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Veröffentlicht am 02.02.2025

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Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Ein Buch mit geheimnisvollen Artefakten und Ausgrabungen in Ägypten? Da war meine Neugier sofort geweckt. So viele Bücher mit dem Setting gibt es ja bisher auch nicht, von daher eine schöne Abwechslung.

Ich ...

Ein Buch mit geheimnisvollen Artefakten und Ausgrabungen in Ägypten? Da war meine Neugier sofort geweckt. So viele Bücher mit dem Setting gibt es ja bisher auch nicht, von daher eine schöne Abwechslung.

Ich habe der Hörbuchvariante des Buches gelauscht und die beiden Sprecher haben mir gut gefallen. Ab und an hätten beide noch ein wenig zügiger lesen können, aber das ist natürlich Geschmacksache. Sie betonen jedenfalls beide echt gut beim Lesen und haben angenehme Stimmen.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen. Nicht zu ausschweifend, aber die Umgebung und die Charaktere bekommen trotzdem den Rahmen und Platz, den sie brauchen. Ich konnte mir jedenfalls alles gut bildlich vorstellen. Ich finde anfangs braucht man etwas Geduld, bis die Geschichte etwas an Fahrt aufnimmt. Das lange hin und her am Anfang zwischen Inez und ihrem Onkel hätte ich nicht gebraucht. Aber die Geduld wurde belohnt und danach entwickelt sich die Geschichte doch sehr gut. Man darf keine rasante Action und krasse Plottwists erwarten. Aber man sieht auch nicht alles kommen und fragt sich schon wie es weiter geht.

Die Liebesbeziehung hätte ich persönlich hier nicht gebraucht. Aber (leider) ist das wohl das, was die Mehrzahl der Leser:innen mittlerweile erwartet. Ich persönlich finde darauf kommt es nicht an und lese lieber eine originelle Geschichte, wie z. B. über die Ausgrabungen. Aber auch das ist wohl Geschmacksache. Zumindest war der Romanceanteil nicht extrem hoch und das Angeschmachte der beiden war erträglich

Ich finde das Buch ist mal etwas anderes und mir hat es gut gefallen. Von daher bin ich gespannt auf den zweiten Teil und kann das Buch weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Folklore trifft auf Cozy Crime und Slow Burn

A Dark and Drowning Tide
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A dark and drowning tide ist eine bunte Mischung aus Cozy crime, Folklore, Slow Burn, Magie und Abenteuerlust, welche mir gut gefallen hat. Das Buch ließ sich sehr flüssig und gut lesen, der Schreibstil ...

A dark and drowning tide ist eine bunte Mischung aus Cozy crime, Folklore, Slow Burn, Magie und Abenteuerlust, welche mir gut gefallen hat. Das Buch ließ sich sehr flüssig und gut lesen, der Schreibstil ist nichts extrem besonderes, aber auf keinen Fall schlecht. Für mich konnte während des gesamten Buches die Spannung aufrecht erhalten werden und ich mochte das Setting sehr. Ein bisschen düster und mystisch, sehr passend für das Dark Academia Theme, wegen dessen ich das Buch überhaupt lesen wollte.

Die Charaktere sind sehr speziell, man darf hier nicht erwarten alle zu lieben und sofort ins Herz zu schließen. Durch den Mord misstraut man einigen Charakteren auch bis zum Schluss noch. Aber das hat es für mich persönlich sehr interessant gestaltet. Sylvia mochte ich eigentlich direkt. Sie ist liebenswert, offen und herzlich. Lorelei hingegen ist eher grummelig, verschlossen und distanziert. Mit ihr musste ich erst etwas warm werden, hätte sie mir insgesamt auch etwas weniger verschlossen und dafür zugänglicher gewünscht. Sie ist kein schlechter Hauptcharakter und hat definitiv ihre Gründe so zu sein, allerdings war Sylvia fast durchgängig lieb zu ihr. Da hätte sie meiner Meinung nach schon etwas früher überdenken können, ob sie wirklich alle hassen. Man könnte sagen, es ist eine Grumpy x Sunshine Lovestory.

