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Veröffentlicht am 14.01.2025

Wenn der Traum vom Erfolg zum Albtraum wird

To Die For
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Inhalt: In der Welt der Luxusimmobilien in Los Angeles dreht sich alles um Erfolg und Eigeninteressen, das weiß auch Maklerin Andi Hart nur zu gut. Als ihr Chef einen Wettbewerb ausruft, bei dem es um ...

Inhalt: In der Welt der Luxusimmobilien in Los Angeles dreht sich alles um Erfolg und Eigeninteressen, das weiß auch Maklerin Andi Hart nur zu gut. Als ihr Chef einen Wettbewerb ausruft, bei dem es um eine Millionenprovision für den Verkauf eines Strandhauses in Malibu geht, sieht Andi ihre Chance auf ein neues Leben. Doch sie ist nicht allein: Ihre vier Kollegen haben ebenfalls großes Interesse an dem Geld und tragen alle ihre eigenen dunklen Geheimnisse mit sich. Was als ehrgeiziger Wettkampf beginnt, nimmt eine tödliche Wendung, als beim Tag der offenen Tür eine Leiche entdeckt wird. Plötzlich steht für alle nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel.

Meine Meinung: Das Cover passt perfekt zur Geschichte und weckt sofort Neugier auf den Inhalt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, was zusammen mit den kurzen Kapiteln für ein gutes Tempo sorgt. Besonders spannend fand ich die unterschiedlichen Perspektiven, die nach und nach die Geheimnisse und Beweggründe der Charaktere enthüllen. Auch wenn ich nicht jede Motivation völlig nachvollziehen konnte, war die Geschichte insgesamt gut aufgebaut und unterhaltsam. Der Einblick in die exklusive Welt der Reichen und Schönen war faszinierend, aber auch erschreckend, vor allem wegen der Eifersucht und den Intrigen, die dort herrschen. Die Zeitwechsel zwischen den Ereignissen vor und nach dem Fund der Leiche sind ebenfalls gelungen, auch wenn es für meinen Geschmack fast zu viele Perspektiven waren, was gelegentlich etwas unübersichtlich wirkte.

Fazit: Ein spannender Thriller, der mit seinem Tempo, den Perspektivwechseln und der packenden Atmosphäre gut unterhält.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Humorvolle Hassliebe zwischen den Zeilen

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Inhalt: Naomi und Luca verbindet eine ungewöhnliche Art von Brieffreundschaft, die seit der fünften Klasse andauert. Allerdings handelt es sich weniger um freundliche Korrespondenz, sondern um einen scharfen ...

Inhalt: Naomi und Luca verbindet eine ungewöhnliche Art von Brieffreundschaft, die seit der fünften Klasse andauert. Allerdings handelt es sich weniger um freundliche Korrespondenz, sondern um einen scharfen Austausch von Beleidigungen und bissigen Kommentaren. Über zwölf Jahre hinweg schreiben sie sich voller Rivalität – bis Luca plötzlich verstummt. Jahre später taucht ein provozierender Brief auf Naomis Schreibtisch im Sender auf, und Naomi ist sich sicher, dass Luca dahintersteckt. Dieses Mal ist sie entschlossen, ihm nicht das letzte Wort zu überlassen.

Meine Meinung: Der Schreibstil von Donna Marchetti ist angenehm locker und humorvoll, was die Geschichte leicht zugänglich und unterhaltsam macht. Besonders die Dynamik zwischen Naomi und Luca hat mir gut gefallen. Ihre Hassliebe wird in den Briefen auf witzige, aber auch teilweise ziemlich gemeine Weise dargestellt, was sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt. Gut gefallen hat mir der Perspektivwechsel zwischen Naomi und Luca, wobei hier der Fokus von Luca auf der Vergangenheit liegt und der Leser so mehr Hintergrundwissen zu ihm bekommt.

Die Grundidee der Geschichte – eine Beziehung, die sich über bissige Briefe entwickelt – fand ich originell und gut umgesetzt. Es war spannend zu sehen, wie sich die Charaktere in ihrer Rivalität entwickeln und wie sich ihre Beziehung mit der Zeit verändert. Anne, Naomis Freundin, ist eine gelungene Nebenfigur, die oft als moralischer Kompass dient und Naomi in die richtige Richtung schubst oder auch mal zu gewagten Abenteuern anspornt.

