Leichte Kost, dieser Kurzkrimi um ein Krokodil, eine Tote auf einer Hollywoodschaukel und illegale Müllentsorgung. Ach ja, eine Exotenschau und ein Großwildjäger spielen auch noch mit. Hobbydetektivin ...
Leichte Kost, dieser Kurzkrimi um ein Krokodil, eine Tote auf einer Hollywoodschaukel und illegale Müllentsorgung. Ach ja, eine Exotenschau und ein Großwildjäger spielen auch noch mit. Hobbydetektivin Bea löst den Fall, was Dorfpolizist Sven und dessen ehemaligen Chef Kurt etwas alt aussehen lässt. Ist aber eine amüsante Lektüre.
Das Unheil kündigt sich nicht nur wörtlich zu Beginn des ersten Teils an, der Prolog, so möchte man diesen Teil hier einmal nennen, lässt erahnen, dass da etwas ganz und gar Übles sich ankündigt. Der Verlauf ...
Das Unheil kündigt sich nicht nur wörtlich zu Beginn des ersten Teils an, der Prolog, so möchte man diesen Teil hier einmal nennen, lässt erahnen, dass da etwas ganz und gar Übles sich ankündigt. Der Verlauf der Geschichte, in der mehrere Todesfälle kurz hintereinander die Ermittler in Atem halten, zeigt, dass hier eine schwer gestörte Person am Werke ist. Kurze Rückblicke erklären, wie es dazu kommt, ohne die Leser vorzeitig auf die richtige Spur zu bringen. Die Fälle hängen nicht nur durch die bei den Toten aufgefundenen Lebkuchenmänner zusammen, sondern auch durch die perfide Mordmethode und fehlende Gliedmaßen. Ansonsten offenbart sich den Ermittlern der Zusammenhang lange nicht. Aber alle - fast alle – Personen hängen miteinander zusammen, was sich spät, sehr spät, offenbart und in einem furiosen Schluss endet. Vielleicht ein bisschen viel hineingestopft in die Geschichte. Warum Lebkuchenmann, Clown, Eulenfrau ... Es verwirrt und erschließt sich auch nicht ganz. Die Geschichte an sich ist stark erdacht und sehr zügig vorangetrieben bis eben zum Schlussknall.
Ein Kampf zwischen Korruption und Gerechtigkeit steht im Klappentext. Aber es ist viel mehr. Ein Kind verschwindet. Man geht von einer Entführung aus, obwohl es keine Lösegeldforderung gibt. Zweiunddreißig ...
Ein Kampf zwischen Korruption und Gerechtigkeit steht im Klappentext. Aber es ist viel mehr. Ein Kind verschwindet. Man geht von einer Entführung aus, obwohl es keine Lösegeldforderung gibt. Zweiunddreißig Jahre zuvor wurde ein Kindesentführer und -mörder verurteilt. Erwiesen war dessen Schuld nicht. Man hatte sich sehr angestrengt, ihm Beweisstücke unterzujubeln, die dann zur Verurteilung führten. Die damals involvierte Polizistin Itala versucht zwei Jahre später, nachdem der Verurteilte bei einem Zellenbrand ums Leben kam, den wahren Täter aufzuspüren, bringt dabei die in dieses Komplott verwickelten Personen gehörig in Aufruhr und gegen sich auf. In der Gegenwart versucht die Tante des entführten Mädchens, eine Anwältin, die den damals Verurteilten als Pflichtverteidigerin vertreten sollte, eigentlich aber nur Praktikantin war und u.a. deshalb scheiterte, Bezüge zum damaligen Fall herzustellen und Amala, das entführte Mädchen, zu finden. Dabei stößt sie auf den undurchsichtigen Gerry, der ebenfalls nach Amala sucht. Hinfort wogt die Geschichte im Hier und Damals hin und her, treibt die Ereignisse voran. Dabei geht es extrem gewalttätig zu. Wie ebenfalls im Klappentext vermerkt ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse immer weiter – bis zur Unerträglichkeit hin. Rasant geschrieben und durch die steten Wechsel der Ereignisse vor 30 Jahren und in der Gegenwart, die immer heftiger aufeinander zu triften, wird eine äußerste Spannung erzeugt. Die Geschichte ist insgesamt schwer verdaulich – jedenfalls für zarter besaitete Gemüter.
Es kommt zu einem Eklat bei einer Honigverkostung. Eine Umweltschützerin wirft mit Steinen und redet von Betrug. Kurze Zeit später wird sie in der Imkerei tot aufgefunden. Weil ein Freund der Toten sich ...
Es kommt zu einem Eklat bei einer Honigverkostung. Eine Umweltschützerin wirft mit Steinen und redet von Betrug. Kurze Zeit später wird sie in der Imkerei tot aufgefunden. Weil ein Freund der Toten sich an Anna wendet, wird sie, sehr zum Leidwesen des zuständigen Commissarios, in die Sache verwickelt. Tatsächlich kann sie sogar zu entscheidenden Hinweisen und letztlich zur Lösung beitragen. Dabei sollte sie sich doch besser um das marode Haus kümmern, das sie von ihrer verstorbenen Oma übernommen hat und in dem mittlerweile Strom und Wasser abgestellt sind. Ein erneut vergnüglicher Fall im liebenswerten Fontenaia. Man freut sich schon auf die Fortsetzung.
Was für eine Geschichte: „Du wirst Dich daran gewöhnen“, flüstert ihr Mann ihr zu. Aber sie ist nicht sie. Im Spiegel erkennt sie Gesicht und Körper der Geliebten ihres Mannes. Sie selbst wähnt sich eigentlich ...
Was für eine Geschichte: „Du wirst Dich daran gewöhnen“, flüstert ihr Mann ihr zu. Aber sie ist nicht sie. Im Spiegel erkennt sie Gesicht und Körper der Geliebten ihres Mannes. Sie selbst wähnt sich eigentlich tot. Gestorben an einem Krebsleiden. Ihr Mann aber hat ihr Gehirn in den Kopf seiner Geliebten verpflanzt – und ihr, was sich später herausstellt, noch Schlimmeres angetan. Wie mit dieser Situation umgehen? Bei dem Versuch, ihren Mann und seinen Helfer in seinem Wahn zu stoppen, weiter mit solchen Dingen zu experimentieren, weitere Opfer zu finden, Menschen zu Ersatzteillagern zu erklären, aus ihr eine medizinische Sensation zu machen, um medizinischen Ruhm zu erlangen, muss sie sich auf ungewöhnliche Verbündete verlassen. Dabei muss sie auch heftige Rückschläge hinnehmen. Eine abenteuerliche Geschichte, die zu einem heftigen Ende hindrängt und viele moralische Fragen aufwirft. Heftig in Szene gesetzt, diese Geschichte. Gut erzählt, lesefreundlich überbracht. An der Glaubwürdigkeit dieser wahnwitzigen Geschichte mag man zweifeln. Kann man aber unter dichterische Freiheit verbuchen. Erinnert, auch wenn die Geschichten komplett anders sind an Hirngespenster von Ivonne Keller und Beerenhunger von Andy Maas.