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Veröffentlicht am 01.11.2024

Viel verschenktes Potential

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
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Meinung:

Mit leisen Schritten schleiche ich durch die Gassen von Asher.

Das Cover finde ich richtig schön, mit den Sternen, die fallen, der Krone und der Veredelung. Ich mags richtig gerne, auch wenn ...

Meinung:

Mit leisen Schritten schleiche ich durch die Gassen von Asher.

Das Cover finde ich richtig schön, mit den Sternen, die fallen, der Krone und der Veredelung. Ich mags richtig gerne, auch wenn grün nicht unbedingt meine Farbe ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Shedir, wodurch man ihre, teils wirren, Gedanken sehr gut mitbekommt und manche Handlungen von ihr auch besser verstehen kann.

Zu Beginn lernt man Shedir, einen gefallenen Stern, kennen. Zufällig sieht sie voraus, dass sie etwas an dem Schicksal den Prinzen ändern kann, dem der Tod vorausgesagt wurde. Doch da ist auch noch sein Bruder, der als Sternenschlächter bekannt ist. Shedir will trotzdem alles versuchen, um Prinz Lunas zu retten.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte die Welt und man bekam auch ein paar Erklärungen, was Sterne können und was Shedir ist. Somit habe ich mich gut gerüstet gefühlt für das Buch. Gleich zu Beginn gibt es eine Begegnung mit Shedir und einem Fremden, der Lior,der Bruder des Prinzen ist, was sie aber nicht weiß. Bereits diese Szene hat mit neugierig auf mehr gemacht.

Shedir. Ich weiß gar nicht, was ich zu ihr sagen soll. Manchmal kam sie mir wirklich klug und besonnen vor und dann hat sie einen totalen Nervenzusammenbruch und verhält sich wie ein Kleinkind. Zuerst gings ja noch, aber in der zweiten Hälfte des Buches ging sie mir schon sehr auf die Nerven mit ihren Stimmungsschwankungen. Alle paar Stunden will sie was anderes und ihr sind Kollerateralschäden dabei egal. Zumindest hat es oft so gewirkt.

Lior mochte ich gerne, er sagt wenigstens was Sache ist und schürt keine falschen Hoffnungen. Er sagt auch frei heraus, wenn er jemanden nicht mag und wieso das so ist. Seine direkte Art hat mir gefallen. Nur war er ein bisschen zu besessen von seinem Bruder und das konnte ich gar nicht verstehen. Natürlich will er seinen kleinen Bruder beschützen, aber diese Fixierung von ihm ist schon fast krankhaft. Er tötet Menschen um ihn zu retten und ich denke nicht, dass das im Sinne von Lunas ist.

Lunas, der Prinz den alle retten wollen, fand ich zu nett und wie wir wissen sind die zu netten Menschen meist die, die irgendwas verbergen. Ich glaube einfach nicht, dass jemand, der dem Tod geweiht ist, so ruhig ist, denn ihm scheint das fast egal zu sein. Manchmal kam dann auch noch eine andere Seite von ihm durch und da merkte man schon, dass er nicht so toll ist, wie er nach auen vorgibt zu sein.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber jetzt nachdem ich es beendet habe muss ich sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Bis hin zum Ende habe ich nicht verstanden, wo die Sterne überhaupt her kommen. Sie sind gefallen, ok. Irgendwie werden sie dabei als Menschen wiedergeboren und wissen nichts mehr von ihrem vorherigen Leben, oder so. Einmal wurde dann erwähnt, dass nur Königssterne fallen, aber wo kammen dann die anderen Asteria her? Ich checke das System wirklich null und es wurde meiner Meinung nach auch nicht ausreichend erklärt. Es ist immer nur die Rede von Sternen, die fallen und Sternenstaub und irgendwelcher Sternenmagie, aber genau erklärt wird hier leider gar nichts. Das hat mir einiges an Lesespaß geraubt.