Auf Grund der Werbung für das Buch, hatte ich mit etwas mehr "Spice" gerechnet, die Szenen dazu waren im Buch eher dozierter vorgekommen. Für mich ist es insgesamt eine unterhaltsame, leichte Lektüre, die sich gut für zwischendurch eignet.

Fazit: Eine charmante, humorvolle und unterhaltende Geschichte mit einer originellen Idee und sympathischen Charakteren.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Zwischen Mythologie und Romantik

Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinern
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Inhalt:

Euryale, die Tochter einer Göttin, lebt in einer Welt, in der die griechische Mythologie auf das viktorianische London trifft. Offiziell sucht sie nach einem Ehemann, doch in Wahrheit hat sie ...

Inhalt:

Euryale, die Tochter einer Göttin, lebt in einer Welt, in der die griechische Mythologie auf das viktorianische London trifft. Offiziell sucht sie nach einem Ehemann, doch in Wahrheit hat sie eine Mission: Sie muss das Leck im Fluss Styx schließen, bevor es die Welt der Sterblichen gefährdet. Dieser Auftrag soll sie zur Furie machen, doch die Hilfe von Deacon, einem angehenden Geschichtsprofessor und scharfen Kritiker, ist entscheidend. Gemeinsam erkunden sie die Gesellschaft Londons, wobei sich Euryale mit der Frage auseinandersetzen muss, ob die Liebe zu Deacon es wert ist, ihr Schicksal im Hades aufzugeben.

Meine Meinung:

Das Cover trifft den Inhalt der Geschichte sehr gut und hat mich optisch angesprochen. Die Kombination aus mythologischen Elementen und dem viktorianischen Setting ist eine erfrischende Idee, die mich von Anfang an begeistert hat. Teresa Sporrer schafft es, mit ihrem angenehmen Schreibstil eine fantasievolle und lebendige Welt zu kreieren, in die man leicht eintauchen kann. Die Charaktere und Nebenfiguren sind stimmig in die Handlung eingebunden, und es macht Spaß, ihre Geschichten zu verfolgen.

Allerdings konnte mich die Protagonistin Euryale nicht komplett überzeugen. Ihre Art und ihr Verhalten haben es mir schwer gemacht, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Mir gefällt es aber, dass hier ein Charakter im Vordergrund steht, der nicht jedem gefallen muss. Die Liebesgeschichte zwischen Euryale und Deacon nimmt einen sehr großen Raum ein, wodurch andere Aspekte, wie die mythologischen Elemente und das spannende viktorianische Setting, etwas zu kurz kommen. Ich hätte mir hier einen stärkeren Fokus auf die Fantasyelemente und die eigentliche Mission gewünscht.

Wer Romantasy mit einem großen Fokus auf der romantischen Entwicklung sucht, wird diese Geschichte noch mehr genießen. Für mich hätte die Balance zwischen Romanze und Fantasy besser verteilt sein können.

Bin neugierig auf den zweiten Band und erhoffe mir hier mehr Elemente aus der Fantasiewelt kennenzulernen.

Fazit:

Faszinierende Mischung aus Mythologie und viktorianischem London, mit starken Fokus auf die Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Düsterer Auftakt

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Inhalt:
"Das verratene Herz" ist der Auftakt der Dark Romantasy-Trilogie "Empire of Sins and Souls" von Beril Kehribar. Die Geschichte dreht sich um Zoé Durand, eine Frau mit einer dunklen Vergangenheit. ...

Inhalt:
"Das verratene Herz" ist der Auftakt der Dark Romantasy-Trilogie "Empire of Sins and Souls" von Beril Kehribar. Die Geschichte dreht sich um Zoé Durand, eine Frau mit einer dunklen Vergangenheit. Zoé ist eine Sünderin: Sie war Prostituierte, Diebin und nach einer schicksalhaften Nacht auch Mörderin. Nach ihrer Hinrichtung landet sie in Xanthia, einem düsteren Ort, der als letzte Station vor den Toren der Hölle bekannt ist. Dort trifft sie auf Alexei, einen Xathyr-Grafen, der ihr einen Pakt anbietet: Zoé soll drei Relikte für ihn stehlen, um ihre Freiheit zu erlangen. Doch Xanthia ist voller Gefahren. Die Xathyr, dämonische Wesen, gieren nach den Sünden in Zoés Blut.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir richtig gut, angesprochen hat mich der Klappentext auch, da es eine dunkle Fantasy Geschichte ist die auch ältere Leser anspricht. Daher geht es hier in einigen Szenen auch durchaus blutig und brutal zu. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und fand die Umsetzung gut gelungen.

