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Veröffentlicht am 31.08.2024

Ein toller Auftakt der Reihe

THE CHOICE: Die Erwählten
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Julianas Familie geht es seit dem Tod ihres Vaters finanziell nicht besonders gut. Sie möchte ihre Mutter gerne unterstützen, doch arbeiten darf sie erst ab ihrem 21. Geburtstag.
Doch bevor es so weit ...

Julianas Familie geht es seit dem Tod ihres Vaters finanziell nicht besonders gut. Sie möchte ihre Mutter gerne unterstützen, doch arbeiten darf sie erst ab ihrem 21. Geburtstag.
Doch bevor es so weit ist, verlangt das Gesetz, dass sie sich, genau wie alle anderen heiratsfähigen Frauen in ihrem Alter, der THE CHOICE Jury stellen.
Juliana rechnet sich keine reale Chance aus, denn es ist allgemein bekannt, dass nur adelige Kandidaten gewinnen und Juliana glaubt nicht an das Märchen von Cinderella.
Überraschend für alle, wird sie jedoch eine der Erwählten und muss, gemeinsam mit 45 anderen Mädchen, in den Palast ziehen. Dort erwarten sie die acht Kandidaten.
Begleitet von einem Kamerateam beginnt der Kampf um die Herzen der vier zukünftigen Könige. Doch welche der acht Männer sind die wahren Prinzen?
Juliana möchte am liebsten sofort wieder nach Hause, doch dann verspricht ihr nicht nur einer der Kandidaten ihre Familie mit Essen zu versorgen, solange sie im Palast bleibt, sondern sie verliert ihr Herz an einen der Männer.

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch dieses wunderschöne Cover und den Klappentext, der mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher und ein toller Blickfang.

Wow! Sophia Hunter hat mit „The Choise – Die Erwählten“ einen wahnsinnig fesselnden und mitreißenden Auftakt der Romantasy-Reihe geschrieben.
Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, denn die Autorin schreibt wunderbar lebendig, herrlich locker und sie hat einen wunderschönen bildhaften Stil. Es fiel mir richtig schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.

Die zentrale Figur der Geschichte ist Juliana. Schnell gerät sie in einem Strudel voller Geheimnisse und Intrigen. Aber Juliana ist eine unheimlich starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt. Auch wenn sie immer wieder in schwierige Situationen gerät, hat sie die Kraft, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen.
Es gibt jedoch einen Punkt, der mich an ihr etwas gestört hat. Juliana ist zwar noch nie verliebt gewesen und kann deshalb ihre Gefühle schlecht einschätzen, aber sie hat mir doch etwas zu viel für einige der Kandidaten geschwärmt.

Neben den Juliana und Mark, gibt es natürlich eine ganze Reihe weiterer Charaktere. Für einige hegte ich Sympathien und für andere Antipathien. Ich sage nur „Sir Kotzbrocken“
Besonders gut hat mir Norma gefallen. Aber auch Lorena habe ich schnell ins Herz geschlossen.

Sophia Hunter versteht es, mit ihrer ausdrucksstarken und bildhaften Beschreibung, eine wunderbare atmosphärische Stimmung zu erschaffen. Die Spannung steigt im Laufe der Geschichte immer mehr an. Wer ist für den Mord verantwortlich? Ich habe einen Verdacht, aber erfahren werden wir es wohl erst im zweiten Band der Reihe.

Gerne hätte ich auch noch etwas mehr über die „Alte Welt“ erfahren und darüber, wie der Prolog in die Geschichte passt. Aber ich hege die Hoffnung, dass es im nächsten Teil noch ein paar Infos dazu gibt.

Am Ende gibt es einen richtig gemeinen Cliffhanger, der mich mit offenem Mund zurückgelassen hat.
Bis Teil 2 in den Handel kommt, müssen wir uns leider noch gedulden.
Für mich ist Teil 1 ein toller Auftakt der Reihe und für dieses tolle Lesevergnügen gibt es natürlich eine Leseempfehlung und die Höchstpunktzahl.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Eine epische Fantasy-Story

Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel
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Das Land Aldaketa leidet immer häufiger unter Klimakatastrophen. Die Temperatur ist stark gefallen und unterliegt unkontrollierbaren Schwankungen. Sintflutartige Regenfälle überfluten die Schluchten und ...

