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Veröffentlicht am 20.11.2024

Blieb leider hinter meinen Erwartungen

Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe
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Mit ihrem Roman „Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe“ entführt uns Autorin Sophie Villard in die Stadt der Liebe, nach Paris. Alleine das Cover und der Klappentext hatten mein Interesse erweckt ...

Mit ihrem Roman „Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe“ entführt uns Autorin Sophie Villard in die Stadt der Liebe, nach Paris. Alleine das Cover und der Klappentext hatten mein Interesse erweckt und heute folgt die Rezension zu diesem tollen Roman!

Klappentext: „Paris 1887: Gustave Eiffel will den höchsten Turm der Welt bauen. Außer ihm glaubt niemand, dass der wahnwitzige Stahlkoloss rechtzeitig zur Weltausstellung fertig wird – bis auf seine mutige Tochter Claire. Zu einer Zeit, als es für Frauen noch als unschicklich gilt, allein spazieren zu gehen, steht sie ihrem Vater als wichtigste Ratgeberin und als Privatsekretärin zur Seite. Doch nicht nur der Wettlauf gegen die Zeit macht den Eiffels zu schaffen: Die Pariser Künstlerszene, allen voran Guy de Maupassant und Alexandre Dumas, formiert sich gegen die angebliche Verschandelung der Stadt. Indes hat Claire auch private Sorgen: Die ständige Angst um ihren Ehemann Adolphe, der als junger Ingenieur für den gefährlichen Bau der Turmspitze verantwortlich ist, bringt ihre Beziehung an den Rand des Abgrunds. Als ein Arbeiter durch einen Sturz vom Gerüst zu Tode kommt und Claire den attraktiven Reporter Gordon Bennett kennenlernt, der ihr ein freies und sorgenloses Leben in Amerika ermöglichen will, muss sie sich entscheiden: Ist der Eiffelturm ihr Schicksal – oder liegt ihre Zukunft in der neuen Welt?“

Ich war schnell fasziniert von Protagonistin Claire Eiffel. Sie ist stark, leidenschaftlich und authentisch. Als Tochter des bekannten Konstrukteurs steht sie im direkten Kontakt mit dem Bau des Eiffelturms. Einem heute weltbekannten Gebäude. Sie unterstützt ihren Vater im ehrgeizigen Vorhaben, den aussergewöhnlichen Turm bis zur Weltausstellung fertig gestellt zu haben. Und damit zeigt sich zum ersten Mal, was für eine Frau Claire ist. Sie ist unabhängig und stark. Und verheiratet mit Adophe. Dieser ist Ingenieur und wird von ihrem Vater in den Bau mit einbezogen. Seine Aufgabe ist gefährlich, die Gefahr belastet die Beziehung des Paares zueinander enorm. Und dann passieren Dinge, die nicht passieren dürfen. Claire lernt dadurch Journalist Gordon kennen- und es funkt zwischen ihnen. Der Amerikaner bietet ihr an, mit ihr in die USA zu gehen, ihr Leben mit den privaten Sorgen hinter sich zu lassen

Claire mag ich wirklich. Sie weiß, was sie will, aber sie leidet auch unter dem Verhältnis zu ihrem Ehemann. Sie ist mit dem zukünftigen Eiffelturm verbunden, der ihrer Familie sehr viel abverlangt. Und dann lernt sie Gordon kennen. Dadurch nimmt die Geschichte viel mehr an Fahrt auf. Ich habe mit Claire mitgelitten und war gespannt, welche Entscheidung sie letzten Endes trifft. Ich werde nicht spoilern.

Was mir gut gefällt, sind die kurzen Kapitel. So kann man das eine oder andere Kapitel mehr lesen und auch der Schreibstil war sehr gut. Verständlich, mitreissend und einfach.

Ich mag Gordon sehr. Er ist ein interessanter Charakter, der super zu Claire passt. Im Gegensatz zu Adolphe, ihrem Ehemann.

Das Cover liebe ich. Es zeigt den Eiffelturm und es passt perfekt zur Geschichte.

Ein angenehmer Roman!

3,5/5 *

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Bleibt hinter meinen Erwartungen

Soulbird - Das Geheimnis der Nacht
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Das Cover passt perfekt zu dem von Band 1. Es sieht edel, nicht zu überladen aus und passt zum Thema „Soulbird“. Der Schreibstil von Deborah Hewitt ist flüssig, dynamisch und mitreissend. Es macht Laune, ...

Das Cover passt perfekt zu dem von Band 1. Es sieht edel, nicht zu überladen aus und passt zum Thema „Soulbird“. Der Schreibstil von Deborah Hewitt ist flüssig, dynamisch und mitreissend. Es macht Laune, das Buch zu lesen.

