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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2024

wie immer spannend

Emsfeuer für Pier 13
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Anwalt Jan de Vries wird mitten in der Nacht von einem Telefonanruf geweckt. Zuerst hört er niemand, bis sich einer seiner besten Freund Richard verzweifelt meldet. Jan zögert nicht und eilt seinem Freund ...

Anwalt Jan de Vries wird mitten in der Nacht von einem Telefonanruf geweckt. Zuerst hört er niemand, bis sich einer seiner besten Freund Richard verzweifelt meldet. Jan zögert nicht und eilt seinem Freund zu Hilfe. Dieser betreibt eine Gaststätte, die sehr beliebt ist.

Jan taucht bei der Gaststätte auf, doch niemand öffnet ihm. Kurzerhand verschafft er sich Zutritt über die Hintertür. Dabei kommt er auch in die Küche, wo er auf ein Massaker trifft. Von seinem Freund keine Spur. Was zur Hölle ist hier vorgefallen?

Dirk Trost versteht es einfach, eine Spannung aufzubauen, die einen nicht mehr loslässt. Teilweise überschlagen sich die laufenden Ereignisse förmlich. Richard gilt als Hauptverdächtiger. Jan bietet ihm seine anwaltliche Hilfe an. Bei seinen weiteren Ermittlungen gerät er wie nicht anders erwartet zwischen die Fronten. Die Polizei allen voran Doro Oldenburg, Hauptkommissarin ermittelt ebenfalls und spricht sich laufend mit Jan ab. Der hat aber nur ein Ziel, seinem Freund zu helfen. Dabei gerät er immer mehr unter die Räder.

Ein fulminantes Finale erwartet einen, dabei fliegen buchstäblich die Fetzen. Mir gefällt die Figur Jan de Vries sehr, wie er bedenkenlos hilft, ohne sich zu schonen. Auch das 11. Buch sorgt für spannende Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

wiederum spannend

Der erloschene Traum
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Im 6. Buch mit Nik Pohl und seinen Freunden werden diese mit einem sehr aussergewöhnlichen Fall konfrontiert. In einem kleinen Kaffee sticht eine ältere Dame einen jüngeren männlichen Gast mit einem Skalpell ...

Im 6. Buch mit Nik Pohl und seinen Freunden werden diese mit einem sehr aussergewöhnlichen Fall konfrontiert. In einem kleinen Kaffee sticht eine ältere Dame einen jüngeren männlichen Gast mit einem Skalpell nieder. Alle sind vorerst entsetzt über diese Tat und tappen vorerst betreffend dieses Mordmotivs im Dunkeln. Die ältere Dame wird in Haft genommen, doch diese schweigt. Nik Pohl findet schnell raus, dass diese unter einem falschen Namen lebt. Nur wenig später wird sie tot in ihrer Zelle aufgefunden, vergiftet. Das Rätselraten geht weiter, weder die Polizei noch Nik Pohl kommen dem Ganzen auf die Spur. Einzige Frage, handelte die alte Dame im Auftrag eines Geheimdienstes als Killerin? Der BND schaltet sich ein und möchte die Ermittlungen am liebsten einstellen. Dies gefällt Nik Pohl nicht und ermittelt im geheimen weiter. Dies bringt ihn und seine Freunde richtiggehend in Lebensgefahr.

Der Schreibstil wie immer angenehm, einfach und klar. Die Protagonisten allen vor an Nik und sein Team in ihren Charakteren entsprechend beschrieben. Dazwischen immer wieder humoristische Einschübe, die einen zum Schmunzeln bringen.

Nach einigen Sackgassen gelingt es Nik und seinem Team den Fall zu lösen und alle offenen Fragen zu beantworten. Einziges Problem, wie erklärt er alles der Polizei, da ihre Ermittlungen nicht immer legal waren.

Fazit: Ein weiterer Thriller der viel Spannung und Überraschungen beinhaltet. Alexander Hartung versteht es, düstere und atmosphärische Thriller zu schreiben.

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Veröffentlicht am 18.07.2024

alles fürs Tierwohl

Agonie (Milosevic und Frey ermitteln 2)
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«Agonie» ein gesellschaftskritischer Thriller.

Mira Mönchhagen, eine einflussreiche Influencerin mit vielen Followers wird von ihrer Assistentin und beste Freundin Cleo in ihrem luxuriösen Loft tot aufgefunden. ...

«Agonie» ein gesellschaftskritischer Thriller.

Mira Mönchhagen, eine einflussreiche Influencerin mit vielen Followers wird von ihrer Assistentin und beste Freundin Cleo in ihrem luxuriösen Loft tot aufgefunden. Ein wahres Blutbad hat die Täterschaft angerichtet, förmlich abgeschlachtet, ein Bild des Grauens.

Vince und Milo, die beiden Ermittler stehen vor einer Herausforderung sondergleichen. Die Spannung steigt von Kapiteln zu Kapiteln, mein Kopfkino lief auf Hochtour. Die leichte und flüssige Sprache lässt einen förmlich durch die Seiten fliegen.
Zur Erholung erfahren wir so einiges an zwischenmenschlichen Tragödien und Gefühle. Vor allem Milo, die zurzeit in einem Chaos steckt und sich nie entscheiden kann, geschweige denn mit sich selbst einmal auseinandersetzen. Ihre Antwort, die Arbeit ruft, der Fall ist eine Herausforderung. Ihr Partner Vince, der sich aus einem früheren Fall von seiner Schussverletzung erholen sollte, unterstützt Milo so gut er kann. Zudem verliebt er sich zum ersten Mal so richtig gehend, mit Folgen.