Das Land Aldaketa leidet immer häufiger unter Klimakatastrophen. Die Temperatur ist stark gefallen und unterliegt unkontrollierbaren Schwankungen. Sintflutartige Regenfälle überfluten die Schluchten und Erdbeben und Lawinen löschen ganze Dörfer aus. Die Magie, die von der Bevölkerung genutzt wird, schwankt immer mehr. Endlos lange Nächte sind die Folge und viele Tiere überstehen die langen Winter nicht mehr.
Die Welt ist nicht mehr zu retten. Um wenigstens der Bevölkerung die Chance auf ein neues Leben zu geben, schickt Königin Estrella vier Außenseiter auf eine Mission. Sie sollen der Legende des Spiegeldrachen nachgehen und das geheimnisvolle Portal finden, dass in eine neue, bessere Welt führen sollen.
Das Cover hat mich sofort begeistert, denn ich lese Geschichten, in denen Drachen eine Rolle spielen sehr gerne.

Der Schreibstil der Autorin ist mir durch ihre anderen Bücher bekannt. Er ist angenehm und sehr flüssig zu lesen.
Doch ich muss gestehen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzukommen und schon kurz davor war, aufzugeben.
Es zog sich am Anfang etwas in die Länge. Erstmal vergeht viel Zeit damit, die vier Protagonisten genauer kennenzulernen. Bis die Gruppe sich dann endlich auf den Weg machte, um den Drachen zu suchen, dauerte es deshalb ziemlich lange.
Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht.
Was das betrifft, bin ich deshalb etwas zwiegespalten.
Für die Autoren ist es auch wirklich schwierig, mich als Leserin zufriedenzustellen.
Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst hätte ich eine echt tolle Story verpasst.

Doch kommen wir zu den Protagonisten.
Auf die Mission geschickt werden die Assassine Aylia, der Eigenbrötler Taran, die Prostituierte Langara und Rylo, der Leibwächter der Königin.
April hat es geschafft, die Charaktere so authentisch zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, mich mitten im Geschehen zu befinden.
Die Perspektiven wechseln immer wieder und so lernen wir das Quartett, das alles andere als stereotypisch ist, nach und nach besser kennen und bekommen etwas tiefere Einblicke in die Hintergründe.
Jede Figur hatte besondere Stärken, die immer wieder geschickt genutzt wurden.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es April wunderbar gelungen ist, ein erstes Thema, wie den Klimawandel, geschickt in eine Fantasy-Story einzupflegen.

Es gibt unterschiedliche Handlungsstränge, doch am Ende wurden alle Fäden gut miteinander verknüpft und es blieben keine Fragen offen.
Ich wusste, dass es am Ende kein klassisches Happyend geben würde und hatte etwas Angst vor dem Schluss, aber ich muss sagen, dass es wunderbar passt und nicht besser hätte gestaltet werden können!

Für mich ist „Der Spiegel des Drachen“ letztendlich ein wundervoller epischer Fantasy-Roman, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Eins weiß ich ganz gewiss! Im nächsten Jahr möchte ich nach Andalusien!

Das Leuchten vergangener Sterne
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Die 28 -jährige Nina ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, doch ihr Job ist auch sehr nervenaufreibend. Vor allem, seit es immer wieder Ärger mit ihrer Kollegen Nils gibt. Als sie für einen großen ...


Die 28 -jährige Nina ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, doch ihr Job ist auch sehr nervenaufreibend. Vor allem, seit es immer wieder Ärger mit ihrer Kollegen Nils gibt. Als sie für einen großen Kunden ein archäologisches Projekt in Andalusien prüfen soll, will sie deshalb zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und plant gleich für den Anschluss einen entspannten Urlaub ein.
Da Nina von Archäologie keine Ahnung hat, unterstützt der Sachverständiger Olando Torres sie dabei, die Ausgrabungen vor Ort zu begutachten.
Angekommen in Sevilla trifft Nina auf den Grabungsleiter Dr. Taran Sternberg. Taran liebt seine Arbeit, aber das ewige Zittern darum, ob seine Projekte verlängert werden, genug Gelder reinkommen und er sie fortführen kann, zermürben ihn langsam.
Da kommt die Chance darauf, dass ein deutsches Unternehmen sein Projekt fördern will genau zur rechten Zeit. Doch ist sein Projekt wirklich förderungswürdig? Und welche Rolle spielt Orlando Torres in der Geschichte?

Bisher habe ich von der Autorin ausschließlich Fantasy-Romane gelesen und war von jedem ihrer Bücher begeistert. Doch auch mit diesem Genre-Mix konnte Rena Fischer mich schnell packen.
Der Schreibstil der Autorin ist absolut fantastisch. Sie versteht es, mich durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.
Rena hat die Schauplätze wunderbar beschrieben und ich hatte das Gefühl, bei den großen Prozessionen dabei zu sein und die Landschaft Andalusiens bildhaft vor meinen Augen zu sehen.

