Von der historischen Somerset-Trilogie bin ich der Autorin in die Jetztzeit an die Bloomsbury University gefolgt. “Hidden Secrets” ist der Auftaktband ihrer neuen New Adult-Reihe mit Academy Vibes. Also ...
Von der historischen Somerset-Trilogie bin ich der Autorin in die Jetztzeit an die Bloomsbury University gefolgt. “Hidden Secrets” ist der Auftaktband ihrer neuen New Adult-Reihe mit Academy Vibes. Also habe ich mich mal wieder ins Uni-Leben gestürzt.
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Darum geht’s: Lily flüchtet von ihrer alten Uni an die Bloomsbury University. Sie will das zuvor Geschehene weit hinter sich lassen. Als Lily den Doktoranden Ellis kennenlernt, befürchtet sie, dass sich die Geschichte wiederholen könnte…
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Die Story hat mich schnell abgeholt. Sie ist ein bunter Gemischtwarenladen, denn ich habe nicht nur Campus-Atmosphäre, sondern auch Kleinstadt-Vibes und sogar ein bisschen Farmlife schnuppern dürfen. Die Geschichte bewegt sich zwischen Enemies-to-Lovers, Forbidden Love und letztendlich irgendwie auch Found Family.
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Protagonistin Lily schleppt ein großes Geheimnis mit sich herum, das auch an der neuen Uni auf ihr lastet und sie dort wieder einzuholen droht. Innerhalb dieser Rahmenhandlung gibt es noch ein paar andere Probleme, die angeschnitten, aber weniger tiefgehend behandelt werden. Lily habe ich mit ihren Sorgen und Ängsten als sehr authentische Hauptfigur empfunden. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Ellis ist der männliche Part in der Geschichte, dessen Perspektive wir hier auch zu lesen bekommen. Er ist der sympathische Retter, der zwar auch sein Päckchen zu tragen hat. Das wird auch alles erwähnt, aber nicht ganz so intensiv thematisiert wie bei Lily. Auf ihr liegt eindeutig der Fokus der Handlung. Auch Lilys Studienkollegen Elsa und Hunter sind nette und interessante Typen, die hier eher Randfiguren bleiben. Ich bin aber schon mit ein paar Infos angefüttert worden, die mich neugierig auf ihre Geschichte gemacht haben. Die bekomme ich dann in Band 2 der Reihe.
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Der Roman ist fluffig geschrieben, kurzweilig und unterhaltsam. Ich habe mich in der Geschichte trotz des zum Genre gehörigen Drama-Anteils insgesamt sehr wohl gefühlt und werde für noch mehr University-Vibes gerne wieder an den Bloomsbury-Campus zurückkehren.
Das Buch hat mit Titel und Optik meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Name der Autorin war mir bis dato noch nicht bekannt. Aber, Moment … als ich das Autorinnenfoto gesehen habe, kam mir das Gesicht ...
Das Buch hat mit Titel und Optik meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Name der Autorin war mir bis dato noch nicht bekannt. Aber, Moment … als ich das Autorinnenfoto gesehen habe, kam mir das Gesicht doch irgendwie bekannt vor. Ein kurzer Check und ich hatte die Bestätigung. Greta Milán ist identisch mit Polly Harper, von der ich erst vor Kurzem die bei einem anderen Verlag erschienene Silver Springs-Dilogie gelesen habe. Und weil die mir schon richtig gut gefallen hat, stand damit endgültig fest, dass ich von Silver Springs zügig Richtung Willow Falls abbiege.
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Darum geht's: Cassies Ex-Freund lässt ihre beste Freundin wegen ihr vor dem Traualtar stehen. Cassie geht als #MaidOfDishonor geht auf Social Media viral. Und weil in Cassies Leben auch sonst gerade nichts so läuft, wie es soll, flüchtet sie mit Hochzeitsgast Jared kurzerhand zu ihm nach Hause in die Kleinstadt Willow Falls…
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Oh mein Gott, vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl hier in einem Hallmark Movie gelandet zu sein. Die Filme werden mir gerade jetzt, wo es Richtung Weihnachten geht, wieder zuhauf von meinem Streaming-Anbieter in den Vorschlägen angezeigt. Ich schaue sie aber auch immer wieder ultra-gerne. Sie spielen meist in einer Kleinstadt, verströmen eine unbeschwerte Romantik sowie einen starken Gemeinschaftsgeist und das Filmset ist immer einzigartig schön und üppig dekoriert. Genau das habe ich auch in diesem Buch gefunden. Schon Cover und Farbschnitt versprechen einiges in dieser Hinsicht und die Geschichte weiß es zu halten.
