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Veröffentlicht am 03.10.2024

Eine interessante Geschichte, die mehr Charaktertiefe gebrauchen könnte

A Song to Drown Rivers
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Xishi ist die schönste junge Frau in ihrem Dorf und vermutlich auch weit darüber hinaus. Seit ihre Schwester durch eine Attacke der Wu-Soldaten gestorben ist, hegt Xishi einen Groll gegen die feindlichen ...

Xishi ist die schönste junge Frau in ihrem Dorf und vermutlich auch weit darüber hinaus. Seit ihre Schwester durch eine Attacke der Wu-Soldaten gestorben ist, hegt Xishi einen Groll gegen die feindlichen Wu. Als der königliche Berater Fanli ihr anbietet sie als Spionin auszubilden, um den König der Wu zu stürzen, zögert sie nicht lange. Allerdings hätte sie niemals erwartet, dass ausgerechnet der unnahbare Fanli in ihr solche Gefühle weckt. Zum Glück ist sie in der Lage diese am Hof der Wu zu verbergen und steigt so schnell in der Gunst des Königs auf.

Die Idee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen und daher war ich auch sehr neugierig wie die Autorin sie umgesetzt hat. Der Schreibstil war super angenehm und so bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Durch die bildhafte Sprache ist es mir beim Lesen leicht gefallen mir das Setting vorzustellen. Xishi fand ich als Charakter total interessant, aber leider fehlt ihr in meinen Augen ein bisschen die Tiefe. Obwohl sie für mehrere Wochen zur Ausbildung bei Fanli ist, kriegt man davon nur wenig mit und es zeigt sich auch keine richtige Charakterentwicklung. Das passiert erst als sie am Hof der Wu ankommt, wodurch einiges an Potenzial verschenkt wurde. Ähnlich geht es einem mit Fanli. Er bleibt vor allem am Anfang der Geschichte sehr blass und es fällt einem schwer zu verstehen was Xishi an ihm findet. Erst gegen Ende nimmt die ganze Handlung an Fahrt auf und man bekommt auch das Gefühl die Charaktere besser zu verstehen. Hier hätte man in meinen Augen einen Teil der ausführlichen Beschreibungen weglassen können, um sich mehr Zeit für den Charakteraufbau zu nehmen. Allerdings hat mich persönlich das Ende wirklich überrascht und es hat für mich einige der Schwächen in der Charaktertiefe wieder gut gemacht.

Alles in allem ist es eine spannende Geschichte mit einem unerwarteten Ende, dass bei der Charakterentwicklung noch Luft nach oben hat. Trotzdem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Etwas vorhersehbare Liebesgeschichte

Words unspoken
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Niemand kennt die wahre Identität des Street Poeten Jethros und trotzdem versucht Bash alles, um in zu einem Buchprojekt zu überreden. Zufällig trifft er auf Camille, die Agentin des geheimen Künstlers, ...

Niemand kennt die wahre Identität des Street Poeten Jethros und trotzdem versucht Bash alles, um in zu einem Buchprojekt zu überreden. Zufällig trifft er auf Camille, die Agentin des geheimen Künstlers, und wittert seine Chance dadurch Jethro von seinem Verlag zu überzeugen. Allerdings hätte er niemals damit gerechnet, dass er sich so zu Camille hingezogen fühlt. Als er dann auch noch mehr über Jethros wahre Identität herausfindet, droht alles ins Wanken zu geraten.

Nachdem ich von der „Love is…“ Reihe total begeistert war, war ich neugierig auf die neue Reihe der Autorin. Der Schreibstil war gewohnt angenehm und fesselnd zu lesen, wodurch ich direkt gut in die Geschichte gestartet bin. Ich fand es gut, dass hier aus zwei Perspektiven erzählt wurde, da man so einen besseren Einblick in die beiden Protagonisten bekommen hat. Die „mysteriöse“ dritte Perspektive hätte man dagegen nicht gebraucht, da relativ schnell klar was es damit auf sich hat. Dadurch wirkte es wie gut gemeint, aber nicht gut gemacht und es hat der Geschichte vollkommen die Spannung genommen. Gerade für Bash tat mir das leid, denn er ist mir als Protagonist wirklich sympathisch. Es war spannend zu sehen wie er sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt hat und endlich gelernt hat für das einzustehen was ihm wirklich wichtig ist. Obwohl sie leider ziemlich flach geblieben ist, mochte ich auch Camille auf ihre eigne Art und Weise. Ich hätte es allerdings schön gefunden, wenn wir mehr über sie und ihre Persönlichkeit erfahren hätten. Außerhalb ihres „großen Fehlers“ haben wir leider nur wenig über sie erfahren. Dafür fand ich die anderen Charaktere durchweg interessant und freue mich schon in den nächsten Teilen mehr über sie zu erfahren. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass die Autorin so viele wichtige und aktuelle Themen in ihre Geschichte eingebunden hat.


Eine Geschichte mit viel Potenzial, die leider ziemlich vorhersehbar ist. Von mir gibt es daher trotzdem eine Empfehlung, denn ich bin neugierig wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Eine Verbesserung zum ersten Teil

Liam Harsen 2
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Als Liam nach zwei Monaten in Brasilien wieder zurück in LA ist, trifft ihn der Schlag als er seine Villa betritt. Schnell wird ihm klar, dass sein Bruder ihn dringend gebraucht hätte und er auch nach ...

