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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2024

Wertvoll gestaltet, großformatige Fotos, interessante Texte, viele Rezepte

Velvet Winter
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Ich halte hier ein sehr hochpreisiges Buch in Händen. Es ist eine Mischung aus Kochbuch, Reise durch die Landschaft und ein paar Bastelanleitungen.
Zu fast jedem Rezept gibt es ein wunderschönes Bild. ...

Ich halte hier ein sehr hochpreisiges Buch in Händen. Es ist eine Mischung aus Kochbuch, Reise durch die Landschaft und ein paar Bastelanleitungen.
Zu fast jedem Rezept gibt es ein wunderschönes Bild. Wir finden fürs Frühstück genauso Ideen wie für winterliche Desserts, vegetarische Gerichte und vieles mehr.
Landschaftlich beschreibt Theresa Baumgärtner in „Velvet Winter“ zum Beispiel Oxford und die Cotswolds. Unterstrichen werden die interessanten Texte von großformatigen Fotos. Man bekommt Lust verschiedene Gerichte oder einen Aperitif auszuprobieren.
Der Aufbau ist abwechslungsreich. Zu Beginn steht ein Kapitelverzeichnis, am Ende schließen sich Eigenwerbung, Rezepte nach Alphabet und Kategorien, sowie eine kurze Teamvorstellung an. Einzig die Eigenwerbung für Bücher und Hotel hätte in meinen Augen weniger Raum einnehmen dürfen, gerade da wir es hier mit einem wertvoll gestalteten Buch zu tun haben.
In den Kapiteln selbst wechseln Rezepte und Landschaftsberichte ab. Als Zugabe finden wir ein Geschenkpapier beigelegt.
Ich finde das Buch sehr passend für winterliche Abende vor dem Kamin oder auch nur einer Tasse dampfenden Tees.

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  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 14.10.2024

Passend zur Weihnachtszeit eine zuckersüße, romantische Herzensgeschichte

Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen
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In der Vorweihnachtszeit dürfen nicht nur Kekse süß sein, sondern auch Liebesgeschichten. Mit „Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen“ von Jana Schikorra halte ich genau so ein Buch in Händen. ...

In der Vorweihnachtszeit dürfen nicht nur Kekse süß sein, sondern auch Liebesgeschichten. Mit „Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen“ von Jana Schikorra halte ich genau so ein Buch in Händen. Es ist das dritte Buch der Bücherei der Herzen, wobei allerdings jedes Buch für sich gelesen werden kann.
Die Liebesgeschichte ist leicht und süß, aber nicht kitschig. Sophie und Hayden sind hier die Hauptfiguren, sie finden schnell zueinander und ins Herz des Lesers, zumindest in meines. Natürlich tritt ein Problem auf und man fiebert und hofft mit den beiden, dass sie es lösen können.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu lesen, er transportiert Gefühl und Kopfkino gleichermaßen. Ihre Figuren wirken lebensnah, die Entscheidungen sind nachvollziehbar. Für die Kernhandlung gibt es vielleicht etwas viele verschiedene Figuren, die aber sehr gut zu erfassen und unterscheiden sind. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass jedes Buch der Reihe andere Hauptprotagonisten hat.
Das Cover hat einen schönen Wiedererkennungsfaktor. Einerseits die Fassade der Bücherei, andererseits aber durchaus abgewandelt auf das jeweilige Buch. Gefällt mir gut.
Empfehlen möchte ich das Buch den weihnachtsliebenden Lesern und allen die es romantisch mögen.

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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 12.10.2024

Eine bleibt am Berg, aber anders als gedacht

The Hike
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Vier Frauen in der Wildnis Norwegens, nur drei kehren zurück. Welche bleibt am Berg? Und warum? Bis zu den letzten Seiten konnte ich mir auf diese Fragen keine Antwort geben, erst dann wurde alles klar. ...