Im Hinblick auf das Magiesystem fand ich es wirklich spannend und neuartig, was die Autorin sich hat einfallen lassen. Auch den Folkloreanteil mochte ich sehr. Ein paar mehr Ausführungen dahingehend hätten mir auch noch sehr gut gefallen. Im Buch treffen wir auf unterschiedliche "Wildeleute", die ich alle interessant fand. Ich hätte mir gut vorstellen können, das noch etwas auszuschmücken und noch ein paar mehr Spezies mit einzubeziehen.

Die Expedition wird lebhaft beschrieben und man konnte sich gut in die Geschichte versetzen. Es werden auch ein paar politische Aspekte behandelt, was mir persönlich vom Anteil her aber nicht zu hoch war. Die Expedition steht schon im Vordergrund, was mir gut gefallen hat.

Das Buch der Autorin ist definitiv mal etwas ganz anderes und sie hatte viele gute und neue Ideen. Ein Highlight ist es für mich leider nicht geworden, da hätte man noch ein paar Dinge verbessern müssen, aber ich mochte es definitiv gerne! Ich bin gespannt, was wir noch von der Autorin zu lesen bekommen werden – sie hat definitiv ein großes Potential!

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Humor und Tiefgang: Ein Roman über die kleinen und großen Kämpfe des Lebens

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen
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K. J. Reillys "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" ist ein eindringlicher und zugleich humorvoller Roman, der auf berührende Weise die Komplexität menschlicher Emotionen und Beziehungen erforscht. ...

K. J. Reillys "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" ist ein eindringlicher und zugleich humorvoller Roman, der auf berührende Weise die Komplexität menschlicher Emotionen und Beziehungen erforscht. Die Geschichte dreht sich um die Herausforderungen und Erlebnisse eines jugendlichen Protagonisten, der sich mit Themen wie psychischer Gesundheit, Verlust und dem Versuch, im Chaos des Alltags Normalität zu finden, auseinandersetzt.

Reilly schreibt einfühlsam und schafft es, die inneren Konflikte und Gedanken des Protagonisten auf den Punkt zu bringen, sodass man als Leser tief in seine Welt eintauchen kann. Der Roman verknüpft ernsthafte Themen mit einem feinen, oft unerwarteten Humor, der das Gewicht der behandelten Probleme zwar mildert, ihnen aber nie die Bedeutung nimmt. So gelingt es Reilly, einen Ton zu finden, der zugleich ernst und tröstlich wirkt.

Die Charakterentwicklung ist besonders gelungen: Man sieht, wie der Protagonist im Verlauf der Geschichte mit seinen Ängsten, seiner Trauer und den Erwartungen seiner Umwelt umgeht und versucht, seinen eigenen Weg zu finden. Die Nebenfiguren, wie Familie und Freunde, sind gut herausgearbeitet und verleihen der Handlung Tiefe, indem sie verschiedene Perspektiven auf das "normale Verhalten" zeigen – ein Thema, das der Roman auf eindrucksvolle Weise kritisch beleuchtet.

Einziges Manko ist, dass einige Handlungsstränge eher kurz angerissen und nicht ganz zu Ende geführt werden, sodass den Lesern am Ende vielleicht offene Fragen bleiben. Dennoch ist "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" ein packender, empathischer Roman, der wichtige Themen für Jugendliche und Erwachsene anspricht und viel Raum zum Nachdenken bietet.

Insgesamt eine lohnenswerte Lektüre – 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Richtig tolles Konzept, mal etwas ganz anderes!

Long Live Evil
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Dieses Buch war so unglaublich chaotisch und unerwartet, so viele Wendungen, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!

In diesem Buch geht es darum, in einem Buch gefangen zu sein... stellt euch ein Alice-im-Wunderland-Szenario ...

Dieses Buch war so unglaublich chaotisch und unerwartet, so viele Wendungen, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!

In diesem Buch geht es darum, in einem Buch gefangen zu sein... stellt euch ein Alice-im-Wunderland-Szenario vor, aber statt lächelnder Katzen und Kaninchen mit Uhren gibt es Politik und Untote und Magie und Helden und Schurken... habt ihr mir bis jetzt gefolgt? Rae ist 20 und liegt mit Krebs im Sterben in einem amerikanischen Krankenhaus. Das Einzige, was ihr hilft, ist ihre Schwester Alice, die ihr ihre Lieblingsromanserie vorliest.

