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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2024

Die magische Welt der Bücher

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
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Dieses Buch ist einfach ein Muss für alle, die Bücher lieben.
Die Geschichte handelt von einer Welt, in der es keine Bücher mehr gibt. Auch Träume und Fantasie sind unerwünscht. Aber die 4 Kinder ...

Dieses Buch ist einfach ein Muss für alle, die Bücher lieben.
Die Geschichte handelt von einer Welt, in der es keine Bücher mehr gibt. Auch Träume und Fantasie sind unerwünscht. Aber die 4 Kinder Finn, Nola, Thommy und Mira entdecken eine magische Welt voller Bücher und lernen die Buks kennen. Diese magischen Wesen beschützen die Bücher und entführen die Kinder in ein spannendes Abenteuer, das mich so gefesselt hat, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Natürlich gibt es auch Gegner, die dem Abenteuer im Weg stehen. Dabei hat mich ein bisschen gestört, wie eine bestimmte Erwachsene Person mit einem Kind umgegangen ist. Dies ist zwar nur eine Nebenhandlung, ich fand diese Gleichgültigkeit einer Mutter gegenüber ihrer Tochter aber ziemlich heftig.
Allgemein mochte ich die Charaktere sehr gern, vor allem die unterschiedlichen Buks haben es mir angetan. Rebella und Alice sind meine beiden liebsten Charaktere aus der Geschichte, da sie so über sich hinauswachsen. Insgesamt machen aber alle Personen eine schöne Wandlung durch und entwickeln sich weiter, was Potential für die Fortsetzung schafft.
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und ich konnte dem Schreibstil sehr gut folgen. Für jüngere Kinder könnten die Formulierungen aber ein bisschen zu schwierig sein, da teilweise Wörter verwendet werden, die nicht dem Wortschatz eines Kindes entsprechen.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann sie allen empfehlen, die Bücher lieben, denn es wird auch Bezug genommen auf viele tolle Geschichten, die man über dieses Buch hinaus noch entdecken kann. So wird eine Menge Leselust geweckt.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Tolle Ideen

Dein Mädchen-Bastelblock
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Dieses Buch enthält sehr viele Ideen, um kreativ zu werden. Der Kreativität sind mit diesem Buch also keine Grenzen gesetzt. Die Ideen sind sehr vielfältig und für alle ist etwas dabei, egal ...

Dieses Buch enthält sehr viele Ideen, um kreativ zu werden. Der Kreativität sind mit diesem Buch also keine Grenzen gesetzt. Die Ideen sind sehr vielfältig und für alle ist etwas dabei, egal was man machen will, in diesem Buch wird man fündig. Toll ist auch, dass die Basteleien nicht so sind, wie man sie in jedem Buch findet, sondern wirklich außergewöhnlich und mal was ganz Neues.
Die Anleitungen sind sehr gut beschrieben und können von den Kindern allein befolgt werden. Nur ab und zu ist mal bei einer Umsetzung Hilfe notwendig. Durch die detaillierten Anleitungen werde ich einige der Basteleien auch für die Schule nutzen, weil die Kinder alles selbst machen können.
Jedoch gibt es einen Punkt, der mich stört. Das ist der Titel des Buches, welcher in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß ist. Heutzutage sollten Basteleien für alle Kinder sind und nicht nur für Mädchen, denn auch jungen lieben Glitzer und basteln. Da hätte man sich eine bessere Formulierung einfallen lassen können.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Ein neuer Fall für die Zeitdetektive

Die Zeitdetektive, 4, Die gefiederte Schlange
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Diesen Band der Reihe rund um die Zeitdetektive Kim, Leon, Julian und Katze Kija fand ich deutlich besser als den ersten Band. Das mag auch daran liegen, dass ich diese Geschichte noch nicht ...

Diesen Band der Reihe rund um die Zeitdetektive Kim, Leon, Julian und Katze Kija fand ich deutlich besser als den ersten Band. Das mag auch daran liegen, dass ich diese Geschichte noch nicht aus der ersten Reihe der Zeitdetektive kannte und mir somit keine Veränderungen auffallen konnten.
Die Handlung war sehr spannend und hat auch mir noch neue Informationen geliefert, was mir sehr gut gefallen hat.
Durch den flüssigen Schreibstil hat sich der historische Kriminalfall auch sehr gut lesen lassen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Schön fand ich auch den Zusammenhalt der Freunde, der wieder mal unter Beweis gestellt wurde.
Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Zeichnungen. Ich habe einfach immernoch die Zeitdetektive vor Augen, die ich als Kind kannte und diese neuen Illustrationen passen da so gar nicht rein. Das stört mich immer, weil nicht nur der Stil, sondern auch die Darstellung der Personen anders ist und für mich einfach nicht zu den Zeitdetektiven passt.
Der Anhang mit den vielen Informationen rund um das historische Thema und auch die kurzen Erklärungen zu Geografie und anderen Begriffen haben mir sehr gut gefallen, weil diese einen Überblick über die Hintergründe der Geschichte geben.
Insgesamt ein toller historischer Krimi für Kinder, dessen Illustrationen mich nicht überzeugen konnten.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Spannend und atmosphärisch

The House Trap
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Dieses Buch hat mich begeistern können. Was wie ein Escape Room startet, wird schnell zu einem gruseligen Abenteuer.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da sie extrem spannend war. Man konnte ...