Vier Frauen in der Wildnis Norwegens, nur drei kehren zurück. Welche bleibt am Berg? Und warum? Bis zu den letzten Seiten konnte ich mir auf diese Fragen keine Antwort geben, erst dann wurde alles klar.
Die Wanderung hat bei den vier Freundinnen viel vergrabenen Ärger hervorgeholt. Nicht jedes Geheimnis konnte diesen Urlaub überdauern, sodass ich mich immer wieder fragte, ob das jetzt der Auslöser ist. Aber dann kam es doch nochmal anders.
Lucy Clarke hat mit „The Hike“ einen Spannungsroman geschaffen, der für mich irgendwo zwischen Krimi und Thriller einzureihen ist. Thriller aus dem Grund, weil ich mir die Tage der Freundinnen am Berg einfach nur furchtbar vorstelle. Spannungsroman deswegen, weil immer wieder ein anderes Motiv aufkam, warum eine der Frauen auf eine ihrer Freundinnen wüten, sehr wütend geworden war. Und Krimi, weil es im Buch mindestens einen fremdverschuldeten Tod gab.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, über die Personen erfährt man nach und nach einiges. Trotzdem hatte ich das Gefühl mit keiner wirklich warm zu werden. Das fand ich ein klein wenig irritierend. Sie blieben mir etwas fremd, trotz der ganzen Information über ihre Leben.
Aber grundsätzlich habe ich das Buch gerne gelesen und mich ein paar Stunden gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Humor und Wendungen, feiner Cosy-Krimi

Agatha Raisin und der tödliche Biss
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Egal welchen Band man sich aus der Reihe zur Hand nimmt, jeder ist für sich gut zu lesen. Die Figuren in ihrem Charakter völlig unterschiedlich und doch ein passendes Gemenge. Agatha, als Hauptperson, ...

Egal welchen Band man sich aus der Reihe zur Hand nimmt, jeder ist für sich gut zu lesen. Die Figuren in ihrem Charakter völlig unterschiedlich und doch ein passendes Gemenge. Agatha, als Hauptperson, wird bei ihren, manchmal sehr unorthodoxen Ermittlungen tatkräftig unterstützt. Aber wenn es um die Sicherheit ihres Teams geht, ist sie konsequent. Natürlich darf ihr Privatleben nicht fehlen. Was wäre Agatha ohne dem Umstand sich in die falschen Männer zu verlieben. Ob sich das in einem der nächsten Bände ändert?
Der Fall hier hat mir insofern gefallen, da ich dem Täter lange nicht auf die Spur gekommen bin. Ich habe mich von M. C. Beaton immer wieder in eine Sackgasse führen lassen. Am Ende war das Motiv aber glaubwürdig. Auch die Vorgehensweise der Detektive fand ich nachvollziehbar.
Der Titel „Agatha Raisin und der tödliche Biss“ weist schon eine ungefähre Richtung zum Mordwerkzeug. Wobei dieses Werkzeug im Laufe der Geschichte noch öfter eingesetzt wird. Ob erfolgreich, das lasse ich hier offen.
Insgesamt wieder ein gelungener Cosy-Krimi den ich gerne zur Hand genommen und beinahe in einem Durchgang gelesen habe.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Modernes Märchen regt zum Nachdenken an

Cascadia
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In Anlehnung an das Märchen der Gebrüder Grimm lesen wir mit „Cascadia“ die faszinierende Geschichte zweier Schwestern. Schwesternliebe, Verantwortung, Tagträumerei, Suche nach dem eigenen Weg sind Schlagworte, ...

In Anlehnung an das Märchen der Gebrüder Grimm lesen wir mit „Cascadia“ die faszinierende Geschichte zweier Schwestern. Schwesternliebe, Verantwortung, Tagträumerei, Suche nach dem eigenen Weg sind Schlagworte, die mir hierzu einfallen. Aber es tauchen bei mir auch Fragen auf. Inwieweit ist es vertretbar die Wahrheit vor geliebten Menschen zu verheimlichen? Löst das nicht zwangsläufig Probleme aus? Dazu muss nicht einmal eine Lüge erzählt werden.
Mit Sam und Elena hat Julia Phillips eine in sich geschlossene Welt erschaffen. So erscheint es zumindest auf den ersten Blick. Doch je weiter man sich in ihr Leben einliest, desto mehr bemerkt man die Differenz der beiden. Die Unterschiede, die sich scheinbar wandelnden Stärken der Schwestern, die Wünsche und Bedürfnisse, die Ansichten und Verhaltensweisen werden deutlicher und verwischen gleichzeitig.
Und über alledem das Mystische, das Starke, das Wilde, das Bedrohliche, das Faszinierende, der Bär. Entzweit er die Schwestern? Verbindet oder trennt er ihre Welten? Oder ist er nur unschuldiger Auslöser einer unausweichlichen Katastrophe?
Das Ende des Buches hat mich überrascht und leicht irritiert zurückgelassen. Ich musste erst meine Gedanken sortieren um zu einem Schluss zu kommen.
Ich finde, es hat sich gelohnt dieses Buch zu lesen. Es gehört sicherlich zu den Geschichten, die polarisieren können. Aber auf jeden Fall ist Cascadia faszinierend geschrieben und regt zum Nachdenken an.

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