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Veröffentlicht am 23.02.2025

Süße Werwolf Romance

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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The Fake Mate enttäuscht nicht, denn das Buch hält genau das, was es auch verspricht: eine Fake Dating, Grumpy x Sunshine Werwolf Romanze mit etwas (mehr) Spice und genau der richtigen Menge an Kitsch.

1.
Der ...

The Fake Mate enttäuscht nicht, denn das Buch hält genau das, was es auch verspricht: eine Fake Dating, Grumpy x Sunshine Werwolf Romanze mit etwas (mehr) Spice und genau der richtigen Menge an Kitsch.

1.
Der Roman kann ganz klar durch seine wunderbar dreidimensionalen Protagonisten punkten: Mackenzie ist lebendig, lebensbejahend und rundum einfach ein Sonnenschein. Noah scheint auf den ersten Blick das genaue Gegenteil davon zu sein; zurückgezogen, streng, zielorientiert und abweisend. Dass sich hinter der harten Schale aber ein weicher Kern befindet, kristallisiert sich sehr schnell heraus. Die beiden interagieren zu sehen, war eine wahre Freude. Man wurde regelrecht in ihre Wortduelle hineingezogen und ich für meinen Teil fand die Chemie zwischen den beiden von Anfang an authentisch und faszinierend.

2.
Der Plot hält keine besonderen Wendungen bereit, auch das Worldbuilding ist auf ein absolutes Minimum beschränkt. Aber von einer Werwolf Romance habe ich auch nicht erwartet oder erhofft, dass es komplex wird. The Fake Mate ist das perfekte Buch für Zwischendurch zum Abschalten und Genießen.
Der Spice nahm meines Erachtens auch keine allzu große Rolle ein – lediglich im Mittelteil war es mir etwas zu überladen, ansonsten fand die Autorin da eine recht gute Balance.

3.
Der Schreibstil war so flüssig, dass ich nicht einmal ein Kapitel brauchte, bis ich völlig in der Geschichte versunken war. Hier also auch ein Lob an die Übersetzung, da gerade solche Bücher im Deutschen oft eher unangenehm zu lesen sind, ich hier aber nie über die Wortwahl o.Ä. gestolpert bin.

FAZIT:
Alles in allem eine absolut runde süße, heitere, spicy Werwolf Romanze. Klar gab es hin und wieder ein paar fragwürdige Szenen (mit der Werwolf Szene konnte ich z.B. gar nichts anfangen), aber insgesamt war es das perfekte Buch für Zwischendurch und hat seine Thematik einwandfrei umgesetzt.
Romanzen schaffen es bei mir eigentlich kaum je auf glatte 5 Sterne, aber an The Fake Mate habe ich praktisch nichts auszusetzen, sodass es zumindest in seinem Genre nun 5 Sterne erhält, denn das Buch liefert für mich genau das ab, was es auch versprochen hat.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

"Southern Gothic" mit sehr viel Herz und Seele

Starling House
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Starling House ist der Inbegriff von einem guten, irgendwie heimelig wirkenden Herbstbuch: zum Teil recht düster, eine eigenartige, mystische Grundstimmung und ganz viel Nebel. Es ist nicht sonderlich ...

Starling House ist der Inbegriff von einem guten, irgendwie heimelig wirkenden Herbstbuch: zum Teil recht düster, eine eigenartige, mystische Grundstimmung und ganz viel Nebel. Es ist nicht sonderlich gruslig, man verspürt als Leser aber durch den mystischen Effekt und das Verhalten der Personen, dass irgendetwas nicht ganz mit rechten Dingen zugeht. Für mich war es ein absolutes Stimmungsbuch – nicht wirklich Fantasy, aber auch nicht wirklich keine Fantasy. Mit anderen Worten: Southern Gothic (Fantasy).

