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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

intensiv und authentisch

Erdbeeren und Zigarettenqualm
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Das Cover passt, mit den tanzenden Frauen, gut zum Thema, aber wirkt trotzdem etwas altmodisch.
Das Buch ist in der Du-Perspektive verfasst, was zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war, aber ...


Das Cover passt, mit den tanzenden Frauen, gut zum Thema, aber wirkt trotzdem etwas altmodisch.
Das Buch ist in der Du-Perspektive verfasst, was zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war, aber nach ein paar Kapiteln ist es kein Problem mehr. Die Geschichte ist fast-paced, die Protagonistin wird über viele Jahre hinweg bei verschiedenen einschneidenden Erlebnissen begleitet, die in kurzen Kapiteln gezeigt werden. Daher war es teilweise nicht so einfach komplett zu folgen bzw. den Überblick über alle Geschehnisse zu behalten.

Es werden im Buch viele Themen angesprochen, wobei Freundschaft, Sexualität, Liebe und Krankheit (Endometriose) besonders hervorragen, aber auch andere Themen wie Familie und Tod werden angeschnitten. Ich finde es gut, dass im Buch schwierige und intensive Themen und Geschehnisse ungeschönt gezeigt werden, was die Geschichte nicht nur wie „Fiktion“ wirken lässt, sondern real und authentisch. Manchmal war es schwierig die Gedanken und Handlungen der Protagonistin nachzuvollziehen, auch wenn man ihre schwierigen Umstände beachtet. Sie wird im Buch über einen langen Zeitraum begleitet, aber es gibt eher wenig Charakterentwicklung, wodurch sich die Geschichte dann auch zieht. Trotzdem hat man aber zum Ende hinweg dann doch wieder das Gefühl, dass die Protagonistin als Mensch gewachsen ist und auch versucht sich weiterzuentwickeln.

Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Buch mit komplexen Themen und Protagonistin gut gefallen hat, auch wenn es ein paar Schwächen hatte. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher liest, die nah am echten Leben orientiert sind und in denen nicht davor zurückgeschreckt wird schwierige Themen, realistisch, zu behandeln.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Gut, aber ungeschliffen

Three Swedish Mountain Men (Why Choose 1)
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Ich habe zusätzlich zur deutschen Übersetzung in die englische Originalversion hineingeschmökert und kann sagen, dass die Übersetzung sehr gut scheint und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war. Das ...

Ich habe zusätzlich zur deutschen Übersetzung in die englische Originalversion hineingeschmökert und kann sagen, dass die Übersetzung sehr gut scheint und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war. Das Buch wird aus den vier Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt, wodurch man einen noch genaueren Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten bekommt.
Ich fand die Hintergrundgeschichten von Eli, Riven und Cole waren gut ausgebaut, genauso wie die Darstellung ihrer verschiedenen Charakterzüge. Obwohl es gleich drei männliche Hauptcharaktere gab, hatte man nicht das Gefühl, dass einer von ihnen in der Geschichte unterging. Die traumatische Hintergrundgeschichte, der Protagonistin Daisy, wurde im Laufe der Geschichte erzählt und Daisy’s Handlungen und Reaktionen können besser verstanden werden.
Die Beziehung zwischen Eli, Riven und Daisy nimmt sehr schnell Gestalt an, während Cole sich länger zurückhält, was aber zu seinem Charakter passt. Die Chemie zwischen den Protagonisten passt. Bei diesem Buch muss man gleich wissen, dass ein großer Fokus auf dem Spice liegt, trotzdem finde ich auch, dass die Entwicklung der Liebesbeziehung nicht zu kurz kommt.
Die erste Hälfte des Buches war ziemlich fast-paced, aber nach ungefähr der Hälfte des Buches hat sich die Geschichte länger gezogen. Das vorletzte Kapitel, hier treffen die Männer auf Daisy’s Eltern, war unangenehm zu lesen und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin versucht hat zu viele Dinge und Themen gleichzeitig zu behandeln.
Da ich in Schweden lebe, kann ich sagen, dass einige beschriebenen Dinge über die Schweden und ihr Land nicht so realistisch sind, zum Beispiel die Namen der männlichen Protagonisten gibt es kaum bzw. gar nicht wirklich.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Geschichte und Charaktere gut gefallen haben, aber dass das Buch zum Ende hinweg doch etwas lang und ungeschliffen gewirkt hat. Daher 3,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 18.03.2022

gemischte Gefühle

Love in the Big City
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Cover: Ich bin eigentlich nur durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil es mir durch seinen schönen Farbverlauf und den sehr ansprechenden Titel „Love in the Big City“ gleich ins Auge gesprungen ...

Cover: Ich bin eigentlich nur durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil es mir durch seinen schönen Farbverlauf und den sehr ansprechenden Titel „Love in the Big City“ gleich ins Auge gesprungen ist.

Inhalt: Im Buch begleiten wir Young, einen partyfreudigen jungen Mann, von seinen ersten Studienjahren bis zu seinen 30ern. In dieser Zeit geht er verschiedene Liebesbeziehungen mit ganz unterschiedlichen Männern ein. Dazu berichtet er noch von seiner engen Freundschaft mit Jahee und der schwierigen Beziehung zu seiner Mutter.

Meine Meinung:

Generell: Meine Meinung zu diesem Buch ist sehr zwiegespalten. Bei manchen Kapiteln konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil es mich so berührt hat oder einfach interessant war, aber bei anderen habe ich schnell den Faden verloren. Dies war der Fall, weil es viele Zeitsprünge gab und es für mich daher teilweise unklar war, in welchem Zeitabschnitt der Geschichte ich mich gerade befand.
Zu Young: Young ist ein außergewöhnlicher Protagonist, da er im Vergleich zu so vielen anderen Protagonisten menschlicher ist. Man hat das Gefühl man begleitet eine echte Person durch ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen, weshalb man auch gut mit ihm und seinen Entscheidungen mitfühlen kann. Trotzdem hat mir eines ganz besonders gefehlt, was bei mir eher gemischte Gefühle bewirkt hat: Charakterentwicklung. Obwohl Young über sein Leben hinweg einige Schicksalsschläge und toxische Beziehungen erlebt, verändern sich sein Charakter und seine Handlungsweisen im Laufe der Geschichte nur wenig, was man aber eigentlich auch als gut betrachten kann. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass er vom Anfang bis zum Ende der Geschichte nur wenig Entwicklung als Person durchgemacht hat.

Fazit: Ich kann „Love in the Big City“ jedem empfehlen der Interesse hat, durch die Geschichte des Erwachsenwerdens von Young, einen etwas anderen Einblick in die Gesellschaft und Kultur Südkoreas zu bekommen, aber kein Problem mit vielen Zeitsprüngen und eher weniger Charakterentwicklung hat.

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