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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Nichts für schwache Nerven oder zartbesaitete Kinder

Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister
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Das Cover des Buches gefiel uns (Erwachsener/Kind 9 Jahre ) sehr gut und Gespenstergeschichten mögen wir auch. Aber..... in diesem Fall waren die Geister nicht von Beginn an sympathisch. In der Story geht ...

Das Cover des Buches gefiel uns (Erwachsener/Kind 9 Jahre ) sehr gut und Gespenstergeschichten mögen wir auch. Aber..... in diesem Fall waren die Geister nicht von Beginn an sympathisch. In der Story geht es um Bodhi, der 11 Jahre alt ist, und dessen altes Heimatdorf dem Brauntageabbau zum Opfer fallen wird, so dass die Menschen alle schon umgesiedelt worden sind. Bodhi möchte jedoch bevor das Dorf abgebaggert wird, noch seine Ameisenkolonie retten, die Kiste mit seinem verstorbenen Kater ausgraben und seine Hütte im Wald abbauen. Dies wille er nun in den Ferien nachts machen, da seine Eltern dafür kein Verständnis hätten bzw. das Dorf bewacht wird, damit keiner dort mehr hingeht.

Bodhi trifft bei seiner Aktion auf Joe, ein merkwürdiges Mädchen, dass ihm alles über die Eigenarten der Geister erklärt, da die Leichen bei Tag umgebettet wurden und die Seelen bei Licht nicht mitgehen konnten. Im Dorf besiedeln nun die Geister die dort arbeitenden Menschen.

Die Geschichte war uns persönlich zu gruselig und die unterschiedlichen Schriften erschwerten dem Kind das Mitlesen. Ich hätte mir außerdem ein wenig mehr Kritik an dem Abriss des Dorfes gewünscht bzw. Hintergrundinformationen. Das Ende ist für Bodhi und Joe positiv, mir war es zu schnell, was das Kind aber anders gesehen hat.

Insgesamt von mir 3, 5 Sterne aufgerundet 4 für diese besondere Geschichte, die sehr gruselig war, aber Kindern ab 9 Jahren mit mehr Freude an Grusel und Spannung gefallen wird.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Schöne Geschcihte mit Schwächen

Neuanfang in Notting Hill
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Jess, Anfang Dreißig, ist in das zukünftige Kinderzimmer ihrer Freundin gezogen, weil ihr Ex-Freund sie um ihre gesamten Ersparnisse gebracht hat und durch ein Zeitunginserat lernt sie die 80jährige Joan ...

Jess, Anfang Dreißig, ist in das zukünftige Kinderzimmer ihrer Freundin gezogen, weil ihr Ex-Freund sie um ihre gesamten Ersparnisse gebracht hat und durch ein Zeitunginserat lernt sie die 80jährige Joan kennen, die ein Zimmer zur Untermiete in ihrem Haus anbietet. Beide Frauen sind sich sehr sympathisch und es kommt dazu, dass Joan nur online gehen wird, wenn Jess im Gegenzug offline geht. Ein interessantes Experiment gepaart mit der Tatsache, dass Jess' Job im Kino in Gefahr ist und beide Frauen sich zusätzlich auf das Daten einlassen - online und offline eingefädelt.
Zu Beginn fand ich den Schreibstil richtig klasse und mit viel humorvollen Untertönen. Ich sag die beiden Frauen und alle Menschen, mit denen sie Umgang haben vor mir. Doch in der Mitte flaut zumindestens die Story um Jess, die nun Briefe an einen potentiellen neuen Lover schreibt, ein wenig ab, denn ich hatte da schon auf dem Schirm, wie die Geschichte sich diesbezüglich entwickelt. Viel interessanter und tiefgründiger wird für mich die Geschichte um Joan, denn ihre Vergangenheit, ihr Leben gepaart mit Unglück und Glück, Liebe und sich völlig aus der Umwelt zurückziehen, dass hat mich sehr gefesselt. Ihre bzw. die Briefe von ihrem Liebsten und die Zeitungsannoncen mithilfe derer sie Kontakt bzw. sich verabredet haben, waren wundervoll. Das Ende habe ich hier nicht kommen sehen und es hat mich überrascht. Einiges fand ich am Ende zu rosarot und vorhersehbar. Insgesamt 3,5 Sterne aufgerundet vier für eine bzw. Liebesgeschichten

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Spannender Thriller mit mir unsympathischen Protagonisten und unglaublichen Entwicklungen

Die Frau des Serienkillers
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Der Thriller beginnt eher harmlos, obwohl es ein Schock ist, nämlich, damit, dass eine auf den ersten Blick harmonische Kleinfamilie - könnten quasi jedermann Nachbarn sein, Besuch von der Polizei bekommt. ...

