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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2024

Auftakt

Liga Lexis – Nachtschwarze Worte
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Was ich als allererstes loben muss ist das für mich absolut gelungene Worldbuilding! So fantastisch und tja, ich wäre echt gern auch eine Migra!
In Bücher reisen zu können klingt für mich traumhaft. Auch ...

Was ich als allererstes loben muss ist das für mich absolut gelungene Worldbuilding! So fantastisch und tja, ich wäre echt gern auch eine Migra!
In Bücher reisen zu können klingt für mich traumhaft. Auch die Idee mit den Tattoos als "Kraftgeber" fand ich spannend und ich stelle es mir sehr schön vor.

Was für mich deutlich schwächer war, war die Liebesgeschichte. Von der "Haters-to-Lovers" Romance war da nicht wirklich viel zu lesen. Wirklicher Hass konnte gar nicht entstehen, weil Hals über Kopf schon das Kribbeln und die Liebesgeschichte los ging und dann gleich mit einem ordentlichen Tempo. Nachdem es sich hier erst um Band eins handelt, hätte man sich bei dieser Entwicklung gerne deutlich mehr Zeit lassen dürfen.

Natürlich bleiben im ersten Band noch einige Fragen ungeklärt, gerade der Prolog hat mich absolut neugierig gemacht und ich bin schon gespannt darauf, diese Zusammenhänge weiter entdecken zu dürfen! Vor allem wie Annie es schafft gleich zur absoluten Überfliegerin zu werden und was das alles mit dem Namen "Doyle" zu tun hat.

Leicht schwächelnder Auftakt, dennoch eine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Verschiedene Welten

Infinity Falling - Bring Me Home
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So richtig weiß ich gar nicht wie ich dieses Buch bewerten soll.
Auf jeden Fall hervor zu heben ist, wie bei allen Büchern von Sarah Sprinz ihr bildgewaltiger Schreibstil und ihr Gespür für Situationsbeschreibungen. ...

So richtig weiß ich gar nicht wie ich dieses Buch bewerten soll.
Auf jeden Fall hervor zu heben ist, wie bei allen Büchern von Sarah Sprinz ihr bildgewaltiger Schreibstil und ihr Gespür für Situationsbeschreibungen. Das gefällt mir in allen Büchern ausnahmslos gut.

Leider ist Bring me home der für mich schwächste Teil der Reihe.
Einige Dinge waren für meinen Geschmack einfach etwas zu überdramatisiert bzw. haben die Protagonisten sich etwas zu extrem an vergangene Dinge geklammert, Megans ständige Angst rund um ihren Ruf als männermordene Verführerin ist zwar absolut verständlich, war aber irgendwann wirklich nur noch zu viel des Guten. Auch Coles Sorge bei seiner Rückkehr, ob er diesen Fehler wiederholen wird: absolut verständlich, aber irgendwann ist es auch mal gut und muss nicht ständig wiederholt werden.
Auch das Thema Altersunterschied wurde für mich zu arg betont, acht Jahre sind jetzt nicht wenig, aber ich finde das man sich weniger an Zahlen aufhängen sollte, als an der Tatsache ob Lebenseinstellungen etc. passen.

Wenn man das ausklammert, ist es für mich dennoch eine gelungene Geschichte, ich habe die Medien verflucht und mit Megan und Cole mitgezittert. Gerne hätte ich den beiden schon früher einen Tritt in den Hintern verpasst ;)

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Gelungene Fortsetzung

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Nachdem mich Band eins leider weniger abgeholt hatte als erwartet, war Band zwei in vielen Teilen wirklich genau nach meinem Geschmack.

Das fing schon an mit der Zeit an, in welche Lilly und Damien gereist ...

Nachdem mich Band eins leider weniger abgeholt hatte als erwartet, war Band zwei in vielen Teilen wirklich genau nach meinem Geschmack.

Das fing schon an mit der Zeit an, in welche Lilly und Damien gereist sind. Wer liebt nicht die Geschichten rund um Jane Austen? Ich bin genau wie Lilly ein echtes "Fangirl" und habe mich mit ihr zusammen gefreut, diese Zeit "erleben" zu dürfen.

Auch wurde endlich mehr zur Zeitreisethematik erzählt und man konnte sich hier ein besseres Bild machen, das hatte mir im ersten Band sehr gefehlt.

Einzig das Ende war dann absolut überstürzt und abgehetzt. Da hätte ich gerne noch mehr Zeit und Fokus auf der Auflösung gehabt. Das hat für mich auch nicht zum Tempo des restlichen Buches gepasst und wozu bei aller bereits vorhandener Dramatik noch ein weiterer Gegenspieler auftauchen musste war für mich absolut unklar.

Schade, so richtig rund ist die Dilogie für mich nicht geworden. Was ich jedoch sehr bewundere, sind die immer richtig gut recherchierten Fakten und die damit einhergehende Detailtiefe.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Turbulente Geschichte

The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe)
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Der Klappentext verspricht Hochspannung. Leider zieht sich insbesondere der Anfang sehr in die Länge, was den Einstieg etwas zäh gestaltet hat. Dafür nimmt das Buch danach ziemlich rasant an Fahrt auf, ...

Der Klappentext verspricht Hochspannung. Leider zieht sich insbesondere der Anfang sehr in die Länge, was den Einstieg etwas zäh gestaltet hat. Dafür nimmt das Buch danach ziemlich rasant an Fahrt auf, hätte man für meinen Geschmack ein bisschen besser aufteilen können.

Insgesamt ist mir das Ganze auch etwas too much, die Aufklärung warum Rachel verschwunden ist, hätte für mich persönlich gereicht.

Achtung Spoiler!: Wozu da noch die vermeintliche Cousine als Tochter wieder entdeckt werden musste und Vater und Onkel sterben mussten war für mich absolut unverständlich und auch unnötig bis unglaubwürdig. Schade, denn die restliche Geschichte hatte es auch so ausreichend in sich.

Gut gefallen hat mir die Aufmachung über das Filmteam. Das kam für mich auch sehr realistisch rüber und könnte so im wahren Leben auch gut passiert sein.

Insgesamt gehe ich mit gemischten Gefühlen aus diesem Buch.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Besatzerkind

Vielleicht kannst du nachkommen
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Das Buch hat mich gut unterhalten und gerade dadurch, dass weniger über den zeitgeschichtlichen Hintergrund berichtet wurde, war es ein locker zu lesendes Buch.
Die Thematik des Besatzerkindes hat hier ...

Das Buch hat mich gut unterhalten und gerade dadurch, dass weniger über den zeitgeschichtlichen Hintergrund berichtet wurde, war es ein locker zu lesendes Buch.
Die Thematik des Besatzerkindes hat hier den größten Fokus, zeitgeschichtlichen (Zusatz-)Hintergrund hat man in anderen Büchern bereits zur Genüge gelesen. Besonders beeindruckt hat mich am Ende die doch extrem hohe Zahl dieser Kinder.

Mich hat hier vor allem Erika bewegt, die vor allem gegen die dörflichen Vorurteile und die damit verbundene Abweisung vor allem ihres Vaters kämpfen musste.
Aber auch Annes innerer Kampf aufgrund des fehlenden Vaters und ihrer Schuldgefühle war für mich sehr gut dargestellt.

In beiden Liebesgeschichten hätte ich die Protagonisten einfach nur schütteln mögen, das Verhalten war für mich wenig nachvollziehbar und das jeweilige Leid haben sie sich doch größtenteils selbst zu zu schreiben.

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