Inhalt:
Tessa ist zutiefst verletzt, nachdem sie die Wahrheit über Hardin erfahren hat und beendet die Beziehung. Sie will ihn aus ihrem Leben haben, wünscht sich, dass alles nie geschehen wäre und dennoch ...
Inhalt:
Tessa ist zutiefst verletzt, nachdem sie die Wahrheit über Hardin erfahren hat und beendet die Beziehung. Sie will ihn aus ihrem Leben haben, wünscht sich, dass alles nie geschehen wäre und dennoch kann sie nicht aufhören an ihn zu denken: an seine leidenschaftlichen Berührungen, an die Küsse und die Liebe. Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrer Sehnsucht nach ihm und der Vergangenheit, in der er sie so sehr verletzt hat.
Kann er noch um sie kämpfen und gibt sie ihm noch eine Chance?
Zwischen Liebe und Eifersucht, Verlangen und Misstrauen ist nur ein schmaler Grat. Was davon wird siegen?
Meine Meinung:
„After truth“ ist auch schon wie „After Passion“ ein unglaublicher Pageturner. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt es kaum.
Ihrem Schreibstil ist Anna Todd weitestgehend treu geblieben. Neu ist in diesem Teil allerdings, dass man nun auch Hardins Sicht der Dinge kennen lernt: seine Gedanken, Gefühle und Ängste. Das hat mir hier unglaublich gut gefallen, denn man kann dadurch mit beiden unglaublich mitfühlen.
Auch hier gibt es wieder ein Wechselbad der Gefühle.
Allerdings hat mich „After truth“ nicht ganz so sehr berührt wie „After passion“.
Das Cover sieht durch seine Ornamente und die überwiegende schwarze Farbe – wie auch schon bei Teil 1 – sehr edel aus. Hier kommt nun bei „truth“ noch grün dazu, das mich an Hardins Augen erinnert hat, von denen Tessa immer schwärmt.
Fazit:
After truth ist auf jeden Fall lesenswert, auch wenn es – meiner Meinung nach – nicht ganz an Teil 1 heran kommt.
Inhalt:
Seit Devin die School of Myth & Magic besucht, sind ihre Probleme nicht kleiner geworden: Sie beherrscht ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht ganz. Sie hat erfahren, dass ihre Vorfahren gefährliche ...
Inhalt:
Seit Devin die School of Myth & Magic besucht, sind ihre Probleme nicht kleiner geworden: Sie beherrscht ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht ganz. Sie hat erfahren, dass ihre Vorfahren gefährliche Monster waren. Und sie hat Caleb mit einem einzigen Kuss in Lebensgefahr gebracht. Viel bedrohlicher als ihre eigenen, unkontrollierbaren Kräfte ist jedoch Kassian, der skrupellose Incubus, der nichts unversucht lässt, Devin zu manipulieren. Was verbirgt sich wirklich hinter seinem zerstörerischen Plan?
Meine Meinung:
"School of Myth & Magic: Der Fluch der Meere" von Jennifer Alice Jager ist eine gute Fortsetzung der Fantasy-Dilogie, die mich aber nicht ganz so sehr begeistern konnte wie der erste Band.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches: Man sieht das Schulwappen und eine Unterwasserwelt, die einen direkt in die richtige Stimmung für das Buch bringt.
Auch der farbige Buchschnitt führt diese Farbauswahl und die Unterwasserwelt weiter. Etwas schade finde ich, dass er nur ein- und nicht dreiseitig ist, aber er sieht dennoch sehr gut aus.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Er ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Die Kapitellänge von überwiegend 10-15 Seiten sorgt dafür, dass man gut in dem Buch vorankommt.
Die Beschreibungen der Figuren und Schauplätze ist so detailliert, dass ich alles gut vor Augen hatte. Besonders die Schule und auch ein anderer Ort, an den Devin gelangt, haben mir hier gefallen.
Ich fand es klasse, dass in der Schule verschiedene Wesen an einem Ort versammelt sind: Hexen, Nixen, ein Faun, Drachen und Vampire. Das sorgt für ausreichend Abwechslung.
Devin ist eine Figur, in die man sich gut hineinversetzen und mit der man gut mitfühlen kann. Aber es gibt auch viele weitere, wie Kassian, Jae und Lilou, die ich besonders spannend fand.
Immer mal wieder gibt es einige spannende Szenen zwischendurch. Allerdings fand ich diesen Band im Gegensatz zum ersten leider zu vorhersehbar. Einige Entwicklungen habe ich vorausgeahnt. Vor allem habe ich einige Personen direkt durchschaut und konnte ganz genau zuordnen, ob sie zu den Guten oder Bösen gehören, auch wenn es eigentlich so angelegt war, dass man eventuell überrascht werden sollte. Das fand ich etwas schade.
