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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2024

Willkommen zum Fest

Die Nacht der alten Feuer
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Hanna Meretoja ist eine finnische Literaturwissenschaftlerin
Die Nacht der alten Feuer Ist ihr Debütroman.Sie hat den Roman nach ihrer eigenen Krebserkrankung geschrieben, ist aber fiktiv.
So weiß sie ...



Hanna Meretoja ist eine finnische Literaturwissenschaftlerin
Die Nacht der alten Feuer Ist ihr Debütroman.Sie hat den Roman nach ihrer eigenen Krebserkrankung geschrieben, ist aber fiktiv.
So weiß sie wie man dabei empfindet, so ist der Roman gut geschrieben.
Es gibt aber noch ein paar mehr Personen mit eigenen Sorgen.
Die Protagonistin Elea lädt ihre Freundin zum Lebensfeuerfests das ist Tradition in den Schären. Endlich ist die Choleraepidemie vorbei und man sich wieder besuchen.
Die Autor erzählt die Begegnung uns Eleas Sorgen mit Herz sehr gut.
Man fühlt sich dabei, weil sie auch die Gegend wunderbar beschreibt.Dann erfährt sie von ihrer Krankheit, aber trotzdem will sie das das Fest stattfindet.So hat es Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen.

Veröffentlicht am 12.09.2024

Sklaverei

So gehn wir denn hinab
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So gehn wir denn hinab ist ein mit lyrischer Brillianz geschriebener Roman von Jesmyn Ward.
Es ist ein Roman über die Sklaverei. Erst hatte ich Angst, das er zu grausam ist, denn meistens ist es schwer ...


So gehn wir denn hinab ist ein mit lyrischer Brillianz geschriebener Roman von Jesmyn Ward.
Es ist ein Roman über die Sklaverei. Erst hatte ich Angst, das er zu grausam ist, denn meistens ist es schwer zu ertragen. Aber Jesmyn Ward schreibt über Elend mit Poesie, Geister und Magie.
Annis und ihre Mutter gehören einem Reishändler, er ist auch Annis Vater, aber das zählt nicht. Von ihrer Mutter erfährt sie von ihren Vorfahren.
Als die Mutter verkauft wird, ist Annis verstört. Dann wird sie selber verkauft. Die Sklaven werden aneinander gekettet und werden dann weiter verkauft.
Annis kann ihr weiteres Leid nur mit der Magie und den Geistern ertragen.
Diese mystische Phase ist vielleicht etwas stark, aber auch so kann ich die Geschichte nur ertragen.
Ich war gefesselt von dieser gut geschriebenen Geschichte.
Empfehlenswert.

Veröffentlicht am 10.09.2024

Feine Charakterstudie

Wütendes Mädchen auf einer Steinbank
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Veronique Ovaldé zeigt in ihrem Roman,Wütendes Mädchen auf einer Steinbank, eine Familientragödie.
Die Autoren versteht es gut, die einzelnen Charaktere ins Bild zu rücken.
Die Familie hat vier Töchter, ...



Veronique Ovaldé zeigt in ihrem Roman,Wütendes Mädchen auf einer Steinbank, eine Familientragödie.
Die Autoren versteht es gut, die einzelnen Charaktere ins Bild zu rücken.
Die Familie hat vier Töchter, Aida ist die Dritte und Mimi die vierte Tochter. Aida geht heimlich zum Karneval und die sechsjährige Mimi will mit. Als die verschwindet wird Aida von ihrem Vater verantwortlich gemacht und darum verlässt sie früh das Elternhaus. Sie ist geprägt von der Schuld.
Als sie zur Beerdigung ihres Vaters zurück kommt, benehmen sich ihre Schwestern merkwürdig.
Die Autorin konnte mich mit ihrem tollen Rhythmus fesseln.
Es ist ein spannender Unterhaltungsroman, den ich gerne empfehle.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Erschreckend

Zitronen
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Valerie Fritsch zeigt mit ihrem Roman, Zitronen, ein ernstes Thema.
Der Junge August wird erst von seinem Vater verprügelt. Seine Mutter pflegt seine Wunden, sonst macht sie nichts.
Als der Vater verschwunden ...



Valerie Fritsch zeigt mit ihrem Roman, Zitronen, ein ernstes Thema.
Der Junge August wird erst von seinem Vater verprügelt. Seine Mutter pflegt seine Wunden, sonst macht sie nichts.
Als der Vater verschwunden ist, kommt es noch schlimmer.
Seine Mutter versorgt ihn mit starken Medikamenten, die ihn richtig krank machen. Ich habe so einen Fall, Gott sei Dank, noch nicht erlebt.
August hat Glück, das er überlebt hat. Seine Zukunft ist aber geprägt von dieser Gewalt.

Die Autorin hat diese Geschichte glaubhaft mit gutem Ausdruck, geschildert.
Der Roman ist empfehlenswert.


Veröffentlicht am 07.09.2024

Zum Eintauchen.

Die Frauen von Maine
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Die Schriftstellerin J. Courtney Sullivan
hat mit ihrem Roman Die Frauen von Maine, wieder ein spannendes Werk geschaffen.
Der Roman spielt in Wechselnde Zeitebenen. Zwischendurch erfährt man von der ...



Die Schriftstellerin J. Courtney Sullivan
hat mit ihrem Roman Die Frauen von Maine, wieder ein spannendes Werk geschaffen.
Der Roman spielt in Wechselnde Zeitebenen. Zwischendurch erfährt man von der Geschichte von Maine.
Die Autorin versteht es gut uns in diese Geschichte zu ziehen.
Erschreckend ist, das drei Generationen von Frauen, Alkoholikerin waren.
Die Protagonistin Jane musste als Kind unter der trinkenden Mutter leiden. Da verstehe ich nicht, das sie selber eine starke Trinkerin ist.
Die spirituellen Aktionen hätten nicht unbedingt sein müssen, aber die indogenen Personen, sind da doch sehr empfindsam.