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Veröffentlicht am 04.09.2024

Ich bekam leider keinen Zugang zu den Protagonisten

Words unspoken
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Der Lektor Bash ist schon lange fasziniert vom Streetpoeten Jethro, doch niemand weiß, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Als er sich wegen eines anderen Künstlers mit der Künstleragentin Camille ...

Der Lektor Bash ist schon lange fasziniert vom Streetpoeten Jethro, doch niemand weiß, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Als er sich wegen eines anderen Künstlers mit der Künstleragentin Camille trifft, hat diese jedoch ein Manuskript von Jethro dabei. Bash versucht alles, um Camille und Jethro davon zu überzeugen, ihm und seinem Verlag eine Chance zu geben. Gleichzeitig fühlt er sich mit jedem Treffen mehr zu Camille hingezogen. Doch er merkt auch, dass es einige Dinge gibt, die Camille vor ihm verbirgt. Gibt es für sie eine Chance?


Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dem Buch massive Probleme hatte. Einerseits mochte ich die Gedichte sehr gern – ich schreibe und veröffentliche selbst welche – und ich fand es toll, wie Jethros Kunst gehypt wurde. Das erinnerte mich ein wenig an Banksy.
Andererseits wurde ich aber mit den Protagonisten kein bisschen warm.

Bash hat iranische Wurzeln und hatte deswegen trotz seiner Adoption in eine typisch englische Familie immer das Gefühl ganz besonders „englisch“ sein zu müssen. Gerade nach 9/11 und dem darauffolgenden Krieg, immer wenn es irgendwo Anschläge gab, hatte er das Gefühl beweisen zu müssen, dass ER nicht zu „denen“ gehört. Dass er durch und durch Engländer ist. Bei Bedarf packt er sogar einen sehr breiten Akzent aus, um noch „englischer“ zu wirken.

Auch Camille zeigt der Welt nie ihr wahres Ich. Zu ihrer Verteidigung: sie weiß auch gar nicht, wer oder was oder wie ihr wahres Ich eigentlich ist. Sie wuchs mit einer Zwillingsschwester auf, mit der sie keinen Kontakt mehr hatte, seit „der Sache“, die Camille getan hatte. Camille hat nie eine eigene Identität entwickelt. Noch immer hat sie damit zu kämpfen.


Fazit: Ich fand es toll, welch wichtige Themen das Buch behandelte. Bash, der immer Angst hatte nicht „englisch“ genug zu sein, der sich nicht traute Risiken einzugehen oder einmal einen Fehler zu machen – nur weil er iranische Wurzeln hat. Diese permanente Angst, in der er lebt, für seine Wurzeln mit anderem Maß gemessen und eventuell deswegen verurteilt zu werden.
Und Camille, ein Zwilling, der nie gelernt hat, eine eigene Identität zu entwickeln.

Mir war das Buch leider zu vorhersehbar. Eine Sache wurde bis kurz vor Schluss geheim gehalten, obwohl ich das schon nach wenigen Seiten wusste. Zudem bekam ich keinen rechten Zugang zu den Protagonisten. Ich weiß nicht, ob das an mir lag, aber ich fand beide nicht wirklich greifbar.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Mir war es leider viel zu drüber

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Triggerwarnung: Verlust von Angehörigen, Trauma, Trauer, Erwähnung von Folter, PTBS, Erwähnung einer potenziell tödlichen Krankheit.

Nachdem sie bereits ihre Eltern und ihre Großmutter verloren hat und ...

Triggerwarnung: Verlust von Angehörigen, Trauma, Trauer, Erwähnung von Folter, PTBS, Erwähnung einer potenziell tödlichen Krankheit.

Nachdem sie bereits ihre Eltern und ihre Großmutter verloren hat und ihre Zwillinge allein großziehen muss, fällt auch noch Ellas Bruder und weil er in einer Spezialeinheit war, will ihr niemand sagen, was passiert ist. Was sie aber mindestens genauso mitnimmt ist der Verlust von Chaos – dem Soldaten in der Einheit ihres Bruders mit dem sie zahlreiche Briefe, Geheimnisse und Wahrheiten ausgetauscht hat. Seit dem Tod ihres Bruders hat sie auch von ihm nichts mehr gehört.
Jetzt taucht dafür plötzlich Beckett bei ihr auf, der ebenfalls in der Einheit gedient hat und den ihr Bruder darum gebeten hat, sich um Ella und ihre Kinder zu kümmern. Ella ahnt nicht, dass es sich bei Beckett um Chaos handelt und dass sein Herz schon seit ihrem ersten Brief immer ihr gehört hat. Doch Beckett kann und will ihr nicht sagen, wer er wirklich ist und nichts hasst Ella mehr als Lügen.


