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Chrisi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2024

Wer nicht fragt, bleibt dumm…

Soul Talk
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In diesem Buch gibt die Autorin Tipps für gute, kluge und inspirierende Fragen. Das Buch ist in verschiedene Themenkapitel eingeteilt (z.B. Eltern, Freunde, Geschwister, Arbeit…), und in jedem Kapitel ...

In diesem Buch gibt die Autorin Tipps für gute, kluge und inspirierende Fragen. Das Buch ist in verschiedene Themenkapitel eingeteilt (z.B. Eltern, Freunde, Geschwister, Arbeit…), und in jedem Kapitel gibt es nach persönlichen Erzählungen der Autorin immer 15 Fragen, die man entsprechend seinem Gegenüber stellen könnte. Manchmal gibt es noch Bonusfragen oder Entweder-Oder-Fragen. Manche Fragen passen meiner Meinung nach auch in viele andere Kapitel. Alle Fragen sind nochmal kapitelweise hinten aufgelistet, was ich zum Nachblättern toll finde.
Dieses Buch hat gemischte Gefühle und Gedanken in mir hervorgebracht, so dass ich es gar nicht so einfach finde, es zu bewerten. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Einblicke in das Leben der Autorin fand ich interessant. Aber einigen Fragen stehe ich etwas kritisch gegenüber. Z.B. würde ich beim 1. Date noch nicht sofort solche doch sehr ethische Fragen stellen. Und beim Kapitel „Small Talk“ kann ich mir nicht vorstellen, dass ich z.B. im Einkaufsladen jemanden, den ich flüchtig kenne oder länger nicht gesehen habe, frage: „Welcher Ort bedeutet Zuhause für dich?“ 🤔🤭 Oder beim Kapitel „Netzwerk“ (Ich dachte hier erst, es geht um das Kennenlernen im Internet, aber damit ist das Kennenlernen bei Veranstaltungen gemeint) sind viele Fragen dabei, die ich nicht beim 1. Kennenlernen stellen würde. Das Kapitel „Mentor/Mentorin“ war für mich komplett unnötig. Auch sind im ganzen Buch viele Fragen dabei, auf die ICH nicht sofort eine Antwort hätte und über die ich eine Weile nachdenken müsste, dann würde bei mir eine Gesprächspause entstehen und kein Gesprächsfluss. 🤔🤷🏼‍♀️ Schwierig finde ich auch immer wieder die Entweder-Oder-Fragen, ich habe da oft Schwierigkeiten, mich für eines zu entscheiden. 🫣 Besonders angeregt haben mich die Fragen, die man sich selbst stellen kann.
Alles in allem aber ein inspirierendes und interessantes Buch, das ich nochmal zur Hand nehmen würde, wenn mein Gegenüber und ich mal wirklich so richtig philosophieren möchten, für spontane Gespräche bringt es mir nicht so viel.

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Rockos Stärke ist das Finden

Der kleine Affe Rocko
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Rocko hat eine Kokosnuss, die er alleine nicht öffnen kann. Da seine Stärke das Finden ist, geht er auf die Suche nach jemandem, der ihm helfen kann. Der Palmendieb ist ihm dabei gar nicht geheuer…

Ich ...

Rocko hat eine Kokosnuss, die er alleine nicht öffnen kann. Da seine Stärke das Finden ist, geht er auf die Suche nach jemandem, der ihm helfen kann. Der Palmendieb ist ihm dabei gar nicht geheuer…

Ich persönlich fand das Buch bzw die Seiten anfangs etwas sehr überladen und zu bunt, aber ich habe das Buch meinen Ethik-Kindern (2. Klasse) vorgelesen und die fanden es toll, verschiedene Dinge zu entdecken. Und ich konnte mit den Kindern über die einzelnen Botschaften (Stärken, Helfen, Vorurteile…) super sprechen.
Zweimal kamen im Text „böse“ Wörter vor, die ich unpassend fand und weggelassen bzw. verändert habe.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Andere Version von Und täglich grüßt das Murmeltier

Man liebt sich immer zweimal im Leben
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Das glückliche Paar Tom und Megan steht kurz vor ihrer Hochzeit. Am Tag des Probedinners kommt es zum Streit zwischen beiden, und es kommen einige Lügen und Ungereimtheiten ans Tageslicht. So wachen beide ...

Das glückliche Paar Tom und Megan steht kurz vor ihrer Hochzeit. Am Tag des Probedinners kommt es zum Streit zwischen beiden, und es kommen einige Lügen und Ungereimtheiten ans Tageslicht. So wachen beide am nächsten Tag, dem eigentlichen Tag der Hochzeit, wieder am Tag des Probedinners auf. Sie erleben diesen Tag immer und immer wieder und der Leser erfährt von den Zwistigkeiten der beiden Familien…

Und jetzt heißt es für Megan und Tom, alles besser zu machen als bisher, um der Zeitschleife zu entkommen.

