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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2025

Mag man nicht mehr aus der Hand legen

Schwüre, die wir brechen
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Ich bin mit diesem Band 2 in die Thriller-Reihe gestartet und werde mir nun auch den Auftakt zu Gemüte führen, denn ich bin sehr begeistert vom Gesamtpaket, welches das Autorenduo hier ablieferte!

Die ...

Ich bin mit diesem Band 2 in die Thriller-Reihe gestartet und werde mir nun auch den Auftakt zu Gemüte führen, denn ich bin sehr begeistert vom Gesamtpaket, welches das Autorenduo hier ablieferte!

Die Ermittler nahm ich sehr authentisch wahr, genau wie die Konflikte, in denen sie privat steckten. Als Reiheneinsteigerin konnte ich der Erzählung nämlich gut folgen, da die Entwicklungen aus Band 1 ausreichend eingebunden wurden. Außerdem haben die Autoren, meiner Meinung nach, ein realistisches Bild der Polizeiarbeit nachgezeichnet, wie auch die damit verbundene, oft bremsende Bürokratie im Hintergrund. Ein informatives Gegengewicht zum außergewöhnlichen Fall im Zentrum des Thrillers, in dem der Täter äußerst brutal zugange war. Ja, düster ist die Story schon, aber in meinen Augen passend zur Intention des Killers.

Und das alles in einem klaren, direkten und modernen Schreibstil, was insgesamt tatsächlich ausgezeichnete Unterhaltung bot.

Am Ende erwies sich „Schwüre, die wir brechen“ für mich, wie erwartet, als Pageturner, auf dessen Fortsetzung, bzw. den neuen Fall des Ermittlerteams ich mich jetzt schon freue. Lest das Buch, es wird euch gefallen!

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ein Sachbuch, das Spaß macht

Landlust Einmachen
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„Landlust“ war mir bisher nur als Magazin bekannt, doch dieses hochwertig gebundene Buch kann sich absolut sehen lassen! Es ist nicht nur optisch ein Augenschmaus, sondern sprach mich nach kurzem Hineinblicken ...

„Landlust“ war mir bisher nur als Magazin bekannt, doch dieses hochwertig gebundene Buch kann sich absolut sehen lassen! Es ist nicht nur optisch ein Augenschmaus, sondern sprach mich nach kurzem Hineinblicken auch gleich thematisch an. Hier finden sich überraschend viele Rezepte, die nach Jahreszeiten gegliedert und mit passendem hilfreichen Wissen ergänzt wurden. Vor allem gefallen mir die Tipps und Tricks am Anfang der Kapitel. Auch mit dem Saisonkalender, der in den letzten Seiten sein Plätzchen findet, kann ich einiges anfangen.

Letztlich empfinde ich das Buch als sehr gelungen. Ich bin immer auf der Suche nach Ideen für Selbstgemachtes und in diesem Werk kann ich dahingehend aus dem Vollem schöpfen. Meiner Meinung nach auch super als Geschenk geeignet.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Überaus gelungener Auftaktband

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Richard Osman hat mich mit seinem neuen Reihenauftakt wunderbar unterhalten! Der etwas schräge, aber unheimlich sympathische Protagonist hatte nach kurzer Zeit meine volle Aufmerksamkeit, da ich sehr gespannt ...

Richard Osman hat mich mit seinem neuen Reihenauftakt wunderbar unterhalten! Der etwas schräge, aber unheimlich sympathische Protagonist hatte nach kurzer Zeit meine volle Aufmerksamkeit, da ich sehr gespannt war, auf welche Art und Weise er seine Ermittlungen verfolgen würde. Ohne zu viel zu verraten, kann ich berichten, dass der Humor in diesem Kriminalroman keine Grenzen kennt und definitiv einen Schwerpunkt setzt. Denn der Fall, den die Ermittler zu lösen hatten, war gar nicht so ohne. Kombiniert hat der Autor diese Aspekte fabelhaft, meiner Meinung nach. Man muss allerdings den britischen Humor mögen.

Neben dem Ex-Kommissar Steve mochte ich auch die weiblichen Hauptfiguren Amy und Rosie, deren verbaler Schlagabtausch in den meisten Fällen ein regelrechter Leckerbissen war. Hier jagte ein Witz den anderen, während die gefährlichen Momente dabei regelrecht verblassten und ins Absurde abtrifteten. 

