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Veröffentlicht am 11.09.2024

Toller Krimi

Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo
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Mein Fazit:
Das Cover stimmt wunderbar auf die Geschichte ein. Man fühlt sich sofort wie im Urlaub... wunderschönes Setting, leckeres Essen, Romantik und viel Amore …

"Tod im Piemont" ist ein seichter, ...

Mein Fazit:
Das Cover stimmt wunderbar auf die Geschichte ein. Man fühlt sich sofort wie im Urlaub... wunderschönes Setting, leckeres Essen, Romantik und viel Amore …

"Tod im Piemont" ist ein seichter, spannender und unterhaltsamer Krimi, den ich an einem Tag gelesen habe. Ich bin jetzt noch ganz verzaubert, da ich ein riesengroßer Italien-Fan bin. Themen wie: Mord, Verrat, Vertrauen und große Gefühle bereiten dem Leser mit Sicherheit Vergnügen und bescheren Emotionen und Glücksgefühle.

Sofia ist ein wunderbarer Charakter, der mich von Anfang an begeistert hat. Ihr kleines Café, das sie in einem malerischen Bergdorf führt, ist mit viel Liebe eingerichtet und bei den Dorfbewohnern sehr beliebt. Sofia selbst wird geliebt … aber als sie unbequeme Fragen stellt ausgegrenzt. Da läuft ein Film in Gedanken ab, dem man sich nicht entziehen kann. Ich würde so gerne mit Sofia tauschen, denn mein Traum als junge Frau war es, ein kleines Café zu besitzen. Sie ist ein herzlicher, sehr empathischer, sehr gefühlvoller Mensch und man begleitet sie gerne auf ihrem Weg, denn sie hilft bei den Ermittlungen im Mordfall eines jungen Mannes. Auch die anderen Protagonisten sind hervorragend gewählt, sehr authentisch beschrieben und die Handlung gut durchdacht. Man wird mehrmals aufs Glatteis geführt bei der Mördersuche, da die Autorin unvorhersehbare Wendungen eingebaut hat. Wunderbar geschrieben!

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, die Handlung spannend gestaltet und gut nachvollziehbar und sehr gefühlvoll formuliert.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Sehr berührend

Gefangen im Stasiknast
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Mein Fazit:
Als" altes DDR-Kind" bin ich sehr betroffen von den Ausführungen der Autorin. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn vieles haben wir in dieser Zeit nicht erfahren. Ich hatte einen ...

Mein Fazit:
Als" altes DDR-Kind" bin ich sehr betroffen von den Ausführungen der Autorin. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn vieles haben wir in dieser Zeit nicht erfahren. Ich hatte einen Freund, der aus der DDR geflüchtet ist und ich hatte die ganze Zeit Angst, dass er erwischt wurde und die Stasi vor der Tür steht … Ich wohne in Cottbus und in dem alten Gefängnis ist eine Gedenkstätte eingerichtet worden. Es ist sehr bewegend und mit vielen Tatsachenberichten ausgestattet. Ich war sehr schockiert und musste mit den Tränen kämpfen.

Ich bewundere den Mut der Autorin, mit dem Geschehenen umzugehen, trotz allem ein schönes Leben führen zu können und das sie ihren Frieden gefunden hat. Die Thematik ist nicht einfach und wer diese Zeit nicht erlebt hat,kann es schwer nachvollziehen. Die Autorin beschreibt ihr Leben sehr authentisch, sehr gefühlvoll und sehr emotional. Ich musste manchmal schlucken, weil mir die Tränen kamen. Man möchte sich nicht vorstellen, was diese Menschen gelitten haben müssen und was das für ihr weiteres Leben bedeuten würde. Wie viel kann eine Seele ertragen, bevor sie bricht und dem Menschen die Lebensfreude nehmen? Sehr grausam. Ich fand auch nicht alles schön in der DDR-Zeit, aber Gott sei Dank musste ich solche Erfahrungen nicht machen.

Ein sehr wertvolles Buch über die Willkür der Stasi-Machenschaften und dem DDR-Regime. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Sie schreibt glaubhaft, modern, ohne Schnörkel und mit sehr viel Feingefühl und Sensibilität. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Sehr schockierend

Eroberungen
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Mein Fazit:
Seit der Schulzeit beschäftige ich mich mit diesem Thema und es ist immer wieder schockierend, zu welchen Greueltaten Menschen fähig sind. Zu meiner Zeit wurden nur die bestialischen Verbrechen ...

Mein Fazit:
Seit der Schulzeit beschäftige ich mich mit diesem Thema und es ist immer wieder schockierend, zu welchen Greueltaten Menschen fähig sind. Zu meiner Zeit wurden nur die bestialischen Verbrechen der " Russen" an der Deutschen Bevölkerung zum Thema gemacht. Brutale Vergewaltigungen, bestialische Morde... aber das die Geschichte so nicht vollständig ist, hat uns keiner gelehrt. Nämlich das die Deutschen brutal gewütet haben in Russland...Als ich mein rrstes Buch darüber gelesen habe, war ich so schockiert, daß ich die ganze Nacht durch geweint habe. Ich konnte es nicht fassen was in Russland alles passiert ist, es ist einfach erschütternd. Ich finde es wichtig, dass es solche Bücher wie dieses der Autorin gibt, damit es in der nahen Zukunft nicht in Vergessenheit gerät.

