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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2017

Unterhaltsam, aber mir fehlte etwas...

Paper Passion
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Es ist ja nicht wirklich ein Geheimnis, dass ich die Paper -Reihe von Erin Watt ziemlich großartig fand. Nachdem Reeds und Ellas Geschichte auserzählt ist, gibt es Nachschub in Form von Easton Royal - ...

Es ist ja nicht wirklich ein Geheimnis, dass ich die Paper -Reihe von Erin Watt ziemlich großartig fand. Nachdem Reeds und Ellas Geschichte auserzählt ist, gibt es Nachschub in Form von Easton Royal - der Royal, dessen Lippen zuerst auf Ellas lagen... Das erwähnt Easton auch, mehr als einmal.

Ich empfand ihn oft als einen ziemlich anstrengenden Charakter. Ich konnte mich gar nicht in ihn verlieben. Er war nicht so cool, wie es in den ersten Bänden den Anschein gemacht hat. Natürlich erfährt man in Paper Passion so viel mehr über ihn, seine Gedanken und seine Eskapaden.

Er hat seine süßen Seiten, gar keine Frage. Es gab schon Momente, in denen auch ich aufseufzen musste. Easton ist eben ein schwieriger Charakter, der jemanden braucht, der stark genug ist.
Ob Hartley es ist? Daran zweifel ich nicht.
Dennoch wurde ich auch mit ihr nicht ganz warm. Aber das kann ja noch werden. Sie ist sehr geheimnisvoll und gibt nicht allzu viel von sich preis. Das macht es eben nicht leicht mit ihr warm zu werden.
In manchen Situationen macht sie aus einer Mücke einen Elefanten - ebenfalls superanstrengend. Hartley und Easton sind eine Mischung, der man gewachsen sein sollte.

Wir lesen nur aus der Sicht von Easton und ja, ich liebe heiße Typen, aber in Paper Passion wirkte es auf mich zu gewollt, zu aufgesetzt. Es war mir zu viel von allem. Zu viel Alkohol, zu viel Gerede, dass er ja jede haben könnte... aber das typische Royal-Drama - genau, das fehlte mir. Davon gab es leider zu wenig.

Zum Schluss kam das typische "royale" Drama und ich war schockiert. Die Ereignisse überschlugen sich plötzlich und alles kam einmal. Während ich diese eine Sache bereits ahnte, hat mich die andere von den Socken gehauen. Ich wurde mit offenen Mund zurückgelassen und bekam endlich das von dem Buch, was mir lange gefehlt hatte.

An dem Schreibstil von Erin Watt habe ich auch dieses Mal absolut nichts auszusetzen. Es liest sich sehr flüssig und angenehm.
Das Cover passt sich den anderen Covern an und ist traumhaft schön.

FAZIT
Paper Passion - Das Begehren konnte mich nicht ganz so begeistern wie es die vorherigen Bände konnten, leider. Es ist sehr unterhaltsam, gar keine Frage, aber eben auch sehr gewollt.
Und das typische "royale" Drama und die Brüder als Ganzes fehlten mir in diesem Band.
Hinzu kommt, dass sowohl Easton als auch Hartley keine einfachen Charaktere sind - im Gegenteil. Sie sind beide recht kompliziert.
Allerdings kann Erin Watt mich dennoch mit ihrem Schreibstil einnehmen. Besonders zum Schluss bekam ich endlich genau das, wonach ich mich gesehnt hatte.

Veröffentlicht am 20.05.2017

Witzige Lektüre über des Teufels Brut

In der Liebe ist die Hölle los
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Er klingt nach Spannung und einem gewissen Kribbeln...

Der Einstieg ins Buch war ganz gut, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr bemerkte ich, dass mich ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Er klingt nach Spannung und einem gewissen Kribbeln...

Der Einstieg ins Buch war ganz gut, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr bemerkte ich, dass mich Cataleas Geschichte nicht richtig packen konnte. Aber wir beginnen am Anfang.

Die Idee die Hölle mal ganz anders darzustellen gefällt mir echt gut und es war interessant alles drumherum kennen zu lernen. Die verschiedenen Familien, das ganze System hinter der Firma. Sehr durchdacht und wirklich cool.

Catalea Morgenstern will eigentlich gar nicht zu der Firma gehören, aber als die Geschehnisse über ihr einprasseln, merkt sie, dass sie womöglich keine Wahl hat. Sie arbeitet für die Firma.
Catalea ist recht witzig, aber so richtig warm wurde ich weder mit Catalea noch mit Timur.
Es gab einen Charakter im Buch, die ich klasse fand: Kitty. Sie ist eine alte Freundin von Timur und ehrlich, direkt und versprüht einen gewissen Charme.

