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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2024

Lustiger Krimi für Kinder und Erwachsene

Die Wanze
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Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Es fühlt sich beim Lesen sehr nach einem Detektiv Noir Film an, und entsprechend ein klein wenig düster, ernst und mysteriös, aber gleichzeitig ist es auch ...

Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Es fühlt sich beim Lesen sehr nach einem Detektiv Noir Film an, und entsprechend ein klein wenig düster, ernst und mysteriös, aber gleichzeitig ist es auch wirklich lustig, teilweise sehr niedlich, und insgesamt hat es einfach echt gut gepasst in meinen Augen.
Es liest sich wie ein Krimi, aber wie einer, den auch Kinder super mitlesen können, ohne dass Erwachsene keinen Spaß daran haben würden. Wer einen wirklich ernsten Krimi oder einen Thriller erwartet, ist vermutlich am Ende sehr enttäuscht, aber angesichts des Covers denke ich, dass sehr offensichtlich ist, dass es sich eher um ein Kinderbuch als einen Erwachsenenkrimi handelt.
Und für das ist es durchaus ernst und auch spannend, sodass es auch für ältere Leser gut funktioniert. Hat mir viel Freude bereitet.

Veröffentlicht am 24.09.2024

Starke Fortsetzung

Die Seiten der Welt
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Der zweite Band der Seiten der Welt hat mir wirklich gut gefallen, und ich war sehr positiv überrascht. Es gab auch hier wieder einige schwächen oder einzelne Punkte, die ich leicht frustrierend fand, ...

Der zweite Band der Seiten der Welt hat mir wirklich gut gefallen, und ich war sehr positiv überrascht. Es gab auch hier wieder einige schwächen oder einzelne Punkte, die ich leicht frustrierend fand, aber im Vergleich zum ersten Buch mochte ich die Figuren hier mehr, und und kam auch mit "falschen Handlungen" etwas besser zurecht.
Furia ist immer noch recht eigensinnig und hört oft nicht richtig zu, gleichzeitig wirkt sie aber nicht ganz so fehl am Platz und eher ignorant, wie sie mir im ersten Band öfter vorkam. Gleichzeitig gibt es dafür nun neue Leute die keinerlei andere Meinungen zulassen, allerdings großteils in einem Rahmen, in dem ich damit durchaus zufrieden bin und denke, dass es zu den Figuren passt.
Die Handlung finde ich auch sehr spannend. Es ist sehr viel los, und man bekommt sehr viele Perspektiven, und teilweise hatte ich vielleicht das Gefühl, dass es etwas zu viel war, was gleichzeitig passierte, und dass dann manche Figuren und Handlungen auch wieder zu kurz kamen oder sie teils auch ein wenig in Vergessenheit gerieten, aber gleichzeitig hat es mir auch gut gefallen, mehr darüber zu erfahren, wie die Rebellen zum Beispiel ihren Alltag gestalten, oder was bestimmte Personen tun und lassen, und ich mochte die ganzen Einblicke in verschiedene Leben.
Etwas schwächer ist vielleicht noch die Tatsache, dass das Buch zwar einerseits recht düster wird, andererseits hatte ich aber nie das Gefühl, dass irgendwas wirklich schlecht ausgehen könnte, was dem so ein wenig entgegengewirkt hat, da hätte es für mich durchaus auch ein wenig ernster sein können, gleichzeitig verstehe ich aber natürlich, warum es für ein Kinder/Jugendbuch nicht zu düster werden sollte und bin vermutlich eher dankbar dafür, dass es sich dann doch in Grenzen hielt. Obwohl es durchaus einige Schicksalsschläge gibt, fällt mir gerade auf, aber ich muss zugeben, dass die mich irgendwie emotional eher ziemlich kalt gelassen haben und mir leider relativ egal waren (was vermutlich auch der Grund dafür ist, dass sie mir erst jetzt wieder einfallen).
Insgesamt hatte ich aber dennoch eine Menge Spaß mit Handlung und Figuren (gerade Pip, Patience und das Schnabelbuch mochte ich besonders gerne, aber auch Nassandra fand ich ganz besonders zum Ende hin echt ziemlich fantastisch). Auch mit den paar Schwächen und Dingen, die mich nicht ganz überzeugt haben, mochte ich es trotzdem mehr als Band 1 und plane auch weiterhin, mich irgendwann auch am letzten Band zu versuchen.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Sehr nachvollziehbare Protagonistin

Northanger Abbey
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Ich hatte eine Menge Spaß daran, dem Hörbuch zu lauschen, und Catherine war eine wirklich sehr nachvollziehbare Protagonistin, mit der man durchaus mitempfinden und sich gut in ihren Gemütszustand hineinversetzen ...

Ich hatte eine Menge Spaß daran, dem Hörbuch zu lauschen, und Catherine war eine wirklich sehr nachvollziehbare Protagonistin, mit der man durchaus mitempfinden und sich gut in ihren Gemütszustand hineinversetzen konnte. Mir hat besonders gut gefallen, wie viele "romantische" Andeutungen sie nicht sofort verstanden hat, dass sie in Dingen Freundschaft und Moral allerdings durchaus starke Meinungen hatte.
Leider fand ich streckenweise Figuren eher anstrengend und sie haben mich wirklich wütend gemacht, was denke ich sehr gewollt war, für mich aber nicht immer mit dem eher freundlichen und leichten Ton der Geschichte übereingestimmt hat.
Insgesamt denke ich, dass mir an den minimal ernsteren (wenn man es bei Austen so nennen kann) und ausführlicheren Werken ein klein wenig mehr liegt, einfach weil ich mich auf diese bisher etwas besser einlassen konnte als auf dieses Buch hier, Freude hatte ich an der Geschichte aber dennoch, und auch das Mysterium (auch wenn es erst recht spät eine Rolle spielte) und wie das alles aufgebaut war, hat durchaus dazu beigetragen, dass ich gerne in die Geschichte eingetaucht bin.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Wieder überzeugend

Das Känguru-Manifest (Die Känguru-Werke 2)
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Dieser Band hier hat mir etwas besser gefallen, als es mit dem ersten der Fall war, weil diesmal sowohl Witz als auch etwas mehr vorhanden war. Was im ersten Buch durchaus auch schon ein wenig der Fall ...