Wir verfolgen die Geschichte aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten.
Nina war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine taffe, erfolgreiche und selbstbewusste junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und auch einen kühlen Kopf behält, wenn nicht alles nach Plan läuft. Selbst als ihr Kollege Nils sie hinter ihrem Rücken in der Firma in ein schlechtes Licht rückt und beginnt, ihre Arbeit zu sabotieren, bleibt sie ruhig.
Taran ist mit Leib und Seele Archäologe, doch wenn sein aktuelles Ausgrabungsprojekt nicht verlängert wird, muss er sich nach einem neuen Job umsehen. Er ist deshalb auf das Geld von Ninas Kunden und somit von ihrem Gutachten abhängig.
Der dritte Protagonist ist Orlando. Er ist eine etwas zwielichtige Figur. Er hat den Job nur angenommen, um sein archäologisches Image etwas aufzupolieren. Er gerät schnell mit Taran aneinander, denn die beiden vertreten nicht nur unterschiedliche Ansichten was die aktuelle Forschung anbelangt, sondern interessieren sich auch noch für dieselbe Frau.

Die Figuren haben Tiefgang und sind alle vielschichtig und interessant gestaltet. Doch auch die Nebenfiguren Romón und Sofia habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Die Gefühle sind nachvollziehbar und die Liebe fällt nicht einfach vom Himmel.
Hervorheben möchte ich am Ende noch die tolle Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Egal, ob es sich dabei um das Thema Archäologie handelt und das große Fachwissen, dass dafür erforderlich ist, um das Setting Andalusiens oder um traditionelle Feste und Bräuche der Gegend. Alles ist perfekt recherchiert.

Diese Story ist ein richtiger Gernre-Mix und so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Neben der Lovestory lernen wir nicht nur auf einem Roadtrip das wunderschöne Andalusien kennen, sondern lernen viel über Archäologie und erleben nebenbei einen Krimi, in dem es um Hehlerei mit antiken Kunstschätzen und organisierter Kriminalität geht.
Mich hat Rena Fischer mit ihrer Story überzeugt und ich kann Euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Ein fantastischer Auftakt

Der Fluch der Goldenen Fee
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Vor 50 Jahren hat die goldene Fee die Elfen verflucht. Seitdem haben sie keine Flügel mehr, keine spitzen Ohren und keine Kräfte. Sie können sie ihre Heimat Eldasien nicht mehr betreten, ohne tödlichen ...

Vor 50 Jahren hat die goldene Fee die Elfen verflucht. Seitdem haben sie keine Flügel mehr, keine spitzen Ohren und keine Kräfte. Sie können sie ihre Heimat Eldasien nicht mehr betreten, ohne tödlichen Gefahren ausgesetzt zu werden.
Nola glaubt nicht, dass die Elfen jemals in ihre Heimat zurückkehren werden. Ihre Liebe zu Tiago ist an dem sinnlosen Kampf um Eldasien bereits zerbrochen, denn er gehört zur Königsgarde und versucht den Fluch zu lösen.
Ihre kleine Schwester Mevia ist da anderer Meinung. Sie glaubt, dass ihre Zukunft in der alten Heimat liegt. Als Mevia plötzlich gemeinsam mit ihrer großen Liebe Lirion nach Eldasien aufbricht, um die goldene Fee zu suchen, hat Nola keine andere Wahl. Obwohl sie weiß, welche Gefahren dort auf sie warten, reist sie ihnen hinterher, um Mevia wieder in Sicherheit zu bringen.
An ihrer Seite ist nicht nur Neregir. Schon bald taucht auch Tiagos auf und rettet im letzten Moment ihr Leben.

Ich lese gerade unheimlich gerne Geschichten, die nicht nur in einer magischen Welt voller Feen, Elfen und Drachen spielt, sondern in denen es auch eine wunderschöne Liebesgeschichte gibt.

Karola Löwenstein fackelt nicht lange, sondern wirft ihre LeserInnen direkt ins Geschehen. Dank ihres wunderbar leichten und angenehmen Schreibstils, konnte ich mich schnell in die Geschichte fallen lassen.
Wir verfolgen den Plot aus der Perspektive von Nola. Es fiel mir nicht schwer, in ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen.

Eigentliche will Nola nur übers Wochenende ihre Familie besuchen, doch dann muss sie sich in ein großes Abenteuer stürzen, um ihre kleine Schwester vor den Gefahren zu retten, die in der magischen Welt Eldasien auf sie warten.
Denn dort lebt nicht nur die dunkle Fee, sondern es gibt neben Drachen, Kobolden, Sirenen, Zyklopen, Dunkeltrolle, Mantikore und Augengeier viele andere gefährliche Tiere und Pflanzen.

