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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2024

Christliche Meditation

Jesus atmen
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Sehnst du dich nach einer tiefen Beziehung zu Jesus? Interessierst du dich für praktische Tipps zur christlichen Meditation? In seinem Buch „Jesus atmen“ nimmt der Pfarrer und Autor Stefan Kunz den Leser ...

Sehnst du dich nach einer tiefen Beziehung zu Jesus? Interessierst du dich für praktische Tipps zur christlichen Meditation? In seinem Buch „Jesus atmen“ nimmt der Pfarrer und Autor Stefan Kunz den Leser mit zur Vielfalt von Meditation und Kontemplation. Das Buch ist in zwei Teile mit jeweils sechs Kapiteln gegliedert.
Im 1. Teil geht es um „Meditation: Vom äußeren Schauen zur Anbetung“,
der 2. Teil beschäftigt sich mit „Kontemplation: Vom inneren Loslassen zur Christuserfahrung“.
Jedes Kapitel ist übersichlich in fünf Abschnitte gegliedert. Zuerst schildert der Autor persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, darauf folgen biblische Grundlagen. Als nächstes berichtet der Autor von Schätzen aus der christlichen Tradition und von den heilsamen Erfahrungen anderer Christen. Im 5. und letzten Abschnitt jeden Kapitels gibt es praktische Anregungen und Übungen, die dazu einladen ausprobiert zu werden.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Es bietet eine Vielzahl von Informationen und Anregungen zu Meditation und Kontemplation. Durch die übersichtliche Gliederung finde ich sehr schnell die Meditation, die mich im Moment am meisten anspricht… sei es Natur- oder Bildmeditation, einen Psalm schreiben, neue Gebetsgebärden oder das Jesusgebet einüben, Atemkontemplation oder Pilgern… Die Ausführungen des Autors lassen sich gut lesen, sind informativ und besonders die persönlichen Erfahrungen wecken bei mir Neugier auf die einzelnen Übungen.
„Jesus atmen“ ist ein Buch, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann, um darin zu lesen und neue Formen von Gebet und Meditation zu probieren. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Weihnachtsfreude für alle

Kein Korb zu Weihnachten
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Texas, 1895: In diesem Jahr organisiert Felicity Wiggins zum 1. Mal die Weihnachtskorbaktion der Gemeinde und sie ist fest entschlossen auch Evan Beazer zu überzeugen sich mit einer großzügigen Spende ...

Texas, 1895: In diesem Jahr organisiert Felicity Wiggins zum 1. Mal die Weihnachtskorbaktion der Gemeinde und sie ist fest entschlossen auch Evan Beazer zu überzeugen sich mit einer großzügigen Spende zu beteiligen. Der reichste Mann des Ortes lebt völlig zurückgezogen und er vergrault jeden, der an seine Tür klopft. Das versucht er natürlich auch bei Felicity, doch er hat nicht mit der Hartnäckigkeit der lebensfrohen jungen Frau gerechnet. Kann es Felicity gelingen die Mauern um Evans Herz einzureißen?

Ich mag die „Kleine-Auszeit-Roman“-Reihe sehr und der Name Karen Witemeyer steht für gute, humorvolle und tiefgründige Unterhaltung. Der Roman umfasst nur 176 Seiten und ist genau richtig, um an einem verregneten Wochenende wunderschöne Lesestunden zu verbringen. Die Geschichte ist gut erzählt und hat mich von Beginn an gefesselt.
Felicity mochte ich sofort. Die junge Frau hat ein großes Herz für all ihre Mitmenschen. So sieht sie auch bei Evan tiefer, erkennt sein verletztes Herz hinter den dicken Mauern. Mit viel Humor sorgt sie immer wieder dafür, dass ihr Weg den von Evan kreuzt und er kann sich dem Charme der fröhlichen Frau kaum entziehen. Gut gefällt mir, dass Felicity auch selbstkritisch ihr Denken und Handeln reflektiert und bereit ist sich zu entschuldigen und zu ändern.
Evan ist erst auf dem 2. Blick sympathisch. Er hat in seinem Leben schon viel Schweres erlebt, aber Felicity erreicht sein Herz und ihre Weihnachtsfreude steckt an. Auch die drei plötzlich in Evans Leben auftauchenden Freunde Lester, Prez und Tom zeigen ihm, dass aus der Vergangenheit Gutes erwachsen kann…