Ich fand das erste Aufeinandertreffen der Protagonisten Opal und Arthur sehr eindrucksvoll beschrieben. Die beiden sind so unterschiedlich und passen doch so gut zusammen – nicht einmal unbedingt als Paar (die Liebesgeschichte ist auch eher ein kleiner Neben-Erzählstrang), sondern als Fremde, die sie langsam kennen und mögen lernen. V. a. da beide Charaktere mit vielen Eigenarten sind, macht es umso interessanter, ihnen dabei zuzusehen, wie sie einander näherkommen.
Auch die Nebencharaktere wurden unfassbar gut getroffen: Jasper, Opals Bruder, der sich häufig übergangen fühlt und denkt, er müsste sich aufgrund äußerer Umstände in eine Form pressen lassen, gleichzeitig aber viel mehr mitbekommt als alle denken; die griesgrämige Bev mit harter Schale, aber weichem Kern etc.
Die Antagonisten der Geschichte darf man natürlich auch nicht vergessen; und es gab viele... Dieses Buch hatte eine bestimmte Szene, in der ich so unfassbar wütend wurde, dass ich es erst einmal zur Seite legen und mich beruhigen musste, sonst hätte ich es vermutlich an die nächste Wand geworfen – und so zur Weißglut treiben mich die „Bösewichte“ sonst nur selten. Sagen wir einfach, dass ich einen enormen Hass auf eine gewisse Elisabeth Baine habe und den Namen Gravely nicht mehr hören kann. Lustig, dass diese Personen eigentlich gar nicht die Haupt-Kontrahenten waren... das zeigt mal wieder, dass Menschen immer noch die größten Monster sein können.

Der Schreibstil hat mir in diesem Buch richtig gut gefallen und war an der ein oder anderen Stelle richtiggehend poetisch. Auch die Fußnoten, die ich in Romanen eigentlich nicht gerne sehe, weil sie mich aus dem Lesefluss reißen, waren hier nicht zu dicht gesät, daher unaufdringlich und tatsächlich informativ und teilweise auch ironisch lustig. Insgesamt hat die Autorin im Buch hin und wieder Formatierungen gespielt, die ich sehr kreativ fand.

Mein Highlight war, wie gut diese kurze Geschichte sehr viele Themen auf vergleichsweise wenigen Seiten umsetzen konnte: „Arm gegen Reich“, Verpflichtungen, Aufopferung, Rache, Schmerz, Trauer, Liebe, Schuld, Hilflosigkeit, Familie, Hoffnung. Dieses Buch hat die gesamte Bandbreite an Gefühlen parat.

Fazit: Ein wunderbares Buch mit ganz viel Herz und Seele, aber durchaus düsteren Themen zum Ende hin. Es hat etwas gedauert, bis ich fertig war, aber das Buch war etwas ganz Besonderes. Man sollte einigermaßen blind in die Geschichte starten und sie sich entfalten lassen. Es war interessant, die kleinen Puzzleteile langsam an ihren Platz rutschen zu sehen und das Gesamtbild Schritt für Schritt zusammenzusetzen.
5*

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Spannende Romantasy mit eindrücklichen Charakteren

The Serpent and the Wolf
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„The Serpent and the Wolf“ entwickelt von der ersten Seite an einen fast magischen Sog, der mich sofort in die Geschichte hat eintauchen lassen. Das Buch beginnt unglaublich spannend und verliert von dieser ...

„The Serpent and the Wolf“ entwickelt von der ersten Seite an einen fast magischen Sog, der mich sofort in die Geschichte hat eintauchen lassen. Das Buch beginnt unglaublich spannend und verliert von dieser Spannung bis zum Ende hin kaum jemals etwas.

