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_Le4_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Schlecht geschrieben

Spookily Yours
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Als Willow eine schwarze Katze findet, denkt sie, dass sie endlich wieder ein Seelentier gefunden hat. Sie fühlt eine besondere Verbindung zu ihm. Doch als statt der Katze ein attraktiver Dämon vor ihr ...

Als Willow eine schwarze Katze findet, denkt sie, dass sie endlich wieder ein Seelentier gefunden hat. Sie fühlt eine besondere Verbindung zu ihm. Doch als statt der Katze ein attraktiver Dämon vor ihr steht, ist sie definitiv baff. Damion beschließt noch einen Monat bei ihr zu bleiben, doch bei heißer Schokolade und Kürbis schnitzen kommen die beiden sich immer näher.

Dieses Buch hat nicht so wirklich einen Plot, was grundsätzlich gar nicht so schlimm ist, weil ich einfach auf ein Buch mit einer schönen herbstlichen Stimmung gehofft hatte. Anfangs dachte ich, ich hätte das auch gefunden. Leider wird das Buch dann furchtbar.
Es ist wie eine Fanfiction geschrieben und das meine ich im schlechtesten Sinne. Es wird plötzlich super sexuell und sie haben ständig unpassenderweise Sex. Sie finden sich toll, reden aber gar nicht wirklich miteinander. Es gibt keinen richtigen Konflikt. Immer wenn etwas (scheinbar) Furchtbares passiert, klärt es sich innerhalb der nächsten Seiten. Wenn er ihr Vertrauen missbraucht, interessiert sie das gar nicht, sie kuschelt halt einfach trotzdem. Beide Hauptcharaktere sind eifersüchtig und seltsam drauf, aber bei Damion ist es schlimmer. Er ist einfach total eifersüchtig ohne Grund und super besitzergreifend.

Der einzige Grund, dass das Buch von mir überhaupt einen zweiten Stern bekommt, ist, dass mir der Anfang relativ gut gefallen hat. Ich kann es jedoch absolut nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Überaus enttäuschend

Junge Frau mit Katze
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Im Buch setzt die Autorin sich autofiktional mit ihrem Kampf mit physischen und psychischen Beschwerden auseinander. Es ist der zweite autofiktionale Roman der Autorin, womit sie mit “Junge Frau mit Katze” ...

Im Buch setzt die Autorin sich autofiktional mit ihrem Kampf mit physischen und psychischen Beschwerden auseinander. Es ist der zweite autofiktionale Roman der Autorin, womit sie mit “Junge Frau mit Katze” den Faden nach “Lügen über meine Mutter” wieder aufnimmt.

“Lügen über meine Mutter” hat mir nach seiner Veröffentlichung unheimlich gut gefallen, weswegen ich mich sehr darüber gefreut habe, dass der neueste Roman der Autorin quasi die spirituelle Fortsetzung dessen werden soll. Ich habe wieder ein ausgezeichnetes Werk, wie den Vorgänger erwartet. Leider war das Buch gar nicht meins.
Das Thema fand ich interessant. Es geht darum, dass die Hauptcharakterin unter Krankheitssymptomen leidet, die von ÄrztInnen kleingeredet, ignoriert oder ihrer psychischen Krankheit zugeschrieben werden. Der Leidensweg und wie stark das auch die Beziehungen der Charaktere untereinander beeinflusst, wird hier festgehalten.
Die Suche nach dem Lösungsweg war aber leider so anstrengend geschrieben, dass ich gar keine Lust auf das Weiterlesen hatte. Irgendwann habe ich mich nur gefragt, warum ich von all diesen Dingen lese. Was ist der Sinn dahinter? Es war einfach nur seltsam.
Was mich auch gestört hat, war die Tatsache, dass es immer wieder Abschnitte im Buch gab, die exzessiv Gedankenstriche genutzt haben. Diese waren teilweise mitten in Sätzen ohne Sinn und Verstand gesetzt. Ich kann mir nicht erklären, was das stilistische Ziel dahinter war. Eine Googlesuche hat mir gesagt, dass exzessiver und unsachgemäßer Gebrauch von Gedankenstrichen auf die Verwendung von KI hindeutet. Vor allem die Tatsache, dass es immer wieder Textstellen gab, die das exzessiv genutzt haben und dann wieder welche, wo es gar nicht vorkam, hat mich stutzig gemacht. Ob es KI war oder nicht, es war ungeheuer störend.
Der einzige Grund dafür, dass das Buch zwei Sterne statt nur einen von mir bekommt, ist, dass das letzte Kapitel ganz wunderbar sacht war. Da habe ich gesehen, was das Buch hätte sein können.

Auch wenn das letzte Kapitel sehr schön war, fand ich den Rest leider so schlecht, dass ich das Buch absolut nicht empfehlen kann.

Veröffentlicht am 28.07.2025

Leider sehr wirr

Onigiri
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Im Buch geht es um Aki, deren Mutter dement ist. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist, nimmt sie ihre Mutter noch ein letztes Mal mit nach Japan, damit sie noch einmal ihre frühere Heimat ...

Im Buch geht es um Aki, deren Mutter dement ist. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist, nimmt sie ihre Mutter noch ein letztes Mal mit nach Japan, damit sie noch einmal ihre frühere Heimat und ihre Familie sehen kann.

