Profilbild von natalie7

natalie7

Lesejury Profi
offline

natalie7 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit natalie7 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2024

Wichtige Themen humorvoll verpackt

Pi mal Daumen
0

Worum geht's?
Moni, Geliebte, Mutter und Großmutter, versucht sich an der Universität als Mathestudentin. Jedoch ist das durch ihren Alltagstrubel nicht immer ganz so einfach. Vorallem wenn man so ein ...

Worum geht's?
Moni, Geliebte, Mutter und Großmutter, versucht sich an der Universität als Mathestudentin. Jedoch ist das durch ihren Alltagstrubel nicht immer ganz so einfach. Vorallem wenn man so ein großes Herz wie Moni hat und sich allem und jeden annimmt. Im Studium lernt sie Oscar kennen, welcher ihr Enkel sein könnte, und mischt den Einzelgänger ganz schön auf. Er lernt über seine Grenzen zu gehen und die Weitsicht für gewisse Dinge.


Meine persönliche Meinung:
Personen und Handlungen werden sehr genau und detailliert beschrieben. So bekommt man ein gutes Gefühl für die Protagonisten und die Handlungen wirken dadurch lebhafter und authentisch. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Oscar erzählt.

Für das lesen des Buches brauchte ich etwas Zeit. Die Sprache ist meiner Meinung nach teilweise etwas anspruchsvoller gewählt und liest sich daher nicht so flott. Es werden auch immer wieder Begriffe der Mathematik verwendet, was das Thema des Buches voraussetzt. Der Sprachstil ist somit passend zum anspruchsvollem Mathematikstudium gewählt.

Verschiedener könnten die Hauptfiguren der Geschichte nicht gewählt sein.
Oscar wirkt sehr selbstüberzeugt, was eigentlich oftmals als arrogant empfunden wird. Jedoch hat es die Autorin geschafft, trotz des hohen Selbstvertrauens die Figur positiv erscheinen zu lassen und den Hintergrund seines Handelns zu beleuchten. Jedes Verhalten hat einen Grund, dies wird auch im Buch gut geschildert.
Moni wird als überforderte, dumme Frau im fortgeschrittenen Alter beschrieben, welche ein chaotisches Leben mit sich bringt und von ihrem Kleidungsstil einem bunten Papagei gleicht. Sie trägt das Herz am rechten Fleck und steht für ihre Mitmenschen ein.
Moni und Oscar ergänzen sich sehr gut, nicht nur was das Studium betrifft. Sondern auch die Ansichten des Lebens betreffend.

Vom strukturellen Erscheinungsbild des Buches war es ganz ungewohnt für mich, dass das nächste Kapitel gleich mit der Überschrift ans vorherige anschließt und nicht wie meist üblich auf einer neuen Seite beginnt.
Das Buchcover hat eine angenehme Farbe und ist nicht überladen, sondern auf die wichtigsten Details beschränkt. Neben dem Titel und dem Namen der Autorin findet sich eine Abbildung der Protagonistin Moni auf dem Cover wieder.


Fazit:
Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen, die nicht nur zwei verschiedene Welten aufeinander prallen lässt, sondern zeitgleich auch bedeutsame Themen aufgegriffen. Wir den sozialen Milieus und deren Stellenwert in der Gesellschaft. Ebenso geht es um Selbstvertrauen, Mut und soziale Unterdrückung. Trotz des anspruchsvollen Themas der Mathematik ist es eine humorvolle Geschichte, die sich zu lesen lohnt. Ich habe des Buch in wenigen Tagen verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte von Oscar und Moni endet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2024

Eine Leiche am legendären Musikfestival "picture on"

Eintunkt
0

Worum geht´s?
Der 5. Teil „Eintunkt“ der Gartenkrimireihe spielt im 300 Seelendorf Bildein, im südlichen Burgenland, ein Ort im Bezirk Güssing und kann unabhängig von den anderen Teilen der Reihe gelesen ...

