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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2024

Ganz viel Zuckerguss

Talk Santa to Me
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Wie war's?
Gleich vorweg sei gesagt: Dieses Buch ist einfach nur süß. So richtig Zuckerwatte, aber mit Glühweintopping und Kekskrümeln obendrauf. Das es sich hier nicht um eine tiefschürfende, hochdramatisch ...

Wie war's?
Gleich vorweg sei gesagt: Dieses Buch ist einfach nur süß. So richtig Zuckerwatte, aber mit Glühweintopping und Kekskrümeln obendrauf. Das es sich hier nicht um eine tiefschürfende, hochdramatisch ausgearbeitete Geschichte handelt, sollte eigentlich jedem klar sein, der das Cover sieht und den Klappentext liest.
Das Cover zeigt eigentlich schon genau, was man bekommt: Ganz viel Weihnachtsstimmung, eine süße Lovestory und goldige Charaktere. Auch wenn ich nicht mehr ganz der jungen Zielgruppe entspreche, hat das Buch für mich funktioniert. Ganz viel Teeniekram, Teeniesorgen und Teeniegefühle, aber eben nicht so, dass es störend war.
Besonders abgeholt hat mich das weihnachtliche Setting. Die Weihnachtswerkstatt, die Dekorationen, die Santa-Schule - schon kann man es nicht mehr erwarten, das eigene Heim in ein Weihnachtswunderland zu verwandeln. Und seien wir ehrlich, genau das erwarten wir doch von einem Weihnachtsbuch.
Protagonistin Francie fand ich trotz ihrer umfangreichen Schwärmereien sehr angenehm und war immer besonders auf die Szenen mit ihrer Tante gespannt, da ich ihre Beziehung sehr spannend fand.
Alles in allem wurde ich also bestens unterhalten und freue mich nun umso mehr auf die magische Zeit, die vor uns liegt.

Was war besonders?
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich bei diesem Buch so oft laut lachen werde. Der Humor der Autorin hat unglaublichen Spaß gemacht und mich haben die lustigen Szenen komplett abgeholt.

Reading Talk Santa To Me makes me feel like...
...süße Weihnachtsstory mit ganz vielen Feelgood-Momenten. Wer die Teeniewelt nicht scheut ist hier super aufgehoben.

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 01.10.2024

Perfekt für einen verregneten Tag

Es spukt in Craven Manor
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Wie war's?
Dies ist für mich das zweite Buch der Autorin nach "Der Fluch von Ashburn House", welches für mich ein großes Highlight war. Obwohl ähnlich aufgebaut kann ich gleich sagen: Craven Manor ist ...

Wie war's?
Dies ist für mich das zweite Buch der Autorin nach "Der Fluch von Ashburn House", welches für mich ein großes Highlight war. Obwohl ähnlich aufgebaut kann ich gleich sagen: Craven Manor ist anders.
Daniel ist ein sympathischer Charakter, in den man sich schnell hinein versetzen kann. Seine und somit unsere Ankunft in Craven Manor ist sehr interessant geschrieben. Es fühlt sich ein bisschen wie die alten "Point & Click" PC-Spiele an, bei denen man die Umgebung entdeckt und erkundet. Ich fand diesen Teil unfassbar gemütlich und hätte auch weiter gelesen, wenn es nur darum gegangen wäre, wie Daniel seine Tage in der Gärtnerhütte und dem Garten verbringt. Das liegt aber einfach am angenehmen, stimmungsvollen Schreibstil der Autorin.
Natürlich will man das Geheimnis um Craven Manor lüften, aber ich muss sagen, hier hätte es für mich gerne ein bisschen mehr sein dürfen. Einen wirklichen Gruselfaktor gab es im Gegensatz zu Ashburn House nicht wirklich und auch die Auflösung war keine große Überraschung.
Nichtsdesotrotz habe ich es gerne und flux gelesen.

Was war besonders?
Ich mag es, dass die Autorin mit so wenig Figuren auskommt und trotzdem eine so stimmige Geschichte erschafft.

Reading Es spukt in Craven Manor makes me feel like...
...Perfekt für einen dunklen, verregneten Tag - und für alle, die sich beim Lesen nicht ganz so dolle gruseln wollen.

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 15.08.2024

Tolle Gestaltung und einfache Rezepte

Wilde Ernte
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Wie war's?
Nach einem kurzen allgemeinen Abriss zum Thema und diversen Sammeltipps geht es "ans Eingemachte". Die insgesamt 25 Pflanzenporträts (welche auch Pilze umfassen) geben mit passendem Bildern ...

Wie war's?
Nach einem kurzen allgemeinen Abriss zum Thema und diversen Sammeltipps geht es "ans Eingemachte". Die insgesamt 25 Pflanzenporträts (welche auch Pilze umfassen) geben mit passendem Bildern einen kurzen (!) Überblick über die jeweilige Art, dienen jedoch nicht zur Bestimmung, sondern eher als kurzer Abriss des Standortes und der möglichen Verwendung.
Jeder Pflanze sind Rezepte zugeordnet, welche von Beilagen, Tees, Ölen über Konfitüren bis hin zu Burgern reichen. Die Rezepte sind einfach und kommen neben der Pflanzenzutat mit wenigen, gut erhältlichen Zutaten aus. So kann man nach dem Sammeln meist ohne großen Einkauf direkt loslegen. Ich war vor allem von der Girschbrühe (S. 217) sehr angetan - total lecker!
Lediglich die Gestaltung der Seitenzahlen sagt mir so nicht wirklich zu. Sie sind sehr blass und klein am Rand in der Mitte der Seiten gedruckt, so dass man sie nicht wirklich gut sieht. Dass macht ein schnelles Nachschlagen etwas umständlich.

