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Veröffentlicht am 12.11.2017

The Stand - Das letzte Gefecht

The Stand - Das letzte Gefecht
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„The Stand – Das letzte Gefecht“ hatte ich jetzt schon mehr als ein Jahr im Schrank liegen. Die 1.712 Seiten hatten eine leicht abschreckende Wirkung auf mich und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass ...

„The Stand – Das letzte Gefecht“ hatte ich jetzt schon mehr als ein Jahr im Schrank liegen. Die 1.712 Seiten hatten eine leicht abschreckende Wirkung auf mich und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass die Hälfte des Buches einfach langweilig ist.

Aufgebaut ist „The Stand“ in drei Teilen – der erste Teil behandelt die Zeit während der Supergrippe. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen und erfährt, wie ihr jeweiliges Leben in der „alten Welt“ war. Im zweiten Teil dreht sich dann alles um die Zeit nach der Supergrippe und dem Aufbau der neuen Zivilisation und im dritten Teil geht dann um das letzte Gefecht.

Die Geschichte konzentriert sich dabei nicht auf die Sicht einer einzelnen Person, sondern vielen verschiedenen. Am Anfang des Buches sind diese Personenwechsel etwas gewöhnungsbedürftig und ich kam anfangs zum Teil ein bisschen durcheinander. Nachdem jeder Charakter aber mehrmals „seinen Auftritt“ hatte, fiel es mir dann leichter, die Geschichten den einzelnen Personen zuzuordnen, bis es dann letztlich gar kein Problem mehr war. Ab dem zweiten Teil fließen die einzelnen Schicksale ohnehin ineinander.

Meine anfängliche Befürchtung, das Buch könnte aufgrund der vielen Seiten ziemlich langweilig werden, hat sich nicht bewahrheitet. Dadurch, dass mehrere Personen im Mittelpunkt des Buches stehen, gelingt es Stephen King, dass das Buch kaum langatmig wird.

Wirklich spannend wird es allerdings erst auf den letzten 150 Seiten, von denen der eigentliche „Endkampf“ auch nur einen kleinen Teil ausmacht. Da das Buch schon so dick ist, hätte ich mir gewünscht, dass das Ende noch ein bisschen spannender und vor allem auch umfangreicher ist.

Fazit
„The Stand – Das letzte Gefecht“ hat mit gut 1.700 Seiten einen Umfang, der nicht ohne ist. Da es aber aus der Sicht von mehreren Personen handelt, wird es kaum langweilig. Das Ende wäre meiner Meinung nach aber noch ausbaufähig gewesen, so wohl von der Länge als auch von der Spannung.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Dunkler Donnerstag

Dunkler Donnerstag
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„Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat.

Die Geschichte entwickelt sich ...

„Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat.

Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, wodurch ein sehr angenehmer Spannungsbogen entsteht.

Frieda entdeckt einige Parallelen zwischen der Vergewaltigung von Becky und ihrer eigenen Vergangenheit. Sie kehrt daher zurück in ihre Heimatstadt und fängt an, etwas genauer zu ermitteln. Sie trifft auf einige alte Bekannte und stellt fest, dass man vorsichtig sein sollte, wem man traut.

Es dauert ziemlich lange, bis man dem wahren Täter auf der Spur ist. Alle in Frage kommenden Personen haben ihre komischen Seiten, so dass auf den ersten Blick fast jeder der Täter sein könnte. Aufgedeckt wird es dann aber natürlich am Ende des Buches, so dass der Spannungsbogen auch lange erhalten bleibt.

Fazit
Eine spannendes Buch, das zwar erst einmal etwas Zeit zum Spannungsaufbau benötigt, dieser bleibt dann aber lange erhalten.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Die Inklusionsfalle

Die Inklusionsfalle
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Michael Felten zeigt in diesem Buch so einige Missstände in der schulischen Inklusionspolitik auf. So bekommt man durch dieses Buch den Eindruck, dass die Inklusion einen weitaus höheren Stellwert hat ...