Nach meinem Eindruck war dieses Buch trotz seines doch recht ausgeprägten Worldbuildings im Kern auf die Protagonisten und deren Beziehung fokussiert. Die Chemie zwischen Vaasa und Reid stimmte schon zu einem Zeitpunkt, als sie sich eigentlich noch hassten (auch wenn dieser Hass von Anfang an ganz eindeutig nur einseitig war). Ich für meinen Teil hätte das Geplänkel zwischen den beiden gerne noch etwas länger verfolgt, nichtsdestotrotz wurde die Entwicklung hin zu einer harmonischeren Liebesgeschichte wirklich gut dargestellt. Gerade Vaasas Charakterentwicklung in dieser Zeit hinsichtlich der neuen Hoffnung, des Vertrauens und auch ihr neu gefasster Mut waren hier in meinen Augen unfassbar gut verwebt.
Reid ist auf ganzer Linie eine Green Flag. Er respektiert Vaasas Grenzen, will sie aus ihrem Schneckenhaus holen und gleichzeitig auch das bestmögliche für sein Volk tun. Ich fand – es ehrlich gesagt – erfrischend, endlich einmal wieder über einen Protagonisten zu lesen, der sich nicht im moralischen Grau-Schwarz-Bereich bewegt.

Daneben bietet das Buch allerdings auch noch einiges an Fantasy, meines Erachtens überdurchschnittlich viel für ein Romantasy-Buch, was mich positiv überrascht hat. Vaasa muss ihren „Fluch“ unter Kontrolle bekommen, der sie langsam tötet, und alte Geheimnisse aufdecken, während von allen Seiten Krieg und Intrige droht. Was ich vom Antagonisten halten soll, weiß ich noch nicht so recht, das wird sich wohl erst im Folgeband so richtig herauskristallisieren, aber der Aufbau der ganzen Auseinandersetzungen in diesem Band lässt auf Großes hoffen. Insgesamt wirkte der Plot an der ein oder anderen Stelle trotzdem noch etwas sperrig und unausgereift, ohne dass ich sagen könnte, woran ich mich gestört habe, denn innere Widersprüche o.Ä. sind mir nicht aufgefallen.

Fazit:
Ein spannendes, schnell lesbares Romantasy-Buch mit tollen Charakteren und einer wunderbar aufgebauten Liebesgeschichte. Der Fantasy-Anteil hat die Story vorangetrieben, ohne allerdings überladen zu wirken, sodass das Buch m.E. durchaus auch für Fantasy-Einsteiger funktionieren kann.
Ich muss außerdem gestehen, dass ich schon sehr auf den nächsten Band hinfiebere, nachdem der Cliffhanger doch relativ brutal war.

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Emotionaler Second-Chance-Liebesroman, wunderbare Umsetzung

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Kleiner Hinweis zu Anfang: Dies ist der zweite Band einer Reihe. Zwar handelt es sich nun um andere Protagonisten, allerdings hilft es meines Erachtens sehr, den ersten Band gelesen zu haben, um die emotionale ...

Kleiner Hinweis zu Anfang: Dies ist der zweite Band einer Reihe. Zwar handelt es sich nun um andere Protagonisten, allerdings hilft es meines Erachtens sehr, den ersten Band gelesen zu haben, um die emotionale Tiefe und gewisse Themen richtig zu verstehen.

Ich mochte Damian schon im ersten Band total gerne als Nebencharakter. Als Hauptcharakter ist er sogar noch interessanter: einerseits – den Umständen entsprechend – launisch und fast schon etwas bitter, andererseits aber so aufmerksam und auf eine stille Weise liebenswert. Die Autorin hat mit ihm einen wirklich wunderbar vielschichtigen, authentisch wirkenden Charakter erschaffen, der die perfekte Mischung liefert.

Hazel hingegen bliebt vor allem am Anfang sehr blass: Sie wirkte gebrochen, aber durch ihre Geheimnistuerei war es nicht wirklich möglich, einen Zugang zu ihr zu bekommen. Ich mochte es, aus ihrer Sicht zu lesen (obwohl Damians Kopf schon interessanter war), allerdings ist ihr Charakter auch nach Beenden des Buches noch immer nicht ganz greifbar.