Was war besonders?
Ich war vor allem über die Haptik des Einbands überrascht. Es fühlt sich fast wie fester Stoff an, ganz hochwertig und edel. Generell ist die gesamte Aufmachung samt der ausgewählten Fotos sehr stimmig. Das macht dieses Buch für mich nochmal mehr für eine schöne Geschenkoption für Interessierte.

Reading Wilde Ernte: Das Handbuch für Pilze, Kräuter, Nüsse und Früchte mit 50 Rezepten makes me feel like...
...eine interessante Ergänzung meiner bisherigen "Pflanzenkochbücher" und vor allem im Bereich der inneren und äußeren Gestaltung ein Highlight!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 09.06.2024

Interessant und kurzweilig

Fake History – Hartnäckige Mythen aus der Geschichte
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Wie war's?
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mit so manchen Mythen der Geschichte aufzuräumen. Von den 101 Mythen, die in dem Buch behandelt werden, kannte ich zugegebenermaßen nur manche (und ...

Wie war's?
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mit so manchen Mythen der Geschichte aufzuräumen. Von den 101 Mythen, die in dem Buch behandelt werden, kannte ich zugegebenermaßen nur manche (und habe mich beim Lesen auch manchmal ertappt gefühlt), andere waren mir völlig unbekannt, aber durchaus interessant.
Der Schreibstil ist dabei lockerflockig und sehr flüssig. Ja, manchmal wiederholen sich Sachen (logischerweise kann man nicht immer alles zurückverfolgen. Fiedelte Nero wirklich, als Rom brannte? Es war nicht wirklich eine verlässliche Quelle dabei anwesend), aber nichtsdestotrotz konnte ich herrlich in dem Buch stöbern und habe mich sehr gut unterhalten. Dank der kurzen Kapitel kommt man schnell vorwärts und lernt immer wieder etwas Neues.

Was war besonders?
Ich mochte besonders die Kurzweiligkeit des Buches. Jeder "Fakt" wird auf wenigen Seiten behandelt. So kann man auch mal kurz reinlesen, schauen, was einen genau interessiert und gegebenenfalls selbst aktiv werden, wenn man mehr wissen möchte. Sonst sind Geschichtsbücher ja eher mal trocken und langatmig - dies ist hier definitiv nicht der Fall.

Reading Fake History – Hartnäckige Mythen aus der Geschichte: 101 Dinge, die so nie passiert sind, aber alle für wahr halten makes me feel like...
...ein interessantes, kurweiliges Buch für Geschichtsbegeisterte und Mythbusters Fans.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 27.05.2024

Hochwertig, kurz und knackig

Anaconda Taschenführer Heilpflanzen. 70 Arten entdecken und bestimmen
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Wie war's?
Ich muss zugeben, ich war sehr skeptisch - das Thema Heilpflanzen ist doch ziemlich umfangreich und dann kommt so ein kleines Büchlein daher. Nun muss man aber auch sagen, dass hier keinerlei ...


Wie war's?
Ich muss zugeben, ich war sehr skeptisch - das Thema Heilpflanzen ist doch ziemlich umfangreich und dann kommt so ein kleines Büchlein daher. Nun muss man aber auch sagen, dass hier keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit gemacht wird. Der Taschenführer umfasst hier gängige Pflanzen wie z.b. Kornblume, Giersch und Ysop und stellt diese kurz und knackig vor. So finden sich auf einer Doppelseite jeweils Informationen zum Erscheinungsbild, zum Verbreitungsgebiet und Standorten, zu den Eigenschaften sowie der Anwendung. Dazu gibt es ein naturgetreues Bild der Pflanze (jedoch kein Foto). Der Bereich Anwendung kommt meines Erachtens etwas kurz, bedenkt man, wie viele Anwendungsmöglichkeiten allein die Ringelblume bietet, aber es ist eben nur ein kompakter Taschenführer und kein umfangreiches Lehrwerk oder ein Bestimmungsbuch.
Und genau so muss man es auch betrachten: Schön zum Entdecken, Einsteigen ins Thema oder Wiederauffrischen von bereits Gelerntem. Wer danach das Thema vertiefen mag wird sich sowieso nach einen ausführlicheren und größeren Pflanzenführer umsehen.

Was war besonders?
Wie die anderen Bücher dieser Reihe kommt auch der Heilpflanzenführer im praktischen Taschenformat daher. Zudem ist er aber auch noch gebunden, sprich sehr robust und hochwertig. Bei diesem Preis ein absoluter Pluspunkt.

Reading Anaconda Taschenführer Essbare Heilpflanzen - 70 Arten entdecken und bestimmen makes me feel like...
...hier stimmt einfach das Preis-Leistungsverhältnis. Kein Bestimmungsbuch, aber ein tolles Nachschlagewerk für wenig Geld.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar