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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2024

Was für ein Buch

Der Morgen nach dem Regen
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Das Cover und Titel verraten nicht viel. Bin so froh, dass ich doch gewagt habe, die Leseprobe zu lesen, sonst hätte ich das wunderbare Buch verpasst. Es war so spannend das Buch zu lesen.

Die Geschichte ...

Das Cover und Titel verraten nicht viel. Bin so froh, dass ich doch gewagt habe, die Leseprobe zu lesen, sonst hätte ich das wunderbare Buch verpasst. Es war so spannend das Buch zu lesen.

Die Geschichte von Johanna und Elsa war so herzzerreißend. Habe in der U-Bahn geheult, obwohl ich das gar nicht wollte.

Ich konnte mich gut mit der Gefühlswelt von Elsa identifizieren. Weil man als Kind oft die Dinge anders wahrnimmt, als wie sie wirklich sind, da ist mir selbst passiert. Als Erwachsene sieht man die Dinge dann wieder anders.

Johanna konnte ich auch verstehen. Mir tat sie auch sehr leid und akzeptiere es, dass sie immer unterwegs war, um andere zu helfen. Am Ende des Buches versteht man, warum sie es getan hat.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Die einzelenen Charaktere waren sehr gut beschrieben und ich fühlte mich in die Welt von Elsa und Johanna hineinversetzt. Das fand ich gut. Mir fiel es manchmal schwer wieder in die Realität zurück zu kehren.

Empfehle jedem das Buch, weil es immer noch nachspürt, obwohl ich das Buch schon vor einigen Tagen beendet habe. Werde mir jetzt das andere Buch von der Autorin holen, um zu sehen, ob das auch so an das Herz geht, wie dieses.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Auch Frauen können Helden sein

Die Frauen jenseits des Flusses
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In dem Buch geht es darum, dass Frankie ihren Vater beweisen will, dass sie auch einen Platz auf der Heldenwand in seinem Arbeitszimmer verdient. Es geht darum, dass ohne die Frauen vieles nicht möglich ...

In dem Buch geht es darum, dass Frankie ihren Vater beweisen will, dass sie auch einen Platz auf der Heldenwand in seinem Arbeitszimmer verdient. Es geht darum, dass ohne die Frauen vieles nicht möglich wäre. Auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und nach sich selbst. Frankie will sich nicht von ihren Bruder trennen und meldet sich als Krankenschwester für den Vietnamkrieg an. Dort angekommen merkt sie, dass sie total naiv war und wächst über sich hinaus.

Kenne einige Bücher von der Autorin und die waren gut, aber dieses hat alles übertroffen, weil es mich immer noch nicht loslässt, obwohl ich das Buch schon vor ein paar Tagen beendet habe. Es hat mich so berührt. So viel geheult und Leidenschaft hatte ich kaum bei einem Buch. Ich fühlte mich in die Welt von Frankie hineinversetzt und musste oft den Hut vor ihr ziehen, weil sie Situationen gemeistert hat, wo ich längst geschmissen hätte oder einfach den Kontakt nicht abgebrochen hat. Die Autorin versteht es einfach, den Leser so einzuwickeln, dass man das Gefühl hat, man sei in mitten des Geschehen. Einfach toll.

Der Titel ist nicht so meins. Das Cover finde ich schön, auch wenn es nicht viel von dem Buch verrät. Aber ich habe mich noch nie mit dem Vietnamkrieg beschäftigt und ich habe hier eine Menge erfahren.

Das Buch empfehle ich jedem weiter, der auf der Suche nach was Emotionales und offen für Neues ist.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Sehr berührend

Der Sommer am Ende der Welt
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Mich hat das Buch sehr gereizt, weil es in dem Roman um die Verschickungskinder geht. Von denen ich schon einiges gehört habe, aber noch nie gelesen habe. Durch den Roman habe ich mehr darüber erfahren ...

Mich hat das Buch sehr gereizt, weil es in dem Roman um die Verschickungskinder geht. Von denen ich schon einiges gehört habe, aber noch nie gelesen habe. Durch den Roman habe ich mehr darüber erfahren können. Hatte beim Lesen immer wieder eine Gänsehaut oder an manchen Stellen sind mir die Tränen gekommen, weil es mich immer wieder berührt hat und ich es gut nachvollziehen konnte.

