Das Buch handelt von der Protagonistin Marta und ihrem Zuhause in Ungarn, sowie von persönlichen Erfahrungen und familiären Ereignissen. Vergangenheit und Gegenwart greifen hier ineinander, wodurch eine ...
Das Buch handelt von der Protagonistin Marta und ihrem Zuhause in Ungarn, sowie von persönlichen Erfahrungen und familiären Ereignissen. Vergangenheit und Gegenwart greifen hier ineinander, wodurch eine tiefgründige Geschichte über Heimat und die eigene Identität entsteht. Die Geschichte ist sehr feinfühlig und atmosphärisch erzählt, man fühlt mit und empfindet das Gelesene als einen eigenen Teil von sich selbst. Der Schreibstil ist recht bildhaft ohne übertrieben zu sein, man meint selbst an den Orten zu stehen. Die Charaktere sind authentisch, vielseitig und ihre Entwicklung ist glaubhaft und realistisch dargestellt. Die Handlung hat eine gewisse Sog-Wirkung und man wünscht sich mehr davon. Sie regt zum Nachdenken über das eigene Leben an und lässt einen bestimmte Situationen mit einem anderen Blickwinkel betrachten. Insgesamt zwar ein Buch, mit einer etwas trüben Grundstimmung aber dennoch definitiv lesenswert.
Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die Themen Skincare, Ernährung ect, eben alles was der Haut schaden oder ihre Gesundheit steigern kann.
Die Struktur des Buches ist sehr übersichtlich, die ...
Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die Themen Skincare, Ernährung ect, eben alles was der Haut schaden oder ihre Gesundheit steigern kann.
Die Struktur des Buches ist sehr übersichtlich, die Informationen persönlich und sympathisch geschrieben und die meisten Tipps recht alltagstauglich.
Besonders die Abschnitte über Ernährung, Bewegung und Schlaf finde ich super, da man auf diese Aspekte meist viel zu wenig achtet und auch auf das Thema Skincare wurde toll eingegangen. Einzelne Wirkstoffe und ihre Anwendung werden erläutert, sowie ihre Notwendigkeit. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch niemandem etwas teueres aufdrängen will, sondern stattdessen dazu anregt, sich für seine eigenen Bedürfnisse individuell Tipps auszusuchen und diese umzusetzen. Besonders motivierend finde ich hier die Rezepte und die Vorschläge für verschiedene Routinen. Zwar gibt es auch ein etwas längeres Kapitel über Kosmetische Behandlungen aber auch hier wird man zu nichts gezwungen und selbst wenn man daran nicht interessiert ist, bietet das Buch genügend hilfreiche Informationen über Bereiche, die jeden betreffen.
Alles in allem ein sehr informatives Buch, dass die Individualität der Haut jedes einzelnen nicht außer Acht lässt.
Das Cover beschreibt das Buch tatsächlich schon ganz gut. Es wirkt einerseits etwas schwerfälliger und erdrückend, vielleicht auch ein wenig düster durch die hohen, beladenen Bücherregale und den Schatten. ...
Das Cover beschreibt das Buch tatsächlich schon ganz gut. Es wirkt einerseits etwas schwerfälliger und erdrückend, vielleicht auch ein wenig düster durch die hohen, beladenen Bücherregale und den Schatten. Gleichzeitig gibt es aber auch die charmante, gemütliche und ein wenig humorvolle Seite, die das Buch sympathisch wirken lässt. Diese Eindrücke lassen sich so meiner Meinung nach direkt auf die Geschichte übertragen.
Die Kapitel sind recht lang, den Handlungsabläufe ist manchmal schwer zu folgen und ein paar Details scheinen unklar. Gerade am Anfang können die vielen aufeinanderfolgenden neuen Charaktere recht verwirrend sein und man fühlt sich ein wenig überfordert.
Nichts desto trotz habe ich die Personen und auch die wundervoll gemütliche Atmosphäre des Antiquariats sehr in mein Herz geschlossen.
Mit dieser Kritik hätte ich dem Buch vermutlich drei Sterne gegeben. Es ist schön aber auch anstrengend zu lesen. Mir ist jedoch eine sehr wichtige Sache zunächst entgangen: Das Buch wurde bereits 1956 geschrieben, es handelt sich also um einen doch eher alten Krimi. Das wiederum erklärt die Schreibweise, welche eben typisch für so einen älteren Klassiker ist. Unter diesen Umständen hat sich meine Meinung also nochmal verbessert.
Fazit: Das Buch fordert definitiv Aufmerksamkeit und ist kein leichter Beachread. Es handelt sich eben um einen alten Krimi aus dem Jahre 1956, welcher einen für diese Zeit typischen Schreibstil vorweist. Für die bevorstehende dunkle Jahreszeit allerdings perfekt und ich habe Lust auf die nächsten Teile bekommen. Für Menschen, die gerne Klassiker ect lesen, eine klare Empfehlung von meiner Seite.