Das Ende hat mich leider auch nicht komplett überzeugen können. Ich habe zwar gehofft, dass es für Devin in eine ganz bestimmte Richtung geht, und da wurden meine Erwartungen auch erfüllt. Das fand ich super.
Aber es blieben für mich persönlich noch zu viele Dinge ungeklärt, offen oder nicht ganz durchschaubar. Gerade am Ende einer Dilogie hätte ich mir hier eindeutig mehr Klarheit gewünscht.
Fazit:
Mich konnte der Abschluss der Dilogie leider nicht komplett überzeugen, denn obwohl mir das Buch mit seinem angenehmen Schreibstil, guten Beschreibungen, tollen Figuren und stellenweise viel Spannung gut gefallen hat, war mir einiges zu vorhersehbar und am Ende zu vieles noch offen. Daher kann ich das Buch leider nur bedingt weiterempfehlen.
Für mich sind es 3,5 Sterne.
Inhalt:
Die Erinnerung an die Vergangenheit kann heilen – doch was, wenn sie dich in den dunkelsten aller Albträume reißt?
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren ...
Inhalt:
Die Erinnerung an die Vergangenheit kann heilen – doch was, wenn sie dich in den dunkelsten aller Albträume reißt?
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren – den Ort, an dem ein verheerendes Feuer einst ihre Familie auslöschte. Doch schon bald merkt sie, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist. Seltsame Unfälle, beunruhigende Botschaften und das Gefühl, beobachtet zu werden, lassen sie zweifeln: War das Feuer wirklich nur ein tragischer Unfall?
Auf der Baustelle trifft sie auf Anson Hunt, den besten Freund ihres Stiefbruders. Er ist verschlossen, aber wachsam – und ganz offensichtlich nicht erfreut, dass sie ständig in seiner Nähe auftaucht. Trotzdem entwickelt sich eine unleugbare Spannung zwischen ihnen, auch wenn Anson beharrlich Distanz wahrt. Als die Bedrohungen eskalieren und Rhodes‘ Leben in Gefahr gerät, steht ausgerechnet Anson an ihrer Seite. Widerstrebend vertraut sie ihm, denn er scheint mehr zu wissen, als er zugibt.
Während Rhodes die Schatten ihrer Vergangenheit ergründet, zieht sich die Schlinge um sie immer enger. Jemand in Sparrow Falls will um jeden Preis verhindern, dass sie die Wahrheit aufdeckt – und dieser Jemand hat sie schon immer im Blick gehabt. Still, geduldig, verborgen in der Dunkelheit. Und jetzt ist er bereit, ein tödliches Spiel zu beenden, das längst begonnen hat.
Meine Meinung:
"Fragile – Niemand kennt dich so wie ich" von Catherine Cowles ist der Auftakt einer neuen Buchreihe. Für mich war das Buch leider etwas anders als erwartet und konnte mich daher nicht komplett überzeugen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Der brennende Schriftzug passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches. Auch der Buchschnitt sieht sehr ansprechend aus. Die Zitate aus dem Buch, die sich darauf befinden, machen neugierig auf die Geschichte und sorgen dafür, dass sich schon vor dem Lesen große Spannung aufbaut.
Leider werden diese Erwartungen, die auch durch den vielversprechenden Klappentext kommen, nicht erfüllt.
Zu Beginn des Buches ist für meinen Geschmack viel zu viel von Romance und auch Erotik. Rhodes und Anson werden heiß, sobald sie sich nur sehen oder das Gegenüber sich bewegt, und sie würden sich am liebsten die ganze Zeit bespringen. Das habe ich in diesem Buch definitiv nicht erwartet und hier als eher störend empfunden.
Was mir auch nicht so gut gefallen hat, war, dass in diesem kleinen Ort, Sparrow Falls, scheinbar so gut wie jeder ein riesengroßes Trauma hat und dass alles so unfassbar dramatisch ist. Keine Frage: So gut wie jeder Mensch hat schon leichtere oder sehr schlimme Schicksalsschläge hinter sich, aber dennoch ist nicht jeder gleich davon sein Leben lang traumatisiert. Das fand ich sehr unrealistisch.
Der Schreibstil ist teilweise etwas anstrengend und nicht besonders flüssig zu lesen. Woran das liegt, kann ich gar nicht so genau festmachen.
