Gefühle bis zur letzten Seite
Infinity Falling - Bring Me HomeEs ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass ich alles lese und liebe, was Sarah Sprinz schreibt. Der neueste Beweis dafür ist „Infinity Falling - bring me home“.
Allein äußerlich ist das Buch ein echter ...
Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass ich alles lese und liebe, was Sarah Sprinz schreibt. Der neueste Beweis dafür ist „Infinity Falling - bring me home“.
Allein äußerlich ist das Buch ein echter Hingucker. Obwohl die Farben eher schlicht sind, sind es die kleinen Details, die sofort ins Auge springen. In das süße Blasslila habe ich mich direkt verliebt. Im Laufe des Lesens sind dann immer wieder wunderschöne Bilder zwischendurch eingebaut. Ich finde diese ganze gestalterische Aufmachung wirklich schön. Da hat sich das LYX-Team wieder viele tolle Gedanken gemacht!
Die Story beginnt mit Cole und seinem folgenschweren Behandlungsfehler als angehender Arzt, der ihm eventuell die Karriere kosten könnte. Man befindet sich sogleich mitten drin, was mir persönlich den Einstieg in ein Buch immer erleichtert. Auch Meghan lernt man schnell näher kennen. Besonders nach den Bänden eins und zwei hatte ich nicht besonders viel Sympathien für sie übrig, was sich aber schlagartig ändert. Bereits nach wenigen Kapiteln hatte ich sie fest ins Herz geschlossen und fühlte richtig mit ihr mit, wenn die negative Presse ihr wieder zusetzte.
Nach dem ersten Treffen von Cole und Meghan wurde mir (und sicherlich vielen anderen Leser:innen) schnell klar: zwischen den beiden stimmt die Chemie! Dass sie kurz darauf eine Fake-Beziehung führen, hat mich extrem begeistert. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Fake-Dating (ja, ich weiß, unpopular opinion). Es hat allerdings die Spannung zwischen Meghan und Cole stark gefördert und hat einiges zur Handlung beigetragen und sie nicht behindert. Das hat mir wirklich gut gefallen! Irgendwann wollte ich die beiden so gerne als Paar sehen, dass ich es beinahe nicht mehr ausgehalten habe. Die Emotionen waren mehr als da!
An Emotionalität und Tiefgang hat Sarah mal wieder nicht gespart. Sowohl Cole als auch Meghan waren für mich sehr gut zugänglich, obwohl Cole definitiv kein einfacher Charakter ist. Der Schreibstil hat das ganze wunderschön untermalt. Ich war verliebt bis zur letzten Seite und darüber hinaus.
Ein zuckersüßer Bonus: Das Buch war beinahe ein Crossover zur „What if“- Reihe. Man hat alle Charaktere von Sarahs erster großen Reihe wieder getroffen. Inzwischen ist viel Zeit vergangen und es war einfach nur schön, die Gruppe von damals wieder zu sehen. Das hat mir wirklich gut gefallen, wobei ich mich frage, ob alles so gut verständlich ist für jemanden, der die Reihe nicht gelesen hat.
Ich habe genau das erwartet, was ich auch bekommen habe: Spannung, Emotionen, Spice und noch mehr Emotionen. Genau das, wofür ich die Autorin so sehr schätze! Also los, liebe Sarah. Ich brauche Nachschub!