Was mich auch ziemlich gestört hat war das komische Liebesdreieck. Einerseits fühlt sich Shedir sehr zu Lior hingezogen, bei denen ist es aber eher Lust, dann macht sie aber mit Lunas rum, den sie aber nur freundschaftlich mag. Beide Brüder wollen aber mehr von ihr als nur Freundschaft und das geht das ganze Buch so hin und her. Ich fand das recht mühsam und zu ausgesetzt, besonders von Lunas Seite her kam mir das nicht wie LIebe vor, sondern so, als wolle er einfach das Spielzeug seines Bruders haben. Ich weiß nicht, das hätte einfach nicht sein müssen.

Der letzte negative Punkt ist, dass die Handlung zu sprunghaft war. Ich konnte, besonders gegen Ende, nicht mehr wirklich folgen, wer jetzt wohin gehört und wo sich die Charaktere gerade aufhalten, denn die Reisezeiten zwischen Ländern war quasi nicht existent. Zuerst sind sie bei A und im nächsten Absatz bei B, dann gibt B ein Fest, wo auch C auftaucht, wobei das Auftauchen von C keinerlei Einfluss auf die Handlung hat und nur verwirrend ist. Ganz ehrlich, es waren viel zu viele Charaktere und Orte, ich hatte wirklich keine Ahnung mehr, wer jetzt wer ist am Ende, besonders weil manche Charaktere immer nur kurz vorkamen.

Das Buch ist aber nicht nur schlecht, besonders der Beginn hat mir wirklich gut gefallen. Die erste Hälfte des Buches fand ich auch noch gut, aber dann hat es mich verloren. Ich mochte die Idee mit den Sternen und Lior war auch toll. Was mir auch gefallen hat war, dass Mila, die beste Freundin von Shedir so eine große Rolle spielt, denn ich mochte sie als Charakter echt gerne.

Das Ende wirkte dann etwas hektisch auf mich und ich hätte mir tatsächlich 100 Seiten mehr gwünscht, damit man das gut ausarbeiten kann. Am Ende kommt dann nämlich noch ein neuer Charakter hinzu und da konnte ich nur noch die Augen verdrehen.

Fazit:

Das Buch hat so gut begonnen und dann ging es leider abwärts. Das System mit den Sternen wurde nie wirklich erklärt und dadurch hatte ich viele Fragezeichen im Kopf. Außerdem gibt es eine wirklich unnötige Dreiecksbeziehung, die ich meist sowieso nur komisch fand. Die Idee hat mir an sich gut gefallen, aber ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2024

Für Einstieger nicht geeignet

WITCH - Das Herz der Freundschaft
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Meinung:

Das Cover hat mich neugierig gemacht, denn ich liebe die alten Witch Comics und da hier schon die Charaktere anders aussehen, wollte ich wissen, wie sich diese neue Geschichte unterscheidet. ...

Meinung:

Das Cover hat mich neugierig gemacht, denn ich liebe die alten Witch Comics und da hier schon die Charaktere anders aussehen, wollte ich wissen, wie sich diese neue Geschichte unterscheidet. Man sieht aber schon am Cover, dass die Zeichnungen sehr schön sind.

Der Zeichenstil ist echt wunderschön. Der ganze Comic ist mega bunt und farbenfroh gestaltet und ich hab die Zeichnungen gerne angeschaut. Die Gespräche sind meist einfach gehalten und auch recht kurz.

Zu Beginn lernt man Will kennen, die neu in die Stadt gezogen ist. Sie hat ihren ersten Schultag und lernt dort gleich ein paar nette Mädels aus dem Fußballteam kennen. Was sie nicht weiß ist, dass sie bald auserwählt wird um Elyon aufzuhalten, die ihre Kräfte erst kürzlich entdeckt hat.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir recht leicht gefallen. Da ich die originalen Comics kenne, war ich mit den Figuren vertraut und wusste ja schon ungefähr, was passieren wird. Man merkt schnell, dass hier einiges anders ist, was aber nicht schlecht ist, denn es ist ja eine neue Geschichte.