Bin selbst im Internat groß geworden und habe einige Brutalitäten der Erzieherinnen am eigenen Leib erfahren müssen. Das mit dem Duschen und Essen. Es war grausam. Und ich kann es bestätigen, die meisten Leute haben einem nicht glaubt, wenn man was davon erzählt hat. Auch der Satz von Sabine Oma habe ich öfter hören müssen, ein Klaps hat noch niemanden geschadet. Das stimmt einfach nicht.

Die Autorin versteht es gut, die Geschichte von den Verschickungskindern so zu erzählen, dass man sich gut hineinversetzen kann. Konnte mir die Schauplätze bildlich vorstellen und hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln und Zeitebenen erzählt, was total spannend war. Nach und nach fügte sich alles zu einem Bild zusammen. Teilweise konnte ich das Buch nicht beiseite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Das Cover passt zum Inhalt. Der Titel geht so, weil man nicht viel heraus ableiten kann.

Werde das Buch jedem weiterempfehlen, weil es mich total berührt hat, selbst jetzt noch, wenn ich nur an die Geschichte denke. Hinzu kommt, dass ich bisher noch noch kein Buch über die Kinderkurheime gelesen habe.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Die Welt der Malerei und Cancan

Montmartre - Licht und Schatten
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Hier geht es um die Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die ihre Unabhängigkeit und Freiheit behalten wollen. Was nicht so einfach zu der damaliegen Zeit ist. Elise Lambert ist ein Mädchen aus ...

Hier geht es um die Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die ihre Unabhängigkeit und Freiheit behalten wollen. Was nicht so einfach zu der damaliegen Zeit ist. Elise Lambert ist ein Mädchen aus dem einfachen Hause und versucht sich im Tanz Cancan zu behaupten. Valérie Dumas liebt das Malen und kommt aus dem reichen Elternhaus. Ihr Vater erlaubt viel und trotzdem kann sie sich nicht frei entfalten, weil damals verpönt war, dass Frauen malten.

Ich habe das Buch damals bei Vorablesen als Leseprobe gelesen und da gefiel es mir sehr gut. Als ich dann endlich lesen konnte, hatte ich am Anfang Probleme gehabt mit dem Buch anzufangen, kann nicht sagen woran es lag. Aber sobald ich angefangen hatte zu lesen, konnte ich es nicht mehr beiseite legen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Ich habe zwischendurch zum Buch gegriffen, weil mich das Schicksal der beiden Frauen sehr interssierte. Was bei mir selten ist. Leider erscheint der zweite Teil des Buches "Montmartre - Traum und Schicksal" erst in November. So lange muss ich warten, bis ich weiß, wie es mit Elise und Valerie weitergeht.

Von der Autorin sind folgende Bücher erscheinen:
- Das Weingut (3 Bände)
- Das Kaffeehaus (3 Bände)
- KaDeWe (2 Bände)

Werde dieses Buch wärmstens weiterempfehlen. Weil es schön war, etwas mehr über die Welt der Malerei und Cancan zu erfahren. Habe mich bisher nie für diesen Bereich interessiert.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Das Ende ist so fies

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1)
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Es geht in dem Buch um zwei Frauen aus unterschiedlichen Schichten, die der Welt zeigen wollen, dass sie auch ohne Männer klar kommen.

Annegret, die kommt aus dem ärmlichen Verhältnissen und ist alleinerziehend, ...

Es geht in dem Buch um zwei Frauen aus unterschiedlichen Schichten, die der Welt zeigen wollen, dass sie auch ohne Männer klar kommen.

Annegret, die kommt aus dem ärmlichen Verhältnissen und ist alleinerziehend, was damals verpönt wurde. Charlotte ist die Tochter einer Reedereifamilie, doch als sie einen Mann heiraten soll, den sie nicht will, flieht sie zu ihrer Amme und lernt arbeiten zu müssen und wie man lebt, wenn man nicht so viel Geld hat. Beide Frauen lassen sich nicht entmutigen und schreiten ihren Weg.

Das Buch ließ sich super flüssig lesen. Die Charaktere und Orte wurden so gut beschrieben, so dass ich beim Lesen das Gefühl hatte in die Welt von Annegret und Charlotte abzutauchen. Ich habe mit denen gelitten und gefreut. Die Arbeit beim Kindersuchdienst fand ich interessant. Nur das Ende hat mir gar nicht gefallen, weil es so mittendrin endet und ich darf ein Jahr warten, bis ich die Fortsetzung lesen kann.

Das Cover ist schön und passt zu der Geschichte.

Werde das Buch jeden wärmstens weiterempfehlen, der Historische Romane mag.

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