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Veröffentlicht am 01.10.2024

Spannend

La Louisiane
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La Louisianne von Julia Malye ist ein Roman, der aus vielen Seiten besteht und an manchen Stellen deshalb einige Längen hat. Die Geschichte beginnt in der Pariser Psychiatrie Salpertiere, in der in Frankreich ...

La Louisianne von Julia Malye ist ein Roman, der aus vielen Seiten besteht und an manchen Stellen deshalb einige Längen hat. Die Geschichte beginnt in der Pariser Psychiatrie Salpertiere, in der in Frankreich untergebracht wurden, die nicht den französischen Konventionen entsprachen, wie z.B. minderjährige Mütter, Prostituierte, die auffällig wurden, Waisen oder auch Adelige, die sich nicht der Gesellschaft anpassen wollten oder konnten. Die Psychatrie La Salpertiere war Krankenhaus , Pflegeheim, Gefängnis, Erziehungsanstalt und Waisenhaus in einem. Als sich die Anstalt um 1720 immer mehr füllte, beschloss die Leiterin der Anstalt Frauen in die Kolonie Louisiane zu schicken, um dort Ehefrau eines der Siedlers zu werden. Unter den Frauen befinden sich Charlotte, 12 Jahre alt, Geneviève, eine Engelmacherin und Lesbin, sowie Pétronille,eine enterbte und verstoßene Adelige. Sie sind neben der Anstaltsdame Marguerite die Protagonistinnen des Buches. Der Romanwird aus der Perspektive der jeweiligen Protagonistin erzählt.. In dem ersten Teil ist die Leiterin der Anstalt , Marguerite Pancatelin, die Hauptperson. Sie arbeitet dort seit Jahrzehnten und entscheidet, wer von den Frauen nach La Louisianne verschifft wird. Nach einer langen und entbehrungsreichen Schifffsfahrt erreichen die Frauen ihr Ziel: La Lousiane in Amerika und werden dort ihren zukünftigen Männern zugeführt, verheiratet und in verschiedene Teile der Kolonien gebracht. Dort führen sie ein entbehrungsreiches Leben, verlieren sich untereinander aber nicht aus den Augen, so dass sie etwas Halt in ihrem Leben haben. Der Roman ist sehr packend geschrieben, aber dennoch etwas zu lang geraten.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Rätselhaft

In den Wald
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Maddalena Vaglio Tanet hat mit ihrem Roman " In den Wald " ein eindrucksvolles und bewunderwertes Buch geschrieben,
das mir sehr gut gefallen hat. Sie schreibt sprachlich sehr anspruchsvoll, aber dennoch ...

Maddalena Vaglio Tanet hat mit ihrem Roman " In den Wald " ein eindrucksvolles und bewunderwertes Buch geschrieben,
das mir sehr gut gefallen hat. Sie schreibt sprachlich sehr anspruchsvoll, aber dennoch ist die Geschichte um die Protagonistin und verschwundene Lehrerin Silvia gut lesbar. Die zweite Figur dieses Romanes ist die Schülerin Giovanna, die unter ihrem gewaltsamen Vater leidet und die in dem Dorf Biella die Internatsschule besucht und deren Lehrerin Silvia ist.
Als Giovamm eines Tages tot in einem Gebirgsbach aufgefunden wird, verschwindet ihre Leherin wort- und klanglos im Wald, denn sie fühlt sich schuldig an dem Tod ihrer Schülerin, da sie deren Mutter über das häufige Fehlen ihrer Tochter in der Schule aufmerksam gemacht hat. Im Wald scheint Silivia mit der Natur zu verschmelzen. Um sie herum rufen die Menschen, die sie suchen, aber sie rührt sich nicht und verschmelzt in ihren Erinnerungen und will den Tod ihrer Schülerin vergessen. Die Handlung dieses Buches ist sehr rätselhaft und vieles ist mir nach Beendigung des Romanes noch nicht so ganz klar geworden. Letztendlich geht es in dieser Geschichte um die Wahrheit, sowohl die gesprochene, als auch die verschwiegene.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Schwarzer Humor

Ein Mann zum Vergraben
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Der Roman von Alexia Casale " Ein Mann zum Vergraben " sieht, wenn man nur auf den Bucheinband achtet aus, als ob es sich um eine bissig geschriebene Komödie handeln würde. Dem ist aber nicht so. Das Hauptthema ...

