Nach Hause kommen und Wohlfühlen - Ein Roman für Kuscheldeckentage
Wer zu spät kommt, den belohnt das LebenIch habe schon einige Bücher von Autorin Kristine Günak gelesen, deshalb habe ich mich sehr auf ihr neustes Buch "Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben." gefreut.
Auch wenn jedes Ihrer Bücher ähnlich ...
Ich habe schon einige Bücher von Autorin Kristine Günak gelesen, deshalb habe ich mich sehr auf ihr neustes Buch "Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben." gefreut.
Auch wenn jedes Ihrer Bücher ähnlich aufgebaut ist, und man die Handlung schon erahnt, finde ich sie dennoch jedes mal sehr entspannend.
Ich mag ihren humorvollen Schreibstil und ihre Charaktere sind einfach Menschen, die nebenan wohnen könnten. Wie Freunde beispielsweise. So total normal, ohne großes Drama und hin und her.
Ella, unsere etwas chaotische Protagonistin versucht nach einer gescheiterten Ehe den Selbstversuch und schließt sich einer Tinyhouse- Kommune an und reduziert ihr hab und gut auf ein Minimum.
Sie freundet sich mit ihren Nachbarn an und beginnt langsam wieder glücklich zu werden. Ihr wird bewusst, dass zu viel Kram am ende einfach nicht benötigt wird.
Wie von der Autorin nicht anders erwartet, darf hier natürlich auch ein bisschen Romantik nicht fehlen. Natürlich verliebt sich Ella in Jakob. Doch hier will ich nicht zu viel spoilern. :)
Ich habe mich aber sehr gefreut, dass ab der zweiten hälfte auch die Nebencharaktere etwas mehr Spielzeit bekommen. So lernen wir, das Margarete gar nicht so grantig ist, wie sie sich anfangs gibt. Die Bewohner wachsen immer mehr zusammen. Ich hab mich beim lesen immer mehr wie ein Teil von ihnen gefühlt.
Das Liebesdrama am Ende hätte es in meinem Augen nicht gebraucht. Ich fand, dass es die Harmonie etwas zerstört hat, zumal es so nichtig und nicht wirklich relevant war für die Handlung.
Im großen und ganzen habe ich aber genau das von Kristina Günak bekommen, was ich erwartet habe.
Da ähneln sich ihre Bücher alle. Das ist wie ein nach Hause kommen und wohlfühlen.