Worum geht´s?
Der 5. Teil „Eintunkt“ der Gartenkrimireihe spielt im 300 Seelendorf Bildein, im südlichen Burgenland, ein Ort im Bezirk Güssing und kann unabhängig von den anderen Teilen der Reihe gelesen werden. Die Kulisse des Tatorts ist das alljährlich veranstaltete „picture on“, ein Musikfestival, welches im August stattfindet. Neben dem täglichen Leben besuchen die Protagonisten regelmäßig den Gartenklub „Klub der Grünen Daumen“ und ebenso das Musikfestival „picture on“. Ahnungslos, was sie auf dem Festival erwartet und welch reizvolle, mysteriöse Möglichkeit dem engagierten und Tratsch freudigem Gartenklub damit geboten wird. Bald schon dürfen sie feststellen, dass die Aussage „Viele Hände, rasches Ende“ der Wahrheit entspricht und der motivierte Kreis auf einige Überraschungen stößt. Der Gartenklub und seine Begleiter werden zu Beginn des Buches von der Autorin vorgestellt, um einen Überblick über die wichtigsten Figuren der Geschichte zu bekommen.


Meine persönliche Meinung:
Durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin kann man sich die Handlungen und Kulissen gut vorstellen und somit schafft sie es wunderbar, das Kopfkino ihrer Leser anzuregen. Ebenso beschreibt sie die darin vorkommenden Personen nicht nur ausführlich in ihrem Aussehen, sondern auch in den ausgeführten Handlungen dieser. So bekommt man das Gefühl, neben ihnen zu stehen und Teil der Geschichte zu sein.

Martina Parker pflegt in ihrem Buch einen ausgeprägten Sinn für Humor. Dadurch liest sich die Geschichte leichter und die Protagonisten werden noch authentischer.

Die Autorin schaffte es, mich im richtigen Moment als Leserin mitzureißen. Spannungen wurden im richtigen Moment aufgebaut, aus normal unbedenklich gedachten Situationen wurde leichtes Herzrasen und der Drang mehr zu erfahren. Eine perfekte Mischung aus Text mit vielen Details und der Spannung im richtigen Moment, damit es nicht zu langatmig wird.

Den Beginn jedes Kapitels leitet Martina Parker mit kurzen Informationen über Pflanzen, Tiere oder die Natur im Allgemeinen ein. Diese sind immer passend zum folgenden Kapitelinhalt gewählt und bieten somit zeitgleich eine wissenserweiternde Abwechslung für den Leser. Des Weiteren hat sie sich intensiv mit Themen wie der Weinherstellung oder wissenswertes für den Gartenklub beschäftigt.

Die einzelnen Kapitel beinhalten immer andere Protagonisten als Hauptcharaktere, welche ihren Teil zur Geschichte beitragen. Jedoch sind trotz der Abwechslung eine Struktur und ein roter Faden gegeben, um dem Erzählten ohne Verwirrungen folgen zu können.


Fazit:
„Eintunkt“ ist ein Krimi, den man nicht nur einfach liest, sondern sich von ihm mitreißen lässt. Es ist ein Eintauchen in das Festival und das Leben der Gartenklubmitglieder und ein Mitfiebern bei der Aufklärung des Mords. Man bekommt auf jeden Fall Lust, den Gartenklub auch durch die anderen Bücher der Reihe zu begleiten. Martina Parker schafft es bis zum Schluss, ihre Leser zu überraschen und in sie in den Bann des Gartenkrimis zu ziehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2022

Emotional, herzzerreißend, berührend

Weil ich Layken liebe
0

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und hätte vermutlich nicht mein Interesse geweckt, wenn nicht der Name der Autorin darauf stehen würde.
Die Gestaltung des Titels auf dem Cover fand ...

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und hätte vermutlich nicht mein Interesse geweckt, wenn nicht der Name der Autorin darauf stehen würde.
Die Gestaltung des Titels auf dem Cover fand ich jedoch gut gewählt. So sind beide Namen der Hauptprotagonisten bereits auf dem Cover vereint.

Die Autorin hat die Geschichte in einem flüssigen und witzigen Schreibstil niedergeschrieben. Die Autorin holt mit ihrer Sprache sehr viel emotionen aus den Szenen heraus, die sich bis zum Ende des Buches ind unermessliche verstärken.

Die Spannung im Buch wurde von Kapitel zu Kapitel stärker und ich fieberte regelrecht mit Layken und Will mit. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich der Geschichte gsnz hingebe und hat mich mit dieser sehr berührt.

Die Hauptprotagonisten haben beide eine sehr emotionale Geschichte, die von einer Achterbahn der Gefühle begleitet wird.
Sie sind sehr authentisch dargestellt und die Szenen wurden nicht überspitzt geschildert, obwohl in diesem Genre natürlich das Drama nicht zu kurz kommen darf (;

---

Leseempfehlung:

Wer eine Liebesgeschichte mit Dramen junger Erwachsener liebt und deren Höhen und Tiefen begleiten möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2022

Spannend, emotional, regt zum Nachdenken an

Seiltanz zwischen den Welten
0

Meine Meinung:

Auf dem ersten Blick erkennt man am Cover durch die weiße Farbe, auf den dunkelblauen Hintergrund, nur den Schriftzug und die weibliche Figur darauf. Beim zweiten Blick kristallisieren ...