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Wir lesen die Geschichte aus zwei Perspektiven. Mal begleiten wir Cassie und dann wieder Jared. Beide sind sympathisch und eigentlich ist doch klar, wie die Geschichte hier abläuft. Als Leserin weiß man vom Fleck weg, wer hier zusammengehört. Ich habe ganz verzückt diese Lovestory verfolgt. Natürlich hat dann nochmal ein bisschen Drama dazwischengefunkt. Aber das macht alles letztendlich ja noch viel herzzerreißender und schöner.
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„Es war ein milder Nachmittag. Die Herbstsonne schien durch die farbenprächtigen Baumkronen, ein paar Vögel zwitscherten um uns herum und die Luft roch klar und sauber.“ (Zitat, S. 333/4)
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Wenn ihr noch nicht bereit für den Winter seid, könnt ihr hier in vollen Zügen goldene Herbstmomente genießen. Jared produziert im Familienbetrieb Ahornsirup. Cassie bindet die hübschesten saisonalen Blumensträuße, die man sich vorstellen kann. Der Roman wird von einer grundlegenden Leichtigkeit getragen – auch wenn durchaus ein paar schwierigere Themen angeschnitten werden. Aber es ist, wie es bei romantischen Komödien dieser Art eben so ist: Man vertraut darauf, dass das Gute gewinnt und wird natürlich mit einem Happy End belohnt.
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Ich habe mich in Willow Falls absolut wohl gefühlt. Alles ist so heimelig und cozy, warm und flauschig, golden und zuckersüß sowie herbstlich farbenfroh. Schnappt euch eure Kuscheldecke und ein Heißgetränk und habt beim Lesen dieser New Adult-Romance einfach eine schöne Zeit!
Vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl hier in einem Hallmark Movie gelandet zu sein. Die Filme werden mir gerade jetzt, wo es Richtung Weihnachten geht, wieder zuhauf von meinem Streaming-Anbieter in den Vorschlägen angezeigt. Ich schaue sie aber auch immer wieder ultra-gerne. Sie spielen meist in einer Kleinstadt, verströmen eine unbeschwerte Romantik sowie einen starken Gemeinschaftsgeist und das Filmset ist immer einzigartig schön und üppig dekoriert. Genau das habe ich auch in diesem Buch gefunden. Schon Cover und Farbschnitt versprechen einiges in dieser Hinsicht und die Geschichte weiß es zu halten.
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Wir lesen die Geschichte aus zwei Perspektiven. Mal begleiten wir Cassie und dann wieder Jared. Beide sind sympathisch und eigentlich ist doch klar, wie die Geschichte hier abläuft. Als Leserin weiß man vom Fleck weg, wer hier zusammengehört. Ich habe ganz verzückt diese Lovestory verfolgt. Natürlich hat dann nochmal ein bisschen Drama dazwischengefunkt. Aber das macht alles letztendlich ja noch viel herzzerreißender und schöner.
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„Es war ein milder Nachmittag. Die Herbstsonne schien durch die farbenprächtigen Baumkronen, ein paar Vögel zwitscherten um uns herum und die Luft roch klar und sauber.“ (Zitat, S. 333/4)
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Ich habe hier in vollen Zügen goldene Herbstmomente genossen. Jared produziert im Familienbetrieb Ahornsirup. Cassie bindet die hübschesten saisonalen Blumensträuße, die man sich vorstellen kann. Der Roman wird von einer grundlegenden Leichtigkeit getragen – auch wenn durchaus ein paar schwierigere Themen angeschnitten werden. Aber es ist, wie es bei romantischen Komödien dieser Art eben so ist: Man weiß einfach, dass das Gute gewinnt und wird natürlich mit einem Happy End belohnt.
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Ich habe mich in Willow Falls absolut wohl gefühlt. Alles ist so heimelig und cozy, warm und flauschig, lichtdurchflutet und zuckersüß. Schnappt euch eure Kuscheldecke und ein Heißgetränk, lasst euch in herbstliche Farbenpracht und Herzensmomente fallen und habt beim Lesen dieser New Adult-Romance einfach eine schöne Zeit!
It’s beginning to look a lot like Christmas… Na, noch nicht ganz. Aber ich bringe mich schon mal langsam in Stimmung. Da wird für die Gemütlichkeit wieder eine Kerze angezündet. Die Kuscheldecke wird rausgeholt. ...
