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SaintGermain

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Veröffentlicht am 21.08.2017

Gedankenmanipulation und Überwachung

Die Behandlung des Bösen
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Moira ist Leiterin der forensischen Strafanstalt in Berlin. Als sie mit einem Gespräch mit Vertretern von einem neuen Forschungsprojekt ist, in dem es um Manipulation von Bewusstsein via Software ist, ...

Moira ist Leiterin der forensischen Strafanstalt in Berlin. Als sie mit einem Gespräch mit Vertretern von einem neuen Forschungsprojekt ist, in dem es um Manipulation von Bewusstsein via Software ist, erfährt sie durch die Medien, dass ihr Vater einem Herzanfall erlegen ist. Gleichzeitig wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden, in dessen Fall ihr Mann Tom vom BKA und sein Partner ermitteln.
Weiter erscheint ein psychopathischer Softwareentwicklung auf dem Plan. Moiras Leben ist danach nicht mehr so wie es war. Sie wird gestalked und muss um das Leben ihres Mannes und ihres Sohnes bangen.

Bei diesem Buch handelt es sich um die Neubearbeitung von "EIskalte Verschwörung":

Das Cover des Buches ist gut gemacht, auch wenn mir andere Cover der Autorin noch besser gefallen.

Das Thema insgesamt ist bezüglich Überwachung und Gedankenmanipulation sehr aktuell.

Die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

Die Spannung ist das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau, das Ende ist überraschend.

Allerdings wirkt das Buch sowohl durch die Gedankenmanipulation als auch durch die Kürze (knapp 250 Seiten) etwas verwirrend. Von einem Kapitel zum anderen kamen teilweise sehr große Sprünge, die mich eher verwirrten. Hier wären ein paar Seiten mehr sicher angebracht gewesen, um die Verwirrung zu lösen. Auch die Protagonisten (v.a. Tom) waren nicht die ganze Zeit, so wie sein sollten (Stichwort Alkoholismus).

Zudem kamen noch Namensverwechslungen vor: In einem Kapitel wird aus Moira Becker plötzlich Alexa Becker.

Insgesamt wurden auch nicht alle Fragen wirklich gelöst.

Fazit: Brutaler, realitätsnaher, spannender, aber auch verwirrender Thriller. 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 29.06.2017

Decker & Lazarus Teil 23 - Mathematik und ein Selbstmord

Am Anfang war dein Ende
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Als ein Schüler, unbekleidet und erschossen im Wald von Greenbury, New York aufgefunden wird, vermutet der dazu gerufene Detective Peter Decker, dass es sich womöglich auch um Mord handeln könnte. Mit ...

Als ein Schüler, unbekleidet und erschossen im Wald von Greenbury, New York aufgefunden wird, vermutet der dazu gerufene Detective Peter Decker, dass es sich womöglich auch um Mord handeln könnte. Mit von der Partie ist auch sein Ex-Kollege McAdams, der seinen Job bei der Polizei an den Nagel gehängt hat und nun in Harvard Jura studiert.

Es handelt sich bereits um den 23. Teil einer Reihe, für mich war es allerdings der erste (und wahrscheinlich auch letzte).Trotzdem konnte ich der ganzen Geschichte folgen (nur warum McAdams kein Polizist mehr ist, kapierte/wusste ich nicht).

Das Cover des Buches ist sehr gut gelungen und passt sehr gut zum Roman.

Der Titel des Buches ist zwar gut, aber passt so gar nicht zum Buch; der Originaltitel ("The theory of death") wäre auch in einer deutschen Übersetzung treffender.

Das Buch weist leider sehr oft Wiederholungen auf, die ich schon nicht mehr hören (bzw. besser gesagt: lesen) konnte, dadurch war das Buch immer wieder langatmig und die Spannung brach ab.

Zudem ist das Buch auch sehr Mathematik-lastig und ich konnte dem ganzen nicht wirklich folgen, da ich nicht Mathe studiert habe.

Und ob man die Lebertemperatur wirklich schon am Tatort misst, wage ich zu bezweifeln, denn wie sollte der Arzt zur Leber kommen?

Fazit: Teilweise sehr langatmiger Krimi, der auch sehr mathematikbezogen ist. 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 11.03.2026

Fußball für Dummies

Die Box ist kein Kontakthof
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Hier wird wohl alles erklärt, was man für und über Fußball wissen soll/muss. Dabei greift der Autor tief in die humoristische und satirische Trickkiste.

Das Cover des Buches ist sehr gut gelungen. Es ...

Hier wird wohl alles erklärt, was man für und über Fußball wissen soll/muss. Dabei greift der Autor tief in die humoristische und satirische Trickkiste.

Das Cover des Buches ist sehr gut gelungen. Es gefällt mir und passt perfekt zum Buch.

