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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2025

Poirot ohne Poirot?

Tragödie in drei Akten
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Um ganz ehrlich zu sein, war der Roman einer der schlechtesten, die ich bisher von Agatha Christie gelesen habe.


Ich mochte die allgemeine Idee einer Geschichte über Schauspieler und dass der Roman wie ...

Um ganz ehrlich zu sein, war der Roman einer der schlechtesten, die ich bisher von Agatha Christie gelesen habe.


Ich mochte die allgemeine Idee einer Geschichte über Schauspieler und dass der Roman wie ein echtes Theaterstück aufgeteilt ist. Allerdings hat es
etwa 150 Seiten gebraucht, um wirklich in das Buch einzusteigen. Außerdem kenne ich die Verfilmung und wusste in etwa, worum es in dem Roman geht. Poroit spielt in diesen übrigens eine wesentlich präsentere Rolle als im Buch---hier taucht er praktisch erst zum Schluss auf.

Außerdem bin ich im Moment emotional recht überfordert wegen all der Dinge, die in meinem Leben vor sich gehen. Vielleicht war es also einfach nicht
nicht der richtige Zeitpunkt, um dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Gotesk und ungewöhnlich!

Meine Schwester, die Serienmörderin
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„Meine Schwester, die Serienmörderin“ steht schon sehr lange auf meinem SuB, also habe ich die Gelegenheit eines Buddy Reads (und eines freien Sonntags) genutzt, um es zu lesen und zu beenden.

Es war ...

„Meine Schwester, die Serienmörderin“ steht schon sehr lange auf meinem SuB, also habe ich die Gelegenheit eines Buddy Reads (und eines freien Sonntags) genutzt, um es zu lesen und zu beenden.

Es war ein kurzes und (nicht so) süßes Leseerlebnis und ich verstehe, warum dieser Roman bei seinem Erscheinen so gehypt wurde. Mit dem Schauplatz in Nigeria und der Mischung aus Horror- und Thrillerelementen fügt er dem Genre einen neuen und vielfältigen Aspekt hinzu.

Allerdings fand ich keine keine der Figuren sehr sympathisch und die Handlung war insgesamt nicht sehr fesselnd. Am Ende fehlte mir wohl ein großer Plot-Twist, wie man ihn normalerweise in Thrillern findet und die Spannung aufrechterhält.

Alles in allem würde ich das Buch wegen seiner Originalität, des "versteckten" Feminismus und des Themas einer starken Bindung zwischen Geschwistern, dennoch empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Interessant aber nicht sehr tiefegehend.

Die Übersetzerin
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Nachdem ich "Die Übersetzerin" eine halbe Ewigkeit auf meinem TBR-Regal zu stehen hatte, war ich endlich in der Stimmung und Verfassung es zu lesen.

Der Roman spielt Mitten im Zweiten Weltkrieg und verfolgt ...

Nachdem ich "Die Übersetzerin" eine halbe Ewigkeit auf meinem TBR-Regal zu stehen hatte, war ich endlich in der Stimmung und Verfassung es zu lesen.

Der Roman spielt Mitten im Zweiten Weltkrieg und verfolgt das Schicksal von Hedwig (Hedy), einer österreichisch-rumänischen Jüdin, die nach dem Anschluss aus Wien auf die britische Kanalinsel Jersey geflohen ist. Im Sommer 1940 wird diese von der deutschen Wehrmacht besetzt. Bedroht von Hunger und Existenzverlust nimmt sie schließlich eine Stelle als Übersetzerin im Lager der verhassten Deutschen an.
Dort verliebt sie sich in den jungen Offizier Kurt. Als beide über die Verbrechen des Nationalsozialismus erfahren, gehen sie in den passiven Widerstand. Doch Hedy und ihre Existenz drohen aufzufliegen, sodass sie einen Plan zu ihrer Rettung fassen müssen.

Der Roman ist sehr gut recherchiert und behandelt ein wirklich spannendes und inspirierendes Schicksal, welches auf wahren Begebenheiten beruht. Am Ende fehlte es mir aber an einem Funken an Emotionalität. Wenngleich man in die Zeit und die Geschichte hineinversetzt wird, bleiben die Charaktere bisweilen unnahbar. Hinzu kam, dass einige Szenen unnötig lang und andere wiederum so flott abgehandelt wurden, dass man zeitweise nicht wusste, in welchem Jahr und zu welcher Zeit man sich jetzt eigentlich genau befindet.

Dennoch kann ich den Roman als Lektüre empfehlen. Wenn man jedoch auf der Suche nach einem Buch ist, was lange nach dem Beenden zum Nachdenken anregt, ist man hier nicht ganz an der richtigen Stelle.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Ein klassisches "Who dunnit?"

Tödlicher Irrtum
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Nach einer kleinen Pause bin ich offiziell zurück mit der Lesechallenge "Read Christie2024“ - gerade rechtzeitig für die Rückkehr des Buchclubs nach der Sommerpause.
Das letzte Buch der 1940/50er Jahre, ...

Nach einer kleinen Pause bin ich offiziell zurück mit der Lesechallenge "Read Christie2024“ - gerade rechtzeitig für die Rückkehr des Buchclubs nach der Sommerpause.
Das letzte Buch der 1940/50er Jahre, das ich diesen Monat ausgewählt habe, ist „Ordeal by Innocence“ - ein weiterer eigenständiger Roman von Christie. Auch dieses Mal wählte die Autorin als Schauplatz ein großes Familienanwesen und die tiefen Geheimnisse, die die dort lebende Familie umgeben.
Obwohl ich die Charaktere und die Dynamik des Krimis insgesamt mochte, fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Es dauerte etwa 1/5-3/4 des Buches, bis ich endlich so gefesselt von der Handlung war, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotz dieses kleinen Durchhängers hat mir sowohl die Entwicklung der Charaktere als auch die Konzeption des Verbrechens und seiner Lösung gefallen.
Wie so oft bei Christie waren alle Hinweise vorhanden, so dass der Leser es selbst herausfinden konnte. Natürlich lag ich wieder völlig falsch.
Ich bin gespannt, ob es jemals einen Krimi von der Königin des Verbrechens geben wird, bei dem ich mit meiner Vermutung tatsächlich richtig liege...

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Eine Neuerzählung des Ripper-Mythos

Stalking Jack the Ripper
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„Stalking Jack the Ripper“ war für mich ein etwas anderes Leseerlebnis, da es sich um einen Jugendroman handelt, der sowohl Elemente des Verbrechens und des Horrors als auch Aspekte einer Romanze enthält. ...

„Stalking Jack the Ripper“ war für mich ein etwas anderes Leseerlebnis, da es sich um einen Jugendroman handelt, der sowohl Elemente des Verbrechens und des Horrors als auch Aspekte einer Romanze enthält. Genau diese Kombination war es, die mich an dem Buch gereizt hat.

Ich werde mir das Buch wahrscheinlich nicht ins Regal stellen, da mir die Handlung und vor allem die Entwicklung der Charaktere stellenweise zu flach und klischeehaft war. Dennoch enthält die Handlung einige Überraschungen und Wendungen, mit denen der Leser nicht gerechnet hat.

Ich werde die Reihe trotzdem fortsetzen - allerdings im Hörbuchformat. Besonders gut hat mir die Thematisierung der Ripper-Morde gefallen, bei der die Frauen/Opfer des Mörders eine menschliche und persönliche Rolle spielten.

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