Will ist sehr technikaffin, was man sofort merkt. Ansonsten hat sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Mutter und ich mochte sie sofort.
Irma war mir gleich sympatisch. Im Laufe des Comics erfährt man, wie ihre leibliche Mutter gestorben ist und welche Auswirkungen das auf Irma hatte, dadurch wird sie sofort sympathisch.
Taranee ist ein ziemlich unfreundlicher Charakter. Sie ist sehr auf sich selbst bedacht und tut nichts aus Freundlichkeit, sondern weil es ihr vielleicht Vorteile verschaffen könnte. Ich mochte sie von allen am wenigsten.
Cornelia ist mein Liebling, sie steht im Schatten ihrer berühmten Schwester und will eigentlich nur ein ruhiges Leben. Ich mochte sie wirkliche gerne, auch wenn sie bei Elyon ein bisschen übertreibt und nicht sieht, dass sie eigentlich etwas Schlimmes tun will.
Hay Lin mochte ich gleich, sie ist zerstreut, etwas unorganisiert, aber echt liebenswert. Sie hilft im Restaurant ihrer Eltern aus, damit sie ihre Oma in China besuchen kann.

Dann haben wir noch Elyon, die nur selten vorkommt, aber die Rolle des Bösewichts einnimmt. Sie hat kürzlich entdeckt, dass sie magische Kräfte hat und will nun ein Portal zu einer anderen Welt öffnen. Als Charakter fand ich sie sehr blass und ihre Beweggründe waren auch recht schwammig.

Die Geschichte empfand ich persönlich als zu schnell. Man hat keine Zeit die Charaktere richtig kennen zu lernen und somit blieb alles etwas flach. Wenn man die alten Comics kennt, tut man sich einfach viel leichter, aber nur mit dem neuen Comic wäre ich auch aufgeschmissen gewesen.

Ich fands cool, dass alle Mädchen Fußball spielen, was auch nicht selbstverständlich ist. Und sie sind auch noch alle richtig gut dabei. Fußball nimmt eine recht wichtige Rolle in den Leben der Mädchen ein und das merkt man in dem Comic auch sehr.

Die Magie von Elyon fand ich interessant. Zwar weiß man nicht so wirklich, was sie alles kann, aber es entsteht Sand wenn sie Magie wirkt. Keine Ahnung wieso, doch das ist mal was anderes. Auch die Entitätit, die Elyon aufhalten will sieht man gleich am Anfang und später lernt man auch, wer diese sind. Hier wären nochmals Erklärungen wünschenswert gewesen.

Der Großteil der Geschichte dreht sich darum, wie Will sich einlebt und dann den Auftrag Elyon zu stoppen bekommt. Ab diesem Zeitpunkt ging alles recht schnell und die Magie, die Will gewirkt hat, war auch nur halb erklärt. Am Ende gings dann drunter und drüber, das war mir persönlich viel zu schnell und man kommt nur schwer mit. Einige Seiten mehr wären sicher gut gewesen.

Fazit:

Insgesamt hat dieser Comic recht wenig mit den Originalen zu tun, es ist halt eine komplett neue Geschichte. Allerdings kommt man ohne Vorwissen nur schwer mit, weil der Comic recht kurz ist und manche Szenen schnell abgehandelt werden. So ist nicht wirklich klar, wieso Elyon das tut, was sie tut und auch die Magie von Will ist recht schwammig erklärt. Für Neueinsteiger in die Witch-Welt würde ich ihn nicht empfehlen. Ich vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Gute Idee, schwache Umsetzung

Herz des Imperiums
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Meinung:

Das Cover finde ich cool, es passt zum Setting und man sieht auch gleich, dass es sich um SF handelt. Was ich besonders mag ist, dass die Personen nur schemenhaft zu sehen sind.

Der Schreibstil ...

Meinung:

Das Cover finde ich cool, es passt zum Setting und man sieht auch gleich, dass es sich um SF handelt. Was ich besonders mag ist, dass die Personen nur schemenhaft zu sehen sind.

Der Schreibstil hat mir einige Probleme gemacht. Es war echt anstrengend zu lesen und ich konnte die verschiedenen Perspektiven nur schwer auseinanderhalten. Beide haben sich gleich gelesen. Auch vom Worldbuilding habe ich mir mehr erwartet, denn das war leider nicht wirklich vorhanden.

Kiem mochte ich zuerst gerne, irgendwann wurde er mir aber zu viel. Er versteckt seine Unsicherheiten hinter einer witzigen Fassade und nimmt nichts wirklich ernst. Mit der Zeit ging mir das auf den Keks.