Während sie im Sterben liegt, erzählt eine geheimnisvolle Frau Rae, dass sie die Chance hat, sich selbst zu retten ... in die Geschichte einzutreten und die Blume des Lebens und des Todes zu holen. Rae ergreift die Chance, doch als sie die fiktive Welt betritt, muss sie feststellen, dass sie in die Rolle der bösen Stiefschwester, der schönen Verführerin und allgemeinen Hure, der in Blut getauchten Schönheit, geschlüpft ist. Sie soll morgen hingerichtet werden... Natürlich ist Rae wütend auf die Welt, nachdem sie jahrelang krank war, und wütend darüber, dass sie sogar in einer fiktiven Welt dem Tod geweiht ist, und sie beschließt, das Komplott zu dezimieren, um zu überleben und aufzublühen.

Mir gefiel die Art und Weise, wie die Geschichte die traditionellen Romantasy-Vorstellungen von Reinheit und Geschlechterrollen auf den Kopf stellt und die Idee erforscht, was einen Helden oder einen Schurken ausmacht. Ich mochte auch die Vielfältigkeit der Protagonist:innen sehr: den psychopathischen Attentäter und den Playboy mit einem weltverändernden Geheimnis. Die ganze Gruppe war faszinierend und ich mochte die langsam aufkeimenden Beziehungen, die sich im Laufe der Geschichte entwickelten und bestimmt noch eine größere Rolle einnehmen werden.

Insgesamt hätte mir irgendwie mehr von Rae gewünscht, sie war der heftige Bösewicht, hat sich aber dennoch sehr auf andere verlassen. Aber es wird ja noch mindestens ein zweites Buch geben und ich bin sehr gespannt, wie sie sich dort entwickelt! Ich kann diesen ersten Teil jedenfalls empfehlen :)

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Macht sehr viel Spaß!

Agency for Scandal
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Wenn ich dieses Buch mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, wäre es „Spaß“. Der Charme von Woods' Schreibstil und die bizarre Handlung haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Das Buch nimmt sich ...

Wenn ich dieses Buch mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, wäre es „Spaß“. Der Charme von Woods' Schreibstil und die bizarre Handlung haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Das Buch nimmt sich selbst nicht allzu ernst, was für ein wirklich angenehmes Leseerlebnis sorgt. Es ist ein sehr leichtes und lockeres Buch und wenn man auf der Suche nach einem augenzwinkernden historischen Chaos mit einer ganzen Reihe großartiger weiblicher Protagonisten ist, ist dies eine gute Wahl!

Dieses Buch war ziemlich einfach, was die Handlung und den Aufbau der Welt angeht, aber es hat gut funktioniert. Es war so einfach, in das Buch einzutauchen, das schnelle Tempo machte es leicht, durch das Buch zu fliegen, und es war durchweg sehr fesselnd. Die Verbrechensbekämpfung und die Ermittlungsaspekte brachten eine wirklich unterhaltsame Dynamik ins Spiel, auch wenn ich eine Zeit lang meine Ungläubigkeit zurückstellen musste. Es gab genug Geheimnisse, um den Leser im Dunkeln zu lassen, aber nicht zu verwirren. Eine Sache, die ich allerdings nie nachvollziehen konnte, war die Glaubwürdigkeit unserer Hauptfigur, die von ihrem Liebhaber in schrecklicher Verkleidung nicht erkannt wurde.

Die Romanze ist eine ziemlich große Nebenhandlung des Buches und ich denke, dass sie ehrlich gesagt wirklich gut gemacht war. Beide Charaktere waren individuell wundervoll und als Paar funktionierten sie perfekt. Die Chemie zwischen ihnen stimmte auf Anhieb und die Autorin musste sich kaum anstrengen, damit wir mit ihnen mitfiebern - es war so einfach. Ich habe ihre Kommunikation geliebt und sie hatten ein tolles, kokettes Geplänkel, das mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Sie waren so süß, dass ich es liebte, die Entwicklung ihrer Beziehung im Laufe des Buches zu verfolgen. Er war fast schon lächerlich charmant, was aber positiv gemeint ist.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, ich habe echt gern gelesen!

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