Das Buch ist alphabetisch aufgebaut und zeigt neben humorvollen Erklärungen auch Rekorde oder andere reale Sachen.

Verschiedenste Themen für Dummies zu erklären - also für Einsteiger - teilweise auch auf humorvolle Art - war/ist ja ein Trend.

Mich als Fußballfan interessierte das Buch ebenso.

Die ernsten Sachen waren lehrreich und auch gut erklärt; der Humor kam an vielen Stellen nicht für mich an. Dies hat auch damit zu tun, dass dann nur Blödsinn bei manchen Begriffen stand - und nicht, was sie wirklich bedeuten.

Mit seinen nicht mal 100 Seiten ist man auch schnell durch mit dem Buch.

Fazit: Auch für Dummies nur bedingt zu empfehlen. 3 von 5 Sternen

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  • Handlung
Veröffentlicht am 29.06.2025

Vollmond

Die Sichel
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1648 gelingt dem zum Tode verurteilten Verbrecher Siberius Rukit mit 3 anderen die Flucht aus dem Kerker der Burg Klein-Knöring. Doch genau diese Flucht löst eine Lücke im Gefüge von Raum und Zeit aus. ...

1648 gelingt dem zum Tode verurteilten Verbrecher Siberius Rukit mit 3 anderen die Flucht aus dem Kerker der Burg Klein-Knöring. Doch genau diese Flucht löst eine Lücke im Gefüge von Raum und Zeit aus. So hat diese Flucht nicht nur Auswirkungen auf das Jahr 1964, sondern auch in die Gegenwart. Der Harlekin soll das ganze in Ordnung bringen.

Das Cover passt zur bisherigen Moonflower-Reihe, ist gut gemacht und macht neugierig; wirklich passend zum Buch finde ich es nicht.

Der Schreibstil des Autors ist sehr nüchtern; Orte und Personen werden gut dargestellt.

Die Geschichte hat definitiv Potential und man hätte mehr daraus machen können. Wenn da nicht das Problem wäre, das viele Geschichten; Novellen oder Kurzbücher aufweisen. Die Story wirkt gedrängt und gehetzt und teilweise hektisch, weil man in wenigen Seiten (hier 69 in der E-Book-Version) eine ganze Geschichte erzählen will oder muss.

So wirkte das ganze hektisch und die Spannung wich bei mir leider dieser Hektik. Es blieb keine Zeit zum Entspannen oder sich mit den Protagonisten wirklich vertraut zu machen oder sich gar anzufreunden.

Dazu kam eben der angesprochene sehr nüchterne Schreibstil und dass das Ende für mich kein wirklicher Schluss war und so auch keine Befriedigung oder Versöhnung brachte.

Fazit: zu nüchtern und zu kurz. 3 von 5 Sternen

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2024

Eine neue Lebenssicht

Die Geschichte zweier Welten
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Die 25-jährige Studentin Tabea begegnet plötzlich dem Lichtwesen Chirra, das ihr eine neue Sichtweise auf ihr Leben gibt. Sie befolgt deren Ratschläge und wendet sich auch immer wieder an sie.

Das Cover ...

Die 25-jährige Studentin Tabea begegnet plötzlich dem Lichtwesen Chirra, das ihr eine neue Sichtweise auf ihr Leben gibt. Sie befolgt deren Ratschläge und wendet sich auch immer wieder an sie.

Das Cover des Buches ist passend und langweilig zugleich.

Der Schreibstil der Autorin ist gut; es lässt sich trotz schwieriger Thematik flüssig lesen.

Also eigentlich hab ich mir tatsächlich etwas anderes erwartet. Die Hauptproblematik bestand darin, dass ich das Buch auch als Sachbuch einordne, denn die Geschichte um Tabea ist wirklich nicht mehr als ein Konstrukt, eine kleine Rahmenhandlung. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet, dass das Buch auch aufgelockert hätte, sonst hätte ich mir einen psychologischen Ratgeber auch kaufen können.

Auf der anderen Seite ist das Buch aber mehr als Psychologie, die aber den Hauptteil bildet. Neben Esoterik kommen auch einige Verschwörungstheorien als wahr aufs Tablet. Und Jugendlichen kann ich das Buch auch nicht empfehlen, wenn man - wie im Buch - dann erfährt eigentlich nichts lernen zu müssen und nur auf sich selbst. und das allmächtige Wissen zu erwarten zur Bestnote reicht (ok die zweitbeste).

Insgesamt beinhaltet das Buch viele Wahrheiten und Weisheiten, aber eben auch viel Unsinn und dazu kaum Handlung, weshalb ich das Buch eigentlich nicht weiterempfehlen kann, auch wenn manches hilfreich ist.

Fazit: Zu wenig Story, zu viel Verschwörung. 3 von 5 Sternen

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