Als Liam nach zwei Monaten in Brasilien wieder zurück in LA ist, trifft ihn der Schlag als er seine Villa betritt. Schnell wird ihm klar, dass sein Bruder ihn dringend gebraucht hätte und er auch nach wie vor nicht mit Stella abgeschlossen hat. Immer mehr Wahrheiten kommen ans Licht und Liam muss schauen wie er und auch Stella damit zurecht kommen. Als die beiden nur knapp einen schrecklichen Unfall überleben, wird ihnen klar, dass da noch viel mehr dahinter stecken muss.

Während ich mit dem ersten Teil so meine Probleme hatte, hat mir der zweite deutlich besser gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass es mir deutlich leichter gefallen ist mich in Liam und Stella hineinzuversetzen. Beide haben im Vergleich zum ersten Teil eine deutliche Charakterentwicklung hingelegt. Zwar haben sie immer noch ein gewaltiges Kommunikationsproblem, aber ich hoffe dass können sie dann im letzten Teil aus der Welt schaffen. Am Ende sind sie in ihrer Beziehung allerdings kaum weiter als am Anfang der Geschichte. Dafür hat sich die ganze Sache rund um Universe enorm weiterentwickelt. Es war spannend zu sehen wie wir Stück für Stück mehr über deren Machenschaften und die Verstrickungen der einzelnen Charaktere erfahren haben. Das Ende macht einen neugierig auf den letzten Teil der Trilogie.

Alles in allem ist die Fortsetzung eine deutliche Steigerung, auch wenn nach wie vor noch etwas Luft nach oben ist. Ich bin gespannt ob auch der dritte Teil mich noch einmal positiv überraschen kann.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Etwas schwächer als der Vorgänger, aber immer noch spannend

Wächter
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Die Zeit an der Akademie ist vorbei und Melody freut sich darauf endlich eine echte Wächterin zu werden. Doch Philaris möchte sie nach wie vor unbedingt los werden und legt ihr dafür einige Steine in den ...

Die Zeit an der Akademie ist vorbei und Melody freut sich darauf endlich eine echte Wächterin zu werden. Doch Philaris möchte sie nach wie vor unbedingt los werden und legt ihr dafür einige Steine in den Weg. Aufgeben ist für Melody keine Option und sie will sich unbedingt für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Damit setzt sie nicht nur ihre Beziehung zu Ethan aufs Spiel sondern stellt auch ihre neuen Freundschaften auf die Probe.

Die prinzipielle Idee der Wächter hat mir schon im ersten Teil sehr gut gefallen und auch wenn der schon etwas länger her ist bin ich durch den Rückblick direkt wieder gut in die Geschichte gestartet. Allerdings kam mir der Schreibstil dieses mal nicht ganz so flüssig vor. Ich weiß nicht ob es einfach an den anderen Büchern liegt, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, oder ob er wirklich anders ist. Trotzdem war mir Melody direkt wieder sympathisch und ich habe mich gefreut sie noch etwas besser kennenzulernen. Der Anfang hat sich für mich etwas in die Länge gezogen, da nicht wirklich viel passiert ist und alles etwas zu ausführlich erklärt / Beschriebe wurde. Dafür hat die Geschichte gegen Ende dann immer mehr Fahrt aufgenommen und es gab noch die ein oder andere unerwartete Wendung. Durch den Cliffhanger am Schluss möchte man unbedingt wissen wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung, die zwar etwas schwächer als der erste Teil ist, die man aber trotzdem gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Interessante Fortsetzung, aber etwas schwächer als der erste Teil

School of Myth & Magic, Band 2: Der Fluch der Meere
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Nach dem Cliffhanger im ersten Teil steigen wir direkt mitten im Geschehen ein. Devin hat nach wie vor Schwierigkeiten ihre Kräfte richtig zu kontrollieren und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, ...

Nach dem Cliffhanger im ersten Teil steigen wir direkt mitten im Geschehen ein. Devin hat nach wie vor Schwierigkeiten ihre Kräfte richtig zu kontrollieren und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass ihre Vorfahren gefährliche Tiefenschrecken waren. Doch als wäre das alles nicht genug muss sie sich auch noch mit dem Inkubus Kassian auseinandersetzen, der ihr nach wie vor nicht alles über seine Pläne verraten will. Was hat er wirklich vor und was hat es mit den Toren unterhalb der Schule auf sich?

Durch den angenehmen und lockeren Schreibstil der Autorin bin ich direkt wieder gut in die Geschichte gestartet. Auch dieses Mal hat mich das Setting mit der Mischung aus High School und einem Haufen unterschiedlicher magischer Wesen absolut überzeugt. Es ist schön zu sehen, dass wir in diesem Teil etwas mehr Einblick in Devins Gedanken und Gefühle bekommen, wodurch sie etwas mehr Tiefe gewinnt. Zwischendurch hat sich die Geschichte aber leider etwas sehr in die Länge gezogen, wodurch der Lesefluss ins Stocken geraten ist. Dagegen ging mir das Ende fast etwas zu schnell. Hier hätte ich gerne noch mehr über die ursprüngliche Welt der Nixen erfahren. Auch die ganzen Geschehnissen rund um die Tore und den damaligen Kampf zwischen den Nixen und den Drachen, sind mir etwas zu kurz gekommen. Die Entwicklungen rund um Kassian haben mir dafür gut gefallen und ich fand es eine interessante Lösung, um dem ganzen einen guten Abschluss zu geben. Trotzdem bleiben einige Fragen offen und ich bin mir nicht ganz sicher ob das jetzt ein offenes Ende ist oder ob die Autorin sich die Option auf weitere Bücher offen lässt.

Eine spannende Fortsetzung, die zwar nicht ganz an den ersten Teil heranreicht, die ich aber trotzdem gerne weiterempfehle an alle, die bereits beim ersten Teil viel Freude hatten.

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