Der Einstieg in die Geschichte ist wirklich spannend und hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Besonders die ersten Kapitel überzeugen mit einer düsteren Atmosphäre, die vielversprechend ist. Für mich hat die Geschichte in Xanthia deutlich an Tempo verloren, im letzten Drittel hat dieses aber wieder deutlich zugenommen. Dennoch bleibt die Beschreibung der Welt, in der die Handlung spielt, faszinierend und detailreich. Beril Kehribar versteht es, eine atmosphärische Umgebung zu schaffen, die lebendig wirkt und das Potenzial hat, einen tief in die Story hineinzuziehen.

Wo mich die Hauptprotagonistin zu Beginn direkt abholen konnte, hat sie mich im Verlauf der Geschichte leider nicht vollständig überzeugen können. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, vor Xanthia war sie eine starke Frau, die für sich und ihre Mutter gesorgt hat. In Xanthia wirkte sie oft hilfsbedürftig und zum Teil naiv. Ich bin gespannt ob sich diese Veränderung nochmal wandelt in den folgenden Bänden.

Fazit:
Solider Einstieg in eine düstere Fantasywelt, die vor allem durch ihre atmosphärischen Beschreibungen besticht. Spannungsbogen mit Unterbrechungen, trotzdem genug starke Momente und genug Stoff um meine Neugier für die folgenden Bände zu wecken.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Romantisches Abenteuer Spannung kommt zu spät auf

Raiders of the Lost Heart
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Inhalt: Für die Archäologin Corrie, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, als sie zu einer Ausgrabung in den mexikanischen Dschungel kommen soll. Doch die Expedition wird von ihrem Rivalen Ford Matthews ...

Inhalt: Für die Archäologin Corrie, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, als sie zu einer Ausgrabung in den mexikanischen Dschungel kommen soll. Doch die Expedition wird von ihrem Rivalen Ford Matthews geleitet, mit dem sie eine komplizierte Vergangenheit teilt. Die Spannung zwischen den beiden ist greifbar und so gibt es viele Wortgefechte. Corrie ist sich sicher, dass sie an der falschen Stelle suchen, doch um ihre Theorie zu beweisen, muss sie mit Ford auf eine Tour mitten in den Dschungel aufbrechen. Ihre gemeinsame Vergangenheit, voller Spannungen und unausgesprochener Gefühle, sorgt für eine explosive Dynamik, die die Luft zwischen ihnen knistern lässt, während sie versuchen im Jungel die antike Stätte zu finden.

Meine Meinung: Die romantische Abenteuergeschichte bietet einen guten Ansatz, wird aber leider erst im letzten Drittel so richtig spannend und abenteuerlich. Hier hat der Spannungsbogen für mich deutlich zu spät eingesetzt. Insgesamt rückt die Abenteuergeschichte für mich zu sehr in den Hintergrund

Die Anziehungskraft zwischen den beiden Charakteren ist von Beginn an da, wird mir persönlich aber zu früh zu entladen. Die Wortgefechte und Zankereien zwischen Corrie und Ford, werden auf Grund ihrer häufigen Wiederholungen etwas langweilig, auch wenn sie zum Teil wirklich zum Schmunzeln waren. Auch wenn sich viele Klischees in den Charakteren wiederfinden, fand ich sie bis auf die ständigen Streitereien ganz sympathisch.

Allerdings fand ich die Idee hinter der Geschichte gut gewählt, romantische Abenteuergeschichten rund um das Thema Archäologie liest man weniger.

Fazit: Mal eine andere Idee, verliert für mich an Spannung durch kindische Streitereien und zu großen Fokus auf den Romanceanteil. Die Abenteuergeschichte rückt zu spät und zu wenig in den Fokus.

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