«Agonie» ist ein Thriller, der vieles enthält, zwischenmenschliche Tragödien und deren Auswirkung. Ziemlich schnell wird klar, wer die Täterschaft ist, ihre Beweggründe. Gekonnt schildert Lea Adams auf ihre Art, dass es nicht langweilig und der Fall schlüssig gelöst wird.

Ein Hinweis, es gibt Szenen, die man sich nicht vorstellen möchte, so brutal sind. Also Hände weg, wer sich dies nicht antun will. Insgesamt ein gut umgesetzter Thriller.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

herausfordernd

Der doppelte Tod
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Der 23. Fall mit Kommissarin Julia Durant und ihrem Team ist eine starke Herausforderung. Im speziellen für Julia. In deren Privatleben läuft momentan gar nichts rund, obwohl sie kurz vor ihrer Heirat ...

Der 23. Fall mit Kommissarin Julia Durant und ihrem Team ist eine starke Herausforderung. Im speziellen für Julia. In deren Privatleben läuft momentan gar nichts rund, obwohl sie kurz vor ihrer Heirat mit ihrem geliebten Claus steht.

Auch der Cold-Case Fall stellt das Team immer wieder vor neue Herausforderungen bis endlich mehr oder weniger alles klar ist. Die grosse Frage, was hat es auf sich mit dem doppelten Tod? Der Schreibstil zügig, nicht allzu reisserisch und eingeteilt in täglichen Zeitabschnitten. Abwechselnd zwischen einzelnen Ermittler und der Täterschaft. Mein Kopfkino lief auf jeden Fall auf Hochtouren.

Mich hat jedoch die vielen Einschüben über die privaten Situationen, im speziellen Durants aus den Fugen geratene Privatleben gestört. Sicherlich hat es Einfluss auf die ganzen Ermittlungen. Uwe Liebig, der Neue im Team, bringt mit seinem ab und zu Vorpreschen etwas Schwung, die nicht immer ganz legal sind. Darüber stört sich Julia, mich weniger.

Insgesamt ein solider und gut geschriebener Fall. Da es mit Julia Durant weiter geht, bin ich heute schon gespannt, was mich im 24. Fall erwartet.

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Veröffentlicht am 05.06.2024

ein aufwühlender Kriminalfall

Das Schweigen des Wassers
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Die Autorin hat diesen Mordfall, der auf Tatsachen beruht, in einen fiktiven Mordfall umgeschrieben und ausgearbeitet.

1991 kehrt Hauptkommissar Groth wieder in seine Heimat in Mecklenburg-Vorpommern ...

Die Autorin hat diesen Mordfall, der auf Tatsachen beruht, in einen fiktiven Mordfall umgeschrieben und ausgearbeitet.

1991 kehrt Hauptkommissar Groth wieder in seine Heimat in Mecklenburg-Vorpommern zurück. Dort unterstützt er seine Kollegen als Aufbauhelfer Ost, was nicht von allen geschätzt wird. Anfänglich fühlt er sich persönlich sehr verloren, da er seinen alten Arbeitsplatz in Hamburg nicht ganz freiwillig verlassen musste. Wenige Tage später wird er von einem Mann angesprochen, der irgendwie seine Hilfe sucht. Seine Erscheinung ist auffällig, da er stark nach Alkohol riecht und wahrscheinlich eher auf der Strasse lebt als sonst wo. Doch bevor es zu einem weiteren Gespräch kommt, wird er tot am See beim Bootssteg gefunden. Siegmar Eck, Bootsverleiher und Songwriter ist ertrunken. Groth fragt sich war es ein Unfall oder steckt da mehr dahinter? Bei seinen ersten Ermittlungen findet er raus, dass Eck vor gut 10 Jahren in Verdacht gerät, ein junges Mädchen getötet zu haben. Doch Akten betreffend diesen Fall sind alle verschwunden oder nicht mehr auffindbar. Zudem findet er keine grosse Unterstützung bei seinen Kollegen und Vorgesetzten.

Der Erzählstil der Autorin ist nicht effektheischend, eher ruhig mit aufregenden Einschüben. Die involvierten Personen haben alle ihre Ecken und Kanten, die einen nicht sofort einnehmen. Groth selbst zeigt sich als einen Ermittler, der nicht lockerlässt. Dank seiner Verbissen- und Sturheit kommt er der wahrscheinlichen Wahrheit immer näher und deckt diese schonungslos auf. Eine Kellnerin, die ebenfalls in irgendeiner Form in diesen Fall involviert ist, sowie ein Journalist bringen schlussendlich Licht ins Dunkel. In nichtallzu langen Kapiteln, die aus verschiedenen Richtungen geschrieben sind, baut sich langsam eine Spannung auf.

Ein Debüt-Krimi, den ich durchaus als sehr gelungen bewerte und gerne empfehle.

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