Meine Meinung:

Auf dem ersten Blick erkennt man am Cover durch die weiße Farbe, auf den dunkelblauen Hintergrund, nur den Schriftzug und die weibliche Figur darauf. Beim zweiten Blick kristallisieren sich immer mehr bedeutsame Symbole/Figuren darauf heraus. Diese stehen im Zusammenhang mit der Geschichte.

Die Autorin hat die Geschichte in einem flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil niedergeschrieben. Eine Geschichte die sich dadurch einfach lesen lässt und von Beginn an das Kopfkino anregt.

Die Hauptpersonen der Geschichte sind Jekaterina und Ewan. Die Autorin hat den beiden Charakteren eine eigene Schriftart zugeteilt, so ist gut erkennbar, aus wesen Sicht gerade erzählt wird. Jekaterina erzählt in der Ich-Form und bei Ewan wird immer in der dritten Person gesprochen.

Es gibt auch sehr viele Nebencharaktere in der Geschichte, welche nach und nach auftreten und somit klar unterschieden werden können. Die Autorin gibt den Lesern Zeit die einzelnen Charaktere der Geschichte kennenzulernen, so kommt es zu keinem Durcheinander.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Es wird stets ein roter Faden verfolgt und die Spannung zieht sich durchs gesamte Buch. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

---

Leseempfehlung:

Ein klares JA für diesen Fantasieroman. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Es ist wohl die erste Fantasiegeschichte, die mich zum Nachdenken gebracht hat, über das eigene Leben und die Erscheinungen darin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2026

Hitziger Slow Burn mit kleinen Längen

A Duet of Hate and Love
0

Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist dem von Band 1 sehr ähnlich und unterstreicht damit schön die Zusammengehörigkeit der Reihe. Gleichzeitig greift es zentrale Elemente der Geschichte auf, die uns ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist dem von Band 1 sehr ähnlich und unterstreicht damit schön die Zusammengehörigkeit der Reihe. Gleichzeitig greift es zentrale Elemente der Geschichte auf, die uns im Verlauf des Buches begegnen.

Auch der Klappentext verspricht erneut eine Mischung aus Spannung und humorvollen Momenten zwischen den Protagonisten, was meine Neugier sofort geweckt hat. Vor allem, da ich Band 1 regelrecht verschlungen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Es gelingt ihr, Szenen lebendig und anschaulich darzustellen, sodass ich mir vieles gut vorstellen konnte. Dabei gab es immer wieder Momente, die mir ein Schmunzeln entlockt haben.

Summer kennt man bereits aus Band 1, wodurch man ihre impulsive Art schon einordnen kann. Sie ist alles andere als „ladylike“, was ihrer Figur eine erfrischende, lebendige Note verleiht. Gleichzeitig zeigt sie in manchen Situationen auch ihre unsichere Seite, was sie greifbarer und authentischer macht.
Zach hingegen hat sich trotz seiner grummeligen Art schnell zu meinem Favoriten entwickelt. Hinter seiner rauen Fassade verbirgt sich ein weicher Kern, der immer wieder durchscheint. Besonders seine tiefe Verbundenheit zu seinen Liebsten und sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn machen ihn zu einem sehr sympathischen und vielschichtigen Charakter.
Beide Figuren sind detailliert ausgearbeitet und wirken stark, sowie glaubwürdig.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam und entspricht damit einem klassischen Slow Burn. Genau das richtige Tempo, damit sich sowohl die Beziehung als auch das Umfeld authentisch entfalten können.

Auch die spicy Szenen sind gut dosiert und wirken weder übertrieben noch fehl am Platz.


Fazit:
„A Duet of Hate and Love“ von Jenny Krone bildet den zweiten Band und damit den Abschluss der „Hearts of Vancouver“-Dilogie, in der jeweils ein Geschwisterpaar im Mittelpunkt steht. Insgesamt konnte mich das Buch durch seine Charaktere und den angenehmen Schreibstil überzeugen. Dennoch empfand ich Band 2 im Vergleich zum ersten Teil etwas schwächer, da sich die Handlung für mich stellenweise ein wenig gezogen hat.


"Vielen Dank an den between pages by Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere