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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Etwas viel Polo...

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse
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Wie war's?
Willkommen im Elite Internat Brighstone College, in der Rich Kids tun, was sie eben in der Bücherwelt tun: Es geht um Glamour, Macht, Intrigen und Polo. Viel Polo. Obwohl dies eine Sportart ...

Wie war's?
Willkommen im Elite Internat Brighstone College, in der Rich Kids tun, was sie eben in der Bücherwelt tun: Es geht um Glamour, Macht, Intrigen und Polo. Viel Polo. Obwohl dies eine Sportart ist, von der ich noch nicht viel gelesen habe, war es mir wirklich zu viel.
Die Charaktere haben alle ihre eigenen Motive, und seien wir ehrlich, Jen scheint auch nicht wirklich der netteste Mensch zu sein. Umso spannender war es, dass wir in ihre Rolle schlüpfen.
Der Schreibstil ist zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten ging es. Prinzipiell ist die Wahl der Ich- Perspektive mit dem Hintergrund der fake identity natürlich sehr interessant gewählt, jedoch fühlte man sich als Leser/in ziemlich im Dunkeln, da man nicht nur den Fall an sich, sondern auch die eigentliche Protagonistin erstmal kennenlernen und einschätzen musste.
An sich ist die Story solide, aber so richtig wollte sich bei mir kein Lesesog einstellen. Die Lovestory mit Mathieu ist ganz nett, hätte aber meinetwegen nicht unbedingt sein müssen.
Vielleicht für einige wichtig: Trotz College und Polo spielt die ganze Story tatsächlich in Hamburg, was ich aufgrund des Titels und der Namen so nicht erwartet hätte.

Was war besonders?
Das Setting in dem alten Elite College, welches zwar jedes Klischee bedient, aber auch eben zur Story passte, war herrlich hervorgehoben.

Reading Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse makes me feel like...
...etwas viel Polo, aber an sich ein solider Jugendthriller.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 28.09.2025

Nicht ganz ausgeschöpft

Death at Morning House
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Wie war's?
Ehrlich gesagt tue ich mich mit der Bewertung etwas schwer. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1932, die tragische Geschichte der Familie Ralston. Heute geht es um Marlow, die in Morning House ...

Wie war's?
Ehrlich gesagt tue ich mich mit der Bewertung etwas schwer. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1932, die tragische Geschichte der Familie Ralston. Heute geht es um Marlow, die in Morning House als Sommerjob Führungen anbeiten soll und dabei selbst auf Geheimnisse stößt. Ich mag solche Handlungsstränge, nur leider waren sie, bis auf den gemeinsamen Ort, nicht wirklich verknüpft. Hier hätte ich mir wirklich etwas mehr Kausalität gewünscht, gerade weil das Setting der einsamen Insel mit diesem imposanten Bau und dem traurigen Background doch so viel Potenzial beinhaltet.
Die Story um die Familie Ralston fand ich wirklich spannend, vor allem weil man ja schon weiß, wie sie enden wird. Marlow hingegen....da wirkte alles etwas durcheinander. Vielleicht war mein Problem auch, dass ich mit ihr als Protagonistin null warm geworden bin. Mal ist sie völlig unselbstständig, mal nimmt sie alles selbst in die Hand. Mal ist sie blass und unscheinbar, mal strotzt sie vor Selbstvertrauen. Und für mich wirklich nervig - ständig geht es nur um die süßen, hübschen Mädels in ihrem Umfeld. Wenn du dich gerade in einer Gefahrensituation befindest sollte es egal sein, dass das hübsche Gegenüber deine Hand hält. Das war mit vielleicht alles etwas zu sehr "teenie", obwohl ich das ja Genre gerne mag.
Alles in allem konnte ich das Buch schnell lesen, musste hier und da auch ordentlich schmunzeln, aber so wirklich wollte sich keine Spannung aufbauen. Auch die Auflösungen, wer, warum, wieso, fand ich auf beiden Zeitebenen nicht so überraschend (oder überzeugend).
Was war besonders?
Das Setting war für mich total spannend gewählt. Gerne hätte ich noch mehr über Morning House erfahren, mir die Zimmer genauer angesehen, geschaut was noch im Spielhaus verborgen war...Ich wäre sofort zu einer Führung gegangen.