Die Kapitel haben im Wechsel die Überschriften „Tom“ und „Megan“.

Ich fand die Idee des Buches ganz lustig, auch wenn ich das mit den wiederkehrenden Tagen schon aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ kenne, nur gelesen hatte ich so eine Art von Geschichte noch nicht. Es ist nett geschrieben, auch wenn gegen Ende des Buches ein klein wenig meine Aufmerksamkeit nachließ.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Junge Frau erbt Buchhandlung von ihrer Tante, die sie gar nicht kannte

Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse
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Die Schwedin Charlotte erbt in London die Buchhandlung ihrer (unbekannten) Tante Sara. Um sich ein Bild davon zu machen, reist sie nach London. Eigentlich hat sie zu Hause eine Kosmetikfirma zu leiten, ...

Die Schwedin Charlotte erbt in London die Buchhandlung ihrer (unbekannten) Tante Sara. Um sich ein Bild davon zu machen, reist sie nach London. Eigentlich hat sie zu Hause eine Kosmetikfirma zu leiten, die sie mit ihrem Mann - der bei einem Unfall vor ca 1 Jahr ums Leben kam - gegründet hat. So war ihr eigentlicher Plan auch, möglichst bald nach Schweden zurückzukehren. Doch in London kommt dann alles anders als sie denkt, sie lernt nette Menschen kennen, erfährt einiges über ihre Vergangenheit und versucht, die Buchhandlung vor dem Konkurs zu retten.

Die Autorin erzählt in diesem Buch 2 Geschichten nebeneinander: zum einen die gegenwärtige Geschichte von Charlotte (die in der Vergangenheit geschrieben wurde) und die Geschichte (im Jahre 1982) von Sara und Kristina, Charlottes Mutter (die lustigerweise in der Gegenwart geschrieben wurde). So erfährt der Leser im Prinzip schon vor Charlotte, was in der Vergangenheit passiert ist. Aber auch über das Leben und Leiden der Menschen, die Charlotte in London kennenlernt, erfahren wir einiges.

Ein unterhaltsames Buch mit einem schönen Schreibstil, das aber nicht immer nur die schönen Seiten des Lebens beschreibt.
Einzig kleiner Minuspunkt: Manchmal schweifte die Autorin zu weit aus bzw. sie wiederholte mehrmals einige Dinge.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Emotionaler 3. Teil einer Geschichte aus dem 2. Weltkrieg

Vielleicht können wir glücklich sein
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Der 3. Band der Trilogie spielt (wieder) im Wechsel zwischen Gegenwart und der Zeit des 2. Weltkrieges.
Der gegenwärtige Teil beginnt damit, dass Isabell sich für die Beerdigung ihrer Oma Klara fertig ...

Der 3. Band der Trilogie spielt (wieder) im Wechsel zwischen Gegenwart und der Zeit des 2. Weltkrieges.
Der gegenwärtige Teil beginnt damit, dass Isabell sich für die Beerdigung ihrer Oma Klara fertig macht; sie soll die Trauerrede halten und ein bisschen aus dem Leben ihrer Oma erzählen. Sie hat von ihren Großeltern Briefe und Kassetten, durch die Isabell viel vom Leben ihrer Großeltern im 2. Weltkrieg erfährt.
Der Leser erfährt von diesem Leben, indem die Geschichte in die Vergangenheit wechselt und von Klaras schwerem Leben mit 4 kleinen Kindern erzählt. Die meiste Zeit musste sie sich alleine um alles kümmern, da ihr Mann Gustav im Krieg kämpfen musste...

Eine tolle und emotionale Geschichte (die mir wieder einmal bewusst gemacht hat, dass ich froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben) mit einem tollen Schreibstil (und ein paar kleinen Rechtschr.fehlern).
Eine Kleinigkeit, die mich schon in Band 2 gestört hat: die Jahreszahlen der Gegenwart und Vergangenheit standen nur vor den ersten beiden Kapiteln, dann nicht mehr...
Und noch zwei Punkte, warum es einen Stern Abzug von mir gab: 1. dass es ein sehr großer Zufall war, dass Klara an Weihnachten 2 Geschenke mehr hatte, obwohl sie gar nicht vorher wusste, dass ihr Schwägerin mit Neffe und Nichte zu Besuch kommen, 2. dass man am Ende nicht noch mehr über Klaras Sohn Georg-Friedrich erfahren hat...

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