Das letzte Drittel des Buches hat mich dagegen deutlich mehr überzeugt. Da hat es dann Spaß gemacht, mitzurätseln und mitzufiebern, wer hinter den Bränden aus Rhodes' Vergangenheit stecken könnte und wer nun hinter ihr her ist. Ich hatte zwar ziemlich rasch den richtigen Riecher, aber diese Hintergründe habe ich so nicht erwartet. Vor allem, da noch eine zweite Sache aufgelöst wird. Diese war mir dann leider wieder ein bisschen zu weit hergeholt und zu viel Zufall für meinen Geschmack.
Fazit:
Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht komplett erfüllen, denn es kam anfangs zu viel Erotik und zu wenig Spannung auf.
Da es aber zum Ende hin deutlich spannender wurde, gebe ich insgesamt noch 3 Sterne.
Inhalt:
Niemand kann dich lieben, wenn du dich selbst nicht siehst.
„Tu nicht so, als ob du mich siehst, Joan. Niemand sieht mich, am wenigsten ich mich selbst.“
Sein Blick ist tief und haftet auf mir. ...
Inhalt:
Niemand kann dich lieben, wenn du dich selbst nicht siehst.
„Tu nicht so, als ob du mich siehst, Joan. Niemand sieht mich, am wenigsten ich mich selbst.“
Sein Blick ist tief und haftet auf mir. „Weißt du, Elisa, genau das ist der Fehler.“
Sich nie wieder verlieren. Genau das will Elisa Lohmann. Aber sie will nicht nur das, sie möchte auch neu anfangen.
Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint. Doch diesmal hat sie eine Regel: Niemand soll jemals mehr ihr Herz brechen. Und sie hat einen Plan: Jeder schlechte Moment, den sie erlebt hat, soll in einen guten umgewandelt werden.
Einfacher gesagt als getan. Denn schon bei ihrem Umzug trifft sie auf Joan, der mit seinen grünblauen Augen, seiner lockeren Art und seinem Lächeln alles auf den Kopf stellt. In seiner Gegenwart spürt Elisa sofort dieses Kribbeln in der Brust. Aber sie weiß, Gefühle wie diese können Herzen nicht nur brechen, sondern sie komplett zerstören.
Doch Joan lässt sich nicht abschrecken und blickt immer weiter hinter ihre Fassade. Auch Elisa spürt irgendwann, dass hinter seiner lockeren Art mehr steckt, als sie vermutet hat.
Mit jedem Moment, den die beiden teilen, wachsen Elisas Gefühle, und als sie herausfindet, dass auch Joan ein bewegendes Geheimnis verbirgt, wird ihr eines klar: Nichts im Leben ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, und jeder Moment zählt, ist er auch noch so dunkel.
Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und tief im Herzen berührt.
Meine Meinung:
"Als ob du mich siehst" von Michelle Schrenk war für mich das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mich nur zum Teil überzeugen konnte. Leider gab es auch ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben.
Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Elisa Lohmann erzählt. Dies sorgt dafür, dass man haargenau jede Einzelheit, die sie denkt und fühlt, mitbekommt. Was normalerweise bei Büchern immer ein Vorteil ist, denn man kann mitfiebern, mitfühlen und vor allem leiden, war hier nicht so einfach.
Ich konnte mich in gewisser Weise sehr gut in sie hineinversetzen, denn wer kennt es nicht? Man wird von der Liebe enttäuscht und möchte erst einmal nichts mehr davon wissen: Man stößt alles und jeden von sich. Soweit ist es absolut nachvollziehbar und verständlich.
Allerdings habe ich einige ihrer Handlungen und Verhaltensweisen absolut nicht nachvollziehen können.
Zunächst einmal war Elisa mir etwas unsympathisch, weil ich ihr Verhalten etwas überzogen fand. Ab ungefähr der Mitte des Buches wurde sie mir dann immer sympathischer und ich dachte mir: "Sehr gut, sie macht jetzt eine starke Entwicklung durch. Sie musste am Anfang so sein, damit sie nun über sich hinauswachsen kann." Ab da fand ich die Geschichte dann wirklich gut.
Bis dann ein Punkt kam, an dem ich mir dachte: "Ist das jetzt ihr Ernst? Wie kann sie so handeln!? Elisa, mach die Augen auf! Sei vernünftig!"
Ich kann zwar verstehen, dass diese Wendung in die Geschichte eingebaut wurde, um einen dramatischen Spannungsbogen zu erzeugen, allerdings war dieser in dieser Art und Weise definitiv nicht nötig und hat dafür gesorgt, dass die Protagonistin mir kurz vor Schluss wieder unsympathisch wurde.
Manche Entwicklungen (wie Joans Geheimnis) habe ich so in der Art schon vorausgeahnt, auch wenn die Details minimal abgewichen sind.