Der kleine Roman „Kein Korb zu Weihnachten“ hat mir sehr gut gefallen, hat mich zum Lachen gebracht, mich nachdenklich gemacht und mich sehr gut unterhalten. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Herbst am Liliensee – stürmisches Finale der Reihe

Herbstglühen am Liliensee
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Schwarzwald, 1966: Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin und mit vielen neuen Ideen für den Unterricht kehrt Bärbel Stein in ihre Heimat am Liliensee zurück. Sie ahnt nicht, dass inzwischen auch Ralf Vogel ...

Schwarzwald, 1966: Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin und mit vielen neuen Ideen für den Unterricht kehrt Bärbel Stein in ihre Heimat am Liliensee zurück. Sie ahnt nicht, dass inzwischen auch Ralf Vogel nach Vierbrücken zurückgekehrt ist und als Tierarzt arbeitet. In ihrer Jugend haben die beiden manches Abenteuer erlebt und Bärbel war heimlich verliebt in Ralf. Doch das gehört der Vergangenheit an, denn Bärbel will sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren. In dem kleinen Ort begegnen sich Bärbel und Ralf aber immer wieder. Als ein Herbstunwetter für Überschwemmungen sorgt, sind die beiden plötzlich allein in den Wäldern und müssen sich nicht nur dem Wetter, sondern auch ihren heutigen Gefühlen und der Vergangenheit stellen...

Zum 4. und letzten Mal entführt Elisabeth Büchle ihre Leser an den Liliensee. Das Cover ist wunderschön herbstlich und passt gut zu dem anderen Covern.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen. Ich mag ihren feinen Humor ebenso wie die liebevollen und detaillierten Beschreibungen von Personen, Begegnungen, Orten und der Natur. In dem Roman haben Bärbel und Ralf die Hauptrollen…. zwei liebenswerte Charaktere, die authentisch gezeichnet sind. Besonders Bärbel habe ich schnell ins Herz geschlossen. Man spürt ihre innere Zerrissenheit zwischen dem hohen Anspruch an ihr Leben und ihre Arbeit, den inneren und äußeren Narben der Vergangenheit und dem vorsichtigen Neuerwachen der Gefühle für Ralf. Sehr gern habe ich ihre Geschichte verfolgt, war bei tiefgehenden Gesprächen dabei und habe mich über Veränderung und neue Hoffnung gefreut.
Die Situationen im Forsthaus, das Geplänkel zwischen Johann und seiner Schwiegertochter Charlotte haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Johann ist schon ein Original! Schade, dass ich mich nun von all den liebenswerten Charakteren verabschieden muss.
Ich kann „Herbstglühen am Liliensee“ nur empfehlen. Den Leser erwarten gut ausgearbeitete Charaktere, Situationskomik und Naturgewalten, witzige Wortwechsel und tiefgehende Gespräche, wunderbare Naturbeschreibungen... Der Roman ist fesselnd und gut zu lesen. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Brüder, die füreinander da sind

Gemeinsam, anders, glücklich
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„Johannes träumt vom Fliegen – auf einem Kettenkarussell. Durch die Luft sausen und mal nicht behindert sein…“ - so beginnt der Klappentext zu einem ganz besonderen Buch. Uli Hauser erzählt darin von seinem ...

„Johannes träumt vom Fliegen – auf einem Kettenkarussell. Durch die Luft sausen und mal nicht behindert sein…“ - so beginnt der Klappentext zu einem ganz besonderen Buch. Uli Hauser erzählt darin von seinem Bruder Johannes, von dessen Leben mit Behinderung und von einem ganz besonderen Sommer, in dem ein Paralleltandem Freiheit schenkte. Episodenhaft erhält der Leser Einblicke in die Familiengeschichte zwischen Alltag und Herausforderung, zwischen Möglichkeiten, schönen Stunden und einem guten Leben mit Arbeit in einer Werkstatt und der Gemeinschaft in einem Wohnheim.