It’s beginning to look a lot like Christmas… Na, noch nicht ganz. Aber ich bringe mich schon mal langsam in Stimmung. Da wird für die Gemütlichkeit wieder eine Kerze angezündet. Die Kuscheldecke wird rausgeholt. Und der erste Lebkuchen wird mit Genuss gegessen. Passend zu dieser Stimmungslage erscheinen gerade viele winter-weihnachtliche Bücher. Und wer es so wie ich nicht abwarten kann, fängt auch schon an, sie zu lesen. Zum Beispiel „The Holiday Switch“ von Julia McKay.
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Darum geht’s: Holly wird von ihrem Verlobten sitzengelassen. Ausgerechnet am Vorabend ihrer Winterhochzeit im Dezember. Damit die sauteuren Flitterwochen nicht verfallen, schickt Holly ihre beste Freundin Ivy kurz vor Weihnachten nach Hawaii. Sie selbst tritt im Gegenzug Ivys geplantenten Hütten-Urlaub im verschneiten Hudson Valley an. Zweimal Ferien - heiße Typen inclusive…
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Die Geschichte hat einen gewissen doppelter Lottchen-Charme. Zunächst erfahren wir, wie Holly und Ivy sich vor Jahren auf einer Party kennengelernt haben und vom Fleck weg beste Freundinnen geworden sind. Dann switcht die Handlung in die Gegenwart. Der Plot mit der geplatzten Hochzeit und den getauschten Ferien ist typisches RomCom-Material. Und in diesem Stil geht es weiter. Die Story ist insgesamt etwas simpel gestrickt und eher seicht angelegt. Sie liefert aber genau das, was ich hier erwartet habe: Eine romantische Freundschafts- und Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit. Setting und Atmosphäre sind an beiden Ferienorten gut eingefangen.
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Die Love Interests der Mädels sind schnell zur Stelle. Auf der einen Seite haben wir Öko-Superman Aiden und auf der anderen Hot Barkeeper Oliver. Beide Storylines sind zuckersüß. Mich persönlich hat der Hawaii-Part aber noch einen Tick mehr mitgenommen. Ivy und Oliver sind hier einfach zu meinen Lieblingscharakteren avanciert. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden einfach. Die Gefühle entwickeln sich sehr schnell ... aber gut, bis Weihnachten bleibt ja auch nicht viel Zeit.
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Der Roman ist recht simpel und zugegebenermaßen auch stereotyp gestrickt. Überraschungen? Fehlanzeige! Und doch hat mich die Geschichte bei aller Vorhersehbarkeit gut unterhalten. Ich habe hier eine herzerwärmende Wohlfühl-Story gelesen, die mit einem kleinen Hauch von Drama sowie einem Schuss Prickeln im Bauchnabel angereichert ist. Das Ganze so locker-flockig und sympathisch verpackt, das mir der fehlende Tiefgang völlig Schnuppe ist. Das ist der Vorteil von Weihnachtsromanen. Sie haben das Privileg, einfach nur nett und dabei oberflächlich sein zu dürfen. Glitzer und Schnee-Berieselung pur. Mehr muss nicht sein. Damit ist das Soll für mich erfüllt.
Kennt ihr Thriller von Petra Johann? Wenn nicht, solltet ihr das schleunigst nachholen - so, wie ich es jetzt gemacht habe. Mit “Der Steg” habe ich mein erstes Buch von der Autorin gelesen. Und so viel ...
Kennt ihr Thriller von Petra Johann? Wenn nicht, solltet ihr das schleunigst nachholen - so, wie ich es jetzt gemacht habe. Mit “Der Steg” habe ich mein erstes Buch von der Autorin gelesen. Und so viel kann ich schon mal sagen: Es wird nicht das Letzte gewesen sein.
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Darum geht’s: Priska führt ein perfektes Leben. Dann steht sie auf dem Bootssteg ihres Hauses und blickt auf einen Toten im See hinunter. Und vor der Tür wartet Besuch…
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Holla, das war ein tolles Leseerlebnis - und für mich eine super Neuentdeckung. Mit diesem Thriller hat Petra Johann mich als Leserin eingefangen und davon überzeugt, dass ich mehr von ihr lesen muss. “Der Steg” ist jedenfalls ein Thriller, wie ich ihn mag. Eigentlich eher ruhig, aber psychologisch sehr geschickt und spannend aufgebaut. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Priska und Anna erzählt. Die eine will ein Geheimnis wahren. Die andere geht einem Verdacht nach. Ich konnte mich in beide Protagonistinnen hineinversetzen und wusste gar nicht, auf welche Seite ich mich schlagen sollte. Ich habe mich gefühlt wie ein Tennisball, der in einem Match hin und hergepeitscht wird. Das war ein echtes Wechselbad der Gefühle.