Das Ende kam dann relativ schnell. Einige Szenen wurden dann super schnell wie bei einer groben Zusammenfassung nur noch erwähnt, da hätte ich mir mehr gewünscht.
Etwas störend könnte es für manche LeserInnen auch sein, dass die Namen recht ähnlich sind: Elisa, Louisa und Isa. Alle enden mit Isa. Und bei den Männern, die in diesem Buch am meisten erwähnt werden: Joan, Josh. Beides kurze Namen, die mit Jo beginnen. Das kann für Verwirrung sorgen.
Was mir dagegen sehr gut gefallen hat:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, denn er ist sehr flüssig und leicht.
Auch die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und machen mit treffenden Überschriften neugierig auf das, was einen erwartet.
Mir hat es gut gefallen, dass Kale und Jass aus dem ersten Band wieder mit dabei sind. Der erste Band der Reihe hat mich jedoch mehr mitgenommen und gepackt als dieser hier.
Die Momente, die Joan und Elisa miteinander erleben, sind wirklich schön beschrieben und zum Teil sehr romantisch.
Am Ende des Buches wird noch eine wichtige Botschaft vermittelt, die sich jede/r zu Herzen nehmen könnte.
Fazit:
Mir hat "Als ob du mich siehst" von Michelle Schrenk an sich gefallen, weil es einige romantische Szenen und eine wichtige Botschaft mit sich bringt. Aber das Buch konnte mich leider nicht komplett überzeugen, da es zum Teil zu vorhersehbar war und ich mehrere Entscheidungen und Handlungen der Protagonistin Elisa absolut nicht nachvollziehen konnte. Daher kann ich es nur bedingt weiterempfehlen.
Inhalt:
Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann ...
Inhalt:
Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben - und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.
Meine Meinung:
"Das Geschenk" von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller, der zwar gut zu lesen und recht spannend ist, aber dessen Auflösung mich leider gar nicht überzeugen konnte. Ich habe das Buch Ende 2020 gelesen und habe es bisher nicht rezensiert, da ich danach einfach großen Redebedarf hatte und immer wieder Personen gesucht habe, mit denen ich mich über die Auflösung austauschen konnte. Nach einigen Gesprächen habe ich mich nun endlich dazu entschlossen, das Buch zu rezensieren.
Was mir gut gefallen hat, war auf jeden Fall der Schreibstil. Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen. Das hat wirklich viel ausgemacht.
Auch die Kapitel sind relativ kurz, sodass man schnell eines nach dem anderen lesen kann.
Die Beschreibungen der Schauplätze und Figuren konnte mich auch überzeugen. Da konnte ich mir wirklich ein gutes Bild machen.
Die Spannung blieb nicht aus. Es ging rasant zu und es gab ein paar interessante Wendungen.
Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war die Auflösung.
Im ersten Moment dachte ich zwar noch: "Krass, damit habe ich jetzt so gar nicht gerechnet. Das ist eine überraschende Wendung."
Im nächsten Moment kam mir dann aber direkt in den Sinn: "Moment mal, das passt doch gar nicht so!" Denn ich habe mich an ein Kapitel zurückerinnert, das aus einer bestimmten Sicht geschrieben wurde, und ich dachte mir, da hätte es mir definitiv auffallen müssen, da hätte ich Hinweise erkennen können. Also habe ich noch einmal im Buch zurückgeblättert zu Kapitel 63 und dort nochmal einiges nachgelesen. Und dann muss ich sagen, dass der erste Satz in diesem Kapitel nach der Auflösung des Buches absolut keinen Sinn mehr macht. Und nach einigen Diskussionen darüber, könnte es entweder schlichte Irreführung des Lesers sein, was aber absolut sinnlos ist, da in diesem Kapitel nur zwei Figuren ohne weitere "Zeugen" vorkommen, oder es handelt sich tatsächlich um einen Fehler.
Was mir im Nachhinein auch nicht so gut gefallen hat, war, dass vieles zu konstruiert wirkte und es einfach ein paar Zufälle und Verbindungen zu viel gab. Das habe ich als eher unrealistisch empfunden.
Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch mich zwar mit der Spannung, der Grundidee der Geschichte und dem flotten Schreibstil überzeugen konnte, aber die Auflösung einfach nicht ganz stimmig war, wenn man noch einmal zurückblättert.
Somit bleibt es für mich vermutlich der erste und letzte Fitzek, auch wenn ich noch einige Bücher des Autors parat liegen habe. Vielleicht wage ich mich irgendwann noch einmal an einen weiteren, aber es ist aktuell eher unwahrscheinlich.