Nola ist eine sehr sympathische und mutige junge Frau. Um ihre Schwester zu finden und zurückzubringen, nimmt sie viele Gefahren in Kauf. Unterstützung erhält sie nicht nur durch Tiagos, sondern auch durch Neregir. Um wen es sich dabei handelt möchte ich hier nicht verraten, um Euch nicht zu spoilern, aber soviel verrate ich Euch: Er ist meine Lieblingsfigur und vor allem die Dialoge mit ihm fand ich richtig toll.

Zitat:
….ohne Magie kannst Du nichts gegen sie ausrichten. Ich wünsche Dir einen schmerzlosen Tod.“
„Was?“.schreie ich und sehe panisch nach oben.
„Ich wünsche Dir einen schmerzlosen Tod“, wiederholt Neregir freundlich.

Aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Story ein.

Wir erfahren viel über diese tolle magische Welt, denn die Autorin hat das Worldbuilding einfach wunderbar bildreich beschrieben.
Es gibt überraschende Wendungen und Situationen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ruhige, emotionale Szenen wechseln sich mit Action-Szenen ab.

Für mich ist es ein fesselnder, spannender Auftakt der Reihe. Spannung, Action, Gefühle, Humor. Die Story hat alles, was ein gutes Buch braucht und ist daher absolut empfehlenswert für alle Fans von romantischer Fantasy.
Ich freue mich auf die Fortsetzung der Geschichte.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Ein Fantasy-Auftakt mit Sogwirkung

Die Wortweberin - Schall und Schein
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Chiara besitzt eine besondere Magie. Sie kann mit Wörtern Bilder und Illusionen erschaffen und so Geschichten zum Leben erwecken. Seit ihrem 8. Lebensjahr ist sie bereits im Dienst der Kronprinzessin Isida ...

Chiara besitzt eine besondere Magie. Sie kann mit Wörtern Bilder und Illusionen erschaffen und so Geschichten zum Leben erwecken. Seit ihrem 8. Lebensjahr ist sie bereits im Dienst der Kronprinzessin Isida und unterhält sie als Gesellschafterin mit ihrer Gabe. Chiara hat alles, was sie zum Leben braucht und muss sich um nichts sorgen.
Doch dann bedrohen immer öfter Barbaren die Grenzen es Reiches und ihr Anführer fordert als Preis für den Frieden, die Hand der Prinzessin.
Doch anstelle der Prinzessin schickt der König Chiara. Sie soll den Fürsten täuschen, ihn ausspionieren und dem König so Zeit verschaffen, um eine Lösung zu finden.
Chiara muss gehorchen und so bricht sie drei Tage später, begleitet von einigen Wächtern und einer Zofe auf zu einer gefährlichen Reise nach Vlecha, wo der Fürst von Laran sie erwarten wird.

Ich muss gestehen, dass ich auf den ersten Blick ein Opfer dieses traumhaft schönen Covers und des perfekt darauf abgestimmten Farbschnitts geworden bin. Doch so schön das Cover auch ist, wenn mich der Klappentext und eine Leseprobe nicht neugierig machen, bleibt es in der Buchhandlung zurück.
Doch „Die Wortweberin“ hat mich nicht nur aufgrund des wunderschönen Covers und Farbschnitts sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch!
Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und war mehr als froh, dass das Wochenende vor der Tür stand und ich Zeit zum Lesen hatte.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb von zwei Tage beendet.

Chiara ist sehr pflichtbewusst. Von klein auf wurde ihr eingetrichtert, dass sie sich unsichtbar im Hintergrund zu halten hat.
Sie kennt kein anderes Leben, als im Dienst des Königs, der Kronprinzessin Isida die Langeweile zu vertreiben und für sie Bilder und Illusionen zu erschaffen.
Zu Beginn habe ich Chiara für sehr naiv gehalten, doch im Laufe der Reise wird sie immer selbstbewusster. Sie beginnt Freundschaften zu schließen, Dinge zu hinterfragen und Stärken in sich zu entdecken. Doch das passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Der Prozess geht langsam voran, ist glaubwürdig und authentisch und Chiara entwickelt sich wunderbar weiter.

Ich muss gestehen, dass ich nicht geahnt habe, wie sich die Geschichte entwickeln würde.
Es dauerte ein wenig, bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, doch ab etwa der Hälfte des Buches konnte ich nicht mehr aufhören und habe es einfach nur inhaliert.
Ständig tauchten neue Fragen in meinem Kopf auf. Am Ende wurde ich sehr überrascht und bin nun gespannt wie die Story weitergehen wird.

Was soll ich sagen? Spannung und viel Gefühl, Geheimnisse, Magie und Action. Es bleiben keine Wünsche offen, denn das Buch hat alles, was eine tolle Fantasystory braucht.
„Die Wortweberin - Schall und Schein“ ist ein genialer Auftakt der Reihe und ich bin mir schon jetzt ziemlich sicher, dass die Reihe eines meiner Jahreshighlights werden wird.

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