Der Roman von Alexia Casale " Ein Mann zum Vergraben " sieht, wenn man nur auf den Bucheinband achtet aus, als ob es sich um eine bissig geschriebene Komödie handeln würde. Dem ist aber nicht so. Das Hauptthema des Buches ist Gewalt in der Ehe und darunter haben nicht nur Sally, sondern auch ihre Nachbarinnen zu leiden. Bei Sally artet die Situation so aus, dass sie ihren brutalen Ehemann mit einer Bratpfanne erschlägt. Doch was nun? Soll sie sich der Polzei stellen und wohlmöglich für ihre Tat ins Gefängnis gehen? Sie beschließt ihren Mann zu beseitigen. Doch wie macht sie das am geschicktesten? Mit Hilfe ihrer Nachbarinnen, die auch unter ihren despotischen und gewalttätigen Männern leiden, gründet sie die Selbsthilfegruppe,den Club der heimlichen Witwen. Alexia Casale schreibt äußerst amüsant und unterhaltend und mit viel schwarzem Humor. Trotz der traurigen Grundlage der Handlung habe ich mich bestens amüsiert

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Schöne Liebesgeschichte

Man sieht sich
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Der Roman von Julia Karnick " Man sieht sich " ist eine angenhem zu lesende Liebesgeschichte zwischen Friederika und Robert. Die Handlung beginnt 1988. Friederika und Robert lernen sich in der Schule kennen ...

Der Roman von Julia Karnick " Man sieht sich " ist eine angenhem zu lesende Liebesgeschichte zwischen Friederika und Robert. Die Handlung beginnt 1988. Friederika und Robert lernen sich in der Schule kennen und Robert verliebt sich sofort in sie, gibt seine Liebe aber nicht zu erkennen. Für Friederika ist er der beste Freund und Kumpel überhaupt, aber nicht mehr. Als sie erkennt, dass sie ihn doch liebt, ist es zu spät. Sie geht ins Ausland und trifft ihn Jahre später, als sie schon Mutter geworden ist, wieder. Sie stellen beide fest, dass es nicht so hundertprozentig zwischen ihnen beiden stimmt und kommen wieder nicht als Paar zusammen. Dieser Roman ist ein reines Hin und Her zwischen diesem "Paar". Einerseits wollen sie zusammen sein, andererseits kommt immer wieder etwas dazwischen. Julia Karnick erzählt diese Geschichte in einem Zeitraum von 1988 bis 2022 und schreibt sehr empathisch. Ich konnte mich gut in die beiden Charaktere hineinversetzen.Ein schönes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Unterhaltsam

Die Perserinnen
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" Die Perserinnen " von der iranischen Autorin Sanam Mahloudji ist ein unterhaltsamer und interessanter Roman über Iranerinnen ( Perserinnen ), die während der Revolution aus dem Iran in die Usa geflohen ...

" Die Perserinnen " von der iranischen Autorin Sanam Mahloudji ist ein unterhaltsamer und interessanter Roman über Iranerinnen ( Perserinnen ), die während der Revolution aus dem Iran in die Usa geflohen sind. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind Sima und ihre leicht exzentrische Tante Shirin, die der Prostitution verdächtigt wurde und sich aufgrund der Zahlung einer Kaution,bis zu ihrem Prozess auf freiem Fuß befindet. Die Mutter von Simaist zusammen mit ihrer Enkelin imIran geblieben. Sima und ihre Tante sind sehr reich und gebenihr Geldmit vollen Händen aus, aber trotz ihres Reichtums,merken sie schnell, dass sie nicht zu der Gesellschaft dazugehören. Die Geschichte wird aus der Sicht unterschiedlicher Frauen erzählt, die alle eine etwas andere Sicht auf ihr jetziges Leben haben und irgendwie nicht richtig ankommen. Der Schreibstil der Geschichte ist sehr gut, aber ganz überzeugt hat sie micht nicht, da mir die mitwirkenden Figuren teilweise etwas zu oberflächlich waren.

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