Reading Death at Morning House makes me feel like...
...tolle Idee, interessante Story, aber für mich leider nicht ganz ausgeschöpft.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2024

Mehr Spannung wäre schön gewesen

Die Frau des Serienkillers
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Wie war's? (Achtung, Spoiler!)
Das Buch ist der Auftakt der dreiteiligen Reihe rund um die Familie Hardcastle. Es folgt dem Prinzip "Nichts ist, wie es scheint", denn schnell wird klar, dass die Familie ...

Wie war's? (Achtung, Spoiler!)
Das Buch ist der Auftakt der dreiteiligen Reihe rund um die Familie Hardcastle. Es folgt dem Prinzip "Nichts ist, wie es scheint", denn schnell wird klar, dass die Familie alles andere als perfekt ist. Zum Einen geht es natürlich um Tom, der sich für mich leider viel zu schnell als Mörder herausstellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung und Rätselei gewünscht, gerade weil man mit diesem Thema so schön spielen kann.
Zum anderen geht es um Beth, die eben auch ihre Geheimnisse hat und natürlich ihre Erlebnisse nach der Offenbarung ihres Mannes. Anfeindungen der Nachbarn, Verdächtigungen, Selbstzweifel - hier hat Alice Hunt die Figur sehr schön ausgearbeitet.
Die Story plätscherte mir leider etwas zu sehr dahin, obwohl die Grundidee doch so viel Spannung versprach. Vielleicht bin ich auch mit einer zu hohen "Thriller-Erwartung" ans Lesen gegangen. Prinzipiell ist die Geschichte interessant, aber mir hat leider der Kick gefehlt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.

Was war besonders?
Ich mochte es, dass das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde und man so einen wesentlich genaueren Einblick in die einzelnen Figuren erhalten konnte. Vor allem die Erlebnisse rund um das Mordopfer Katie fand ich besonders interessant.

Reading Die Frau des Serienkillers makes me feel like...
...interessante Idee, aber das Potenzial wurde für mich nicht ganz ausgeschöpft.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 25.08.2024

Dranbleiben lohnt sich

The Atlas Six
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Wie war's?
Zu Beginn - ganz ehrlich? - anstrengend! Sechs Hauptcharaktere, einige Nebencharaktere, dazu immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, in einer völlig neuen Fantasyumgebung: Hilfe! Ich ...

Wie war's?
Zu Beginn - ganz ehrlich? - anstrengend! Sechs Hauptcharaktere, einige Nebencharaktere, dazu immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, in einer völlig neuen Fantasyumgebung: Hilfe! Ich habe wirklich einige Kapitel gebraucht, um anzukommen. Ein bisschen wie bei "Das Lied der Krähen" von Leigh Bardugo.
Aber am Ende hat es sich gelohnt, dran zu bleiben. Die Charaktere sind herrlich unterschiedlich, gut durchdacht und haben alle ihre besonderen Eigenheiten. Ich mochte Parisa unglaublich gerne und würde auch ein Buch lesen, in dem es nur um ihren Hintergrund geht.
Die Welt an sich ist ziemlich spannend entworfen, aber die Hürde zu Beginn ist definitiv gegeben. Ein etwas sanfterer Einstieg wäre für mich, gerade was das zusätzliche Chaos bei den Protagonisten betrifft, wünschenswert gewesen. Auch die Magiebereiche sind mir zum Teil zu umfangreich und komplex.
Die gesamte Gestaltung geht leider ein wenig auf Kosten der Story, die nur langsam Fahrt aufnimmt. Nun muss man natürlich sagen, es handelt sich um einen Auftaktsband. Hat man diesen geschafft, würde ich in Teil 2+3 auf eine stärkere Entwicklung der Story hoffen.

