Das Buch hat es geschafft die reale und virtuelle Welt auf die beste Weise miteinander zu verbinden, sodass man gar nicht aufhören will zu lesen. Von mir gibt es 5 Sterne.

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