Ich denke, dass die Liebesgeschichte zwischen Hazel und Damian gerade deswegen so gut funktioniert und die Chemie gestimmt hat, weil man sich in Damian so gut hineinversetzen kann. Denn dieser Mann ist absolut und bis über beide Ohren in Hazel verknallt und verliebt. Man weiß es von der ersten Seite an und bezweifelt es auch nie. Das macht die Zerrissenheit in ihm, nachdem Hazel ihn so sehr verletzt hat, umso spürbarer und schmerzhafter. Seine Gefühle wurden so gut beschrieben und dargestellt, dass sie sich praktisch von der Seite auf mich übertragen haben, bis ich mit ihm jede verwirrende Emotion miterlebt habe. Es war interessant mitzuerleben, wie die beiden sich abstoßen und gleichzeitig anziehen und sich dabei nach und nach wieder näherkommen.

Einzig die fehlende Kommunikation von Hazels Seite wurde nach einer Weile etwas nervig – hat aber in die Geschichte gepasst; frustrierend war es trotzdem.

Fazit:
Ein wirklich tolles, ernstes Romance-Buch mit emotionaler Tiefe und einem wunderbaren männlichen Hauptcharakter, aber auch ein Buch darüber, sich selbst zu finden und insbesondere den eigenen Wert zu erkennen und für sich selbst einzustehen.
Die Autorin hat mich mit dieser Reihe vollends überzeugt und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr!

4,5*

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Wunderbar sommerliches Wohlfühlbuch

This could be love
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Es ist zugegebenermaßen schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, daher sind die Erinnerungen mittlerweile etwas verblasst – aber Lilly Lucas hat es mit „This could be Love“ wieder getan: ...

Es ist zugegebenermaßen schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, daher sind die Erinnerungen mittlerweile etwas verblasst – aber Lilly Lucas hat es mit „This could be Love“ wieder getan: Wenn ich nach einem ihrer Bücher greife, dann erwarte ich ein Wohlfühlbuch mit authentischen Charakteren und einer glaubhaften Liebesgeschichte. Louisa und Vince haben mich nicht enttäuscht!

Zunächst einmal war das Setting einfach fantastisch. Das sommerliche Gefühl von Strand und Meer kam in vollem Umfang bei mir an. Realistischer wäre es nur noch dann gewesen, wenn ich das Buch tatsächlich im Urlaub am Strand gelesen hätte.

Die Spannung zwischen Lou und Vince war praktisch vom ersten Moment an mit Händen zu greifen, dann hat aber ein kleines Missverständnis erst einmal dazwischengefunkt. Ich konnte Vinces Reaktion und Frustration absolut nachvollziehen und fand Louisas Tante und deren Verbissenheit mit der Zeit ermüdend und nicht mehr sonderlich sympathisch. Gleichzeitig wuchs mir Lou und ihr Versuch, überall eine passende Lösung für alle zu finden und "Brücken zu bauen", im Verlaufe der Geschichte immer mehr ans Herz. Auch Vince, hinter dessen zunächst ruppiger Fassade ein echter Good Guy steckt, war der perfekte Love-Interest. Die Chemie zwischen den beiden stimmte und wurde ggf. gerade wegen der anfänglichen Abneigung umso besser.

Profi-Tennis und Liebe lassen sich nicht vereinen? Wenn sich die liebe Tante da mal nicht – mehr oder weniger – geirrt hat (denn ganz so einfach ist es dann ja leider doch wieder nicht).

Fazit: Mein bislang liebstes Setting, weil ich Sommerbücher mit Strand und Meer einfach immer noch am meisten mag. Lou und Vince und auch sämtliche Nebencharaktere waren liebenswürdig und authentisch. Die Tante hätte nach meinem Geschmack etwas früher mit ihren Vorurteilen aufräumen dürfen, das hat sich zu lange gezogen und wurde irgendwann nur noch nervig.

4,5*

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