Kurzum, ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, und ich bin schon sehr gespannt, auf welches Abenteuer sich Steve im kommenden Band der Reihe einlassen wird. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.10.2024

Ungewöhnliche Wendungen

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge
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Mich hat die Sage um König Artus und die Tafelrunde schon immer fasziniert. Dementsprechend sind mir zu diesem Mythos bereits viele Bücher und Interpretationen untergekommen, wobei sich die moderne, weitergedachte ...

Mich hat die Sage um König Artus und die Tafelrunde schon immer fasziniert. Dementsprechend sind mir zu diesem Mythos bereits viele Bücher und Interpretationen untergekommen, wobei sich die moderne, weitergedachte Idee von Anne Lück keinesfalls dahinter verstecken muss, meiner Meinung nach. 

Ich mochte vor allem die Ausarbeitung der Charaktere, die unterschwellig immer ein wenig geheimnisvoll blieben und die kreativen, irren Wendungen, die sich im Laufe der Handlung daraus ergaben. Allerdings stellte sich die Protagonistin bei weitem nicht als meine Lieblingsfigur heraus, da ich sie einfach nicht interessant genug auf mich wirkte. Der Fokus stand bei mir eher auf den Jungs der Geschichte, Archer und Lark, die beide ihre Masken bisher wohl noch nicht endgültig fallengelassen haben, wie mir schien. In diesem Zusammenhang fand ich die Entwicklung der Erzählung absolut fesselnd, denn die Idee von Blutlinien und Magie, welche die Zeit überdauert, um Heute wieder an die Oberfläche zu kommen, hat definitiv Potenzial für Überraschungen und Dramatik, was die Autorin auch fantastisch genutzt hat. Futter für die Emotionen fand sich ebenfalls zwischen den Zeilen, in verschiedenen Geschmacksrichtungen, jedoch nie zu viel.

Letztlich gefiel mir dieser erste Band der Dilogie sehr gut, und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. "Jewel & Blade" steht in meinen Augen für gut zu lesende, spannende Unterhaltung, mit tollen Wendungen und sympathischen Figuren. Was will man mehr?

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Großartig!

Bis in alle Endlichkeit
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„Bis in alle Endlichkeit“ las sich äußerst spannend, da der Autor seinen Protagonisten Lee Crowe immer wieder an Grenzen brachte. Der Privatdetektiv befand sich durchgehend in der Gefahrenzone und musste ...

„Bis in alle Endlichkeit“ las sich äußerst spannend, da der Autor seinen Protagonisten Lee Crowe immer wieder an Grenzen brachte. Der Privatdetektiv befand sich durchgehend in der Gefahrenzone und musste an roten Linien entlang navigieren, die vereinzelt physisch und psychisch sogar überschritten wurden. Kein Wunder, denn James Kestrel nahm sich in diesem Thriller einem unglaublich erschütternden Thema an, welches sich, meinem Empfinden nach, seinen Platz durch den Raum der Fiktion, hin zur Realität erkämpfen musste. Las man am Ende die Danksagung, so konnte man davon ausgehen, dass die Idee für dieses neueste Werk, durch reifliche Recherche und den daraus annehmbaren Möglichkeiten entstanden sein musste, was die Brisanz des Falls für mich noch unterstrich.

Keine Frage, das Buch entpuppte sich als echter Pageturner, mit starken, charismatischen Figuren und vor allem einem entschlossenen, risikofreudigen, aber durchaus empathischen Ermittler. Lee Crowe hatte schnell meine volle Aufmerksamkeit und Sympathie, denn er scheute sich nicht, im Laufe seiner Untersuchungen alle Register zu ziehen und traf dabei kluge, vorausschauende Entscheidungen. Dass sein Privatleben und seine Vergangenheit in dieser Geschichte nur wenig beleuchtet wurde, war für mich nicht von Belang. 

Nie hätte ich das Ausmaß an Unmoral und Verbrechen erwartet, welches das Crescendo letztlich mit sich brachte und mir die Tränen in die Augen trieb. Von Beginn an fesselte der Thriller von Seite zu Seite mehr, eine Entdeckung hier, ein Rätsel da, während sich die Informationen immer mehr verflochten, aber auch immer mysteriöser wurden. Aus meiner Sicht ein lesenswertes Buch, das alles vorzuweisen hat, was ein zeitgemäßer Thriller mitbringen sollte!

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