Catalea und Timur zu folgen fiel mir schwer. Die Handlung ging irgendwie nicht stellenweise nicht voran und dann kam es Schlag auf Schlag und diese Momente, wo etwas geschah, diese gefielen mir auch sehr und waren einfach spannend. Endlich kam ein wenig Licht ins Dunkle.

Aufgrund der Geschehnisse hatte es sogar einen Touch von einem Krimi. Man jagt und ist hinter der Wahrheit her, hinter dem, was tatsächlich passiert ist und warum.

Der Schreibstil war an sich ganz gut, aber mir persönlich waren es zu viele Beschreibungen des ganzen Luxus' in dem die Dunklen schwelgen. Personen, egal welche, wurden auf ihre Kleidung reduziert. Hinzu all die Designerlabels, die genannt werden. Mir war es einfach zu viel von alldem, dennoch lässt es sich flüssig lesen. Die kurzen Kapitel aus dem Ratgeber der Toten fand ich klasse. So lernte man das System der Firma besser kennen. Das war ganz cool. Es gab auch ein paar Einblicke aus der Sicht des Teufels - allerdings erschließt sich mir im Nachhinein nicht warum.

Das Ende hatte mich am meisten gepackt, einfach weil endlich etwas geschah. Ich bin mit dem Ende auch zufrieden, es gefällt mir. Es war zum Teil vorhersehbar und zum anderen Teil überraschend. Ich wurde auf eine Art einfach überrascht, obwohl ich geahnt habe, wer hinter all dem steckt.

Das Cover des Buches ist ansprechend und verspielt. Natürlich nicht ohne höllische Akzente. Definitiv ein schlichter Eyecatcher aufgrund der kräftigen Farbe. Mich spricht es an.


FAZIT
Der Schreibstil von Benne Schröder gefiel mir wirklich gut. Es lies sich flüssig lesen, allerdings empfand ich die Handlung desöfteren als etwas trocken. Sie plätscherte vor sich hin und es kam stellenweise einfach nicht in die Gänge.
Mit den Protagonisten wurde ich auch einfach nicht warm, sie waren so blass, nicht greifbar. Besonders Timur, da er eh sehr unnahbar war. Bei den Protagonisten fehlte es mir an Tiefe.
Die Idee hinter dem Buch ist allerdings mehr als genial. Ein wenig mehr Spannung und tiefere Charaktere hätten es zu einem wahren Lesegenuss machen können.
Es ist eine unterhaltende und witzige Lektüre über die Hölle, den Teufels und seine Brut und wer dazu auf Luxus abfährt, der wird hier sicher Spaß haben.

Veröffentlicht am 02.05.2017

Schwache Liebesgeschichte, interessantes Thema: Das kann die Autorin besser

Scorched
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Frigid mochte ich sehr, sehr gern. Wenn auch viele Fans enttäuscht waren damals.
Für mich war klar, dass ich Scorched auch unbedingt lesen möchte. Ich mag die Bücher von Jennifer L. Armentrout einfach ...

Frigid mochte ich sehr, sehr gern. Wenn auch viele Fans enttäuscht waren damals.
Für mich war klar, dass ich Scorched auch unbedingt lesen möchte. Ich mag die Bücher von Jennifer L. Armentrout einfach total.

Wo fang ich an?
Für mich war die Geschichte von Andrea und Tanner etwas unauthentisch. Mit Tanner und Andrea konnte ich auch nicht viel anfangen.
Tanner war kaum greifbar, ich habe keine Verbindung zu ihm aufbauen können. Er war halt einfach irgendwie da.
Andrea ging mir auf die Nerven, sorry. Sie war anstrengend. Sie ist sehr unsicher. Ihren Gedanken zu folgen ist einfach ziemlich mühsam. Ich finde nicht einmal, dass sie andere schlechte behandelt - auch sich selbst nicht. Sie hat nur einfach eine Art an sich, die mir nicht gefällt.
Ich habe auf mehr Schlagabtausch der beiden gehofft. Mehr Witz und Charme wäre gut gewesen. Aus zwei neckenden Protagonisten hätte man so viel mehr machen können.
Es plätscherte langsam vor sich hin... dennoch gingen mir die Gefühle bzw. deren Geschichte einfach zu schnell bzw. zu plötzlich. Es passierte im Grunde nichts und im letzten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag.
Im letzten Drittel wurde es dann spannender und es ging vorran. Ich habe es dann ganz gern gelesen und fand Andreas Geschichte recht interessant. Dabei stand die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund. Die war mir recht egal, denn ihre Gefühle waren mir nicht echt genug. Sie berührten nichts in mir, was ich mir von einem Liebesroman allerdings doch wünsche.