Kommen wir nun zum Plot. Alice hat im ersten Teil die Parallelwelt in London kennen lernen dürfen- genauso wie den Hauptprotagonisten Crowley, in den sie sich verliebt hat. Jetzt muss sie diese Welt zurückkehren. Der Fluch der Nachtschwalben wird immer dominanter und bringt sie immer wieder in echte Gefahr. Außerdem bedroht er ihre Liebe zu Crowley. Okay, nach dem Geschehen in Band 1 habe ich nicht geahnt, dass die Beiden wieder so eine Nähe zulassen können. Es war sehr unterhaltsam, Alice Geschichte erneut zu lesen, zu erfahren, wie sie weitergeht.
Allerdings habe ich mich mit den ersten Kapitel des Buches ein wenig schwer getan. Mir wird zu intensiv darauf eingegangen, dass Alice vor den Trümmern ihres Lebens steht und alles versucht, um wieder klarzukommen. Das war etwas langamtig. Allerdings gewinnt der Plot dann, wie erwähnt, wieder an Dynamik und die Geschichte entwickelt sich wieder spannender und mitreissender.

Für mich ist „Souldbird“ gelungene Fantasy, die man gut „weglesen“ kann, keine krasse High Fantasy, aber ein solider Roman seines Genres. Ich mag diese besondere Ausgangssituation, der Gedanke der Seelenschwalben, so sehr. Ich habe gerade einen persönlichen, schweren Verlust erlitten, bin in tiefster Trauer. Mich habt diese Idee getröstet und damit hat das Buch mit ein Stück weit eingefangen.

3,5/5 *

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Leider nicht meins- schade!

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Die St. Peter Ording-Saga von Tanja Janz erfreut sich großer Beliebtheit. Mit „Was die Dünen verheißen“ habe ich den zweiten Band der Reihe gelesen. Es war mein erstes Buch der Autorin überhaupt, bisher ...

Die St. Peter Ording-Saga von Tanja Janz erfreut sich großer Beliebtheit. Mit „Was die Dünen verheißen“ habe ich den zweiten Band der Reihe gelesen. Es war mein erstes Buch der Autorin überhaupt, bisher habe ich nur gutes darüber gehört.

Julia möchte nicht ihrer familiären Plicht nachkommen. Ihr Bruder Achim leitet das Strandhotel der Familie und sie soll sich um das Strandcafé ihrer Heimat St. Peter Ording kümmern. Doch das ist nicht das, was Julia will. Sie will Stewardess werden und damit durch die Welt fliegen, sie erkunden. Hinter dem Rücken der Eltern bewirbt sie sich daher bei der Lufthansa. Die Wartezeit auf eine Antwort beginnt- und ausgerechnet jetzt begegnet sie bei einer Discoparty Björn Hegerland, einem Fotografen mit mit viel Charisma. Sie verlieben sich und es kommt, wie es kommen muss. Julia erhält eine Einladung von der Lufthansa und könnte ihren eigentlichen Traum verwirklichen. Wird sie dafür auf die Liebe zu Björn verzichten? Oder setzt sie auf die Liebe?

Für meinen ersten Roman der Autorin, fand ich ihn wirklich gelungen. Ich muss zugeben, Romane, die in der Vergangenheit spielen. haben es bei mir manchmal schwierig. Und so ganz wurde ich mit Julia nicht warm. Sie ist lange Zeit entschlossen, ihren Traum zu realisieren und achtet nicht darauf, dass sie das Vertrauen ihrer Familie missbraucht. Verstehen kann ich sie. Sie will mehr, als ein Café in der nordfriesischen Heimat zu führen. Julia ist trotzdem eine authentische Protagonistin. Es geht für mich nur etwas zu schnell, als sie Björn begegnet und sie sich verlieben. Ihre Liebe ist ein Hidernis für ihren Lebenstraum und sie muss sich entscheiden. Björn finde ich angenehm, aber ansonsten hat mich die Liebesgeschichte der beiden nicht so ganz abgeholt.

Das Ganze wirkt ein wenig wie eine Kopie von bereits bekannten Romanen. Es gibt keinen Storytwist, der mich überrascht und die Geschichte plätschert vor sich hin. Tanja Janz Schreibstil ist zwar angenehm, flüssig, aber er kann die Schwächen des Romans für mich nicht ausgleichen. Vielleicht liegt es an dem seltsamen Familienkonstrukt und dem schnellen Wandel von Julias Gemüt, ich weiß es nicht. Leider kein Highlight für mich. Angenehme Unterhaltung für ein paar Stunden der Zerstreuung, aber erreicht hat mich das Buch nicht. Schade, ich habe mir mehr erhofft!

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Echt nicht mein Ding!

May Morrigans mysteriöse Morde
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Mit „May Morrigans mysteriöse Morde“ ist Katherine Black ein Kriminalroman über eine pensuonierte Bibliothekarin namens May Morrigan gelungen. May ist speziell. Sie liebt pastellfarbene Kleidung und ihre ...

