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Veröffentlicht am 03.09.2024

Schwächster Kluftinger Krimi bis jetzt

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Ausgerechnet Dr. Langhammer entdeckt auf einer Ausgrabungsstätte die Leiche des Paläontologen Professor Brunner, der von einem Bagger überrollt wurde. Verdächtig sind ...

Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Ausgerechnet Dr. Langhammer entdeckt auf einer Ausgrabungsstätte die Leiche des Paläontologen Professor Brunner, der von einem Bagger überrollt wurde. Verdächtig sind die Kollegin des Toten, ein amerikanischer Paläontologe und eine ominöse Sekte. Um mehr über die Sekte zu erfahren, meldet sich Kluftinger für ein 2-tägiges Anger Management Seminar an, in dem er nur mäßig erfolgreich ist. Die Sektenführerin entpuppt sich als Betrügerin, wohinter mittlerweile auch ihr Assistent gekommen ist. Geradeso kann Kluftinger den Mord an dieser "heiligen Mutter" verhindern und der Assistent gesteht alles, von seiner Chefin zum Mord am Professor gezwungen worden zu sein.

Fazit: Komissar Adalbert Ignatius Kluftinger ist un bleibt eine Ikone und ich Fan von ihm. Ich finde, dass er in jedem Buch liebenswerter wird. Egal ob er seiner Frau hilft Geld für Flüchtlinge zu sammeln (auch wenn er eher aus egoistischen Gründen handelt, um seinen altern Ramsch vorm Flohmarkt retten will) oder sich so sehr um sein Enkelkind sorgt, dass er der Nanny hinterherspioniert. Dieses Mal waren mir seine Eskapaden allerdings einen Ticken zu viel. Leider war die Story auch nicht ganz nach meinem Geschmack und die Thematik Paläontologie und die Sekte haben nicht ganz harmoniert.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Mäßige Fortsetzung

Immortal Longings
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Dieser Band war wesentlich politischer als der erste Teil, dafür leider auch weniger fantasiereich. Bei der Politik habe ich nicht ganz durchgeblickt. Es gab viele Namen und ich habe den Überblick über ...

Dieser Band war wesentlich politischer als der erste Teil, dafür leider auch weniger fantasiereich. Bei der Politik habe ich nicht ganz durchgeblickt. Es gab viele Namen und ich habe den Überblick über die einzelnen Personen verloren, außerdem waren es für mich, zu viele „Böse“. Die Story an sich war okay, aber für mich eher eine in die Länge gezogene Suche nach der Krone ohne richtige Spannung. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass das Buch mit unnötigen Informationen überladen war.

Emotional haben mich die Charaktere kalt gelassen. Ich konnte keine richtige Bindung mehr aufbauen. Anton hat sich ganz anders als König verhalten, als er es noch in den Spielen getan hat und häte auch einfach ein neuer Charakter sein können.
Die Liebesbeziehung konnte ich hier noch weniger spüren als im ersten Band.
Die Magie mit dem Springen konnte mich im ersten Teil komplett überzeugen, hier wird eher alles bereits darüber gelernte über den Haufen geworfen und die Sigillen haben einige logische Schwachstellen.

Das Buch endet mit einem großen Cliffhänger, doch leider war es das an dieser Stelle für mich. Das ist tatsächlich kein Grund für mich weiterzulesen.

Insgesamt war das Buch eine gute Unterhaltung, aber wie oben bereits genannt, reicht es nicht zum Weiterlesen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Mitte zu langwierig, Ende zu grausam und unbefriedigend

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Zuallererst möchte ich auf die wunderschöne Gestaltung des Buches eingehen. Das Hardcover liegt super in der Hand uns ist verblüffend leicht. Die Goldfolierung auf dem Cover schimmert nahezu, die Farben ...

