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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2018

Lustig und unterhaltsam!

Paula kommt
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Paula Lambert gibt in ihrem Buch Antworten auf Fragen, die ihr als Sex-Expertin gestellt wurden. Das Buch ist gegliedert in die Kapitel "Die Basics - gut zu wissen!", "Sextechniken - wie geht was?" und ...

Paula Lambert gibt in ihrem Buch Antworten auf Fragen, die ihr als Sex-Expertin gestellt wurden. Das Buch ist gegliedert in die Kapitel "Die Basics - gut zu wissen!", "Sextechniken - wie geht was?" und "Normal? Normal! - Was ist schon normal?".

Das Buch wirbt damit, das ehrlichste Sex-Buch der Welt zu sein.
Ein bisschen wird man beim Lesen an eine moderne Form des früheren Dr. Sommer-Teams erinnert. Die Autorin beantortet die ihr gestellten Fragen allerdings deutlich ausführlicher und locker flockig, wobei sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Zudem lässt sie auch immer wieder Kuriositäten aus ihrem Erfahrungsrepertoir einfließen, was einem schon manchmal verwundert die Augen reiben lässt. Das ganze ist lustig zu lesen und unterhaltsam.

Fazit: Wer keine gezielten Handlungsanweisungen (möglichst noch mit Bildern) erwartet, sondern über die "schönste Nebensache der Welt" nebst zugehöriger Kuriositäten auch mal herzlich lachen kann, der ist mit dem Kauf des Buches gut beraten.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Menschlich!

Ans Meer
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Eine interessante Geschichte: Der Busfahrer Anton hat Frust, großen Frust. Man kann ihn als Leser förmlich nachempfinden. Und dann brennen bei ihm die Sicherungen durch: er sieht die Chance, in seinem ...

Eine interessante Geschichte: Der Busfahrer Anton hat Frust, großen Frust. Man kann ihn als Leser förmlich nachempfinden. Und dann brennen bei ihm die Sicherungen durch: er sieht die Chance, in seinem Leben mal endlich etwas Außergewöhnliches, Spontanes zu machen, eine gute Tat zu vollbringen - wer träumt nicht davon?
Anton jedenfalls setzt es in die Tat um und nimmt bei dieser Gelegenheit gleich noch ein paar Busreisende mit.

Mir gefällt der schnörkellose Schreibstil des Autors und mir gefällt die Idee der Geschichte. Zeitweise dachte ich sogar, dass dies ein Buch ist, welches vielleicht sogar Kinder lesen könnten. Wegen des Endes kann ich es hierfür allerdings nicht empfehlen.

An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Situationskomik gewünscht, was bei der Thematik sicher gut zu realisieren gewesen wäre.

Fazit: Eine solide, leichte Lektüre für Urlaub und Freizeit.

Veröffentlicht am 02.05.2018

Schöne Urlaubslektüre!

Eine Liebe in Apulien
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Wunderbar anschaulich beschreibt die Autorin die alte Masseria in Apulien, den knorrigen Olivenbaum, die italienische Großmutter. Man fühlt sich beim Lesen sogleich in die lebensbejahende Kultur der Italiener ...

Wunderbar anschaulich beschreibt die Autorin die alte Masseria in Apulien, den knorrigen Olivenbaum, die italienische Großmutter. Man fühlt sich beim Lesen sogleich in die lebensbejahende Kultur der Italiener hineinversetzt, meint förmlich, den Duft der Landschaft zu riechen, die Sonnenstrahlen auf der Haut und die Herzlichkeit der Menschen zu spüren.
Aber dann geschehen Dinge, mit denen niemand gerechnet hat und die den Leser auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Die junge Autorin wird in verschiedenen Bereichen auf eine harte Probe gestellt und muss sich bewähren.
Der Leser hingegen muss einige konstruiert wirkende Situationen aushalten, kann sich sodann aber auf eine ansprechende Urlaubslektüre freuen.

Veröffentlicht am 06.12.2017

Gewöhnungsbedürftiges System!

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Vorab möchte ich sagen, dass Megan Miranda einen angenehmen, flüssigen Schreibstil hat.
Das Buch selbst hat allerdings einen gewöhnungsbedürftigen Aufbau.
Es ist in drei Teile gegliedert, wobei im zweiten ...

Vorab möchte ich sagen, dass Megan Miranda einen angenehmen, flüssigen Schreibstil hat.
Das Buch selbst hat allerdings einen gewöhnungsbedürftigen Aufbau.
Es ist in drei Teile gegliedert, wobei im zweiten Teil, der den Hauptanteil des Buches ausmacht, die Ereignisse von 15 Tagen rückwärts erzählt werden. Diesen Umstand finde ich extrem verwirrend und es verhindert, einen roten Faden beim Lesen zu finden und sich so in die Handlung einzufinden.
Beginnend von Tag 15 bin ich diesem Aufbau bis einschließlich Tag 12 gefolgt, habe mich dann aber entschieden, das Buch von hinten nach vorn (also eigentlich in der richtigen chronologischen Reihenfolge von Tag 1 bis Tag 15) zu lesen. Dies fand ich für mich den interessanteren Weg.
Während die Handlung besonders in Teil 2 manche Längen aufwies, schafft es die Autorin, beim Leser im 3. Teil des Buches nochmal richtig Spannung aufzubauen. Hier nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung und die Ereignisse überschlagen sich, weshalb ich vier Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 13.11.2017

Anders als gewohnt...

Der Fall Kallmann
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Ein neuer Nesser? Ein Fall...? Polizei? Alte ungelöste Kriminalfälle? Das verheißt normalerweise Spannung pur; doch dem war leider nicht so.

Als absoluter Nesser-Fan fällt es mir schwer zu sagen, dass ...

Ein neuer Nesser? Ein Fall...? Polizei? Alte ungelöste Kriminalfälle? Das verheißt normalerweise Spannung pur; doch dem war leider nicht so.

Als absoluter Nesser-Fan fällt es mir schwer zu sagen, dass ich mich mit diesem Werk nicht so recht anfreunden konnte. Während ich die anderen Werke des Autors förmlich verschlungen habe, habe ich hier zeitweise überlegt, ob ich das Buch zu Ende lesen soll.

Was war so schwierig?
Die Geschichte um den Tod des Lehrers Kallmann wird abwechselnd aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert. Durch den stetigen Wechsel und die Unpersönlichkeit der Charaktere konnte ich jedoch den roten Faden und die Konzentration nicht so recht aufrecht erhalten. Zudem waren mir auch die Einblicke in den Mikrokosmos Schule etwas zu tiefgehend.

Nichtsdestotrotz spielt Nesser auch in diesem Werk mit Worten, passenden Weisheiten und Gedichten. Er hat einen wunderbaren Sprach- und Schreibstil!

Das Problem war einfach, dass ich mir - auch auf Grund seiner vorangegangenen Werke - mehr Spannung und Kurzatmigkeit gewünscht hätte. An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob ein kürzeres Werk dem nicht entgegengekommen wäre.

Fazit: Kein superspannender Kriminalroman, aber ein gutes literarisches Werk für lange Winterabende.