Jainan ist einfach nur schüchtern und zurückhaltend. Außerdem etwas unterwürfig und er steht für nichts ein. Er will was? Egal, sagt er nicht. Er ist somit das komplette Gegenteil von Kiem und lässt auch immer ihn für sich reden.

Das Buch ist schon älter, aber da es nun auf deutsch erschienen ist, wurde es Zeit es endlich zu lesen. Der Anfang war stark, Jainan und Kiem waren interessante Charaktere und ich war gespannt, wie sie zusammen funktionieren, da sie heiraten sollen. Leider ging es dann sehr bergab, weil es eine Wiederholung von Problemen war. Jainan ist sehr unsicher und Kiem ist ein Witzbold, ich hatte das Gefühl, dass so vieles gleich ist in bestimmten Situationen und Jainan einfach zu viel nachdenkt. Im Mittelteil hat mich das Buch komplett verloren und ich wollte schon abbrechen, aber dann fing es langsam an spannend zu werden. Ich gebe zu, dass ich das Ende nur noch überflogen habe, weil einiges keinen Sinn ergab. Der Anfang, der aber echt gut war, hat die Bewertung etwas gerettet.

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Veröffentlicht am 28.09.2024

Cozy, aber auch langatmig

Spellshop
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Nie hätte Kiela gedacht, dass das Feuer die Bibliothek erreichen würde.

Das Cover ist ein Traum. Die kleine Hütte von Kiela, etwas verwachsen ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Nie hätte Kiela gedacht, dass das Feuer die Bibliothek erreichen würde.

Das Cover ist ein Traum. Die kleine Hütte von Kiela, etwas verwachsen und natürlich die geflügelte Katze findet man darauf. Ich liebe einfach alles daran!

Der Schreibstil hat mir zuerst ein paar Probleme gemacht. Irgendwie bin ich gar nicht klar gekommen, das hat sich dann aber zum Glück etwas gebessert. Vielleicht ist es auch die Erzählperspektive in der dritten Person, die einfach nicht so wirklich zum Buch passt. Aber die Beschreibungen von den magischen Wesen waren gut gemacht.

Zu Beginn lernt man Kiela kennen, die zusammen mit Caz, einer sprechenden Pflanze, die Bibliothek in der sie arbeitet verlässt, weil ein Feuer ausgebrochen ist und die Rebellen kommen. Sie flieht auf ihre Heimatinsel und will sich dort ein Leben aufbauen, gut dass sie ein paar Zauberbücher als Hilfe dabei hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Einerseits hatte ich mit dem Schreibstil richtige Probleme und andererseits war das ganze Setting zuerst mega komisch. Man wird mitten in dei Geschichte geworfen, weiß nicht wirklich was abgeht, wie die Welt aussieht und es waren mir einfach viel zu wenige Infos. Es hat wirklich lange gedauert bis ich mich mit allen arrangiert habe und in der Geschichte drinnen war.

Kiela mochte ich bin zum Ende nicht wirklich. Sie zerdenkt alles, nimmt an, dass sie allein überleben kann und nie mit jemand anderem von dern Insel Kontakt haben muss und nimmt auch keine Hilfe an. Wenn dann doch Hilfe kommt wird sie böse und hält demjenigen eine Predigt, dass sie das nicht will. Ihr ganzes Verhalten hat mir nicht gefallen und ich mochte sie einfach nicht.

Caz und Miep waren hingegen meine Highlights. Beide sind Pflanzen, die leben und ich liebe sie abgöttisch. Caz ist schon von Beginn an dabei und er ist super schlau und witzig. Ohne ihn wäre das Buch nur halb so gut gewesen. Miep kommt erst später dazu aber ab da war klar, dass Miep mein Lieblingscharakter wird.

Larran, der love interest, war auch in Ordnung. Ich mochte ihn gerne, auch wenn er manchmal sehr aufdringlich war. Er tauchte immer zur richtigen Zeit auf und war dann halt da. Charakter hatte er nicht wirklich, außer dass er sich gerne um seine Seepferde kümmert und sich für die Insel einsetzen will.