Zuallererst möchte ich auf die wunderschöne Gestaltung des Buches eingehen. Das Hardcover liegt super in der Hand uns ist verblüffend leicht. Die Goldfolierung auf dem Cover schimmert nahezu, die Farben des Covers suggerieren etwas Geheimnisvolles und passen ins Genre. Die abgebildeten Elemente greifen die Geschichte auf. Die Designart wirkt ein bisschen "alt", was sehr zu dem Zeitraum passt in dem die Geschichte spielt. Im Klappentext befindet sich eine Karte von Nürnberg, in der wichtige Schauplätze des Buches markiert sind. Sowas liebe ich ja! Immer mal wieder findet man Bilder der gefundenen Hinweise, wie Briefe und Zeitungsartikel.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit rund um den mysteriösen Kaspar Hauser, der wohl eine Art Nürnberger Legende ist. Bis heute ist das Geheimnis um dessen Herkunft nicht gelöst, weswegen es auch keine zufriedenstellende Auflösung in diesem Buch gibt.
Kurz zum Inhalt: Die 14-Jährige Greta Grimaldi reist zusammen mit ihrem Vater nach Nürnberg, der für seine Rätselfähigkeiten international berühmt ist. Er soll herausfinden, wer den geheimnisvollen Jungen Kaspar Hauser bedroht. Kaspar erzählt, dass er jahrelang in einer winzigen Kammer gefangen gehalten geworden ist, bis sein unbekannter Entführer ihn eines Tages einfach mit einem Brief in Nürnberg absetzte. Er verhält sich sonderbar, redet in der 3. Person von sich, lernt wahnsinnig schnell und ist ein guter Reiter. Greta ermittelt monatelang mit ihrem Vater und freundet sich mit Kaspars Freund Oskar an. Die Fortschritte kommen nur langsam bis Kaspar Hauser erneut bedroht wird und eine gewaltvolle Nacht den vermeintlichen Feind entlarvt.
Fazit: Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Ich selber komme aus der Nähe von Nürnberg und der Krimiansatz machte mich neugierig. Ich selber habe noch nie etwas von Kaspar Hauser gehört und ging dementsprechend blind in die Geschichte. Mich persönlich konnte das Buch leider nicht wirklich für sich gewinnen. Der Anfang war gut gestaltet, der Mittelteil zog sich wahnsinnig und das Ende war zwar ereignisreich, für ein Buch ab 12-Jahren meiner Meinung nach zu grausam. Auch war für mich die fehlende Auflösung über Kaspars Vergangenheit ein Minuspunkt. Ich weiß, dass das auch in Wirklichkeit immer noch ein Mysterium ist, in einem Buch erwarte ich das anders. Ohne die schöne Buchgestaltung wären es nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Den Hype kann ich nicht nachempfinden

Lore. Die Spiele haben begonnen. Sie kämpft um ihr Leben
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Kurz zum Inhalt: Lore versteckt sich seit der Ermordung ihrer Familie vor ihresgleichen: Götterjägern. Alle 7 Jahre werden die Götter bestraft und müssen als Sterbliche mehr oder weniger als Jagdbeute ...

Kurz zum Inhalt: Lore versteckt sich seit der Ermordung ihrer Familie vor ihresgleichen: Götterjägern. Alle 7 Jahre werden die Götter bestraft und müssen als Sterbliche mehr oder weniger als Jagdbeute auf die Erde. Wer einen Gott tötet, erhält seine Fähigkeiten und muss an dessen Stelle an der Jagd teilnehmen.

Fazit: Ich habe so viel mehr erwartet. Ich bin großer Mythologie-Fan, aber hier bin ich einfach nicht ins Buch gekommen. Es war absolut verwirrend. Die Spielregeln der Jagd, zusammen mit den unterschiedlichen Häusern und deren aktuellen Gottheite, die nichts mit dem Hausnamen zu tun haben und dann auch noch Lores unverständliche Beweggründe.
Das Buch war stellenweise langweilig, unlogisch und ich hatte einige “Hä?”-Momente. Sehr schade, da das Buchkonzeot wirklich spannend ist, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und war einfach nicht so meins.
Ich würde es nicht weiterempfehlen, aber vielleicht war ich auch einfach zu blöd für das Buch.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Technik überlagert Gefühl.

Quintessenz von Wagemut
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Die Schreibweise wirkt für mich, trotz der Ich-Perspektive eines Charakters, emotionslos und wie eines Erzählers mit einem gewissen Abstand zu den Personen. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu den Protagonisten ...

Die Schreibweise wirkt für mich, trotz der Ich-Perspektive eines Charakters, emotionslos und wie eines Erzählers mit einem gewissen Abstand zu den Personen. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu den Protagonisten aufbauen und habe Entscheidungen der Protas nicht nachvollziehen können. Einige Übergänge sind zu abrupt. Man springt ohne wirkliche Textformatierung oder sichtbaren Absatz, sowohl in der Zeit, als auch perspektivisch hin und her, was es schwer macht der Geschichte zu folgen und ich musste einige Stellen wiederholt lesen. Die Kapitel waren mir persönlich zu lang und hätten auch sichtbarer getrennt werden können. Gespräche gab es so gut wie keine, wenn dann mal Anführungszeichen kamen, waren es meist nur Gedanken.
Der Autor selber ist Erfinder und Automechaniker was sich in der seeeehr detailliert beschriebenen Autoreparaturen wiederspiegelt. Ich habe das seitenweise überflogen.
Was mir extrem negativ aufgestoßen ist, war der K.O.-Tropfenmissbrauch.
Die Botschaft der Hauptgeschichte kam trotzdem durch: Zwei Menschen müssen sich nicht unbedingt suchen, um sich zu finden, Menschen können gegenseitig das Beste aus sich herausholen, egal ob in einer freundschaftlichen oder romantischen Beziehung und dass aufgeben, keine Option ist.

Fazit: Die Hauptstory fand ich gut durchdacht, das technische Drumherum und der Schreibstil hat es für mich schwer gemacht, wirklich die Geschichte mitzufühlen. Es gab zu viele Handlungspunkte, die ich nicht nachvollziehen konnte.

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