A Song to Drown Rivers ist eine atmosphärisch düstere und magische Geschichte, die mich fast über die gesamte gesamte Länge hinweg in ihren Bann gezogen hat. Zwar braucht man an einigen Stellen etwas Geduld, ...
A Song to Drown Rivers ist eine atmosphärisch düstere und magische Geschichte, die mich fast über die gesamte gesamte Länge hinweg in ihren Bann gezogen hat. Zwar braucht man an einigen Stellen etwas Geduld, um ganz in die Welt und die Figuren einzutauchen aber wenn man erstmal drin ist möchte man das Buch nicht mehr auf die Seite legen. Die Handlung entfaltet sich in einem recht langsamen Tempo, was vermutlich nicht jedem liegt. Dies liegt an der sehr ausführlichen und detailreichen Erzählweise, die manchmal mehr durch Atmosphäre als durch Spannung lebt. Dennoch hat dies auch sein Gutes, die Szenen sind so gut vorstellbar, dass es sich anfühlt als wäre man mit dabei und erlebt alles eigenständig. Auch die nur langsam preisgegebenen Informationen geben einem das Gefühl, man müsse alles selbst erarbeiten und sich seinen eigenen Weg durch die Geschichte suchen. Vor allem die eindrucksvolle Bildsprache und die dunkle, mysteriöse Welt haben mich fasziniert und gerade die Natur wirkt fast wie lebendig. Diese düstere und bedrückend schöne Stimmung macht das Buch auf jeden Fall zu etwas Besonderem.
Die Protagonistin ist eine komplexe Figur, die sich weiter entwickelt und zu einer bemerkenswert starken und mutigen Person wird. Anfangs bleibt sie etwas distanziert, doch der Autor schafft es, sie nach und nach mit emotionaler Tiefe auszustatten, sodass ich mich schließlich gut in ihre Motivationen und Konflikte einfühlen konnte. Ihre Reise durch diese feindselige, unheimliche Welt und ihre Auseinandersetzung mit ihren eigenen Ängsten und Schatten machen sie zu einer nicht wegzudenkenden Figur, die die Macht hat alles zu verändern. Auch die anderen Charaktere gefallen mir sehr gut, sie sind mir sympathisch oder ich hasse sie abgrundtief, je nach dem um wen es sich handelt. Somit ist ihre Figurenaufstellung meiner Meinung nach gelungen.
Gerade Höhepunkt und Schluss finde ich ebenfalls gelungen und haben mich sprachlos und etwas emotional zurückgelassen.
Wer also ein sehr atmosphärisches, wunderschön magisches, dramatisches und emotionales Buch lesen möchte und ein wenig Geduld hat, hat mit A Song to Drown Rivers sicherlich seinen Lesespaß.
Das Cover des Buches, sowie der Klappentext, scheinen zunächst Fantasy-Elemente zu versprechen. Diese sind jedoch quasi nicht enthalten, man sollte sich diese also nicht erhoffen. Dennoch kommt die Stimmung ...
Das Cover des Buches, sowie der Klappentext, scheinen zunächst Fantasy-Elemente zu versprechen. Diese sind jedoch quasi nicht enthalten, man sollte sich diese also nicht erhoffen. Dennoch kommt die Stimmung des Buches der eines Fantasy-Buches sehr nahe, da durch den wirklich guten und detaillierten Schreibstil eine düstere und übernatürliche Atmosphäre erzeugt wird, die den Leser trotz fehlender Spannung an das Buch fesselt und ein tolles Leseerlebnis ermöglicht.
Das Buch war für die Geschichte unnötig lang bzw einige Szenen ohne Grund in die Länge gezogen, wobei andere, spannende und wichtige Handlungen, sowie die Beziehungen zwischen einzelnen Personen, recht stark vernachlässigt wurden. Wer sich also schnell langweilt und viel Spannung braucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Der Schreibstil hat das Buch jedoch wieder gerettet und die Charaktere sind sehr passend und für den Leser einfühlsam geschrieben. Auch der Perspektivwechsel zwischen den Hauptcharaktären, sowie der Wechsel des Erzählers, fand ich äußerst passend und gelungen. Hierbei konnte man einzelne Charaktere nochmal besser verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Besonders schön finde ich zusätzlich die kleinen Details, wie die Verknüpfung zwischen Cover, Buchfarbschnitt und Handlung. Und auch die Gestaltung, sowie die zur Story passenden Zitate an jedem Kapitelanfang, haben das Leseerlebnis versüßt. Das relativ lange Ende hat die Story nochmal so richtig schön abgerundet und lies keine Wünsche offen.
Fazit: Nicht für jeden etwas, aber für Leser, die eine gelungene Atmosphäre lieben und kein Problem mit einem dicken Buch haben, definitiv eine Empfehlung.