Ja, das Buch ist stellenweise wirklich sehr bewegend. Den Schmerz, den beide Ella und Beckett empfinden, bringt die Autorin wirklich sehr gut rüber. Ich habe auch mehr als einmal Tränen verdrückt. Aber im selben Maße hat mich gestört, dass vieles einfach überdramatisch war.

Ella hat alle verloren, die sie je geliebt hat. Und natürlich hat sie der Vater ihrer Zwillinge ohne einen Cent sitzenlassen. Einer der Zwillinge bekommt eine potenziell tödliche Krankheit und Ella muss all ihr Erspartes ausgeben, um ihr Kind behandeln zu lassen und sich hochverschulden. Und es kommt immer noch dicker und noch dicker. Ein Drama bzw. Unglück kommt selten allein und hier kamen sie gefühlt immer im Dutzend.
Und genau das ist mein Problem. Es war immer alles zu viel. Zu extrem, zu viel Drama, zu viel für eine Person und ein Leben.

Ja, es gibt Menschen, die ziehen Unglück magisch an, aber es war hier einfach so extrem viel, dass ich es nicht mehr gefühlt habe, es wirkte nur noch übertrieben und unglaubwürdig auf mich.

Beckett ist ein richtiger Schatz. Auch er hat seine Dämonen, aber er ist eigentlich zu gut für diese Welt. Je mehr Ella vom Unglück verfolgt wird, desto inbrünstiger hängt er sich rein, um Lösungen für sie zu finden. Er liebt sie mit allem, was er hat und ihre Kinder ebenso und er ist wirklich die Art Mensch, die man an seiner Seite haben will, wenn es schwierig wird.


Fazit: Leider machte der Hang zum Drama das Buch für mich zu vorhersehbar. Je mehr das Drama übereinandergestapelt wurde, desto klarer war mir, was noch kommen würde. Nicht nur die erste Wendung war vorhersehbar, sondern auch die zweite und das Ende. Die Reaktionen von Ella leider auch und das auch im Negativen. Es gab zudem einige Zeitsprünge, bei denen ich stellenweise das Gefühl hatte, Wichtiges verpasst zu haben.

Mir war es leider zu drüber. Zu viel Drama zu viele zu tragische Schicksalsschläge. Es wurde immer der dramatischste Weg gewählt. Und es wurde immer noch eine weitere Schippe draufgelegt. Das fand ich zunehmend unrealistisch.

Zudem fehlte mir eine Triggerwarnung.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. Es hat mich stellenweise sehr berührt, aber durch das extreme Drama konnte ich es irgendwann nicht mehr ganz so ernst nehmen und fühlen, wie zuvor.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Eine wichtige Message, aber ich habe auch Kritik

Mr Next Door
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Val ist nach ihrer Scheidung wieder Single. Ihre beste Freundin Eve findet, sie braucht dringend ein Abenteuer und meldet Val kurzerhand auf einer Datingplattform an. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten lernt ...

Val ist nach ihrer Scheidung wieder Single. Ihre beste Freundin Eve findet, sie braucht dringend ein Abenteuer und meldet Val kurzerhand auf einer Datingplattform an. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten lernt sie dort einen Mann kennen, mit dem sie sich super versteht, auch wenn er zu jung für sie ist. Doch als sie ihm persönlich begegnet, fällt sie aus allen Wolken, es ist Ford, der Sohn-ihrer-verstorbenen-Nachbarn-Ford, der Ex-Babysitter-und-Kumpel-ihres-Sohnes-Ford, der Warum-findet-sie-ihn-trotzdem-unwiderstehlich-Ford.


Ich fand es super, dass es hier mal um einen Altersunterschied in der anderen Richtung ging. Normalerweise ist ja immer ER älter als sie und ja, manchmal wird darüber gelästert, aber das ist nichts im Vergleich dazu, wie die Gesellschaft auf Frauen losgeht, die es wagen, sich mit einem jüngeren Mann einzulassen.

Eben jene Vorurteile und die Angst davor, sich lächerlich zu machen und anzuecken sind Vals Problem an der Sache. Sie versteht sich wunderbar mit Ford, er passt eigentlich perfekt zu ihr, aber warum will er sie, wenn er doch so viel jüngere, schönere und eben jüngere Frauen haben kann? Diese Selbstzweifel machen Val das Leben schwer und sorgen zusätzlich zu ihren anderen Ängsten dafür, dass sie Ford immer wieder zurückweist.