Die Autorin Regina Mühlhäuser erzählt schonungslos in ihrem Buch, welches Ausmaß der sexuelle Missbrauch in der Sowjetunion angenommen hat. Schwangere Frauen, denen die Babys aus dem Bauch geschnitten und getötet wurden, Brüste abgeschnitten, brutale Vergewaltigungen und Verstümmelungen von kleinen Kindern...

Warum wird sexuelle Folter und Willkür an Frauen in Kriegsgebieten als " Waffe" eingesetzt? Ist es ein Gefühl von Männlichkeit, oder Machtausübung den schwächeren Gegenüber?
Ob Sex im Austausch gegen Lebensmittel, Bordelle in Konzentrationslagern ( was ich bis vor kurzem garnicht kannte), oder auch junge hübsche jüdische Frauen die von höher gestellten Offizieren zu Sex gezwungen wurden und somit eine " Sonderbehandlung " erfuhren...
Die Autorin gibt Aufschluss zu diesem Thema

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Sehr ergreifendes Epos

Rosen in einem verbotenen Garten
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Mein Fazit:
Das Cover zeigt Inge als junge Frau , eine Erinnerung an bessere Zeiten. Kurz bevor Schmuel nach Auschwitz deportiert wurde, schenkte er Inge eine Fotografie von sich und eine rosafarbene ...

Mein Fazit:
Das Cover zeigt Inge als junge Frau , eine Erinnerung an bessere Zeiten. Kurz bevor Schmuel nach Auschwitz deportiert wurde, schenkte er Inge eine Fotografie von sich und eine rosafarbene Rose, deren Blätter sie bis heute aufbewahrt hat. Als Erinnerung an ihre große Liebe...

In" Rosen in einem verbotenen Garten" erzählt Elise Garibaldi die erschütternde Lebensgeschichte ihrer jüdischen Großmutter Ilse Katz, die in Theresienstadt inhaftiert war. Die Familie des Bremer Unternehmers Carl Katz ist ein typisches Beispiel für jüdische Familien, deren Eigentum konfisziert wurde, ihrer Würde genommen und ins Konzentrationslager verschleppt wurden. Eins von über 40000 Schicksalen in Theresienstadt. Dort beginnt auch die Liebesgeschichte von Ilse und Schmuel, einem tschechischen Gefangenen …

Inge als Charakter gefällt mir sehr gut. Sie ist zwar etwas naiv am Anfang der Geschichte, aber trotz Misshandlungen, Hunger und Krankheiten im KZ hat Ilse diese schlimme Zeit überlebt. Vielleicht wegen ihrer großen Liebe Schmuel, mit dem sie über 60 Jahre verheiratet war? Eine Liebe, die Verbote aufzeigt, die furchtbare Zustände im KZ und Misshandlungen überstanden hat? Es bleibt spannend …

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht verständlich geschrieben, sehr gefühlvoll formuliert und sehr berührend. Die detaillierten Aufzeichnungen gehen zu Herzen und haben mich zum Teil sehr erschüttert. Ein Epos, das sehr berührt und beeindruckt, wie die Menschen trotz der Entbehrungen ihr Leben gemeistert haben.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Sehr grausame, emotionale Geschichte

Flucht aus Buchenwald
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Mein Fazit:
" Gute Bücher berühren die Seele und hinterlassen ein Gefühl für die Ewigkeit. " Dieses Buch ist das Erste, was mich so gefesselt, emotional berührt, zu Tränen gerührt hat und ich immer wieder ...

Mein Fazit:
" Gute Bücher berühren die Seele und hinterlassen ein Gefühl für die Ewigkeit. " Dieses Buch ist das Erste, was mich so gefesselt, emotional berührt, zu Tränen gerührt hat und ich immer wieder abbrechen musste, weil die Geschichte von dem Autor so ergreifend war, dass ich nicht weiter lesen konnte.

Der Autor nimmt uns mit in seine tragische, emotionale und ergreifende Welt voller Emotionen. Schwere Traumata bestimmen sein Leben von Kindheit an und ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen, bevor seine Seele bricht? Seine schlimmen Erlebnisse in der Jugendzeit, sein tragisches Leben in Deutschland als" Freiwilliger Arbeiter", die ergreifende Zeit im KZ Buchenwald und seine Flucht aus dem KZ, sein Leben als Flüchtling und wie er den Glauben an Gott fand. Aber ist es der Glaube an Gott, der ihn nicht verzweifeln lässt? Teilweise hatte ich Gänsehautmomente, denn die Schilderungen des Autors sind teilweise so grausam und es verschlägt einem die Sprache.

"Flucht aus Buchenwald" ist ein Epos, das tief beeindruckt, tief in die Geschichte der Vergangenheit der Ukraine im 2. Weltkrieg blicken lässt, die Grausamkeiten des Krieges aufzeigt und wie aus Menschen Tiere werden können. Misshandlungen grausamster Art, Menschen fast verhungern lassen, sie an die physischen und psychischen Grenzen seiner Belastbarkeit zu bringen, ist einfach nur grausam. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. 1. Teil, die Kindheit/Jugendzeit, 2. Teil des 2. Weltkrieg und 3. Teil, die Rückkehr in die Heimat. Für mich war der 2. Teil der grausamste, berührendste und für mich emotionalste Einblick in das Leben vom Autor.

Sein Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich geschrieben, emotional, gefühlvoll formuliert, geschichtliche Fakten sehr gut integriert in die Geschichte, voller Emotionen und mit viel Herzblut geschrieben. Ab Mitte des Buches war ich von der Geschichte so ergriffen, dass ich nur noch weinen musste. Wer sich für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein Lesehighlight dieses Jahr.

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