Was war besonders?
Bei diesem Buch lohnt sich das Durchhalten. Das Ende konnte mich dann richtig packen, es wurde spannend und hielt einige überraschende Wendungen bereit.

Reading The Atlas Six makes me feel like...
...was lange währt, wird endlich gut. Trotz anstrengendem Beginn kann das Buch am Ende überzeugen und macht Lust auf mehr.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 26.03.2022

What you expect is what you get

Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount?
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Wie war's?
Ich bin - wie so viele - ein großer Fan der Bridgerton-Serie auf Netflix und dadurch auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Nun dauerte es noch etwas bis zum Start der zweiten Staffel, aber ...

Wie war's?
Ich bin - wie so viele - ein großer Fan der Bridgerton-Serie auf Netflix und dadurch auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Nun dauerte es noch etwas bis zum Start der zweiten Staffel, aber ich wollte doch unbedingt wissen, wie es mit Daphne, Eloise, Anthony und Co weitergeht.
Der Schreibstil von Julia Quinn ist recht einfach, salopp und verspielt. Generell ist das Buch natürlich eine sehr romantisierte Version der Zeit, aber genau das wünscht man sich hier ja auch.
Kate ist eine sehr charakterstarke Protagonistin, der das Wohl ihrer Schwester über alles geht. Anthony war mir im Buch ehrlich gesagt nicht sehr sympathisch, wirkt er doch oft einfach nur genervt davon, dass Kate überhaupt den Mund aufmacht. Generell muss ich sagen, dass ich die Anziehungskraft der beiden nicht wirklich spüren konnte. Viele gemeinsame Momente wirkten mir etwas zu konstruiert und die Reaktionen der Charaktere waren nicht immer so stimmig.
An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass ich das erste Buch nicht gelesen habe - sämtliches "Vorwissen (welches nicht nötig wäre) stammt aus der Verfilmung. Aber ich muss sagen, dass hier ziemlich viele Parallelen in der Liebesgeschichte zu finden waren. Der Tod des Vaters der Protagonisten spielt eine entscheidende Rolle für deren Handeln und Denken, das Paar ist sich zuwider, aber eigentlich nicht, (Achtung, Spoiler! die Ehe muss aufgrund äußerer Umstände geschlossen werden). Das war mir alles etwas zu ähnlich und teilweise auch übertrieben. Vor allem Anthony wirkte durch viele seiner Motive auf mich sehr unwirklich.
Nun klingt das alles sehr negativ, aber seien wir ehrlich: Wer den Klappentext liest weiß, dass ihn hier keine hochtrabende Leküre erwartet. Es wird süß, romantisch, verspielt und etwas historisch. Und genau das bekommt man auch.
Die Seiten fliegen schnell dahin und mit Tee und Keksen hat man ein sehr gemütliches Leseerlebnis. Ich werde zwar trotzdem lieber weiter die Serie schauen, kann dieses Buch bzw die Reihe aber jedem, der auf historische Liebesromane steht, getrost empfehlen.

Was war besonders?
Was Julia Quinn definitv beherrscht ist der "Feelgood-Vibe". Man macht sich zu keinem Zeitpunkt des Buches wirklich Sorgen, aselbst wenn in der Story gerade alles dreunter und drüber geht. Rauschende Feste, ein romantisiertes London, dazu eine Lovestory - herrlich entspannend.

Reading Bridgerton - Wie bezaubert man einen Viscount? makes me feel like...
...der Bridgerton Vibe der Serie ist definitiv übergesprungen, wurde für mich aber auch nicht vollends ausgeschöpft. Nichtsdestotrotz ein entspannendes Leseerlebnis.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere