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Veröffentlicht am 03.10.2024

Vom Tod gesegnet

To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter
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Das farbenfrohe Cover mit der verschnörkelten Schrift zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Die Inhaltsangabe versprach Interessantes. Nachdem ich das Vorwort der Autorin Molly X. Chang gelesen hatte, ...

Das farbenfrohe Cover mit der verschnörkelten Schrift zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Die Inhaltsangabe versprach Interessantes. Nachdem ich das Vorwort der Autorin Molly X. Chang gelesen hatte, war ich berührt von ihrer eigenen Geschichte & das sie diesen Roman für ihre geliebten Großeltern geschrieben hat. Die Protagonistin Ruying hat eine seltene Gabe, die sie verstecken muss. Sie ist mit der Gabe des Todes gesegnet und lebt mit ihrer Großmutter & Schwester in einer gefährlichen Zeit und Umgebung, die von Grausamkeit, Intrigen & Opium geprägt ist. Der feindliche Prinz Antonius wird auf sie & ihre Gabe aufmerksam und möchte sie für sich und seine Sache gewinnen. Aber wie soll man jemanden vertrauen, wenn man nicht sicher sein kann, welche Motive jemand verfolgt? Der Schreibstil der Autorin ist meist recht sachlich, was an sich nicht verkehrt ist, gerade bei solch doch recht gewalttätigen Szenen, allerdings hätte dieses Werk auch etwas mehr Gefühl vertragen können. So ganz warm geworden bin ich leider nicht mit dieser auf Wahrheiten beruhenden Geschichte. Sie konnte mich nicht ganz von sich überzeugen, da war eine gewisse Distanz zu spüren und auch eine leichte Befremdlichkeit. Insgesamt allerdings dennoch ein interessanter Fantasyroman, der etwas mehr Fantasy & Spannung vertragen könnte.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Geisterliebe?

Dead Romantics
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Diese Geschichte kam relativ locker & fluffig daher, aber sie wartete sowohl mit Humor, als auch etwas tiefsinnigeren Themen auf. Florence, wuchs in einer liebevollen Familie auf die sich mit Hingabe dem ...

Diese Geschichte kam relativ locker & fluffig daher, aber sie wartete sowohl mit Humor, als auch etwas tiefsinnigeren Themen auf. Florence, wuchs in einer liebevollen Familie auf die sich mit Hingabe dem Beruf des Bestatters widmet. Durch ihre Fähigkeit Geister zu sehen, ist sie nach verletzenden Mobbingerfahrungen aus ihrer Heimat geflüchtet und arbeitet als Ghostwriterin. Den Glauben an die Liebe hat sie nach einer schmerzlichen Beziehung verloren & zugleich hängt sie auch mit dem Schreiben hinterher. Da spaziert der neue Lektor Ben in ihr Leben. Der Schreibstil liest sich gut weg, wobei es ein paar Rechtschreibfehler gab, die mich etwas störten. Am meisten mochte ich die heimelige Atmosphäre und die liebevollen Bindungen und Plänkeleien. Die Thematik rund um den Tod, der Trauer und den Geistern gefiel mir auch gut. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten hingegen, konnte ich irgendwie nicht ganz nachempfinden und es war mir auch etwas sehr überzogen kitschig. Zudem waren mir viele der Nebencharaktere etwas blass gezeichnet, wobei das auch etwas auf Ben zutrifft. Insgesamt aber ein ganz angenehmes Buch für zwischendurch.

«Für kurze Zeit war die Liebe wie ein Rausch, aber dann blieb man verlassen zurück und jagte diesem Gefühl den Rest des Lebens hinterher.»

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Magische Talente

Die wundersamen Talente der Kalendario-Geschwister: Skurril, komisch, magisch - eine Detektivgeschichte der besonderen Art!
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Das etwas düster anmutende Cover zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich & die Geschichte klang interessant. Die neuen Nachbarn von Pablo & Penny scheinen irgendwie geheimnisvoll & besonders zu sein. ...

Das etwas düster anmutende Cover zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich & die Geschichte klang interessant. Die neuen Nachbarn von Pablo & Penny scheinen irgendwie geheimnisvoll & besonders zu sein. Also macht sich Pablo in Detektivmanier auf die Spurensuche, wollte er doch sowieso mal das Nachbarshaus kennenlernen & durchstöbern. Was er dann aber nach & nach erfährt, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Die Nachbarsfamilie hat so ihre seltsamen Manieren & auch besondere Fähigkeiten. Der Schreibstil lies sich gut weg lesen, inhaltlich hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht und auch gerne etwas mehr Raum für die Entwicklung der Geschichte. Die Diversität wird hier vielfach auch mit eingestreut, kam mir aber nicht ganz verwurzelt vor. Zudem hätte ich mir eine kleine Triggerwarnung für die Demenzthematik gewünscht. Meine Lieblingsfigur war Febru & ob sie auch noch eine Fähigkeit erlangt, erfahrt ihr, wenn ihr in diese Geschichte eintaucht.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Weniger magisch, als erwartet.

Sparks
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«Sparks» ist das Debüt der Autorin J.R. Dawson, das mich leider nicht wirklich für sich einnehmen konnte. Nach der Beschreibung hatte ich andere Vorstellungen von der Geschichte. Sie war für mich weniger ...

«Sparks» ist das Debüt der Autorin J.R. Dawson, das mich leider nicht wirklich für sich einnehmen konnte. Nach der Beschreibung hatte ich andere Vorstellungen von der Geschichte. Sie war für mich weniger magisch und eher düster bis melancholisch. Es fehlte mir irgendwie an mehr Tiefe & spürbarem Gefühl. Die Grundidee gefiel mir hingegen schon, sonst hätte ich ja nicht zum Hörbuch gegriffen. ;) Auch wenn Edward mir ziemlich unsympathisch war, konnte ich sein Verhalten bis zu einem bestimmten Punkt doch gut nachvollziehen. Seine Szenen gefielen mir daher auch mit am besten, wenn man das so sagen kann, denn ohne sind sie definitiv nicht. Insgesamt ein solides Werk, das sein Potenzial meinem Empfinden nach verschenkt hat. Zudem war mir irgendwann auch klar, worauf es hinauslaufen wird. Den beiden Synchronsprechern Rebecca Veil & Tim Gössler konnte man gut lauschen, da sie angenehme Stimmnuancen haben.

«Der Krieg war seit vielen Jahren vorüber, die Trauer war Alltag geworden.»

«Und sie sagte, sie sagte: Gerade die mit den meisten Narben, könnten Andere am besten vor den Schatten schützen, weil sie die Dunkelheit aus eigener Anschauung kennen.»

«Wage es nicht, mir das wegzunehmen. Denn Trauer ist so unauflöslich, wie schmerzvoll mit der Liebe verbunden.»

«Wie gern würde man die Vergangenheit, Vergangenheit sein lassen. Aber in der Vergangenheit lebten einige der liebsten Menschen.»

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Veröffentlicht am 20.09.2024

Gestaltwandler

Kaya Silberflügel – Das Geheimnis der magischen Federn
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Das pastellige Cover zog mich zuerst an & danach wollte ich wissen wie es denn so ist ein Avanost zu sein. So wie unsere Protagonistin Kaya, der das natürlich vorher nicht bewusst war. Wer wäre da nicht ...

Das pastellige Cover zog mich zuerst an & danach wollte ich wissen wie es denn so ist ein Avanost zu sein. So wie unsere Protagonistin Kaya, der das natürlich vorher nicht bewusst war. Wer wäre da nicht irritiert? Zum Glück hat sie auf dieses unerwarteten Reise neben vielen alltäglichen Sorgen als Schülerin Unterstützer an ihrer Seite. Diese Geschichte von Nelly Möhle ist eher im gemächlichen Tempo erzählt worden. Für mich gab es keine so außergewöhnlichen Besonderheiten, bis auf das es eben Avanoste gibt. Vermutlich ist es dies auch größtenteils eine Geschichte für Kinder, die dies sicherlich anders empfinden als ich. Die Synchronsprecherin Jodie Ahlborn hat dieses Werk eingesprochen & auch wenn ich ihre Stimme sonst sehr mag, war sie mir hier etwas zu süßlich.​​​​

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