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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2024

Einzelband mit kleinen Schwächen

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Das Cover ist wunderschön und hat mich Neugierig auf die Handlung gemacht, dazu war der Klappentext auch sehr ansprechend.

Effy ist zuerst eine sehr ruhige Protagonistin, aber sie kämpft sich ihren Weg ...

Das Cover ist wunderschön und hat mich Neugierig auf die Handlung gemacht, dazu war der Klappentext auch sehr ansprechend.

Effy ist zuerst eine sehr ruhige Protagonistin, aber sie kämpft sich ihren Weg frei. Sie möchte eigentlich Literatur studieren, aber dies wird ihr als Frau verwehrt, daher studiert sie Architektur. Sie freut sich sehr auf den Gewinn der Ausschreibung, denn sie darf nun das Anwesen ihres Lieblingsautors designen. Doch vor Ort stellen sich mehrere Probleme ihr in den Weg.

Ein Problem ist Preston, der scheinbar ganz andere Absichten hat, als er vorgibt. Dazu kommt das Misstrauen von dem Sohn des verstorbenen Schriftstellers hinzu und auch noch viele Weitere.

Im Klappentext wurde die Sagen des Elfenkönigs bereits erwähnt und doch hat mich dann dieser Schwerpunkt in der Handlung sehr überrascht. Es ist keine typische Romantasy Story oder gar Liebesstory zwischen Effy und Preston. Vielmehr ist es eine weitere Erzählung dieser Sage von dem Elfenkönig, welche bis in die Gegenwart reicht. Vieles hat man bereits erahnt und so kam das Ende nicht mehr sehr überraschend.

Der sehr detaillierte und teils poetische Schreibstil ist sehr besonders und rettet die doch manchmal undurchsichtige Handlung. Viele Handlungsstränge sind zu schnell und andere dann zu kurz, wobei die Kapitel teilweise mir sehr lang erschienen sind.

Insgesamt ein netter Einzelband, denn ich gerne gelesen habe, aber hier und da Schwächen aufweist. Dennoch gerade da es ein Einzelband ist, gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Weihnachtsmuffel und Puzzle Suche

Das mörderische Christmas Puzzle
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Das mörderische Christmas Puzzle ist ein Krimi von der Autorin Alexandra Benedict.

Mit den roten Hintergrund sieht das Cover bereits sehr festlich aus, dazu der goldene Rand der bereits aus Puzzleteilen ...

Das mörderische Christmas Puzzle ist ein Krimi von der Autorin Alexandra Benedict.

Mit den roten Hintergrund sieht das Cover bereits sehr festlich aus, dazu der goldene Rand der bereits aus Puzzleteilen besteht. Mit den anderen Elementen passt das Cover sehr gut zum Titel des Krimis.

Edie O’Sullivan bekommt eines Tages ein Paket mit einem unvollständigen Puzzle und der Aufforderung dieses zusammenzufügen, ansonsten würden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Edie denkt zuerst, dass es sich im einen schlechten Scherz handeln würde, doch dann taucht das erste Opfer mit einen Puzzleteil in der Hand auf und Edie beginnt die Ermittlungen.

Bei den Ermittlungen wird schnell klar, dass es wahrscheinlich etwas mit Edies Vergangenheit zu tun haben muss, aber es gelingt ihr erst in letzter Sekunde den Täter und die Hintergründe der Tat herauszufinden. Edie als betuchte 80 Jährige Rätsel Liebhaberin ist eigensinnig, grummelig und eine etwas schwierige Person. So richten große Handlungsstränge auch an ihr Privatleben und besonders ihrer Familie.

Der Schreibstil ist flüssig und hier und da mit sehr viel Sarkasmus gespickt. Durch die grummelige Edie bekommt die Handlung noch einmal eine ganz eigene Dynamik.
Insgesamt eine sehr interessante Idee, die dann aber ihre Längen hatte. Teilweise waren die Kapitel sehr spannend, aber irgendwie bin ich nicht so ganz warm geworden mit dem Buch.