Ford dagegen mag vielleicht auf dem Papier einige Jahre jünger sein als Val, aber er hat nach dem Tod seiner Eltern nicht nur deren Firma übernommen, sondern auch seine jüngere Schwester großgezogen. Er ist schon längst kein unbeschwerter junger Mann mehr.
Und Ford weiß auch genau, was er will: Val.


Fazit: Ich fand die Idee echt super. Endlich mal ein Age Gap bei dem SIE älter ist. Ford ist echt super süß, aber mir waren es zu viele Wiederholungen der immer gleichen Probleme mit den immer gleichen Reaktionen. Das sorgte dafür, dass sich das Buch für mich zog und extrem vorhersehbar wurde. Und gerade, als es richtig interessant wurde, gab es einen Zeitsprung zum Ende.

Ich fand die Message toll, aber die Wendung, die eigentlich wenig mit den beiden zu tun hatte, sondern mehr mit einem anderen Thema, sorgte für mich nur für einen Stimmungsdämpfer ohne Sinn.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Teilweise fand ich es richtig gut, teilweise hatte ich aber auch Probleme

From the Embers – Sie müssen erst alles verlieren, um einander zu finden
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Ein schrecklicher Unfall reißt das Leben von Bree und Eason in Stücke. Bei einem Spieleabend unter Freunden explodiert Easons Haus und dabei sterben seine Frau Jessica, die gleichzeitig Brees beste Freundin ...

Ein schrecklicher Unfall reißt das Leben von Bree und Eason in Stücke. Bei einem Spieleabend unter Freunden explodiert Easons Haus und dabei sterben seine Frau Jessica, die gleichzeitig Brees beste Freundin war, und Brees Ehemann Rob, der Easons bester Freund war. Beide sind am Boden zerstört und werden von ihrer Trauer beinahe aufgefressen. Doch sie müssen stark sein, für ihre jeweiligen Kinder und irgendwie auch für einander. Denn, obwohl sie einander eigentlich nicht wirklich mochten, bevor das alles passiert ist, sind sie einzigen, die wirklich verstehen, wie sie sich gerade fühlen. Doch während die beiden und ihre Kinder versuchen zu heilen, nehmen die schlechten Nachrichten kein Ende …


Man kann sich nicht vorstellen, wie schrecklich diese Situation sein muss, für beide. Eason und Bree versinken beide in ihrer Trauer und leiden furchtbar. Dazu kommt, dass sie einander schon vorher nicht besonders mochten und jetzt noch Dinge dazukommen, die sie sagten, als sie jeweils am Boden waren. Doch Brees Idee, dass der erfolglose Musiker mit seiner Tochter in ihrem Poolhaus einzieht, stellt sich für beide als die Rettung heraus. Sie können abwechselnd auf die Kinder aufpassen, wenn sie drohen zusammenzubrechen, sie können miteinander über Dinge reden, die kein anderer verstehen würde und sie können sich gegenseitig stützen, als weitere schlechte Nachrichten ihre Welt endgültig in Trümmer legen.

Durch ihre Trauer verhalten sich beide Eason und Bree vor allem am Anfang oft irrational. Da kam vor allem Bree schlecht weg, aber andererseits konnte man sehr gut nachvollziehen, wie sehr beide litten, was einen dann wieder mit ihnen versöhnte. Im weiteren Verlauf der Handlung lernt man beide richtig kennen und sieht, wie sie sich durchbeißen, auch wenn ihnen immer wieder Stöcke zwischen die Beine geworfen werden. Niemals hätten sie gedacht, dass der jeweils andere ihr Fels in der Brandung werden würde.


Fazit: Anfangs glänzt das Buch vor allem durch die realistische Darstellung von Trauer. Beide, Eason und Bree leiden extrem und müssen gleichzeitig für ihre Kinder da sein und ihnen beim Trauern helfen. Zudem müssen sie auch mit weiteren Tiefschlägen klarkommen und dürfen nicht zusammenbrechen, wegen ihrer Kinder.

Zwischendurch habe ich die beiden gefühlsmäßig immer wieder verloren. Ich kann nicht den Finger drauf legen, woran das lag, aber ich vermute, dass es mit damit zu tun hatte, dass ich auch immer wieder das Gefühl hatte, dass sich das Buch zog, besonders im Mittelteil.

Im Buch gibt es mehrere Enthüllungen und Wendungen, die teilweise zu erraten waren, teilweise aber auch aus heiterem Himmel kamen. Es blieb dadurch spannend. Allerdings konnte ich ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen. Manches empfand ich als zu abrupt.

