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Veröffentlicht am 02.11.2024

Leise rieselt der Schnee… und darauf hat der Mörder gewartet

Das Sanatorium
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Leise rieselt der Schnee …, halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln was Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort heißt es im Klappentext. Ein ehemaliges Sanatorium für Tuberkulosepatienten ...

Leise rieselt der Schnee …, halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln was Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort heißt es im Klappentext. Ein ehemaliges Sanatorium für Tuberkulosepatienten hat lange leer gestanden und beherbergt nun ein Luxushotel und ein dunkles Geheimnis. Elin Warner reist zur Verlobungsfeier ihres Bruders zu dem sie ein gespanntes Verhältnis hat an um auch die Situation zu nutzen sich mit ihm auszusprechen. Die Idylle der Abgeschiedenheit wird durch einen anhaltenden Schneefall untermahlt, der sich aber immer weiter zur Katastrophe entwickelt, bis auf einige wenige Gäste wird das Hotel evakuiert, dann wird im Pool die Leiche einer Angestellte entdeckt die eine groteske Maske trägt, was hat es mit der Maske auf sich, eigentlich ist Elin vorübergehend nicht im Polizeidienst, weil das Hotel aber durch einen Lawinenabgang von der Außenwelt abgeschnitten ist beginnt sie Beweise zu sichern und Ermittlungen zu führen, in welcher Gefahr befinden sich die verbliebenen Gäste, ist der Mörder mit ihnen eingeschlossen und was wird er erst einmal angefangen tun. Der erste Mord geschah nicht spontan, hat der Mörder nur auf diese Gelegenheit gewartet, hat er eine alte Rechnung zu begleichen? Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst. (Marie von Eber-Eschenbach)

Die Bilder meines Vaters
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Johann Heinrich Vogeler geb. 12. Dezember 1872, gest. 14. Juni 1942 war ein deutscher Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge, Schriftsteller und Sozialist. Der vielseitig begabte Künstler ist besonders ...

Johann Heinrich Vogeler geb. 12. Dezember 1872, gest. 14. Juni 1942 war ein deutscher Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge, Schriftsteller und Sozialist. Der vielseitig begabte Künstler ist besonders durch seine Werke aus der Jugendstilzeit bekannt geworden. Er gehört zur ersten Generation der Künstlerkolonie Worpswede Worpswede ist eine Gemeinde im Landkreis Osterholz in Niedersachsen, an der Hamme nordöstlich von Bremen, mitten im Teufelsmoor gelegen Quelle Wikipedia. Diese Zeilen als Einleitung, in dem Buch „Bilder meines Vater“ beschreibt die Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin Astrid Gölz einen biografischen Familien- und Entwicklungsroman über das Leben Marie Luise Vogelers, Goldschmiedin, Künstlerin; 1901-1945, geboren in Worpswede, Deutschland, gestorben in Coyoacán, Mexiko. Marie Luise Vogeler genannt Mieke wuchs in einer Stätte der geistig-künstlerischen Begegnung auf, in einer paradiesischen Jugendstil-Idylle – einer besseren Welt? Ihr Vater hat sich freiwillig für den Kriegsdienst gemeldet und kam als ein anderer Mensch wieder. Leid, Krieg und Politik haben die Familie beeinflusst.
Ich habe den Eindruck das Marie Louise Vogeler nie richtig Glücklich geworden ist, ein Bruch mit dem Vater, die Mutter eine neue Liebe, ihre eigenen Ehe etwas kalt und schließlich ihre Krebserkrankung. Nazideutschland verlassen zu müssen und über Paris New York nach Mexiko zu fliehen ist ihr sehr schwergefallen. Auch scheint es nie genug Geld gegeben zu haben, Arm aber glücklich trifft hier irgendwie nicht zu, wer ist hier wirklich glücklich geworden? Da das Buch im Text wechselt zwischen verschiedenen Erzählungen fand ich es manchmal schwierig flüssig weiterlesen zu können. Ich hätte mir mehr Bilder gewünscht um eben noch tiefer in das Buch zu kommen. Aber das Internet konnte Abhilfe schaffen so dass ich für mich die Geschichte entwickeln konnte. Ich war auch persönlich schon in Worpswede, auch den Eindruck konnte ich mit einbringen. Das Cover gefällt mir sehr und auch die eher ungewöhnliche Form des Buches. Das Einbringen der plattdeutschen Sprache hat mir sehr gut gefallen, ich spreche und verstehe sie und habe sie lange nicht gelesen. Was ich persönlich nicht ganz so gut fand war die Erwähnung einer Fehlgeburt von Marie Louise und wie die Autorin im Anhang schreibt hat sie diese Form aufgegriffen, weil sie die Frage zur Mutterschaft mit einbringen wollte, kann man so schreiben finde ich aber sehr privat. Die Kinder und Beziehungen von Geschwistern und Freunden werden ja auch nur erwähnt und liefen so im Text mit ein. Ich habe mir während des Lesens die Frage gestellt, wie lange mag die Autorin für dieses Buch Recherche betrieben haben und wie lange hat es gedauert bis das Buch beendet war? Ich habe mich sehr gerne auf dieses Buch eingelassen und es gelesen, vielen Dank.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

„Nichts ist so trügerisch wie der Schein“

Das kalte Moor
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Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman ...

Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman leider nicht ganz gefesselt, das liegt aber an der Thematik selber und wie sie sich entwickelt hat, das ist einfach nicht mein persönlicher Geschmack. Dennoch hat die Autorin die Geschichte um den Polizeichef Wiking Stormberg interessant und sprachlich im Stiel eines Skandinavischen Krimis gut umgesetzt, auch die Übersetzung ist gelungen, eine gute Übersetzung hat großen Einfluss auf ein Buch, also an dieser Stelle einmal einen großen Dank an alle Übersetzer, ohne die wir einige gute Bücher nicht Lesen könnten, das mal nebenbei. Zurück zum Buch, die Protagonisten bauen aufeinander auf und die Autorin webt immer wieder geschickt Spannungsfäden ein. Zwischendurch hatte ich beim Lesen den Eindruck nahezu alle Personen sind nicht das, was sie vorgeben zu sein und nichts geschieht durch Zufall. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand verschwindet, man sagt ja immer die Ungewissheit ist schlimmer zu ertragen als wenn man einen geliebten Menschen verliert, weil er gestorben ist. Polizeichef Stormberg lässt es auch viele Jahre später nicht zur Ruhe kommen, dass seine Frau im Moor einfach verschwunden ist, er bleibt mit zwei kleinen Kindern zurück und fragt sich zeit seines Lebens was wohl geschehen ist. Dann taucht ein geheimnisvoller Brief auf, der an den Sohn gerichtet ist, aber kann er tatsächlich von seiner verschwundenen Frau sein, warum will sie seinen Sohn warnen und vor was. Das Buch wirft viele Fragen auf, kann es tatsächlich sein, dass seine Frau noch lebt, aber wo war sie den dann die ganze Zeit, warum hat sie ihre Familie einfach im Stich gelassen und wie geht es nun weiter? Die Leseprobe war sehr spannend und ich wollte unbedingt Lesen, wie sich das Buch entwickelt, eine interessante Entwicklung mit einem unerwarteten Ende, was sicherlich neugierig auf das nächste Buch der Trilogie macht, aber da werden wir wohl noch etwas warten müssen, was ich gerne mache. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Pssst.. ich habe ein Geheimnis, möchte sie es hören?

Die Besucherin
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Ich weiß nicht, wo mich die Reise hinführt, ich fand „Blinde Date“ und „Home Sweet Home“ schon nicht so spannend, und auch in diesem Buch „Die Besucherin“ kommt nicht so richtig Spannung auf, man hätte ...

Ich weiß nicht, wo mich die Reise hinführt, ich fand „Blinde Date“ und „Home Sweet Home“ schon nicht so spannend, und auch in diesem Buch „Die Besucherin“ kommt nicht so richtig Spannung auf, man hätte der Geschichte noch mehr Tiefgang mit einer anderen Wendung geben können, weil eigentlich geschieht ja nicht wirklich etwas. Linda und ihre Freundin Carol sind alt geworden, für Carol geht der Weg in eine Demenz und Linda geht sie in einer Seniorenresidenz besuchen. Diese Besucher sind allerdings nicht der Hauptinhalt des Buches, sondern sie lernt auf der Station eine etwas eigenwillige ältere Dame kennen, die behauptet im laufe ihres Lebens Menschen ermordet zu haben, sie war Apothekerin und konnte somit die genau Mischung erstellen, dass es nie wie ein Mort, sondern wie ein natürlicher Tod aussah. Auch auf Station stirbt jemand unter dieses Umständen, hat Jenny da nachgeholfen oder ist das, was sie erzählt auch nur eine Auswirkung von alter und Demenz. Linda kann es auf jeden Fall nicht lassen Jenny zu besuchen, auch als ihre Freundin in eine andere Einrichtung verlegt wird. Vielleicht auch, um ihrem privaten Umfeld zu entfliehen. Bei ihr wohnen zurzeit eine ihrer Töchter nebst Mann, und das bringt Carols Lebens sehr durcheinander, und die Lage wird nicht besser. Das Buch hätte noch mehr Potenzial gehabt, weil es einige sehr interessante Handlungsstränge gibt. Das Ende wirkt ein wenig unrealistisch, war es wirklich so, fragt man sich als Leser? Ich denke Joy Fielding kann es besser und man darf als Leser sicherlich gespannt sein, was da noch kommt, nachdem wir ja Jahrelang von ihr verwöhnt worden sind. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 14.09.2025

„Da geht er hin und singt nicht mehr!“

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Eine verschneite, stürmische Nacht, ein altes Haus, eine Einladung die man einfach nicht ablehnen sollte, eine Party mit dunklen Geheimnissen, dann stirbt die Gastgeberin, hat sie zu hoch gepokert, sie ...

Eine verschneite, stürmische Nacht, ein altes Haus, eine Einladung die man einfach nicht ablehnen sollte, eine Party mit dunklen Geheimnissen, dann stirbt die Gastgeberin, hat sie zu hoch gepokert, sie hat Gäste eingeladen, die alle ein düsteres, brisantes Geheimnis haben. Eine sprichwörtlich mörderisch gute Party und frei nach Agatha Christie “One of us in this very room is in fact the murderer”, aber wer? Eine Geschichte, die vom Thema her nicht neu ist, eine Erzählung, ein Buch, was sicherlich schwer zu schreiben war, die Geschichte hat einen kleinen Handlungsspielraum eben nur das Haus was im schweren Schneegestöber eingekreist ist, also es gibt kein entkommen irgendwie wirkt es wie auf einer Theaterbühne. Die Handlung an sich geht eher sachte voran, irgendwie habe ich auf mehr gehofft als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe. Wer Krimis mag, die einen gut unterhalten ohne zu viel Spannung zu erwarten ist hier genau richtig. Mit diesem Debütroman „Die Einladung“ ist der Autorin Kelly Mullen ein cineastisches Leseerlebnis aller Agatha Christie gelungen für die ersten gemütlichen Herbstabende die nun kommen genau das richtige. Vielen Dank.

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