Ich mochte das Buch anfangs gerne. Es hatte so ein präzises, realistisches und trotzdem sachtes Bild von einer Person mit Demenz. Das hat mich berührt, weil eines meiner Familienmitglieder an Demenz erkrankt war und es vor allem für die, die ihr am nächsten standen, manchmal schwierig war, sich diese Sanftheit zu bewahren. Das Buch zeigt auch ganz klar, was für eine schwierige Situation es ist, wenn die eigene Mutter an Demenz erkrankt und wie das Aki und ihren Bruder belastet hat.
Die kulturellen Differenzen zwischen der deutschen und japanischen Kultur waren aus Akis Kindersicht sehr eindrücklich.
Leider war das auch schon der letzte positive Punkt meinerseits. Die Erzählung war insgesamt sehr wirr. Wir sind in der Zeit viel herumgesprungen, sodass oft nicht klar war, ob die letzte Szene in der Gegenwart, vor oder nach der danach spielt.
Ich habe sehr, sehr lange an dieser Novelle gelesen, was bezeichnend ist, wenn man bedenkt, wie kurz sie ist.

Es gab einige sehr gelungene Aspekte, die aber durch das Wirrwarr des Textes unheimlich untergegangen sind. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen, werde die Autorin aber auf jeden Fall im Auge behalten.

Veröffentlicht am 29.06.2025

Enttäuschend

Die Sprache der Drachen
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Vivien Featherswallow ist ein Ass in Sprachen. Sie spricht sowohl mehrere Menschen- als auch Drachensprachen und möchte an der Akademie studieren. Doch als ihre Eltern als Rebellen verhaftet werden, sieht ...

Vivien Featherswallow ist ein Ass in Sprachen. Sie spricht sowohl mehrere Menschen- als auch Drachensprachen und möchte an der Akademie studieren. Doch als ihre Eltern als Rebellen verhaftet werden, sieht sie keinen anderen Ausweg, als an einem Geheimprojekt der Regierung teilzunehmen. Dabei soll sie eine bisher unbekannte Drachensprache übersetzen, von der die Drachen, auch die auf der Seite der Regierung, nicht wollen, dass die Menschen sie erlernen. Umso weiter Viv in ihrer Übersetzung fortschreitet, umso klarer wird, dass sie alle angelogen werden.

Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Ich fand es spannend, dass wir in unserer Welt sind, die Drachen aber vollständig als Mythologie integriert sind. Ich war gespannt, wie die Autorin das umsetzen würde. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, kann ich sagen: Nicht besonders gut.
Zuerst einmal gibt es eine Segregation der Drachen und Menschen, was für die Geschichte zwar Sinn macht, aber leider verhindert, dass die Mythologie gut in die Welt integriert ist.
Außerdem sind die Beziehungen zwischen den Charakteren bestenfalls lauwarm. Sie werden einfach nicht natürlich aufgebaut. Stattdessen interagieren sie kaum und plötzlich sind sie Freunde oder hassen sich. Die Liebesgeschichte ist davon auch betroffen.
Auch die ganze Geschichte der Rebellion war schwach aufgebaut. Sie sind an Stellen stehen geblieben, die sie sabotiert haben, oder haben lautstark über ihre Umsturzpläne gesprochen. Es hat sich einfach albern angefühlt.
Viv ist eine sehr anstrengende Charakterin. Ich verstehe, dass es darum geht, dass sie versucht, damit klarzukommen, dass sie ihr gesamtes Leben Propaganda gehört hat und diese internalisiert hat und nun muss sie versuchen, ihrer Moral zu folgen. Das hätte auch unheimlich spannend sein können, aber leider schwankt sie ständig hin und her und trifft teilweise die hirnrissigsten Entscheidungen.

Die Geschichte hat ein beeindruckendes Gerüst, in das dann leider jede Menge Müll gekippt wurde. Folglich kann ich persönlich nur von dem Buch abraten.

Veröffentlicht am 20.09.2024

Alles etwas unklar

Immortal Longings
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Im Buch geht es um Calla Tuoleimi, die geächtete Prinzessin. Der Grund, warum sie geächtet wird, ist, weil sie ihre Eltern, das Königspaar von Er, ermordet hat. Da sie ihre Mission nicht vollenden konnte, ...

Im Buch geht es um Calla Tuoleimi, die geächtete Prinzessin. Der Grund, warum sie geächtet wird, ist, weil sie ihre Eltern, das Königspaar von Er, ermordet hat. Da sie ihre Mission nicht vollenden konnte, nimmt sie sich vor, bei den Spielen in San-Er teilzunehmen, um dem König von San entgegentreten zu können, um diesen auch noch umzubringen. Dafür muss sie aber die Spiele gewinnen und ihre Gegner loswerden. Das inkludiert auch Anton Makusa, der die Spiele für das Preisgeld gewinnen möchte, um seiner Kindheitsliebe zu helfen. In diesem schweren Kampf sind Verbündete wichtig, weswegen die beiden sich zusammentun und sich näherkommen. Am Ende jedoch kann es trotzdem nur einen Gewinner geben.

Das Buch hat mir nicht besonders gefallen. Die Story war insgesamt eher nichtssagend, auch wenn es ein paar Plottwists gab, die die Dynamik auf spannende Weise geändert haben. Es war anfangs alles sehr unklar und es wurde im Buch zum Teil auch nicht viel klarer. Das Reich und die Fähigkeiten des Springens wurden nicht besonders gut abgesteckt. Auch andere Plotpunkte, die neu aufgeworfen wurden, waren unklar und wurden dann nebenbei abgehandelt. Ich habe mich oft gefühlt, als hätte ich irgendwas verpasst.
Die Beziehung zwischen Calla und Anton mochte ich nicht. Sie ging mir nicht besonders nahe, weil sie sich einfach nicht emotional und natürlich entwickelt hat.
Calla selbst hat leider auch oft Entscheidungen getroffen, die ich super dumm fand.

Das Buch war nicht furchtbar, aber letztendlich fand ich die Story nichtssagend und mittelmäßig und würde es daher nicht empfehlen.