Dieses Buch hat mich begeistern können. Was wie ein Escape Room startet, wird schnell zu einem gruseligen Abenteuer.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da sie extrem spannend war. Man konnte ein paar kleine Rätsel lösen und hat sich ständig gefragt, was genau hinter den Ereignissen in diesem unheimlichen Haus steckt. Die Auflösung des Ganzen konnte mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugen, da sie mich an andere Geschichten erinnert hat und auch irgendwie zu viel war. Eine Frage blieb auch offen, die etwas mit dem Thema Zeit zu tun hat.
Der Schreibstil war sehr gut lesbar und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin beherrscht es perfekt, die Spannung mit ihren Worten einzufangen und schafft so eine sehr gruselige Atmosphäre, die sich auch im Cover widerspiegelt.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Deliah und Amity mochte ich auf Anhieb und auch Claude ist sehr sympathisch. Alle drei haben ihre Eigenheiten, die sie sehr besonders machen. Sam dagegen war mir am Anfang sehr unsympathisch, was aber im Laufe des Buches besser wurde. An einigen Stellen hätte ich mir da noch mehr Erklärungen für sein Verhalten gewünscht. Andere Charaktere, die erst später im Buch auftraten, waren auch sehr geheimnisvoll und gut konstruiert. Das Thema Freundschaft nimmt im Buch einen großen Stellenwert ein, was mir gut gefallen hat. Vor allem die Dynamik zwischen Sam, Claude und Deliah hat mir da besonders gefallen. Gut fand ich auch, dass Themen wie Mobbing erwähnt wurden, aber keinen allzu großen Raum eingenommen haben.
Insgesamt ein gutes Buch mit hohem Gruselfaktor und einer tollen Freundschaftsgeschichte, das nicht umsonst für Kinder erst ab 12 empfohlen wird.

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Heftige Themen

Ein Mann zum Vergraben
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Dieses Buch ist etwas ganz ungewöhnliches, was ich so noch nie gelesen habe. Die Geschichte handelt von häuslicher Gewalt und dem Umgang der betroffenen Frauen damit. Dies wird versucht, humorvoll ...

Dieses Buch ist etwas ganz ungewöhnliches, was ich so noch nie gelesen habe. Die Geschichte handelt von häuslicher Gewalt und dem Umgang der betroffenen Frauen damit. Dies wird versucht, humorvoll zu verpacken, was aber nicht so gut gelungen ist. Die Themen werden in der Handlung gut bearbeitet und auch am Ende wird noch gezeigt, dass aus der ganzen Situation gutes entstehen kann. Die Handlung an sich ist zum Teil sehr langatmig, aber dennoch sehr packend. Ich konnte das Buch phasenweise kaum aus der Hand legen. Stellenweise musste ich aber pausieren, weil mich das Thema sehr beschäftigt hat.
Die Personen sind alle sehr unterschiedlich, haben aber alle ihre gewalttätigen Ehemänner beziehungsweise Väter als gemeinsamen Ausgangspunkt. Die Entwicklung der Protagonistinnen wird eindrücklich geschildert, vor allem Sally und Leila wachsen immer wieder über sich hinaus, vor allem gegen Ende der Geschichte. Auch Ruth wird immer mutiger, was mir gut gefallen hat. Einzig Janey mochte ich nicht so gerne. Sie wirkt immer wieder sehr widersprüchlich und schwankt zwischen Hysterie und schlechter Laune. Da hätte man auch die Belastung durch die kleine ava besser ausarbeiten können. Am Anfang ist dies noch der Fall, wird aber im Laufe der Handlung immer weniger thematisiert und irgendwann gar nicht mehr. Edwina fand ich auch einen sehr interessanten Charakter, der hinter einer schlecht gelaunten Fassade sehr nett sein kann. Sie verbirgt auch eine interessante Überraschung, die aber erst auf den letzten Seiten enthüllt wird.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schildert die Zweifel und sorgen von Sally und den anderen Frauen sehr eindrücklich. Sie erzählt auch von der Gewalt, die die Frauen erleben mussten, aber auf einer Ebene, die nicht zu detailliert und sehr sensibel ist. Auch wird sehr schön Spannung aufgebaut und gut aufgelöst.
Insgesamt ein Roman, der sich ganz anders entwickelt als man es anhand des Klappentextes vermuten würde. Ich kann das Buch allen empfehlen, die mit dem Thema häusliche Gewalt umgehen können.

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