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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2024

Herzerwärmende Weihnachts-Lovestory

A Single Dad for Christmas
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In dieser herzerwärmenden Weihnachtsgeschichte übernimmt eine Nanny spontan einen Job bei einem reichen, alleinerziehenden Vater. Zunächst distanziert, öffnet er sich durch ihre warmherzige Art und entdeckt ...

In dieser herzerwärmenden Weihnachtsgeschichte übernimmt eine Nanny spontan einen Job bei einem reichen, alleinerziehenden Vater. Zunächst distanziert, öffnet er sich durch ihre warmherzige Art und entdeckt die Freude an Weihnachten neu. Ohne große Überraschungen entfaltet sich eine sanfte Liebesgeschichte, die durch festliche Atmosphäre und emotionale Tiefe besticht – schön für romantische Weihnachtsstimmung.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.05.2026

Zwischen Chaos, Trauer und dem Versuch, weiterzumachen

Weird Girls
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Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits habe ich es wirklich gerne gelesen, andererseits hat mir an manchen Stellen etwas gefehlt, damit es mich komplett emotional ...

Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits habe ich es wirklich gerne gelesen, andererseits hat mir an manchen Stellen etwas gefehlt, damit es mich komplett emotional abholen konnte.
Besonders positiv fand ich den Schreibstil. Das Buch liest sich locker, flüssig und teilweise auch richtig humorvoll, sodass ich gerade am Anfang unglaublich schnell durch die Seiten geflogen bin. Die wechselnden Perspektiven der drei Frauen haben mir ebenfalls gut gefallen, weil man dadurch unterschiedliche Sichtweisen auf die Freundschaft, die Vergangenheit und den Verlust von Lydia bekommt. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich bis zum Schluss manchmal Schwierigkeiten hatte, alle Namen und Nebenfiguren auseinanderzuhalten – vor allem, weil ich das Buch nicht täglich gelesen habe.
Was ich an der Geschichte mochte, war die Grundidee dahinter: Menschen Anfang dreißig, die irgendwie feststecken, mit Trauer, Veränderungen und ihrem eigenen Leben kämpfen und versuchen, trotzdem weiterzumachen. Gerade dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit nach einem einschneidenden Verlust fand ich nachvollziehbar und realistisch dargestellt.
Allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass viele Themen eher an der Oberfläche bleiben. Die Dynamik der Freundesgruppe fand ich interessant, aber ich hätte mir teilweise tiefere Gespräche und mehr emotionale Nähe zwischen den Figuren gewünscht. Stattdessen standen Party-, Alkohol- und Drogenszenen oft sehr im Vordergrund. Mich persönlich hat das nicht komplett gestört, weil ich verstehen konnte, warum die Figuren sich in diesen Exzessen verlieren, aber irgendwann wirkte vieles etwas wiederholend.
Trotzdem mochte ich die kleinen Entwicklungen der Charaktere und die chaotischen, teilweise auch wirklich lustigen Momente zwischendurch. Genau diese Mischung aus Humor, Melancholie und Stillstand hat das Buch für mich am Ende trotzdem unterhaltsam gemacht.
Insgesamt ist es für mich ein Buch mit einer spannenden Grundidee, einem angenehmen Schreibstil und interessanten Figuren, bei dem mir aber etwas mehr emotionale Tiefe und Entwicklung gefehlt haben.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Kein Reinfall, aber auch kein Wow

Cross the Line – Auf der Rennstrecke kämpft er um den Sieg, im Leben um ihr Herz
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Nachdem ich Cross the Line beendet habe, bleibt bei mir vor allem ein Gefühl von verpasstem Potenzial zurück. Mit über 500 Seiten hatte ich deutlich mehr erwartet – vor allem mehr Tiefe, Spannung und emotionales ...

Nachdem ich Cross the Line beendet habe, bleibt bei mir vor allem ein Gefühl von verpasstem Potenzial zurück. Mit über 500 Seiten hatte ich deutlich mehr erwartet – vor allem mehr Tiefe, Spannung und emotionales Gewicht. Rückblickend passiert in der Geschichte jedoch erstaunlich wenig: Es gibt kaum echtes Drama, viele Dinge funktionieren beim ersten Versuch, Konflikte lösen sich schnell auf.

Das Buch liest sich zwar angenehm und eignet sich gut als leichte Nebenbei-Lektüre, aber es hat mich nicht wirklich gepackt oder mitgerissen. Dieses „Ich kann das Buch nicht aus der Hand legen“-Gefühl ist bei mir leider ausgeblieben. Als Highlight würde ich es daher nicht bezeichnen.

Am Ende lässt mich Cross the Line eher etwas enttäuscht zurück – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil es hinter den Erwartungen zurückbleibt, die Umfang und Ausgangslage geweckt haben.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Gute Idee, aber nicht ganz mein Tempo

Not Quite Dead Yet
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Not Quite Dead Yet von Holly Jackson habe ich gerade beendet – und ehrlich gesagt hat sich das Buch für mich ziemlich gezogen. Das lag sicher auch daran, dass ich aktuell viel Stress auf der Arbeit habe ...

