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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2024

Dämonen und Liebe

The Darkest Queen
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Die Halbdämonin Skylar liebt den Prinzen, er liebt sie. Doch das darf nicht sein! Die Königin trachtet ihr nach dem Leben und die konkurrierenden Prinzessinnen gibt es ja auch noch …
Hilfreich ist es, ...

Die Halbdämonin Skylar liebt den Prinzen, er liebt sie. Doch das darf nicht sein! Die Königin trachtet ihr nach dem Leben und die konkurrierenden Prinzessinnen gibt es ja auch noch …
Hilfreich ist es, Teil Eins zu kennen, so ist man schneller im Geschehen. Aber es geht auch so.
Wieder lauern Gefahren überall, mischen Dämonen mit, lassen die Menschen nach ihren Wünschen agieren. Prüfungen gibt es auch, nicht immer geht es gerecht zu. Und natürlich: besonders oft geht es um die Liebe zum schönen Prinzen! Etwas zu oft für meinen Geschmack. Aber sonst: unterhaltsame Story um Intrigen, Dämonen, Treue und Hilfsbereitschaft. Gut zu lesen, abenteuerliche und romantische Lektüre in der Urlaubszeit.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Bücherwelten

Liga Lexis – Nachtschwarze Worte
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Reaper bedrohen Gwyneveres Welt. Ihre Welt, die aus Literatur und Büchern bestand. Alle Wesen darin werden kraftlos und sterben, wenn sie kein Idea bekommen. Idea hält Mischwesen am Leben. Die letzte ...

Reaper bedrohen Gwyneveres Welt. Ihre Welt, die aus Literatur und Büchern bestand. Alle Wesen darin werden kraftlos und sterben, wenn sie kein Idea bekommen. Idea hält Mischwesen am Leben. Die letzte ist in einem Koffer enthalten, den Gwynnie retten soll.
So der Einstieg in die von Anne geliebten Bücher. Sie liest furchtbar gern, wohnt in Berlin-Pankow und hat eine ungewöhnliche Fähigkeit. Eines Tages bekommt sie Besuch von zwei Brüdern aus Irland. Die eröffnen ihr, dass sie ihre Talente in einem irischen Internat ausbilden soll. Sie ist eine Migra!
Es folgt eine spannende Reise, sogar in Bücher hinein.
Mo Enders schreibt in bildhafte Sprache, locker, vorstellbar. Ihre Helden wirken authentisch, manchmal flapsig, oft sympathisch. Sie besitzen einen originellen Humor, sind schlagfertig und … verliebt.
Die Geschichte ist absolut spannend aufgebaut, fantasievoll, fesselt den Leser und liest sich in einem Rutsch. Allerdings ist das Ende unerwartet, ein nicht passender Bruch. Ob es irgendwann weitergeht? Würde ich mir wünschen.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Weihnachtskrimi

Der Weihnachtsmannkiller 2
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Tobias hasst Weihnachten. Überall lauert der Horror! 17 Weihnachtsmänner hat er schon gekillt, 24 sollen es insgesamt werden. Nur schlecht machbar, wenn man in der Gefängnispsychiatrie einsitzt. Doch er ...

Tobias hasst Weihnachten. Überall lauert der Horror! 17 Weihnachtsmänner hat er schon gekillt, 24 sollen es insgesamt werden. Nur schlecht machbar, wenn man in der Gefängnispsychiatrie einsitzt. Doch er bekommt seine Chance.
Klaus-Peter Wolf schwelgt in Weihnachtsorgien, schildert Essensberge, überflutet mit Weihnachtskitsch. Seine Helden agieren merkwürdig, der Leser kann Tobias Frust ansatzweise gut verstehen. Aber Mord?
Schwarz-humorig wird geschildert, was Vor-Weihnachten mit einem machen kann. Ausführlich und detailgenau werden die Protas und ihre Taten beschrieben. Sie erscheinen authentisch bis trottelig, könnten Kollegen oder Bekannte des Lesers sein. Oder „Influencer“. Alle Gedanken werden ungefiltert wiedergegeben. Der Mörder ist dabei ein ganz spezieller Typ. Man möchte öfter die Hand an die Stirn klatschen … .
Völlig abgedrehter Krimi in Slapstick-Manier.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Champagnergeschichte

Im Rausch der Zeit. Das temperamentvolle Leben der Witwe Clicquot
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Tilar J. Mazzeo räumt auf, und zwar gründlich. Weder Moët noch Dom Pérignon noch die Franzosen haben den Champagner allein erfunden. Alle betrieben geschicktes Marketing, aber Veuve Clicquot zeichnet verantwortlich. ...

Tilar J. Mazzeo räumt auf, und zwar gründlich. Weder Moët noch Dom Pérignon noch die Franzosen haben den Champagner allein erfunden. Alle betrieben geschicktes Marketing, aber Veuve Clicquot zeichnet verantwortlich. Die Erfolgsgeschichte einer 27jährigen Witwe ohne Ausbildung.
Aus ihren frühen Jahren ist wenig bekannt. Vermutungen werden angestellt. Ihre weitere Entwicklung wird geschichtsbuchähnlich erzählt. Das hat mich etwas enttäuscht, ich hatte eher einen unterhaltsamen Roman erhofft. Ab und an werden Anekdoten eingebaut, das lockert auf.
Gründlich recherchiert sind die Fakten, sehr viel Historie wird einbezogen, viel wird erklärt. Politik, Mode und Religion werden geschildert. Und natürlich sehr ausführlich der Werdegang des Champagners, der früher doch ganz anders war als heute.
Für Geschichtsfans ein toller Bericht über eine faszinierende Frau, die lange verkannt war und doch ein großartiges und erfolgreiches Leben geführt hat.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Töte mich …

Love Letters to a Serial Killer
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Hannah ist so ausgehungert nach Zuneigung, dass sie für ein bisschen davon alles tut. Immer wieder enttäuscht, sucht sie in Online-Foren nach Ablenkung. True Crime hat es ihr angetan. So stößt sie auf ...

Hannah ist so ausgehungert nach Zuneigung, dass sie für ein bisschen davon alles tut. Immer wieder enttäuscht, sucht sie in Online-Foren nach Ablenkung. True Crime hat es ihr angetan. So stößt sie auf William Thompson, einen potentiellen Frauenmörder. Ihren ersten Brief an ihn schreibt sie aus Frust, aber nach und nach glaubt sie, ihn kennenzulernen. Sie vernachlässigt ihre Arbeit, benutzt William als Kummerkasten und beschwört damit eine Entwicklung herauf, die sie nicht erwartet hat.
Natürlich geschieht etwas. Ausführlich beschreibt Tasha Corryell, wie es dazu kam. Es wird eine extreme Geschichte erzählt. Die Protagonistin ist unsympathisch, exzentrisch und ein Stück weit naiv. Sehr fixiert auf William. Was anfangs spannend erschien, zog sich hin. Einige Personen bieten viel Potenzial, bleiben aber blass.
Das Ende ist erwartbar, hätte aber kaum anders sein können.
Durchwachsen.

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