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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2024

Verstörend

Love Letters to a Serial Killer
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Hannah liebt es, sich mit True-Crime-Fällen zu beschäftigen und ist in einem Forum aktiv unterwegs. Als mehrere Frauen tot in einer Schlucht gefunden werden, wollen die Forumsmitglieder die Fälle aufklären. ...

Hannah liebt es, sich mit True-Crime-Fällen zu beschäftigen und ist in einem Forum aktiv unterwegs. Als mehrere Frauen tot in einer Schlucht gefunden werden, wollen die Forumsmitglieder die Fälle aufklären. Als der Anwalt William für die Morde verantwortlich gemacht werden soll und vieles gegen ihn spricht, ist Hannah immer mehr von ihm fasziniert. Sie fängt an ihm Briefe ins Gefängnis zu schicken und hat nicht damit gerechnet, dass sie eine Antwort von dem Angeklagten bekommt. Ist er wirklich der Mörder und sie das nächste Opfer?

Ich fand die Idee eigentlich gar nicht so schlecht. Zu Beginn war die Geschichte auch sehr interessant. Jedoch wurde sie im Verlauf immer abstrakter. Hannah fand ich als Protagonistin total verstörend und nervig. Ich hatte das Gefühl, sie lebt in ihrer eigenen Traumwelt und ihre Fantasien und Gedanken waren ziemlich krank. Die ständige Angst von Hannah, von William bald getötet zu werden, war irgendwann kaum mehr glaubhaft. Man kann sich irgendwann denken, wo das Ganze hinführt und so war der Schluss keine große Überraschung. Mir fehlte die Spannung in dem Geschehen. Mich konnte das Buch nicht so ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Teatime

Tee auf Windsor Castle
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Als Kate mit ihrer Freundin eine Führung durch Windsor Castle mitmacht, verläuft sie sich auf der Suche nach einer Toilette. Sie landet in der Küche und stößt dort auf eine ältere Dame, Betty, die ihr ...

Als Kate mit ihrer Freundin eine Führung durch Windsor Castle mitmacht, verläuft sie sich auf der Suche nach einer Toilette. Sie landet in der Küche und stößt dort auf eine ältere Dame, Betty, die ihr gleich einen Tee anbietet. Sie kommen ins Plaudern und ehe sich Kate versieht, ist der Tag rum. Sie traut sich jedoch nicht alleine raus aus dem Schloss, weil sie Angst hat sich wieder zu verlaufen. So verbringt sie weitere Zeit mit Betty und stößt auf andere Angestellte. Die Story war ganz witzig zu lesen. Kate ist ein Charakter, der etwas zerstreut und genervt gewirkt hat. Erzählt wird die Geschichte aus ihrer Sicht. Man konnte sich das Geschehene gut bildhaft vorstellen. Ich fand den Verlauf jedoch dann eher etwas langweilig. Das Ende hat mich auch nicht überzeugt, vor allem weil alles so abrupt kam und bei der Auflösung war da wohl eher ein Wunsch der Autorin Vater des Gedanken. Die Geschichte war ganz nett mal zwischendurch zu lesen, aber mehr auch nicht.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Auf hoher See

Kein Land in Sicht
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Der Krimi spielt auf einem Kreuzfahrtschiff auf hoher See. Man wird sofort ins kalte Wasser geworfen. Auf ihrer Kabine wacht die Ermittlerin auf und ihr fehlt die Erinnerung. Als Leser weiß man nur, dass ...