Dieser Band hier hat mir etwas besser gefallen, als es mit dem ersten der Fall war, weil diesmal sowohl Witz als auch etwas mehr vorhanden war. Was im ersten Buch durchaus auch schon ein wenig der Fall war, soweit ich mich erinnern kann, aber da hatte ich stark das Gefühl, dass alles eher zusammenhangslose kurze Szenen zum Lachen waren, und diesmal handelt es sich zwar auch um sehr viele eher kurze Szenen, die eine Mischung aus Witz und Gedankenanstoß beinhalten, aber tatsächlich sind sie gerade genug miteinander verbunden, dass man sie auch als Geschichte betrachten kann, wenn man möchte, man es gleichzeitig aber nicht muss, da vieles davon durchaus auch alleinstehend funktioniert. Dennoch fand ich es sehr angenehm, zu sehen, wie sich manche Themen etwas mehr durchs gesamte Buch ziehen, und das hat dafür gesorgt, dass ich insgesamt etwas mehr Spaß am Lesen hatte. Vielleicht ist es mir auch in Band 1 nur nicht so stark aufgefallen, ich erinnere mich nicht mehr, aber hier hatte ich auf jeden Fall mehr das Gefühl, mich auf das Buch einlassen zu können, als es beim Vorgänger der Fall war, und es gab sowohl was zum Nachdenken als auch zum Lachen und schmunzeln. Und überraschenderweise sogar einen Cliffhanger, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe, aber es gefällt mir, dass das ganze so aufgebaut ist, und wie die Figuren miteinander "verwoben" sind (wenn man das überhaupt so nennen kann, immerhin ist es hauptsächlich Comedy, abgesehen vom übergreifenden Thema an sich, würde ich behaupten).

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Ein weiterer spannender Kriminalfall

Schwarzer August
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Band 4 von Lost in Fuseta konnte mich auch wieder großteils überzeugen. Ich muss gestehen, dass ich teilweise das Gefühl habe, das persönliche Leben von Lost spielt etwas zu sehr in die Geschichte mit ...

Band 4 von Lost in Fuseta konnte mich auch wieder großteils überzeugen. Ich muss gestehen, dass ich teilweise das Gefühl habe, das persönliche Leben von Lost spielt etwas zu sehr in die Geschichte mit rein, da ich eher interessiert an den Fällen bin, als an der Liebesgeschichte zwischen Soraia und Lost, gleichzeitig gelingt es Ribeiro aber wieder einmal, dass das Gefühl nicht überhand gewinnt, sodass ich nie genervt von der Beziehung war, ich hatte nur manchmal das Gefühl, es könne darauf hinauslaufen. Gleichzeitig würde den Büchern aber vermutlich auch etwas fehlen, wenn das alles kein Thema mehr wäre, entsprechend bin ich vermutlich eher recht glücklich damit, wie das ganze aufgebaut ist.
Den Fall an sich fand ich wieder ziemlich spannend, gerade weil so viel auf dem Spiel zu stehen scheint, gleichzeitig ist aber auch recht schnell klar, dass es so viel dann doch nicht ist, und diesmal fiel es mir etwas schwer, mit dem ganzen mitzufiebern. Oder eher: Ich hatte das Gefühl, dass es diesmal nicht so viel zum miträtseln gab. Vielleicht irre ich mich auch, oder habe die vorherigen Bücher gerade doch irgendwie falsch im Kopf, aber ich hatte diesmal mehrfach das Gefühl, dass Erkenntnisse komplett aus dem Nichts kamen, und habe mich gefragt, wie genau man darauf kommen sollte, wenn nicht Lost darauf gekommen wäre. Auch war die Auflösung nicht unbedingt nach meinem Geschmack, da sie ein wenig zu losgelöst war irgendwie. Der Fall an sich aber hat mir gut gefallen, also wie die einzelnen Personen das ganze angegangen sind, und auch die jeweiligen Motivationen aller beteiligten konnte ich durchaus nachvollziehen, und mochte wie viel davon geschrieben war, weshalb ich insgesamt dennoch sehr viel Freude an der Geschichte empfunden habe.
In einen Punkten fand ich den Fall also etwas schwächer als vorherige, in anderen aber gleichzeitig stärker, und insgesamt habe ich auch alles am Buch wieder ganz gerne gelesen. Zwar ein paar Mal mit der Sorge, dass etwas zu viel werden könnte, aber im Endeffekt mochte ich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen (zwischen allen, nicht nur Lost und Soraia) sehr gerne. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe insgesamt weiter verfolgen werde, da ich auch das Gefühl habe, sie lässt sich eigentlich jederzeit gut unterbrechen und Band 5 habe ich nicht mehr, aber gleichzeitig kommt man auch immer wieder gut in die einzelnen Fälle rein, also wenn es sich ergibt, dann lese ich sicherlich auch noch den ein oder anderen nächsten Fall, denn noch sind Lost und seine Kollegen und Mitmenschen mir durchaus sehr sympathisch.

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