Die Geschichte sollte eigentlich perfekt in die aktuelle Jahreszeit passen. Allerdings ist mir zu wenig passiert und vieles hat sich einfach wiederholt. So kommt Kiela auf die Insel und will dann Marmelade verkaufen, aber auch „Hausmittel“ die eigentlich Magie sind. Es darf aber niemand wissen, dass es Magie ist, weil es nur registrierten Zauberern erlaubt ist diese auszuüben. Sie ist aber nicht gerade subtil damit und so kann sich jeder Dödel denken, dass etwas magisches auf der Insel vor sich gehen muss.

Man liest also lange davon, wie sie sich einlebt und ihre magischen Sprüche übt und so geht das ca. 2/3 vom Buch. Es stimmt, dass alles sehr cozy ist, aber leider auch etwas zäh, da das Buch doch recht lang ist. Einzig Eadie und Bryn bringen etwas Abwechslung rein, wenn sie Kiela besuchen oder sie in die Bäckerei von Bryn kommt. Ich mochte die Damen wirklich gerne, sie sind hilfsbereit und nehmen Kiela so wie sie ist, obwohl sie schon recht oft komisch ist.

Die Liebesgeschichte fand ich ziemlich unrealistisch. Larran kommt halt hin und wieder vorbei und kennt sie noch von früher. Sie haben aber keine tieferen Gespräche und auch sonst haben sie nicht viel gemeinsame Zeit. Also ihre Gefühle konnte ich gar nicht verstehen. Vor allem weil es von 0 auf 100 ging. Freundschaft hätte gut gepasst, aber mehr auch nicht.

Im letzten Drittel wurde es dann spannender und es ist auch wirklich was passiert. Hier spielt die Magie dann nochmals eine große Rolle und auch alle Lebewesen auf der Insel. Dafür, dass zuerst gar nicht passiert ist, ging es hier dann erstaunlich flott voran und ich konnte der Handlung nicht komplett folgen, weil es auch irgendwie wirr war. Den Epilog habe ich dann nur noch überflogen, weil eh klar war, wie alles ausgehen würde und weil mir alles mit Larran und Kiela zu über drüber war.

Fazit:

Das Buch ist ganz sicher cozy, aber für mich persönlich ist einfach zu wenig passiert und zu viele Dinge haben sich wiederholt. Kiela mochte ich als Charakter gar nicht und nur Caz und Miep haben das ganze Buch gerettet. Die Liebesgeschichte habe ich auch nicht wirklich gefühlt und hier hätte Freundschaft besser funktioniert. Insgesamt gebe ich dem Buch drei Sterne.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Es wird wieder besser

Fate of the Sun King
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schmerz pocht hinter meinem linken Auge und erinnert mich daran, wie mal ein wütender Liebhaber meine Eier gepackt und gedreht hat, nachdem ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schmerz pocht hinter meinem linken Auge und erinnert mich daran, wie mal ein wütender Liebhaber meine Eier gepackt und gedreht hat, nachdem er mich zwischen den Beinen seiner Schwester gefunden hatte.

Das Cover finde ich wieder toll, es hat Gegenstände drauf, die in dem Buch eine Rolle spielen und passt auch zum Rest der Reihe.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und einfach zu lesen. Dieses Mal gibt es Kapitel aus vielen verschiedenen Sichten, die aus Lors Sicht sind in der Ich-Perspektive geschrieben, der Rest in der dritten Person. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Orte, die man vorher noch nicht kannte.

Das Buch schließt direkt an das Ende von Band zwei an. Lor und Nadir suchen immer noch nach einem Weg um Atlas zu besiegen und dieses Mal haben sie einen guten Plan. Mit Gabriel kommt auch noch unverhoffte Hilfe.

Der Einstieg in den dritten Band der Reihe ist mir halbwegs leicht gefallen, obwohl ich zuerst mit den ganzen Namen Probleme hatte und mich erst wieder erinnern musste, was eigentlich alles vorher passiert ist. Nach ein paar Kapiteln ging es aber und ich war wieder in der Welt von Ouranos.