Der Krimi spielt auf einem Kreuzfahrtschiff auf hoher See. Man wird sofort ins kalte Wasser geworfen. Auf ihrer Kabine wacht die Ermittlerin auf und ihr fehlt die Erinnerung. Als Leser weiß man nur, dass sie Kreuzfahrten hasst und sich wundert, warum sie sich auf einem Schiff befindet. Schnell versteht man, dass sie als Crew-Mitglied eingeschleust wurde. Mich hat zu Beginn verwirrt, warum einmal von Stephanie und einmal von Sarah gesprochen wird. Das hat sich aber schnell geklärt. Parallel wird in kursiver Schrift aus der Perspektive von einem anderen Ermittler geschildert, warum sie auf dem Schiff sind. Leider ist er schon aufgeflogen. Ich fand es irgendwie nicht so richtig schlüssig, dass Sarah erst gar keine Erinnerung hat und plötzlich kommt alles ganz schnell wieder. Sie irrt auch mehr oder weniger auf dem Schiff rum und reimt sich die ganze Story zusammen. Ich fand den Krimi mäßig spannend und war ehrlich gesagt sehr froh, als die Auflösung kam und das Buch zu Ende war. Die Ermittler sind nicht sonderlich sympathisch dargestellt und auch die Story beinhaltet kaum Höhepunkte. Die Handlung plätschert so vor sich hin und es gibt wenig spannende Momente. Das eigentliche Thema mit den Kindern fand ich dagegen sehr gut gewählt. Es hätte nur viel spannender umgesetzt werden müssen.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Langweilig

Rückkehr nach St. Malo
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Die Geschichte in der Gegenwart wird aus der Sicht von Yann Kérambrun erzählt, der nach langer Zeit nach St. Malo zurückkehrt. Durchweg schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit, seine Eltern, seinen ...

Die Geschichte in der Gegenwart wird aus der Sicht von Yann Kérambrun erzählt, der nach langer Zeit nach St. Malo zurückkehrt. Durchweg schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit, seine Eltern, seinen Bruder und das damalige Leben. Dazwischen wird die Geschichte des Urgroßvaters erzählt. Vieles in Briefform, was ich nicht sonderlich mag. Mich hat die Familiengeschichte leider überhaupt nicht berührt. Es wird alles sehr langatmig erzählt und es gibt kaum Höhen und Tiefen. Irgendwie plätschert das Erzählte einfach so dahin. Es finden kaum Dialoge statt. Das Buch ist eine Mischung von Sachbuch und Roman. Gegen Ende wurde es dann einigermaßen interessant, weil die Zusammenhänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit besser zu verstehen sind. Insgesamt gesehen war das Buch nicht leicht zu lesen und ich bin mit dem Protagonisten nicht warm geworden. Das war leider nicht mein Buch!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Der Sohn

Die Probe
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Xavier sitzt mit einer Schauspielerin im Restaurant und eröffnet ihr, dass er glaubt, ihr Sohn zu sein. Doch sie hat nie ein Kind bekommen. Wie kommt Xavier zu dieser Annahme? Prompt kommt ihr Mann Tomas ...

Xavier sitzt mit einer Schauspielerin im Restaurant und eröffnet ihr, dass er glaubt, ihr Sohn zu sein. Doch sie hat nie ein Kind bekommen. Wie kommt Xavier zu dieser Annahme? Prompt kommt ihr Mann Tomas um die Ecke und entdeckt die beiden. Er dreht um und verlässt das Restaurant. Das ist die Ausgangssituation des Buches. Den Beginn fand ich noch ziemlich gut. Man kann sich das Treffen im Restaurant zwischen Xavier und der Schauspielerin gut vorstellen. Die Dialoge sind gut zu verfolgen. Auch ihre Begründung, warum er nicht ihr Sohn sein kann, einleuchtend erklärt. Doch dann kommt ein Zeitsprung und alles was ich vorher gelesen habe, passt hierzu nicht mehr. Wieso zieht Xavier bei ihr ein, ist plötzlich ihr Sohn? Tomas ist irgendwie nur eine Randerscheinung und hat kaum was zu melden. Am Ende wird es ganz wirr. War das ganze ein Theaterstück, war das das echte Leben oder hat die Protagonistin Wahnvorstellungen? Ich habe das Buch leider überhaupt nicht verstanden und es lässt mich total ratlos zurück.

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