Mit „May Morrigans mysteriöse Morde“ ist Katherine Black ein Kriminalroman über eine pensuonierte Bibliothekarin namens May Morrigan gelungen. May ist speziell. Sie liebt pastellfarbene Kleidung und ihre Perlenkette. Sie führt eine beeindruckende Buchhandlung, wo sie sehr viel Zeut verbringt. Und dazu lebt sie in einer vorbildlichen Gegend, einem Vorort von London. Ihr Leben teilt sie mit ihren beiden Hunden und mit ihrem früheren Studienfreund Fletcher. Alles könnte so idyllisch sein. Aber Mays Hang hat ein Problem. Sie entledigt sich gerne nervigen und liebsamen Menschen. Wer das Idyll ihres Vororts stört, wird von ihr schnellstens beseitigt. Aber dann verschwindet ein junges Mädchen und May fragt sich: wer hat das Mädchen entführt- will jemand May übertrumpfen? Kann sie das unschuldige Mädchen retten und den Täter vor dem Zugriff der Polizei eliminieren?

Für die Lektüre braucht man wirklich einen Verständnis für schwarzen Humor und für schwarze, britische Krimis. Anders kann man die Erlebnisse von May Morrigan nicht ertragen. Die ältere Dame hat Spass daran, Leute aus dem Leben scheiden zu lassen, die ihr unliebsam sind. Das erledigt sie mit Erfahrung und einer gewissen Finesse. Ich habe mich schwer getan, in den Roman hinein zu finden.

Es liegt vielleicht am Schreibstil, der für mich nicht komplett mitreissend ist. Und ich mag May einfach nicht. Ja, sie ist eine Mörderin und ich hege keinerlei Sympathien für sie- und das ist das Problem. Mir ist der ganze Fall, der ganze Storyplott, zu viel. Auf der einen Seite ist da die bieder wirkende May, die in einem echten Idyll zu leben scheint und diese um jeden Preis bewahren will- koste, was es wille.

Mir ist das Buch zu schwarz, zu absurd. Sorry, aber nicht mein Ding!

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Das Skandalbuch...

Reserve
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Selten war ein Buch so umstritten, aber auch heiß ersehnt, wie die Biographie von Prinz Henry Mountbatton-Windsor, kurz: Prinz Harry. Ich habe mir das Buch recht schnell gekauft und wollte mir ein eigenes ...

Selten war ein Buch so umstritten, aber auch heiß ersehnt, wie die Biographie von Prinz Henry Mountbatton-Windsor, kurz: Prinz Harry. Ich habe mir das Buch recht schnell gekauft und wollte mir ein eigenes Bild machen. Was ich von seinen skandalträchtigen Memoiren halte, liest du hier…

Ich hatte eine klare Meinung von Harry und seiner Frau Meghan. Nach dem „Mexit“ haben sie ganz offen darüber gesprochen, warum sie den Schritt gegangen sind und ihre Aufgaben für das britische Königshaus aufgegeben haben. Von Rassismus war die Rede, von Tränen und Mobbing. Ich bin kein Mensch, der sich mit Klatsch und Tratsch auseinander setzt und Harry und Meghan waren mir vorab zu viel, zu intensiv mit ihrem medialen Verhalten.

Harry tut sich mit diesem Buch wahrlich keinen großen Gefallen, was Niveau und Stil angeht. Er erzählt schonungslos aus seiner Kindheit und vom seltsamen Verhältnis seiner Eltern zueinander, von seiner großen Liebe zur Großmutter, der Queen und davon, dass er als „Reserve“ auf die Welt kam. Für seinen Bruder William, dem Thronfolger. Dieser Fakt war mir nicht bekannt, da die royale Welt nicht meine ist. Es schockierte mich, wie abgebrüht es sein kann, einen jungen Menschen als Reserve für den Erstgeborenen zu zeugen. Als Ersatzteillager aber auch in der Thronfolge.

Seine große Liebe zur Mutter hat mich beeindruckt. Prinzessin Dianas Ein und Alles waren ihre Söhne und im langen Kapitel rund um ihr Leben und ihren Tod, kamen mir oft die Tränen. Wie nah ihm ihr Tod noch heute geht, habe ich gespürt.

Wer nicht gut davon kommt und das war klar: Charles, Camilla und William und Kate. Immer wieder ist von Disputen mit dem Thronfolgerpaar die Rede, immer wieder macht er neue Vorwürfe.

„Der Kapitän meiner Seele“ betitelt er das Kapitel rund um Schauspielerin Meghan Markle, die sein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat,alles verändert hat. Teilweise sind mir die heroischen Liebesbekundungen von Harry too much. Er stilisiert sie regelrecht als eine Art Engel, dabei ist sie sicherlich keiner.

Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, stellenweise mir zu direkt und viele, viele Dinge sind einfach überflüssig. Ich habe schon bessere Briographien gelesen. Nett, aber mehr auch nicht.

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