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Petra Johann schreibt so, dass ich alles bildhaft vor Augen habe. Vom ersten Moment an ist es spannend. Und das hält auch fast durchgehend bis zum Schluss an. Ein Bruch sind für mich lediglich die Passagen, in denen notgedrungen die Ermittler auftauchen und kurzzeitig im Fokus stehen. Das unterbricht erzähltechnisch das begonnene Format, das dann aber zum Glück wieder aufgenommen wird. Ich habe mitgefiebert und gerätselt, in welche Richtung die Handlung sich wohl entwickelt. Ich bin Fährten gefolgt, die im Sande verlaufen sind oder sich als irreführend erwiesen haben. Jedenfalls lag ich mit meinen Vermutungen am Ende komplett falsch. Der entscheidende Twist hat mich total überrascht und hat der Geschichte nochmal einen ganz besonderen Kick gegeben.
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“Der Steg” ist ein intensiver und tiefgründiger Thriller. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte durchgehend wissen, wie es weitergeht und was hinter allem steckt. Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Ein Buch, das die Lesewelt spaltet. Die einen finden es gut, die anderen schlecht. Dazwischen gibt es irgendwie nichts. Gut, dass ich Rezensionen nicht so richtig lese, bis ich mir meine eigene Meinung ...
Ein Buch, das die Lesewelt spaltet. Die einen finden es gut, die anderen schlecht. Dazwischen gibt es irgendwie nichts. Gut, dass ich Rezensionen nicht so richtig lese, bis ich mir meine eigene Meinung gebildet habe. Aber an plakativen Abbruch-Meldungen komme selbst ich nicht vorbei. Ich hätte das Buch jetzt mit gedämpfter Leselust noch vor mir herschieben können, stattdessen bin ich es direkt angegangen, um es hinter mich zu bringen. Und was soll ich sagen … Für mich gab es keinen Grund, das Buch abzubrechen. Ich habe es innerhalb eines Tages ausgelesen. Und es hat mir sogar recht gut gefallen.
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Darum geht’s: Ist William Thompson ein Serienkiller? Diese Frage stellen sich die Mitglieder eines True Crime-Internetforums. Für Hannah geht von dem Tatverdächtigen eine besondere Faszination aus. Sie schreibt William sogar Briefe ins Gefängnis. Und William antwortet…
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Tja, dieses Phänomen gibt es ja wirklich: Frauen, die sich von Schwerverbrechern angezogen fühlen, ihnen Briefe in den Knast schreiben, sich sogar in verurteilte Mörder verlieben. Ich selbst steh’ ja auch auf geheimnisvolle Bösewichte - zum Glück nur in Büchern. In der Realität frage ich mich natürlich, was in Frauen vorgehen muss, für die es nicht bei einer fiktiven Faszination bleibt. Dem wollte ich hier mal auf den Grund gehen.
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Zitat S. 169: “Du könntest überall auf der Welt sein und sitzt stattdessen Tag für Tag im Gericht. Was fasziniert dich so daran?”
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Protagonistin Hannah ist gefrustet von der Dating-Welt und ihrem Job … und ja, viel tiefer geht die Suche nach Beweggründen für ihr Handeln auch nicht. Die Geschichte bleibt ein oberflächlicher Allgemeinplatz und Hannah eine seltsam anmutende und eher blasse Hauptfigur. Ganz ehrlich: Alles andere wäre mir persönlich auch viel zu verstörend gewesen. In der gebotenen Form hat mich die Geschichte aber nicht belastet und auch nicht in meinen Grundfesten erschüttert. Tasha Coryell hat mich mit ihrem tollen und flüssigen Schreibstil jedenfalls sehr schnell in die Handlung reingezogen. Ich habe schnell gemerkt, wie für Hannah Grenzen verschwimmen und sie sich immer mehr in etwas reinsteigert. Die Story hatte für mich eine Sogwirkung und ich habe Seite um Seite in hohem Tempo gelesen. Dabei hat mich der Verlauf der Story jetzt nicht großartig überrascht. Das Ende, das nochmal einen gewissen Schock-Clou obendrauf setzen soll, war für mich irgendwie sogar konsequent logisch.
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Der Roman greift ein Tabu auf, das man schlussendlich wohl nicht erklären kann. Die Autorin versucht es auch erst gar nicht. Trotzdem reicht mir das, was die Geschichte bietet, voll und ganz aus. Auch, wenn die Handlung keinen besonderen Nachhall hinterlässt, hat mir das Buch insgesamt doch gut gefallen.