Jennifer L. Armentrout hat nach wie vor einen flüssigen Schreibstil, der auch Scorched angenehm lesen lässt.

Das Cover passt nicht wirklich zu den Protagonisten. Es ist ganz süß, stellt aber nicht Andrea und Tanner da.

FAZIT
Es ist definitiv nicht das beste Werk von Jennifer L. Armentrout. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte hat sehr schwach begonnen und sich in die Länge gezogen, lediglich das letzte Drittel war dann interessant.
Mit den Protagonisten wurde ich persönlich einfach gar nicht warm. Andrea ging mir ziemlich auf die Nerven mit ihrer extremen Unsicherheit, auch wenn es da letztlich Erklärungen für gibt.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Nette Lektüre für Zwischendurch

Dirty English - Verboten Heiß
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Ich hatte schon ein Auge auf das Buch geworfen. Ein sexy Brite und das Boxen klang für mich nach einem Kerl, der weiß, was er tut und weiß, was er will. Arrogant. Selbstbewusst. Heiss.

Der Prolog ist ...

Ich hatte schon ein Auge auf das Buch geworfen. Ein sexy Brite und das Boxen klang für mich nach einem Kerl, der weiß, was er tut und weiß, was er will. Arrogant. Selbstbewusst. Heiss.

Der Prolog ist schon sehr bedrückend. Man lernt Elizabeth' Vergangenheit kennen. Wie es zu ihren selbstauferlegten Dating-Regeln überhaupt kam. Das fand ich ganz gut, weil man nicht im ganzen Buch grübeln muss, was ihr denn wohl geschehen ist.

Die Funken sprühen leider nicht so umher. Ich konnte viele Handlungsstränge nicht nachvollziehen. Ich konnte nicht verstehen, warum - insbesondere Elizabeth - so handelt, wie sie handelt.
Es war häufig nur oberflächlich angekratzt. Man lernt auch die Protagonisten nur oberflächlich kennen, obwohl sie ihre Geheimnisse recht zügig offen legen, mir persönlich war es etwas zu schnell. So ging es mir aber in der ganzen Geschichte immer mal.

Für mich hätte Dirty English noch mehr Potenzial gehabt.
Ich hätte mir an einigen Stellen etwas mehr gewünscht.
Mehr rund ums Boxen. Mehr Erotik. Mehr Gefühl.

Mit Elizabeth konnte ich mich nicht recht anfreunden. Was ihr passiert ist, ist natürlich sehr traurig und schrecklich, aber ihre Art damit umzugehen, fand ich noch trauriger. Ihre ganze Art anderen Menschen gegenüber war einfach sehr traurig, denn sie hatte einen eigenen inneren Konflikt - hier hätte ich mir gewünscht mehr in Elizabeth Gefühle eintauchen zu können, um es besser verstehen zu können.

Declan ist eifersüchtig und beschützerisch - was Elizabeth immer wieder hilft. Ich persönlich fand seinen Zwillingsbruder Dax ja viel toller ;) Er war eher der Typ auf den ich abfahre. Declan war mir zu langweilig, zu trüb. Es versprühte kein Kribbeln. Mir fehlte es ein wenig an dem gewissen Bad Boy-Charme. An einigen Stellen war Declan aber wirklich sehr süß zu Elizabeth.

Der Schreibstil war aber sehr angenehm zu lesen, man musste nicht viel denken - einfach lesen, den Kopf schütteln, lächeln und wieder den Kopf schütteln.

Das Stolz und Vorurteil so häufig vor kam, fand ich sehr cool - obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich es immer noch nicht gelesen habe (aber es liegt bereit - wirklich!). Aber sowas mag ich. Aber das hätte ruhig etwas mehr und tiefgründiger sein können. Bedeutender. Zumal Elizabeth Name da eine ziemliche Steilvorlage gibt.

Das Cover spricht mich persönlich an, obwohl es nichts besonderes ist. Aber, wenn man auf dieses Genre steht, greift man doch mal dazu und liest sich den Klappentext durch. Ich hielt es nämlich auch schon einmal in der Hand zuvor (aber ihr kennt ja diese Kaufentscheidungen, die man treffen muss und danach sah ich es in keinem Laden mehr). Das English mit dem Union Jack hinterlegt passt gut zu den Jungs.