Der Thriller beginnt eher harmlos, obwohl es ein Schock ist, nämlich, damit, dass eine auf den ersten Blick harmonische Kleinfamilie - könnten quasi jedermann Nachbarn sein, Besuch von der Polizei bekommt. Der Ehemann wird zur Befragung mitgenommen, da er unter Verdacht steht etwas mit dem Verschwinden seiner damaligen Freundin zu tun zu haben.
Im Thriller wird zwischen Zeiten und den Erzählenden gewechselt, so wie zwischendrin Kapitel im anderen Schrifttyp gedruckt sind, bei denen ich nicht sofort weiß, wer erzählt. Die kurzen Kapitel sorgen für Tempo und Spannung in der Story. Der Titel nimmt einen Teil der Story schon vorweg, jedoch was noch unter der Oberfläche bei einigen Personen verborgen ist, dass ist unglaublich und kaum vorstellbar.
Ich habe zu den Personen Distanz bewahrt, denn entweder waren sie mir unsympathisch und/oder ich könnte ihr Handeln nicht nachvollziehen. An manchen Stellen hatte ich mir nähere Informationen gewünscht, aber ich ich möchte diese nicht spoilern.
Das Ende des Thrillers habe ich nicht kommen sehen und es hat mich schockiert zurückgelassen. Der Cliffhanger am Ende ließ mich frösteln. 3;5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Mir war das Ende zu offen

Bei Licht ist alles zerbrechlich
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In einem kleinen Dorf auf dem Land von Italien wächst Davide auf. Er leidet unter der lieblosen, gewaltbereiten Behandlung seines Vaters und seine Mutter ist nicht in der Lage in zu schützen. Davides Leben ...

In einem kleinen Dorf auf dem Land von Italien wächst Davide auf. Er leidet unter der lieblosen, gewaltbereiten Behandlung seines Vaters und seine Mutter ist nicht in der Lage in zu schützen. Davides Leben spielt sich vorwiegend im Schweinestall ab, denn er ist der Schweinehirte, hinkend und ohne Bildung. Als 1942 Juden ins Dorf zwangseinquartiert werden, freundet er sich mit Nicolas an, durch dessen Vater erfährt er Bildung und Achtung. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den Jungen und Teresa, ebenfalls einem Mädchen aus dem Dorf. aus Freunden werden in kurzer Zeit Rivalen und doch versucht Davide Nicolas' Leben zu retten.
Ich würde spoilern, wenn ich noch mehr von der Geschichte erzählen würde. Mich hat der leise, eindringliche Sprachstil des Autoren begeistert. Der Roman teilt sich zeitlich in drei Abschnitte auf und erstreckt sich somit über mehrere Jahre. Während die beiden ersten Abschnitte, mich noch sehr neugierig auf den dritten Abschnitt machten, war ich vom dritten dann enntäuscht, nicht sprachlich aber inhaltlich, denn ich hätte mir hier gewünscht, dass ich mehr über die Vergangenheit von Nicolas und Teresa erfahre. Sie alle treffen sich nach Jahren wieder, so viel wird vom Verlag auf der Buchrückseite schon verraten. Womit ich nicht gerechnet habe, war wie wenig insgesamt hier dann erzählt wurde. Das Ende ist mir zu offen.... 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Ein schönes Vorlesebuch für Sams-Fans

Das Sams 12. Das Mini-Sams ist weg
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In diesem Buch geht es um das Mini-Sams, das durch ein Loch in der Mauer ausbüchst, um zu erfahren wie die Welt auf der anderen Seite aussieht.Ich bin vor vielen Jahren durch meine Kinder Fan der Reihe ...

In diesem Buch geht es um das Mini-Sams, das durch ein Loch in der Mauer ausbüchst, um zu erfahren wie die Welt auf der anderen Seite aussieht.Ich bin vor vielen Jahren durch meine Kinder Fan der Reihe geworden, aber habe sie ein wenig aus den Augen verloren und habe mich zwar an einige der Figuren sowie ihre Besonderheiten sofort erinnert, aber die riesengroße Begeisterung, die ich für die älteren Bücher hatte, ist bei mir leider nicht aufgekommen. Ich habe das Buch einem Kind vorgelesen, was die anderen Bücher nicht kannte und es fand die Figuren zwar toll, aber mit dem Text taten wir uns beide stellenweise schwer. Also von uns volle Punktzahl für die Illustrationen - super!!! - , aber die Story an sich hat uns nur bedingt überzeugt, obwohl der Autor Paul Maar wieder geniale Einfälle hatte, denn das "Beamen" von der Sams-Welt in die Welt von Taschenbier, Rotkohl und Mon war witzig etc.

3,5 Sterne aufgerundet 4 Sterne!

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