Wem dieses Buch gefallen hat, kann auch von der Autorin Alexandra Benedict „Mord im Christmas-Express“ lesen. Ebenso ein interessantes und gut geschriebener Krimi.

Für Krimi Fans ist dies sicher ein guter Krimi für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

viktorianisches London

Joshua Jackelby
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Der Autor Benedict Mirow hat eine sehr düstere Kindergeschichte geschrieben, die im viktorianischen London spielt. Das Lesealter ist zwar mit 10 Jahren angegeben, aber ich würde ein älteres Lesealter empfehlen, ...

Der Autor Benedict Mirow hat eine sehr düstere Kindergeschichte geschrieben, die im viktorianischen London spielt. Das Lesealter ist zwar mit 10 Jahren angegeben, aber ich würde ein älteres Lesealter empfehlen, da es einige brutale Szenen gibt und die Kinder sehr auf den Straßen von London leiden müssen. In Büchern für Erwachsenen ist immer einer Trigger Liste enthalten, vielleicht wäre diese hier auch angebracht gewesen. So hat die Handlung Szenen über Tierquälerei, Diebstahl, Gewalt an Kindern, Blut und auch der Tod wird thematisiert.

Josh ist ein aufgeweckter Junge, der sich mit seinen Freunden Charly und Leroy mit Zeitungsverkäufen durchschlägt. Josh findet auch eine kleine Hündin, die er Hazel nennt und die ab sofort Teil von Joshs Leben wird. Auf einen kleinen Botengang finden sie einen verletzten und bewusstlosen Mann, den sie zu Dr. Snow bringen. Josh vertraut dem Doktor, der sich auch immer wieder um ihn kümmert. Der Mann ist ein Professor und Erfinder, er wurde auf der Straße überfallen und seine Erfindung wurde gestohlen. Er verspricht den Kindern einen Preis, wenn sie ihm helfen seine Erfindung und die Dokumente wieder zu finden. Ein großes Abenteuer beginnt für die Freunde, doch bleibt ihnen nicht viel Zeit.

Ich fand Josh und auch die vielen Charaktere wirklich gut ausgearbeitet. Man bekommt ein klares Bild von der Situation in der die Kinder leben. Zudem schweißt die Jungs ihre Lebenssituation zusammen und sie vertrauen sich gegenseitig. Auch die Hündin Hazel trägt dazu bei, dass sich einige vor dem Hund fürchten und so vor allem Josh ein wenig Sicherheit bringt. Die Zeit im viktorianischen London wird auf jeden Fall nicht romantisiert und man merkt den Lebenskampf der Menschen deutlich. Wenn der Winter zu hart ist, sterben die Menschen, wenn die Menschen keine Arbeit haben, sterben die Menschen, wenn die Menschen in die Themse fallen, sterben die Menschen. Der Tod ist allgegenwärtig und die Handlung lockert sich ein wenig auf, als die Ermittlungen und Nachforschungen beginnen um die Erfindung zu finden.

Wäre dies ein Erwachsenen Buch, hätte ich geschrieben, dass dieses Buch starke Gothik-Vibes hat und die düstere Atmosphäre auch sehr stimmungsvoll ist. Man merkt, dass überall Gefahr lauern und doch kann sich Josh in dieser Zeit durchkämpfen, was schon erstaunlich ist und faszinierend zugleich.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Gangsterthriller

Die Kurve
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"Die Kurve" ein wirklich fesselnder Gangsterthriller von dem Autor Dirk Schmidt.

Carl ist ein Mann für die richtig schweren Aufträge und zwielichtigen Geschäfte. In dem legendären Jugendzentrum "Die Kurve", ...

"Die Kurve" ein wirklich fesselnder Gangsterthriller von dem Autor Dirk Schmidt.

Carl ist ein Mann für die richtig schweren Aufträge und zwielichtigen Geschäfte. In dem legendären Jugendzentrum "Die Kurve", das er im Herzen des Ruhrgebiets leitete, hat er sich ein etwas anderes Standbein aufgebaut und profitiert von seinen jahrelangen aufgebauten Netzwerken im Untergrund. Er hat dort ein Team aufgestellt und leitet dieses telefonisch aus dem Hintergrund heraus.