Das Buch ist sehr interessant. Es gibt tiefe Einblicke in ein Leben mit Einschränkungen, zeigt aber auch die Chancen für ein gutes Leben. Die Liebe der Mutter und der Brüder und ihre Fürsorge für Johannes ist deutlich spürbar. Ich finde es toll wie Uli mit seinem Bruder auf Augenhöhe ist und versucht dessen Wünsche zu erfüllen. Sehr gut gefiel mir, dass Johannes selbst zu Wort kommt und ich seine Sicht auf viele Dinge erfahre. Interessant sind auch die Episoden aus dem Wohnheim, wo man Mitbewohner von Johannes, aber auch sehr engagierte Betreuer kennen lernt.

„Wir wissen nicht, was als Nächstes kommt. Ob das Leben Lust sein wird oder Last, ob wir lachen oder weinen werden. Aber was wir wissen, was wir Brüder wissen: Mit Johannes ist das Leben gut. Und für ihn auch.“ (s. S. 86)

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und ich wünsche Johannes und seiner Familie noch viele gute Tage und wunderbare Ausflüge mit dem Fahrrad.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Eine neue Chance für Ivy und Jericho

Das Land, von dem ich träume
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Colorado Territory, 1869: Ivy McQuaid ist eine starke, junge Frau, die weiß was sie will. Sie kennt das Leben im Westen und kann sich behaupten und sie träumt davon aus dem Schatten ihrer vier großen Brüder ...

Colorado Territory, 1869: Ivy McQuaid ist eine starke, junge Frau, die weiß was sie will. Sie kennt das Leben im Westen und kann sich behaupten und sie träumt davon aus dem Schatten ihrer vier großen Brüder zu treten und eine eigene Farm zu haben. Um Geld für ein Stück Land zu verdienen verkleidet sich Ivy als Mann und nimmt an Cowboy-Wettkämpfen teil… und das mit Erfolg. Doch dann kehrt Jericho Bliss, der Mann, der ihr das Herz gebrochen hat, zurück und erkennt sie unter der Verkleidung. Aber er verrät sie nicht… Jericho ist mit einem wichtigen und gefährlichen Auftrag zurückgekehrt und eine Frau passt nicht in seinen Plan. Dennoch ist die Anziehungskraft zwischen Ivy und Jericho groß. Finden die Beiden zusammen?

„Das Land, von dem ich träume“ ist der 4. Band der „Neuanfang in Colorado“-Reihe, wobei die Bände unabhängig voneinander gelesen und verstanden werden können. Ich mag Romane von Jody Hedlund sehr und habe auch dieses Buch gern gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und ich war schnell mittendrin in der Geschichte, die spannend mit Cowboy-Wettkämpfen beginnt.

Ivy und Jericho kenne ich schon aus den Vorgänger-Romanen und ich habe mich gefreut, dass sie nun ihre eigene Geschichte bekommen. Ivy, die immer ein Wildfang war, ist nun eine erwachsene Frau, die selbständig über ihr Leben bestimmen will. Das ist gar nicht so einfach für eine Frau, zumal ihre Brüder genau zu wissen glauben, was Ivy tun und lassen soll. Doch Ivy verfolgt zielstrebig ihren Traum… auch den, Jericho für sich zu gewinnen… Doch Jericho hat viele Gründe sich von Ivy fern zu halten… die Schatten der Vergangenheit, ein gegebenes Versprechen und sein gefährlicher Job als Detektiv auf Verbrecherjagd. Andererseits sind die Beiden wie Magnete, die sich immer wieder anziehen…. Ich habe Ivy und Jericho gern durch das Buch begleitet. Sie sind sympathisch, haben Stärken, machen Fehler und entwickeln sich weiter...
„Das Land, von dem ich träume“ ist ein spannender Roman mit starken, authentischen Charakteren. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und empfehle es weiter.

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