Michael Felten zeigt in diesem Buch so einige Missstände in der schulischen Inklusionspolitik auf. So bekommt man durch dieses Buch den Eindruck, dass die Inklusion einen weitaus höheren Stellwert hat als die Bildung. Er führt einige Beispiele an, bei denen ich das Gefühl bekommen habe, dass die Verantwortlichen einfach komplett keinen Plan davon haben, wie sich so etwas im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.

Ich selbst halte es grundsätzlich schon für wichtig, dass behinderte und nicht behinderte Kinder in gemeinsamen Kontakt kommen, damit einfach Vorurteile und Hemmungen abgebaut werden können, bzw. gar nicht erst entstehen. Ich halte es aber für einen völlig falschen Ansatz, dass Kinder, die eine wirklich intensive Lernbetreuung benötigen – und selbst dann einfach nicht die selben Leistungen wie ein Realschüler aufbringen können – in eine normale Realschulklasse verfrachtet werden.

Meiner Meinung nach sollte hier auch mehr Aufklärung bei den Eltern betrieben werden. Wie dem Buch zu entnehmen ist, sind es oft auch die Eltern, die unbedingt darauf pochen, dass ihr Kind in einer solchen Klasse unterrichtet wird, obwohl eigentlich von Anfang an klar ist, dass diese Kinder in anderen Klassen besser aufgehoben wären. An dieser Stelle wird dann niemanden ein Gefallen getan, nicht den Lehrern – die sich sicherlich mit solchen Situationen teilweise auch einfach überfordert fühlen, nicht dem eigenen Kind – das mit den anderen Schülern einfach nicht mithalten kann und den anderen Schülern auch nicht, denn sie können nicht in dem Tempo lernen, in dem es ihnen eigentlich möglich wäre. Somit gibt es nur Verlierer.

Jedoch sollte man dies auch nicht zu pauschal sehen, denn Behinderung ist ja nicht gleich Behinderung.

Früher galt es schon beinahe als Beleidigung, wenn ein Kind zur „Sonderschule“ ging. Ich könnte mir vorstellen, dass dies mit eine Grundlage der Inklusionsidee war. Statt Kinder aber zu über- und zu unterfordern, sollte lieber Aufklärung betrieben und andere Ansätze gesucht werden. Gemeinsame Schulprojekte oder gemeinsame Ausflüge zum Beispiel.

Fazit
„Die Inklusionsfalle“ regt zum Denken an und macht darauf aufmerksam, was in deutschen Schulen durchaus besser laufen könnte. Auch wenn man selbst keine Kinder hat und zunächst denken mag „Was geht mich dieses Thema an?“, dann sollte man sich klar machen, dass Kinder unser aller Zukunft sind und sie jeden einzelnen etwas angehen.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Digitales Dilemma

Digitales Dilemma
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Unser Leben wird – beruflich sowie auch privat – immer digitaler. Das Thema „Digitalisierung“ betrifft also uns alle. Besonders beruflich sind wir aber darauf angewiesen, uns mit diesem Thema auseinander ...

Unser Leben wird – beruflich sowie auch privat – immer digitaler. Das Thema „Digitalisierung“ betrifft also uns alle. Besonders beruflich sind wir aber darauf angewiesen, uns mit diesem Thema auseinander zu setzen und mit der Zeit zu gehen. Und genau damit setzt sich dieses Buch auseinander. Es zeigt Beispiele, wie die digitale Transformation gelingen, aber auch misslingen kann.

Das Buch ist sehr gut recherchiert. Für das Lesen sollte man sich allerdings Zeit nehmen. „Digitales Dilemma“ ist kein Buch, das man abends zum Entspannen lesen sollte, man sollte hier schon konzentriert bei der Sache bleiben, um den Inhalt auch wirklich verstehen zu können. Ab und zu hatte ich dabei etwas Schwierigkeiten. Daher empfiehlt es sich auch, dieses Buch nur dann zu lesen, wenn man ein wirkliches Interesse am Thema hat, sonst kann es passieren, dass man schnell abschaltet.