Die Probleme mit denen Carl konfrontiert und beauftragt wird, sind sehr abwechslungsreich und haben auch immer wieder Spannungshöhepunkte. Mir haben die Telefonate mit dem Team sehr gut gefallen und neben den sehr ernsten Themen, bringen diese auch einen gewissen Humor in die Handlung rein. Teilweise unfreiwillig komisch, ironisch und skurril sind die Schlagabtausche und man kann die nächsten Dialoge kaum erwarten. Dennoch sind die gefährlichen Aufgaben nichts für schwache Nerven und man merkt, dass das Team gut ausgebildet sein muss. Wirklich sehr spannend und interessiert bleibt man in der Handlung kleben. Vieles spielt sich hier und da im Hintergrund ab und man bekommt nach und nach erst die Informationen, aber ich fand den Handlungsverlauf in sich sehr stimmig.

Insgesamt ein wirklich toller Gangsterthriller, den ich so noch nicht gelesen habe. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

tolle Fortsetzung

We free the Stars
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„We Hunt the Flame“ ist „We Free the Stars“ der letzte Teil der Dilogie Serie „Die Reiche von Arawiya“ von Hafsah Faizal. Diese Fantasy-Serie spielt in einer faszinierenden orientalischen Welt und hat ...

„We Hunt the Flame“ ist „We Free the Stars“ der letzte Teil der Dilogie Serie „Die Reiche von Arawiya“ von Hafsah Faizal. Diese Fantasy-Serie spielt in einer faszinierenden orientalischen Welt und hat mich viele Male begeistert.

Es ist wichtig, den ersten Band zu lesen, um die Geschichte und die Charaktere besser zu verstehen. Obwohl beide Bände zusammen über 1100 Seiten haben, lohnt sich das Lesen auf jeden Fall. Die Geschichte ist voller Abenteuer, Magie und emotionaler Konflikte, welche wirklich gut beschrieben werden.

Im ersten Band spielen die Ereignisse hauptsächlich auf der Insel Sharr, während der zweite Band abwechslungsreicher ist und uns mehr von der Welt Arawiya zeigt. Die Handlung wird spannender, und das Hauptziel bleibt, Arawiya zu retten und die Magie zurückzubringen. Es kommen auch neue Charaktere vor, die die Handlung zusätzlich etwas auflockern.

Die Charaktere entwickeln sich hier weiter und wachsen an ihren Herausforderungen. Ihre Beziehungen werden tiefer, und die Leser*innen können ihre Kämpfe und Erfolge gut nachvollziehen. Die Dynamik zwischen den Figuren ist besonders interessant, da sie mit Themen wie verbotener Liebe und Loyalität umgehen müssen.

Hafsah Faizals Schreibstil ist bildreich und manchmal langatmig, was ein gutes Gefühl für die Charaktere und ihre Emotionen vermittelt, aber sich insgesamt auch wirklich ziehen kann. Im zweiten Teil gibt es mehr Perspektivwechsel, sodass die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann, dies gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe aber dies täuscht nicht über die langen Passagen hinweg, die sich hin und wieder ziehen.

Obwohl der zweite Teil länger ist, hat man manchmal das Gefühl, dass die Autorin etwas gehetzt ist und die Kapitel am Ende doch wieder kürzer werden. Trotzdem bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten, und die Auflösung der Geschichte ist zufriedenstellend.

Hafsah Faizal hat einen einzigartigen Schreibstil, den man mögen muss. Man sollte sich Zeit nehmen, um in die Geschichte einzutauchen, damit man die Welt verstehen und wertschätzen kann.

Insgesamt haben mir besonders die Dilogie viel Freude bereitet. Es ist eine fesselnde Geschichte über verbotene Liebe und eine magische Welt. Ich empfehle sie allen, die in eine spannende Geschichte eintauchen möchten und ein orientalisches Setting interessant finden.

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