Lor fand ich hier nicht ganz so nervig. SIe hat tatsächlich gute Entscheidungen getroffen und auch Hilfe angenommen. Im Vergleich zu Band zwei war das eine wirklich gute Steigerung. Sie nimmt immer mehr die Rolle der Königin ein und denkt nicht mehr nur an sich selbst und ihre Familie. Ihre Entwicklung war tatsächlich sehr gut.

Auch Nadir war mir hier viel sympathischer. Nachdem er Lor nicht mehr ständig fertig macht und seinen nervigen Sarkasmus abgelegt hat, war er doch ganz liebenswert. Er kann zwar auch austeilen wenn es sein muss, aber grundsätzlich ist er ein guter Kerl, den ich nun wirklich mag.

Gabriel bekommt endlich mehr Aufmerksamkeit. Ich mochte ihn schon immer richtig gerne und hatte lange die Vermutung, dass er noch wichtig werden würde. Jetzt hat er seine eigenen Kapitel und man lernt mehr über seine Vergangenheit mit Atlas, wie er zu einem Wächter wurde und was ihn eigentlich antreibt. Man versteht ihn nun viel besser und kann seine Entscheidungen gut nachvollziehen.

Nachdem Band zwei eine richtige Enttäuschung für mich war, hatte ich keine großen Ansprüche an diesen Teil. Doch er hat schon besser gestartet als erwartet und ich war doch recht gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Zwar kann ich nun nach dem Beenden auch hier sagen, dass 100 Seiten weniger nicht weg getan hätten, aber es war wenigstens nicht so übertrieben wie der zweite Teil.

Lor und Nadir suchen einen Weg um in den Sonnenpalast zu kommen und zum Spiegel zu gelangen. Dabei finden sie neue Verbündete und lernen auch mehr über die Zusammenhänge. Manchmal kam mir alles ein bisschen zu einfach vor, weil sie einfach so durch Aphelion spazieren und niemand sie erkennt, aber anosnsten war das ganz interessant. Nur auch hier hat sich im Mittelteil nicht viel getan und die Geschichte hat sich etwas auf der Stelle bewegt.

Was hingegen echt cool war, waren die Rückblicke zum Ende des ersten Zeitalters. Man liest aus der Sicht von den Herrschenden damals und erfährt viel über die Geschichte des Landes. Diese Kapitel fand ich super spannend und spielen am Ende noch eine Rolle. Ich mochte es, dass der Leser direkt bei den Geschehnissen dabei ist und sie nicht nur erzählt werden. Das war eindeutig der beste Teil des Buches und vielleicht bekommen wir im vierten Band auch noch mehr davon. Ich würde es mir wünschen.

Auch die Beziehung von Lor und Nadir entwickelt sich rasant weiter. Nachdem sie im zweiten Teil so umeinander herumstlziert sind, musste endlich etwas passieren. Und wie es passiert. Zwar war vieles vorhersehbar und manchmal war es schon zu viel Sex und zu wenig Handlung für mich, aber viel besser als im zweiten Teil.

Nebenbei passieren aber noch andere Dinge, manche davon empfand ich als sehr willkürlich und haben nicht zur Geschichte gepasst. Da fällt mir zum Beispiel eine Explosion ein, die plötzlich da war, und im nächsten Kapitel ging es dann weiter. Das hat mich schon ein wenig gestört. Oder auch die Gespräche mit ihren Geschiwstern. Zuerst wurden Dinge aufgeplustert und dann nie wieder erwähnt. Vielleicht wird das noch wichtig im letzten Band, aber hier wirkte es so schnell reingestreut.

Das Ende hat mir dann wirklich gut gefallen. Es gab Action und Spannung und es sind Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet habe. Tatsächlich freue ich mich jetzt schon auf den letzten Band der Reihe.

Fazit:

Dieser Band war für mich viel besser als der zweite, aber trotzdem bei weitem nicht so gut wie der erste Teil. Einige Dinge empfand ich als zu willkürlich oder unnötig, aber es gab auch spannende Szenen, wie alle Rückblicke. Meine Hoffnung liegt nun auf dem letzten Teil, denn das Ende hat mir sehr gut gefallen. Von mir bekommt dieser Band drei Sterne.

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