Wenn das Interesse aber da ist, dann kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Es sind viele nützliche Informationen enthalten und man kann die ein oder andere Anregung daraus mitnehmen.

Fazit
„Digitales Dilemma“ ist nicht ganz leicht zu lesen, wer sich aber mit dem Thema „Digitalisierung“ auseinandersetzen möchte, bekommt in diesem Buch viele nützliche Informationen und wertvolle Tipps.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Die Soßenhobel-Mafia

Die Soßenhobel-Mafia
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Familie Pipke hat Geldsorgen. Und wie könnte man diese Geldsorgen besser beseitigen als durch die Entführung des eigenen Chefs? Allerdings müssen Sabine und Peter Pipke bald feststellen, dass bei so einer ...

Familie Pipke hat Geldsorgen. Und wie könnte man diese Geldsorgen besser beseitigen als durch die Entführung des eigenen Chefs? Allerdings müssen Sabine und Peter Pipke bald feststellen, dass bei so einer Entführung doch das ein oder andere schiefgehen kann. Die Entführung an sich klappt zunächst noch ohne Probleme und so geht es ganz schnell, dass Herr Dr. Döllinger sich in einem Zimmer auf dem Dachboden der Pipke’s wiederfindet. Sein neues zu Hause auf Zeit. Bis dahin verlief alles nach Plan.

Die Pipkes wenden sich dann an die Soßenhobel-Firma, deren Vorstandsvorsitzender Dr. Döllinger ist, um dort ihr Lösegeld zu fordern. Dr. Döllinger macht den beiden anschließend jedoch klar, wie abwegig die geforderte Summe doch ist, da es um die Firma nicht gut bestellt ist, also nehmen Peter und Sabine erneut Kontakt mit der Firma auf, um die Lösegeldforderung zu reduzieren. Was sie aber nicht wissen – die Entführung sowie die ursprüngliche Forderung wurden bereits publik und die Aktie der Firma schoss dadurch in die Höhe. Anstatt also erleichtert über die niedrigere Forderung zu sein, wird diese schlicht abgelehnt. Damit haben Peter, Sabine und Dr. Döllinger natürlich nicht gerechnet.

In der Soßenhobel-Firma besteht das Interesse nun in erster Linie darin, die Aktie oben zu halten. Anstatt also darüber nachzudenken, wie der Vorstandsvorsitzende aus seiner Situation befreit werden kann, schmiedet die Führungsriege lieber einen Plan, wie man mit Hilfe eines Doppelgängers den Anschein erwecken kann, Dr. Döllinger freigekauft zu haben.

„Die Soßenhobel-Mafia“ ist herrlich satirisch. Der Einstieg auf den ersten paar Seiten fiel mir etwas schwer. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Peter und Sabine, Dr. Döllinger und den Mitarbeitern der Firma erzählt. Insbesondere Dr. Döllinger hat eine etwas gehobenere Ausdrucksweise und die Teile des Buches, in denen dies besonders deutlich wird, lassen sich etwas komplizierter lesen.

Zwar sind die Handlungen der Personen alle etwas übertrieben (so gehört es sich ja auch für Satire), aber vom Grundsatz her ist es durchaus vorstellbar, dass der Erfolg einer Firma vor die Rettung eines Menschenleben gestellt wird.

Das Buch lässt sich – nach dem etwas schwerfälligen Anfang – sehr gut lesen und hält auch den ein oder anderen Lacher parat. Leider hat das Ende etwas geschwächelt. Da ging alles etwas zu schnell und es blieb die ein oder andere offene Frage, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte.

Fazit
„Die Soßenhobel-Mafia“ ist ein schöner bissig-satirischer Roman, der trotz seines etwas überstürtztem Ende für viel Unterhaltung sorgt.