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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2024

Tolles Debut

Tage einer Hexe
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„Tage einer Hexe“ von Genoveva Dimova ist ein sehr gelungenes Fantasy Debut.
Ihr Schreibstil ist sehr modern und atmosphärisch. Außerdem schafft sie es, durch die Interaktionen und Konflikte zwischen den ...

„Tage einer Hexe“ von Genoveva Dimova ist ein sehr gelungenes Fantasy Debut.
Ihr Schreibstil ist sehr modern und atmosphärisch. Außerdem schafft sie es, durch die Interaktionen und Konflikte zwischen den Figuren, konsequent Spannung aufzubauen. Auch die düsteren Beschreibungen der Stadt Chernograd und der Bewohner haben mir gefallen, da sie sehr detailreich sind. Nichtsdestotrotz habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen.
Protagonistin der Geschichte ist die Hexe Kosara. Sie ist eine sehr interessamte und schlagfertige Person und war mir daher von Anfang an sehr sympathisch.
Die Geschichte beginnt an einem Neujahrsabend. Jedes Jahr beginnen dann die sogenannten „Foul Days“, an denen Monster die Stadt stürmen. Dies hat mich ein bisschen an die Purge Filme erinnert.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Geschichte mal was anderes war. Ich kann das Buch sehr empfehlen, wenn man Interesse an der Geschichte einer Hexe hat.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Interessante Dystopie

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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„Dynasty of Hunters“ von P. J. Ried konnte mich nicht nur äußerlich überzeugen und war ein gelungener Auftakt einer Dilogie.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sie hat es geschafft, durchweg ...

„Dynasty of Hunters“ von P. J. Ried konnte mich nicht nur äußerlich überzeugen und war ein gelungener Auftakt einer Dilogie.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sie hat es geschafft, durchweg Spannung aufzubauen. Das Worldbuilding war meiner Meinung nach auch sehr detailliert, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird.
Inhaltlich geht es um die jährliche Jagd von Bürgerlichen durch adelige Jugendliche. Die Protagonistin Laelia de Bleu, die aus einem der Adelshäuser stammt, wird jedoch zur Gejagten und ihre große Liebe, Laurent de Vert, ihr Jäger.
Lealia ist eine starke Protagonistin und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle dank des guten Schreibstils sehr gut nachempfinden. Aber auch die anderen Charaktere waren sehr gut beschrieben.
Für die Spannung waren auch einige Twists verantwortlich, die ich nicht alle kommen sehen habe. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, freue ich mich nun sehr auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Gelungenes Finale

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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„Grace“ von Ruby Braun ist das Finale der Dilogie rund um die Academy of Dream Analysis. Ich bin sehr gut wieder in die Geschichte reingekommen und war sehr gespannt darauf, wie es mit Nemesis und Mercy ...

„Grace“ von Ruby Braun ist das Finale der Dilogie rund um die Academy of Dream Analysis. Ich bin sehr gut wieder in die Geschichte reingekommen und war sehr gespannt darauf, wie es mit Nemesis und Mercy weitergeht.
Der Schreibstil von Ruby Braun ist sehr angenehm zu lesen, sodass man sehr gut durch die Seiten kommt. Auch die Spannung, die sie aufbaut, trägt dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Mir hat es außerdem sehr gut gefallen, die Geschichte aus den Perspektiven von Nemesis und Mercy zu sehen.
Die Protagonistin Nemesis erweist sich nach wie vor als verdammt mutig. Mercy muss immer noch gegen seine Dämonen kämpfen und schafft es nur mit Hilfe seiner Freunde, die ihn unterstützen.
In diesem Band klären sich endlich alle Geheimnisse und man erfährt die Wahrheit über Nemesis Bruder, die für sie sehr schockierend ist.
Es gab wirklich viele unerwartete Wendungen und die Auflösung der Geheimnisse haben das Buch definitiv sehr spannend gemacht. Insgesamt war Grace somit ein sehr gelungenes Finale der Reihe und ich bin ein bisschen traurig, dass es vorbei ist, da mir die Thematik rund ums Träumen sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Toller Auftakt

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge
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"Jewel & Blade" von Anne Lück hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe es direkt begonnen, als es bei mir angekommen ist und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Die Autorin hat es nämlich geschafft, ...

"Jewel & Blade" von Anne Lück hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe es direkt begonnen, als es bei mir angekommen ist und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Die Autorin hat es nämlich geschafft, die Spannung aufrecht zu erhalten, indem es immer wieder dramatische Szenen gab.
Ihr Schreibstil ist außerdem sehr flüssig und sie erschafft mit ihrer bildlichen Sprache eine tolle Fantasywelt. Dabei gelingt es ihr, düstere und mysteriöse Elemente harmonisch mit alltäglichen Situationen zu verbinden.

Neben dem Schreibstil konnten mich auch die Charaktere überzeugen. Die Protagonistin Harper ist vielschichtig und ihre innere Zerrissenheit, die Verantwortung für ihre Familie und die eigenen Zukunftspläne, machen sie zu einer nahbaren Figur. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen. Auch ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin Willow ist sehr realistisch dargestellt. Die Dialoge zwischen den beiden verleihen der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit, die im Kontrast zu den ernsteren, mysteriösen Ereignissen steht.

Insgesamt hat mich die Geschichte sehr überzeugt und ich freue mich auf den Folgeband.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Spannend und emotional

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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„Everything We Never Said“ von Sloan Harlow ist ein Buch, in dem Verlust, Schuld und die Verarbeitung von Trauer thematisiert werden.

Der Schreibstil von Harlow hat mir sehr gut gefallen. Sie verwendet ...

„Everything We Never Said“ von Sloan Harlow ist ein Buch, in dem Verlust, Schuld und die Verarbeitung von Trauer thematisiert werden.

Der Schreibstil von Harlow hat mir sehr gut gefallen. Sie verwendet beispielsweise Bilder und Metaphern, um die innere Welt der Protagonistin Ella deutlich zu machen. Bereits das Unwetter auf der ersten Seite des Buches ist sehr passend für die Gefühle, die Ella durchlebt.

Ella wird von Schuldgefühlen geplagt, da ihre beste Freundin Hayley bei einem gemeinsamen Autounfall nach einer Party verstarb. Hayleys Freund Sawyer leidet ebenfalls unter dem Verlust und die beiden kommen sich näher. Er verhält sich jedoch merkwürdig Ella gegenüber, sodass sie versucht, in Hayleys Tagebuch Erklärungen für sein Verhalten zu finden.
Außerdem wird Ellas Entwicklung langsam und schmerzhaft geschildert, wodurch ihre inneren Kämpfe greifbar und authentisch werden.

Insgesamt hat mich vor allem die ehrliche Darstellung von Schmerz und Heilung tief berührt und es gab ein paar unerwartete Wendungen.

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