FAZIT

Alles in allem ist es eine nette Lektüre für zwischendurch. Leider waren die Protagonisten nicht so richtig mein Fall, dennoch gab es ein paar ganz süße und auch die ein oder andere heiße Szene.
Ich hätte mir etwas mehr Tiefe oder Erotik gewünscht.

Wer auf der Suche nach einer leichten, dezent erotischen und etwas süßen Lektüre ist, für den könnte Dirty English sehr passend sein.

Veröffentlicht am 28.03.2017

Es konnte mich nicht ganz überzeugen

Forever 21
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Der Einstieg in Forever 21 war sehr leicht und angenehm. Es hat Spaß gemacht.

Nach und nach allerdings machte es immer weniger Spaß. Es war alles zu einfach, zu schnell, zu extrem, zu konstruiert. Leider.
Gefühle ...

Der Einstieg in Forever 21 war sehr leicht und angenehm. Es hat Spaß gemacht.

Nach und nach allerdings machte es immer weniger Spaß. Es war alles zu einfach, zu schnell, zu extrem, zu konstruiert. Leider.
Gefühle kamen bei mir in keinster Weise an. Das fehlte mir ganz besonders, denn durch den Prolog habe ich eine romantische, gefühlvolle Geschichte mit Zeitreisen erwartet. Die Zeitreisen gab es, aber der Rest fehlte.

Fragen, die sich mir gestellt haben, wurden mir überhaupt nicht beantwortet. Warum muss Ava durch die Zeit reisen? Was hat es mit Kyran auf sich? Man weiß es nicht. Natürlich erwarte ich nicht, dass mir alle Fragen beantwortet werden - es wird schließlich einen zweiten Teil geben, aber so ein paar Häppchen, doch, das wäre schon nett gewesen und vor allem, hätte es mich persönlich neugieriger gemacht hätte auf den Folgeband.

Ava wurde dieser Zeitreise-Fluch auferlegt, warum, wieso, weshalb, erfährt man nicht genau - nur, dass es eben einen Grund gibt. Ava war damals offenbar eine zickige Tussi und alles andere als nett. Es wird erwähnt, dass sie sich geändert hat im Laufe der Zeit. Für mich persönlich ist sie immernoch eine blöde Kuh, sorry. Mag sein, dass sie nur die besten Absichten hat, aber ihre Art und Weise mag ich einfach nicht. Sie schnauzt die Leute an, sie bedrängt sie.
Allerdings waren die Protagonisten so wenig greifbar, dass ich nicht einmal sagen kann, dass ich Ava NICHT mag. Ich mochte oft ihre Art, wie sie die Dinge anging, nicht, aber Ava selbst? Ich weiß es nicht.

»Denn wie hoch ist die Chance, dass zwei Seelen sich in einer Welt finden, die so voller Möglichkeiten, Zweifel und verpasster Gelegeneheiten steckt?«

Kyran war ebenso wenig greifbar. Er hatte aber definitiv Potenzial. Aber mit einer einzigen überstürzten, beängstigenden Handlung wurde alles zunichte gemacht, muss ich gestehen. Wobei es daraufhin noch weitere seltsame Handlungen gab.

Das klingt alles wahnsinnig negativ, deshalb jetzt mal zum Positiven.
Der Schreibstil von Lilly Crow war generell sehr angenehm und leicht zu lesen. Damit gab es keinerlei Probleme und somit kam ich immer wieder gut in die Geschichte rein, auch wenn sie mich nicht packen konnte.

Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut, weshalb ich auch auf das Buch aufmerksam wurde. Ich mag die pastelligen Farben. Es wirkt etwas kitschig. Das Cover hat vermutlich zu meiner romantisch-kitschigen-Zeitreisen-Erwartungshaltung beigetragen.

FAZIT
Forever 21 - Zwischen uns die Zeit konnte mich leider überhaupt nicht packen. Es war mir alles zu viel, zu schnell, zu überzogen. Durch den leichten Schreibstil von Lilly Crow ließ es sich dennoch gut lesen. Die Idee des Buches ist echt gut, aber die Umsetzung schwächelte zu sehr.
Es gibt einfach zu viel ungenutztes Potenzial. Sehr schade!

Ein Buch mit einem anziehenden Cover, einer tollen Idee und einem leichten Schreibstil, das in der Umsetzung aber leider ziemlich schwach ist.

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