Ab und an wurde es mir zu kitschig, aber insgesamt fand ich das Buch gut. Von mir bekommt es 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Sehr interessantes Thema, aber es zog sich irgendwann etwas

Zwei in einem Leben
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Marnie ist 38, freiberufliche Lektorin und einsam. Sie weiß auch nicht, wie das passiert ist. Es war ein schleichender Prozess, angetrieben durch die Lockdowns und jetzt ist sie irgendwie an diesem Punkt ...

Marnie ist 38, freiberufliche Lektorin und einsam. Sie weiß auch nicht, wie das passiert ist. Es war ein schleichender Prozess, angetrieben durch die Lockdowns und jetzt ist sie irgendwie an diesem Punkt angelangt, an dem sie sich ehrlich eingestehen muss, dass sie einsam ist.
Michael ist 42 und leidenschaftlich gern Lehrer, obwohl seine Begeisterung bei seinen Schülern auf wenig Gegenliebe stößt. Seine Ehe ist gescheitert und um den Gedanken daran und seiner Einsamkeit zu entfliehen, wandert er.
Beide treffen auf einer Gruppenwanderung aufeinander, bei der ihre gemeinsame Freundin Cleo versucht, beide mit anderen Leuten zu verkuppeln, was aber gründlich schiefgeht. Doch Marnie und Michael verstehen sich auf einer Ebene, die sie nicht erwartet hätten. Werden sie sich auf der Wanderung näher kommen und eine zweite Chance auf Liebe bekommen?


Einsamkeit wird heut zu Tage schon als Volkskrankheit bezeichnet und in Umfragen steigen die Zahlen derer, die von sich selbst sagen, sie seien einsam in allen Altersgruppen. Vielleicht liegt das auch bei uns an Corona und den Lockdowns, vielleicht auch daran, dass Social Media für viele einen immer größeren Stellenwert einnimmt, vielleicht aber auch daran, dass sich die Lebensentwürfe heute so deutlich von dem unterscheiden, was früher „normal“ war.

Marnie ist ein gutes Beispiel dafür. Sie arbeitet im Homeoffice, allein dadurch fallen viele Kontaktmöglichkeiten weg. Sie ist geschieden, hat keine Kinder und keinen Partner und dadurch mit den wenigen Freunden von früher nur noch wenig gemein, die jetzt alle verheiratet und Eltern sind. Man hat kaum noch gemeinsame Gesprächsthemen und verletzt unbeabsichtigt den anderen durch unbedachte Worte.
Ich konnte mich teilweise sehr gut in Marnie einfühlen. Ich bin selbst freiberufliche Lektorin und arbeite wie sie im Homeoffice. Viele Sozialkontakte habe ich auch nicht unbedingt und ich bin Dauersingle – wie Marnie. Allerdings stürzt mich das nicht in eine Krise, ich denke, es kommt auch darauf an, wie man selbst drauf ist. Ob man sich danach sehnt, oder nicht.

Bei Michael ist es ähnlich. Seit seine Ehe gescheitert ist, zieht er sich von allen zurück und verbringt seine Zeit mit immer anspruchsvolleren Wanderungen, um seinen Gedanken zu entfliehen. Er wirkt dabei allerdings sehr verloren und ziellos.

Marnie und Michael kommen einander auf der Wanderung näher. Sie führen offene Gespräche über ihre Leben, ihre Vergangenheit, ihre Verluste und das Tabu-Thema Einsamkeit.


Fazit: Ich fand es mega, dass eine Frau, wie ich, die Protagonistin dieses Buches ist. Eine freiberufliche Lektorin im Homeoffice – ich konnte mich so oft in ihr wiederfinden, nicht nur, aber vor allem dann, wenn Marnie lektorierte. So viele ihrer Gedanken hatte ich auch schon. Gleichzeitig gibt es aber auch große Unterschiede zwischen uns.

Marnie und Michael sind beide einsam und führen auf der Wanderung Gespräche darüber, auch wie sie an diesen Punkt kamen. Das fand ich auch sehr interessant. Allgemein gefiel mir, wie einfühlsam hier mit dem Thema Einsamkeit umgegangen wurde und wie aufgezeigt wurde, warum Menschen einsam werden.

Allerdings konnte ich zwischen Marnie und Michael keine Liebesgeschichte fühlen. Ich weiß nicht, ob es an den vielen Wanderungen liegt, die bei mir irgendwann dafür sorgten, dass sich das Buch mehr und mehr zog, oder an etwas anderem, aber der Aspekt des Romans kam bei mir einfach nicht an.

Insgesamt mochte ich das Buch aber und es bekommt von mir 3 Sterne.

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