Not Quite Dead Yet von Holly Jackson habe ich gerade beendet – und ehrlich gesagt hat sich das Buch für mich ziemlich gezogen. Das lag sicher auch daran, dass ich aktuell viel Stress auf der Arbeit habe und mir nicht jeden Tag bewusst Zeit zum Lesen nehmen konnte. Trotzdem fällt mir sonst das Lesen auch in stressigen Phasen nicht schwer, weshalb ich merke, dass es hier nicht nur daran lag.
Grundsätzlich finde ich die Idee und die Grundgeschichte wirklich richtig gut. Der Ansatz ist spannend, ungewöhnlich und vor allem nicht vorhersehbar. Auch das Kennenlernen der Familie der Protagonistin fand ich interessant, weil dort einige Dynamiken angedeutet werden, die viel Potenzial haben.
Was mich allerdings immer wieder rausgebracht hat, war die Glaubwürdigkeit der Handlung. Es ist für mich absolut unrealistisch, dass man mit einer derart schweren Verletzung noch aktiv Ermittlungen führen kann. Ich verstehe natürlich, dass man das für die Geschichte etwas ausblendet und in den Hintergrund rückt – trotzdem hat es mich gestört und es fiel mir schwer, das einfach zu akzeptieren. Insgesamt bin ich auch mit der Protagonistin nicht wirklich warm geworden, was es mir zusätzlich erschwert hat, emotional in der Geschichte anzukommen.
Hinzu kommt, dass es zwischendurch immer wieder Passagen gab, die sich langatmig angefühlt haben. Die Spannung ging stellenweise verloren, und rückblickend hätte man meiner Meinung nach einige Seiten problemlos kürzen können, ohne der Story zu schaden. Am Ende saß ich nicht mit einem „Oh mein Gott, wie krass war das bitte da“, sondern eher mit einem nüchternen Okay, war ganz gut, aber nichts, das hängen bleibt.
Unterm Strich ist Not Quite Dead Yet ein Buch mit einer starken, cleveren Idee und überraschenden Wendungen, das mich jedoch insgesamt nicht genug gepackt hat. Kein schlechtes Buch – aber für mich persönlich auch kein Highlight.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Zwischen Leichtigkeit, Fußball und einer wichtigen Botschaft

Keep Me Close
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Keep Me Close ist für mich ein gutes Buch für zwischendurch. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen, sie ist nicht zu schwer oder überladen – genau das Richtige, wenn man einfach mal ein bisschen abschalten ...

Keep Me Close ist für mich ein gutes Buch für zwischendurch. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen, sie ist nicht zu schwer oder überladen – genau das Richtige, wenn man einfach mal ein bisschen abschalten möchte. Insgesamt ist die Story solide, mit einem angenehmen Wechsel zwischen ruhigeren Momenten und einer kleinen Portion Spice.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Einbindung des Themas Fußball – ein Aspekt, den ich so bisher noch nie in einer Liebesgeschichte gelesen habe. Auch wenn von Anfang an klar ist, dass der Fokus eher auf der Romance liegt, hätten mich noch ein paar tiefere Einblicke ins sportliche Umfeld sehr interessiert. Die Fußballpassagen waren gut geschrieben und haben die Geschichte etwas spannender gemacht, aber am Ende rücken sie natürlich zugunsten der zwischenmenschlichen Dynamik in den Hintergrund – was vollkommen okay ist, weil genau das das Herzstück des Romans ist.

Gegen Ende greift das Buch ein sehr wichtiges und aktuelles Thema auf: Cybermobbing. Ich finde es stark, dass dieser Aspekt überhaupt Platz in der Geschichte findet – und das auf eine Weise, die sensibel ist und zum Nachdenken anregt. Gerade für jüngere Leser*innen kann das definitiv ein Buch sein, das neue Perspektiven öffnet.

Was mich persönlich leider nicht ganz überzeugt hat, war die emotionale Tiefe – sowohl in Bezug auf die Protagonistin als auch auf die Liebesgeschichte insgesamt. Die Vergangenheit der Hauptfigur wird zwar thematisiert, aber sie wirkte auf mich nicht ganz greifbar. Ich konnte mich emotional nicht wirklich auf sie einlassen, was schade ist, weil dadurch auch die Beziehung der Protagonisten eher flach und etwas plump wirkt. Die Gefühle kamen bei mir nicht wirklich an. Auch die Nebencharaktere bleiben für meinen Geschmack zu oberflächlich – sie wirken teilweise eher wie Statisten ohne viel Tiefe.

Fazit: Keep Me Close ist eine moderne Second-Chance-Lovestory mit einer wichtigen Botschaft am Ende. Kein Buch, das emotional total mitreißt, aber eine gute Geschichte für zwischendurch – leicht zu lesen, mit ernsten Untertönen und einem Setting, das man so nicht allzu oft liest.

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